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Kurswahlverarbeitung II in winprosa  


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Kurswahlverarbeitung II in winprosa

 

  1. Einführung
    Kurskombinationen
    Modelle
    Vorgehensweise
  2. Parallelkurseinteilung und Tutorzuweisung
    Schülerweise Parallelkurszuweisung
    Kursweise Parallelkurszuweisung
    Parallelkurseinteilung in Religionslehre/Ethik
    Tutorzuweisung
    Druck von Kurslisten, Tutorlisten und Jahrgangslisten
      Version 2017, 15.10.18     Version 2016
  1. Bändereinteilung
    Übersicht
    Karteikarte Bänder
    Banderstellung
  2. Stundenplanerstellung
    Stundenpläne
    Raumzuweisung
  3. Listen- und Plandruck



 

1. Einführung

Thema überspringen  

• Kurskombinationen

Wenn ein Fach von vielen Schülern belegt wird, müssen dafür mehrere Parallelkurse angeboten werden. Auf diese Kurse müssen die Schüler verteilt werden. Für z.B. 80 Schüler werden i.d.R. Kurse im Umfang von zusammen ca. 140 WoStd. angeboten (je nach Organisationserlass). Da pro Schulwoche nur ca. 50 WoStd. zur Verfügung stehen, müssen also in jeder WoStd. ca. drei Kurse gleichzeitig unterrichtet werden.

In jeder WoStd. liegt also ein Band (Schiene), gebildet aus mehreren Kursen; d.h. Kurse werden zu Bändern kombiniert. Soll ein Schüler einem Kurs zugewiesen werden, der schon in einem Band liegt, darf dieser Schüler logischerweise noch keinem anderen Kurs dieses Bandes zugewiesen sein, sonst würde eine Kurskollision oder Bandkollision erzeugt werden.

Wenn Schüler in winprosa auf die Kurse verteilt werden, kann die direkte Kurszuweisung verwendet werden oder die Zuweisung unter Schienenkontrolle (Bandkontrolle/Kollisionskontrolle). Dabei gilt, alle Parallelkurse eines Faches sind durchnummeriert, beginnend mit 0, getrennt nach Kursart, also nach Kern- und Nebenfächern (NGVO 2010) oder nach fünf-, drei- und zweistündigen Kursen (NGVO 2021).

Ist ein Schüler im 0. Kurs, dann ist er noch keinem (echten) Parallelkurs zugewiesen. Der 0. Kurs eines Faches fasst also den noch unverplanten "Schülervorrat" für dieses Fach. Gibt es in einem Fach nur einen Kurs, so richtet winprosa folglich die "Parallelkurse" 0 und 1 ein.

Eine Kollisionskontrolle kann natürlich nur bezüglich solcher Kurse erfolgen, die bereits Bändern zugewiesen sind. Dabei können die Wochenstunden eines Kurses durchaus auf mehrere Bänder verteilt sein.

• Beispiele für unterschiedliche Modelle

Denkbar sind Fächerbänder, Kern- und Nebenfachbänder und Mischbänder. Dabei gilt die folgende Auflistung von Planungsalternativen vor allem für die NGVO 2010, also bis einschließlich Abijahrgang 2020!:

  • Die NGVO 2010 fördert das Doppelstundenmodell. Man kann lauter zweistündige Bänder konzipieren, dann werden alle vierstündigen Kernfächer eben auf jeweils zwei zweistündige Bänder verteilt, ev. zusammen mit den Nebenfächern.
  • Je ein Fachband kann z.B. für jedes der Fächer Deutsch und Mathematik erstellt werden. Weil beide Fächer Pflichtkernfächer sind, entstehen so zwei vierstündige 100%-Bänder. Nimmt man die zweistündige Geschichte und zwei Stunden der vierstündigen Geschichte zum Geschichtsband zusammen, entsteht ein weiteres zweistündiges 100%-Band. In gleicher Weise kann ein Religion/Ethik-Band und ein Sportband erzeugt werden. Erdkunde- und Gemeinschaftskunde-Band könnten (wenigstens halbjahresweise) auf gleiche Weise erzeugt werden.
    Es bleiben aber von den Kernfächern in zweistündigen Bändern zweistündige Reste übrig, die in Mischbändern verplant werden müssen.
  • Es kann päd. wünschenswert sein, die Deutscheinteilung und die Mathematikeinteilung gleich zu gestalten. Dann kann man erst die Deutschkurse z.B. per direkter Kurszuweisung füllen (z.B. klassenweise) und dann diese komplette Einteilung übertragen auf Mathematik.
  • 100%-Bänder sollten bevorzugt in dritten/vierten UStd. verplant werden, damit der Plan möglichst hohlstundenfrei bleibt (Mittagspausen nicht mitgezählt).
  • An größeren Schulen kann man alle vierstündigen Kurse in fünf 100%-Kernfachbändern kombinieren und alle zweistündigen in ca. zehn Nebenfachbändern. Das verspricht die kompaktesten Bandmodelle, klappt aber nicht, wenn Schülern erlaubt wird, freiwillig zusätzliche Kernfächer zu belegen (Details siehe Zusammenarbeit von Untis und winprosa > > 3.2 Erstellen der Bänder gem. NGVO 2010).
  • Mischbänder kombinieren "wild" zwei- und zwei+zwei-stündige Kursstunden.
  • An kleineren Schulen könnte man erst alle nichtteilbaren Kurse auf möglicht wenig Bänder verteilen; dabei entstehen im schlimmsten Fall so viele Bänder, wie Kurse zu verteilen sind. Dann könnte man versuchen, die teilbaren Fächer auf diese Bänder zu verteilen. Dabei entstehen Mischbänder.
  • Da z.B. Deutsch und Mathematik sicher teilbare Fächer sind, könnte man auch versucht sein, diese Fächer auf (dann zunächst weniger dichte) andere Bänder zu verteilen und so die Wochenstunden für Deutsch und Mathematik im Zeitraster "einsparen". In der Folge entstehen Mischbänder. (sehr anspruchsvoll !)
  • Die "Mittelstufen-Nebenfächer" G, Gk, Gg (Ek), Bk und Mu dürfen incl. Wi als Kernfach nicht miteinander belegt (kombiniert) werden. Sie können also kollisionsfrei in ein (Mammut-)Band gepackt werden. Dabei genügt es an den meisten Schulen, erst alle Schüler in ihren Fächern dem ersten Kurs zuzuweisen und dann alle Kurse ins "NF"-Band zu packen. Allerdings wird sich hier meistens keine 100%-Belegung ergeben, da es keine Kernfachverpflichtung diesbezüglich gibt. Und es ist sehr unwahrscheinlich, dass ein weiterer Kernfachkurs gefunden werden kann, um das Band auf 100% aufzufüllen.

Die NGVO 2021 wird eher Mischbänder begünstigen:

  • Da Deutsch, Mathematik, Fremdsprachen und Naturwissenschafen in fünfstündigen Leistungskursen und dreistündigen Basiskursen angeboten werden, ist kein 100%-Kernfachband mehr möglich.
  • Aber an größeren Schulen können u.U. drei fünfstündige 100%-Leistungskursbänder kombiniert werden (analog zu den fünf Kernfachbändern der NGVO 2010).
  • Dreistündige Fachbänder für Deutsch und Mathematik und zweistündige Fachbänder für Geschichte, Religion/Ethik und Sport ergeben 100%-Mischbänder mit zwölf WoStd.
  • Die 100%-Fachbänder können bevorzugt in dritten/vierten UStd. verplant werden, wodurch der Plan hohlstundenfrei gehalten werden kann (Mittagspausen nicht mitgezählt).
  • Für das Doppelstundenmodell könnten die jeweils fünften Leistungskursstunden und die jeweils dritten Basisikursstunden zu vierzehntäglichen Doppelstunden zusammengefasst werden.

Zusätzliche Komplikationen entstehen durch Aufsetzerkurse, Koop-Kurse, jahrgangsstufenübergreifende Kurse und jahrgangsstufenübergreifende Koop-Kurse!

Und alle hier vorgestellten Gedankenspiele klappen nur, wenn es genügend viele teilbare Fächer gibt und wenn einzelne Lehrer nicht mehrere Parallelkurse unterrichten und wenn Fachraumprobleme nicht zuviele Einschränkungen provozieren.

• Vorgehensweise

Die Banderstellung ist eine zentrale Aufgabe für den Oberstufenberater/Stundenplanersteller. An Gymnasien mit kleiner Kursstufe (deutlich weniger als 60 Schuler pro JSt) genügen die Band-Möglichkeiten von winprosa vollauf. Bei deutlich mehr Schülern pro JSt liefert ergänzend der Kursplanungsmodul in Untis hervorragende Ergebnisse in kurzer Zeit ( Dokumentation > Zusammenarbeit von Untis und winprosa).

Somit ergeben sich in winprosa folgende Arbeitsweisen:

  • Einzelzuweisungen zu Parallelkursen
  • Kursweise Parallelkurszuweisungen
  • Parallelkurszuweisungen im Verlauf der Bändererstellung
  • Vor- und Nacharbeit im Zusammenspiel mit Untis

flankiert von folgenden Zusatzarbeiten:

  • Stundenplan zusammenstellen/einlesen
  • Raumzuweisung
  • Listendruck
  • Stundenplandruck

Inhalt




 

2. Parallelkurseinteilung und Tutorzuweisung

Thema überspringen 2.1 Schülerweise Parallelkurszuweisung  2.2 Kursweise Parallelkurszuweisung 
2.3 Parallelkurseinteilung in Religionslehre/Ethik  2.4 Tutorzuweisung  2.5 Listendruck

 

  2.1 Schülerweise Parallelkurszuweisung

Wählen Sie die schülerweise Verarbeitung über Bearbeiten > schülerweise oder mittels und aktivieren Sie dort die Registerkarte Parallelkurse (s.r.). Die Tabelle in diesem Karteiblatt ist dem Fächerblock bei der Kurswahlerfassung nachempfunden und stellt die einfachste Kurszuweisungsmöglichkeit dar.

In diesem Dienst erfolgen alle Parallelkurszuweisungen ohne Kollisionskontrolle (Schienenkontrolle); darauf wird oben im Fenster hingewiesen. Daunter ist die Zuweisungstabelle zu sehen. Offensichtlich ist das 3. Semester (damals 12.1 in G9) aktiv.

In der Mitte der Tabelle sehen Sie den üblichen Fachkanon samt Kurswahl des aktuellen Schülers, darunter die Nummern der zugewiesenen Parallelkurse in den einzelnen Fächern. Darüber sehen Sie die einzelnen Parallelkurse als grüne (nicht belegt) oder orangefarbene (belegt) Kästchen, wobei jeweils der "nullte" Kurs bedeutet, dass noch keine Zuweisung erfolgt ist (im Bsp. bei Gg).

Durch Anklicken eines  lindgrünen Kästchens  weisen Sie den Schüler dem entsprechenden Kurs zu (je nach eingestelltem Halbjahr). Diese Verarbeitung erfolgt ohne Rücksicht auf eventuell bestehende Bänder (Schienen), kann also u.U. Kollisionen in Schienen verursachen. Dafür ist hier die gesamte Kurswahl des Schülers zu sehen.

Dieser Modus hat aber Vorteile bei der Sonderverarbeitung im entsprechenden Feld links unter dem Fächerblock. Vor allem, wenn Sie dort das untere Kontrollkästchen anhaken, können Sie die folgenden Standardarbeiten mit jeweils einem Tastendruck für den ganzen Jahrgang erledigen.

Das obere Kontrollkästchen ist ein Duplikat des entsprechenden Kästchens ganz oben im Fenster: Da die Kurszuweisung i.d.R. für alle Semester identisch ist (Schüler wechseln nur im "Notfall" ihre Parallelkurse), kann hier eingestellt werden, dass die aktuelle Eintragung für alle Folgesemester übernommen werden soll.

Mit  Halbj x >> Halbj y  übertragen Sie eine im Vorsemester bestehende Parallelkurseinteilung aller Fächer auf das aktuelle Semester (im Bsp. 2>>3). Damit übertragen Sie also ggf. die gesamte Parallelkurszuweisung von JSt1 nach JSt2.
Mit  1 >> A  weisen Sie den Schüler in allen seinen unteilbaren Fächern dem ersten Kurs zu (also in Fächern, die nur in einem Kurs gegeben werden).
Mit  0 >> A  weisen Sie den Schüler in allen Fächern dem 0. Parallelkurs zu, d.h., Sie löschen seine gesamte Parallelkurseinteilung.
Mit  QuFach >> ZFach  öffnen Sie ein neues Fenster (s.u.), in dem Sie die Kurseinteilung von einem Fach auf andere Fächer übertragen können. Im Bsp. wird ggf. die gesamte Deutscheinteilung auf Mathematik übertragen.


 

  2.2 Kursweise Parallelkurszuweisung

Wählen Sie die kursweise Verarbeitung über Bearbeiten > kursweise oder mittels und aktivieren Sie dort die Registerkarte Parallelkurse.

Im Bild (s.r.) sehen Sie die typische Anordnung der Fenster bei der kursweisen Verarbeitung: links die eigentlichen Registerkarten und rechts der Kursfilter (siehe auch Bedienung von winprosa > 4. Kursfilter). Alle Eintragungen erfolgen hier ggf. unter voller Kollisionskontrolle (Schienenkontrolle).

Achten Sie darauf, dass im Schülerfilter keine Teilauswahl aktiv ist, sondern alle Schüler ansgewählt sind (siehe auch Bedienung von winprosa > 3. Schülerfilter).

Im Bild ist oben im Kursfilter die generelle Kursbelegung aktiviert (d.h., alle Kurse des Faches werden dargestellt). Anschließend ist das (ganze) Fach Deutsch ausgewählt (und nicht ein einzelner Deutschkurs). Da alle Deutschkurse entweder schon im Deutschband liegen oder noch gar keinem Band zugewiesen sind, kann es hier zu keinerlei Kollisionen kommen (NGVO 2010!).

In der Tabelle sind über den Parallelkursnummern die aktuellen Schülerzahlen (Summen) eingetragen. Offensichtlich ist von den 76 Schülern nur einer noch keinem Parallelkurs zugewiesen. Je nachdem, wohin Sie klicken, lösen Sie unterschiedliche Eintragungen aus:

  • Klicken sie in ein leeres Kursfeld, wird der Schüler dort eingetragen. Würde eine Eintragung zur Kollision führen, ist das betreffende Feld mit "-" gekennzeichnet, also gesperrt.
  • Klicken Sie im Tabellenkopf auf PK1 oder PK2 oder ..., buchen Sie alle noch unverplanten Schüler in den gewählten Kurs (falls kollisionsfrei), oder alle Schüler zurück in den nullten Kurs.
  • Klicken Sie im Tabellenkopf auf PK0, buchen Sie alle Schüler zurück in den nullten Kurs.

Im Bsp. wird man den unverplanten Schüler einem der kleineren Deutschkurse zuweisen durch Klick in dessen Leerfeld.

Englich belegen offensichtlich nicht alle Schüler, drei Schüler haben andere Fremdsprachen gewählt (s.r.). Ein Englichband wäre somit kein 100%-Band. In der Tabelle sind Sperrvermerke eingetragen, also ist bereits eine Verteilung auf Bänder erfolgt, sodass die Kollisionskontrolle greift.

Offensichtlich sind der 2. und 3. Englichkurs recht klein. Es wäre also sinnvoll, einige Schüler vom 1. und 4. Kurs auf die kleinen Kurse umzubuchen. Aber im Bild geht das bei keinem der angezeigten Schüler kollisionsfrei!

Es ist zu vermuten, dass hier um den Preis der ungleich gefüllten Kurse dafür gesorgt wurde, dass 100%-Bänder ermöglicht wurden.



Bildende Kunst als Kernfach haben nur 5 Schüler belegt (s.l). Wenn die Schule nun keine Nachbarschule findet, die die Künstler aufnemen kann, besteht die Gefahr, dass BK nicht angeboten werden kann.

Dann genügt es, erst alle Schüler in den nullten Kurs zurück zu buchen und dann deren diesbezügliche Kursbelegung zu löschen.

Deren Kurswahlprotokolle werden dann beim Neuaufruf als fehlerhaft gekennzeichnet, damit diese Schüler "umwählen" können.


 

  2.3 Parallelkurseinteilung in Religionslehre/Ethik

Wählen Sie die kursweise Verarbeitung über Bearbeiten > kursweise oder mittels und aktivieren Sie dort die Registerkarte Parallelkurse.

Das Stammdatenmerkmal Besuchter Religions-/ Ethikunterricht muss bei allen Schülern unbedingt erfasst sein. Stellen Sie dann im Schülerfilter die Reihenfolge nach bes.Rel'Unt. ein (s.r.). Dadurch werden die Schüler in der Reihenfolge Ethik - ev. Religion - kath. Religion ausgegeben.

Wählen Sie im Kursfilter das Fach Ethik an. So können Sie leicht die Ethiker den Etikkursen zuweisen, wie im Bild gezeigt wird.

Da es nur eine Sorte Ethik gibt, ist dies insbesondere problemlos. Anders sieht das bei Religion aus.



Wählen Sie also im Kursfilter das Fach Rel an. Da die Religionszugehörigkeit keine Bewertungsrolle im Abitur spielt, unterscheidet winprosa nicht zwischen den Konfessionen.

Sie legen also selber fest, welche Parallelkurse für die Protestanten und welche für die Katholiken usw. eingerichtet werden. Die Unterscheidung erfolgt im schuleigenen Kurskürzel, z.B. re1, re2, rk1, rk2, usw. (Details siehe Kurswahlverarbeitung I > ... > 1.3 Kurseigenschaften

Im Bsp. wurde PK1=re1, PK2=re2 und PK3=rk gewählt. Im Schülerfilter ist nun direkt ablesbar, wer dem Kurs rk zugewiesen werden muss. Die Protestanten sind natürlich ebenfalls direkt erkennbar, sie müssen auf die Kurse re1 und re2 aufgeteilt werden.



Stellen Sie zur Verdeutlichung probehalber im Schülerfilter die alphabetische Reihenfolge ein (s.r.). Dadurch wird auch die Reihenfolge in der Parallelkurstabelle "alphabetisiert" und daher für eine leichte Religionskurzuweisung weniger brauchbar


 

  2.4 Tutorzuweisung

Natürlich können Tutoren auch im Dienst Bearbeiten > schülerweise | Stammdaten erfasst werden, siehe Stammdatenverwaltung.

Aber hier geht es um die kursweise Verarbeitung. Wählen Sie daher Bearbeiten > kursweise oder klicken Sie auf und aktivieren Sie dort die Registerkarte Tutoren u. Kurse.

In der Fenster-Symbolleiste (s.r.) können Sie mittels und zwischen der Anzeige nach Fächern/Kursen und der nach Tutoren wählen. Für die Tutorzuweisung ist nur die erste sinnvoll.

Im Bild ist zusätzlich die Anzeige nach Kursen eingestellt und der Kurs bk1 ausgewählt.

Beim Schüler Brumm ist das Tutorfeld aktiviert; dort könnte man also einen (anderen) Tutor eintragen.

Mittels kann ein derartiges Kürzel gemerkt werden und mittels beim aktuellen Schüler eingetragen werden.

Mittels wird das Kürzel bei allen Schülern der Liste eingetragen. Das ist praktisch, wenn die Schulleitung Tutoren vorgibt, z.B. alle Kurslehrer aus Band xyz oder alle Kurslehrer von Fach uvw.



 

  2.5 Druck von Kurslisten, Tutorlisten und Jahrgangslisten

winprosa kennt bekanntlich interne und extere Formulare. Näheres ist in in Formulare und Druckaufträge > 1. Druckaufträge dargestellt.

Im vorliegenden Abschnitt sind die internen Listen gemeint, die im Dienst Bearbeiten > kursweise | Tutoren u. Kurse erzeugbar sind. Dort rufen Sie mittels Listen für Fächer/Kurse und mittels Listen für Tutoren auf.

Mittels starten Sie den Druck-Vordialog (s.r.). Dort können Sie Standardlisten in Papierform ausdrucken oder als Exceltabellen speichern. Dabei können Sie zwischen zwei Namensschreibweisen wählen und ggf. Noten mit ausgeben.

Kurslistendruck

Im Kursfilter wählen Sie zwischen Druck nach Fächern oder Druck nach Kursen und legen fest, welche Fächer/Kurse Sie in welcher Reihenfolge ausgeben wollen (s.r.). Der Kursfilter ist in Bedienung > 4. Kursfilter näher beschrieben.

Wählen Sie über Standardliste den Papierdruck, öffnet sich der übliche Druckdialog (s.r.). Wählen Sie einen Excel-Export, öffnet sich der übliche Speicherdialog (s.u.).


Tutorlisten und Jahrgangslisten

Die Ausgabe von Tutorlisten entspricht derjenigen von Kurslisten, nur dass hier eben die auszugebenen Tutoren wählbar sind. Anstelle eines Tutors ist hier auch der ganze Jahrgang wählbar. Und auch hier ist der entspre4chende Excel-Export wählbar.


Dieser zuvor beschriebene interne Druck liefert starre direkt ins Programm eingebaute Formulare. Da ist der Druck externer Formulare/Listen flexibler. Nur der hier erwähnte Excel-Export ist eine Besonderheit.

Details zum Druck sind in Formulare und Druckaufträge dargestellt.


Inhalt




 

3. Bändereinteilung

Thema überspringen 3.1 Übersicht  3.2 Karteikarte Bänder  3.3 Funktionen, Symbole und Knöpfe 
3.4 Bändereinteilung 

 

  3.1 Übersicht


Im Programmdienst Planungsarbeiten stellen Sie die Kurse übersichtlich zu Bändern zusammen, verteilen dabei die Schüler ggf. auf die Parallelkurse der einzelnen Fächer, gliedern die einzelnen Bänder zum Jahrgangsstundenplan und drucken Kontrolllisten, Übersichtspläne und Schülerstundenpläne.

Dabei besteht jedes Band (Schiene, Kopplung) aus lauter gleichzeitig stattfindenden Kursen, derart, dass kein Schüler mehr als einen Kurs eines Bandes besuchen darf (sonst würde eine Kurskollision entstehen). Jeder einzelne Kurs kann dabei durchaus auf mehrere Bänder verteilt sein, so könnte sich z.B. das Kernfach Geschichte in vier verschiedenen Bändern wiederfinden (aber so, dass in keinem der beteiligten Bänder wegen Geschichte eine Kurskollision entsteht). Ferner darf natürlich kein Lehrer im Band mehrere Kurse unterrichten.

Die Herausforderung für die Stundenplaner besteht darin, dass z.B. 80 Schüler ca. 140 Wochenstunden Unterricht benötigen, das Wochenzeitraster aber i.d.R. nur 50 Wochenstunden groß ist (Fünf-Tage-Woche à 10 Stunden pro Tag), folglich im Schnitt in jeder Unterrichtsstunde ca. drei Kurse parallel unterrichtet werden müssen. Dies soll so organisiert werden, dass die Hohlstundenbelastung und die Nachmittagsbelastung der Schüler minimiert wird. D.h., alle Kurse sollen in möglichst wenigen und "dichten" Bändern organisiert sein. Ein optimal dichtes Band (100%-Band) wird vom ganzen Jahrgang besucht. Siehe auch 1. Einführung > Modelle

Die Summe aller Bandwochenstunden darf nie größer sein, als die Anzahl zur Verfügung stehender Zeitrasterwochenstunden. Ideal wäre ein Jahrgangsstufenplan, der nur die Vormittage der Woche belegen würde. Dann wären alle Nachmittage frei für Hausaufgaben etc. Das wird selten erreichbar sein, aber wenn es gelingt, wenigstens in JSt2 die Nachmittage weitgehend frei zu halten, kann diese Zeit für die Prüfungsvorbereitung genutzt werden ("Orchideenfächer" in JSt1 belegen!)

Wenn man (NGVO 2010) die fünf 100%-Kernfachbänder erstellt, benötigt man typischerweise höchstens zehn Nebenfachbänder. Das bedeutet im Zeitraster 5 x 4 + 10 x 2 = 40 WoStd.
Ein Schüler, der 6 Nebenfachbänder/a belegt hat, kommt auf 32 Wochenstunden/a, also auf insges. 64 WoStd (= Pflicht) und auf 44 Kurse (Pflicht 40 Kurse).
Also ist zu hoffen, dass neun Nebenfachbänder ausreichen. Das entspricht bei einer (6+4)x5-Woche drei freien Nachmittagen!


winprosa bietet starke Hilfsdienste für die kollisionsfreie Kombination von Bändern, dabei werden ggf. auch auftretende Kurslehrerkollisionen vermieden. Aber dabei kommt keine ausführliche Automatikverarbeitung zur Anwendung. Das Durchrechnen der vollständigen Kombinatorik mit zig Millionen Möglichkeiten überlässt winprosa dem Stundenplanprogramm gp-Untis.

Zum Kursplanungsmodul in Untis bietet winprosa eine bidirektionale Schnittstellen an, um die Kurswahlen der Schüler zu exportieren und die errechneten Parallelkurseinteilungen und Bänderzusammensetzungen ggf. samt Stundenplan zu importieren, Dazu ist in Untis die Gegenschnittstelle zu winprosa vorhanden (Details siehe Zusammenarbeit von Untis und winprosa).


Vor allem größere Schulen mit vielen teilbaren Kursen (Parallelkursen) werden Untis zur Bänderkombination und Stundenplanerstellung einsetzen. Für kleinere Schulen (mit wenigen Parallelkursen) werden die Möglichkeiten von winprosa genügen.


Bändererstellung und Stundenplanerstellung werden im Dienst Bearbeiten > Planungsarbeiten erledigt, der auch mittels gestartet werden kann.

Bänder und Stundenplan werden zwar fürs jeweils erstes Halbjahr eines jeden Jahrgangs erstellt, müssen aber für jedes weitere Halbjahr mehr oder weniger angepasst werden. Demnach ist die richtige Wahl von Jahrgang und Halbjahr wichtig (blau markiert, s.r.o.).

Auf der Karteikarte Bänder werden Kurse zu Bändern kombiniert; diese Banderstellung wird in den beiden nächsten Abschnitten 3.2 und 3.3 beschrieben. Ein kollisionsfreies Bänderschema (Bändermodell) ist Voraussetzung für das Erstellen von Jahrgangsstundenplänen, was auf der Karteikarte Stundenplan erfolgt (siehe Abschnitt 4).

Auf der dritten Karteikarte Plan zum Halbjahr ... ist der Plan des parallel laufenden Halbjahres der anderen Jahrgangsstufe aufrufbar (falls schon vorhanden), um Kollisionen beim Erstellen des Stundenplans zu entdecken.

Somit gilt im Bild oben:
Ausgewählt ist der Jahrgang 2014 zur Bearbeitung im 1. Halbjahr. Darunter ist die Karteikarte Stundenplan aufrufbar, um ggf. dessen Stundenplan "2014.1" zu erstellen/einzusehen. Auf der Karteikarte Plan zum Halbjahr 2013.3 kann der Stundenplan der parallel stattfindenden anderen Jahrgangsstufe eingesehen werden, falls der schon existiert. Wird der Haken gesetzt, dann erfolgt laufend eine Kollisionskontrolle zwischen den beiden Plänen 2014.1 und 2013.3 .

Im Schülerfilter müssen natürlich alle Schüler ausgewählt sein (bzw. mindestens die eigenen). Achten Sie auch auf die dort eingestellte Reihenfolge. Und natürlich muss der Schreibschutz abgestellt sein (grüne Ampel).

Da die Planungsarbeiten die ganze Jahrgangsstufe betreffen, darf bei Netzwerkbetrieb die aktuelle Jahrgangsstufe an keinem anderen PC aufgerufen sein. Ist dies doch der Fall, kann dieser Jahrgang an keinem anderen PCs zum Schreiben freigeschaltet werden (rote Ampel bleibt).


 

  3.2 Karteikarte Bänder


Fenstereinteilung

Die Karteikarte Bänder ist zweigeteilt:

Links im einspaltigen Kursbereich sind unten die zweiteilige Kurstabelle und darüber die zugeordnete Kursschülerliste des ausgewählten Kurses/Faches in der Reihenfolge laut Schülerfilter angeordnet.

Rechts im mehrspaltigen Bänderbereich sind oben die  Kollisionsliste , daneben die  Passliste , daneben die  Band-Schaltknöpfe , darunter links das  Kopplungsfenster , daneben die zugehörige Bandschülerliste, rechts die Bändertabelle und ganz rechts der  Kollisionszähler .

In der Bandschülerliste werden die im Band verplanten Schüler kursweise aufgelistet.

In allen Schülerlisten werden die Schüler immer in der Art und Reihenfolge dargestellt, die im Schülerfilter eingestellt ist (im Bsp. also nach/mit Schülernummern).


Beispiel

Kursbereich

In der Kurstabelle ist der Kurs 4D 01 markiert. Darunter ist abzulesen, dass dieser Kurs bereits im Band D1-4 enthalten ist (Bandname frei gewählt, aber "sprechend"), wobei das vierstündige Band (derzeit) mit 58 Schülern belegt ist. In der Kursschülerliste sind die Schüler von 4D1 angezeigt.

In der Kurstabelle sind neben Kursen auch Fächnamen ohne Kursnummer und -lehrer aufgeführt (z.B. 4D, 4E und 2BK); dabei handelt es sich um den "nullten" Kurs des jeweiligen Faches, darin sind die noch nicht verplanten Schüler dieser Fächer. Z.B. für D sind 19 Schüler noch nicht verplant, die gehören offensichtlich nach 4D4, denn dieser Kurs ist zwar schon im D-Band, aber noch leer. Da es für 4F, 4I und 4BK derartige Anzeigen nicht gibt, sind für diese Fächer bereits alle Schüler verplant.

Bänderbereich

In der Bändertabelle ist das Band (Kopplung) Wi/C/S markiert; dessen Kurse 4Wi01, 4Ch01 und 4S01 sind im  Kopplungsfenster  aufgelistet. In der zugehörigen Bandschülerliste sind die Schüler des aktuellen Kurses der Schiene/Band aufgelistet. Unter der Bändertabelle ist angegeben, dass alle derzeit definierten Bänder zusammen 38 Bandwochstunden (Plantakte) verbrauchen.

In der  Kollisionsliste  wird angezeigt, welche 14 Schüler aus 4D1 mit dem Band Wi/C/S kollidieren und in der  Passliste  wird angezeigt, welche 6 Schüler in die Schiene passen (würden).

Der  Kollisionszähler  wurde mittels aktiviert. Er zeigt nun auch für alle anderen schon definierten Bänder die Anzahlen kollidierender und passender Schüler an. Im Kollisionszähler werden zusätzlich diejenigen Bänder mittels <<< speziell gekennzeichnet, die den links in der Kurstabelle markierten Kurs bereits enthalten.


 

  3.3 Funktionen, Symbole und Knöpfe


• Fenster-Symbolleiste

Über den Karteikarten liegt die gemeinsame Fenster-Symbolleiste (s.u.).


Die Knopfe haben folgende Funktionen:

Plandatendruck:
Mögliche Listen: Bänderliste, Plassenstufenplan und Planausschnitt (s.r.).



Verteilungsübersicht:
Tabelle der Übersicht über Verteilung der Schüler auf die Bänder anzeigen (s.r.).



Kollisionszahlen:
Eingerastet: Alle Kollisionszahlen im  Kollisionszähler  ständig anzeigen.

Temporärer Lehrerkollisionstest:
Kollisionstest für Lehrkräfte (erneut) einmalig durchführen.

Permanenter Lehrerkollisionstest:
Kollisionstest für Lehrkräfte laufend durchführen.

Plandatei speichern:
Die aktuelle Plandatei unter einem anderen Namen speichern/sichern (Speicherort ist das jeweilige Arbeitsverzeichnis).

Plandatei laden:
Plandatei aus einer Sicherung einlesen.

Direktaufruf der Schnittstellendienste:
Von dort aus können alle Schnittstellen bedient werden, einschließlich der für wprKlausur.

Plandatei neu laden:
Das ist für Mitarbeiter an anderen PCs wichtig, die Nur-Lese-Zugriff auf den aktuellen Jahrgang haben.

Export für wprKlausur:
Hier wird der Schnittstellendiens für wprKlausur im Hintergrund gestartet.

Zusatzinformationen zur Stundenplanung:
Im Fenster werden Kurzinfos zum Stundenplanen angezeigt.

Startdatum festlegen:
Auf den Plänen steht dann: Gültig ab ... (s.r.).


Plan des vorhergehenden Semesters importieren:
Dieser Dienst wird erst ab dem 2. Semester angeboten;
sinnvoll ist er vor allem für das zweite und vierte Semester.



• Symbole auf der Karteikarte Bänder


Diese Knöpfe sind links im Kursbereich zwischen Kursschülerliste und Kurstabelle angeordnet. Mit den unteren Knöpfen kann die Kurstabelle sortiert werden nach Kursart, Kursname, Kurslehrer, Schülerzahl, Wochensrunden und (unverplanten Reststunden.

Dieser Knopf ist mit drei unterschiedlichen Wirkungsweisen vorhanden.
Damit können Sie unter Kollisionskontrolle direkt die Schüler auf die Parallelkurse des jeweils aktiven Fachs/Kurses verteilen. Dabei öffnet sich jeweils ein Fenster analog zum Dienst Bearbeiten > Kursweise | Parallelkurse, aber mit der Möglichkeit, sofort wieder in die Bänderplanung zurückzukehren.

Schüler des Kurses/Fachs in Parallelkurse buchen (Kursbereich):
Damit können Sie die Schüler auf die Parallelkurse des in der Kurstabelle aktivierten Fachs/Kurses verteilen.

Schüler des Kurses/Fachs in Parallelkurse buchen (links unter der  Kollisionsliste ):
Damit können Sie die Schüler in der Kollisionsliste auf die passenden Parallelkurse des aktivierten Fachs verteilen.

Schüler des Kurses/Fachs in Parallelkurse buchen (rechts unter der  Kollisionsliste ):
Damit können Sie die Schüler in der Kollisionsliste auf die passenden Parallelkurse des Fachs verteilen.

Kollisionslistenanzeige (rechts unter der  Kollisionsliste ):
Damit speichern Sie die aktuelle Kollisionsliste in einer Datei zur späteren Verarbeitung.

Editmodus für die Bandnamen ein/aus (unter der  Passliste ):
Im Editmodus können "sprechende" Bezeichnungen für die Bänder vergeben werden (s.r.).


Reihenfolge der Bänder ändern (rechts über der Bändertabelle):
Damit stellen Sie die Reihenfolge der Bänder in der Bandliste ein (s.r.). Dabei gilt u.a.:
Passende Bänder nach vorne: Nach Markieren eines Kurses werden die Bänder in der Bändertabelle so umgereiht, dass diejenigen mit den wenigsten Kollisionen zuerst angezeigt werden (Kollisionszähler zuschalten!).
Bänder mit markierten Kursen nach vorne: Nach Markieren eines Kurses werden alle Bänder des markierten Kurses in der Bändertabelle nach vorne gereiht (und somit angezeigt).


Die  Band-Schaltknöpfe  sind im Bänderbereich rechts oben angeordnet.


Damit stehen die folgenden Funktionen zur Verfügung:

Bändergesamtlöschung:
Damit wird (nach Rückfrage) die komplette Bändereinteilung (ggf. samt Bandnamen) gelöscht.
Die Parallelkurszuweisung bleibt dabei bestehen.

Band leeren:
Alle Kurse aus dem aktuellen Band löschen.

Automatische Bandeinteilung:
Damit werden alle nicht teilbaren Kurse nach heuristischer Methode kollisionsfrei auf Bänder verteilt.

Passende Schüler vorschlagen:
Nach Markieren eines nullten Kurses (eines Fachs) in der Kurstabelle und Markieren eines zugehörigen Parallelkurses im Kopplungsfenster nimmt dieser Knopf den Fachnamen an, z.B. , und dient zum Aufrufen des zugehörigen Auswahlfensters (s.r.).

Damit können z.B. von den unzugewiesenen 2BK-Schülern einige ausgewählt und dem Kurs 2BK03 zugewiesen werden.



Bänderteilung:
Damit kann das aktuelle Band geteilt werden, um z.B. einen zweistündigen Kurs in ein vierstündiges Band packen zu können. Dabei öffnet sich das Splittfenster (s.r.). Nach Wahl der neuen Stundenzahl und der neuen Bändernummer kann die Teilung vollzogen werden.

Im Bsp. ist die neue Stundenzahl 1 angeklickt, also wird das alte Band in zwei Bänder mit 3 und 1 Wochenstunden gesplittet, wobei der dreistündige Rest in ein neues (leeres) Band kommen soll.



 

  3.4 Erstellung einer Bändereinteilung


• Vorarbeiten / Speichern von Plandateien

Wenn Sie eine Bandeinteilung (Bandmodell) kombiniert haben, wird diese von winprosa automatisch unter dem Namen planjjjjs.prw (jjjj=Jahr, s=Sem.) abgespeichert.

Oft ist aber bereits eine Bandeinteilung vorhanden und es soll eine neue alternative Einteilung geschaffen werden. Die alte soll aber sicherheitshalber erhalten bleiben.

Klicken Sie in diesem Fall in der Fenster-Symbolleiste auf und speichern Sie das aktuelle Modell unter einem neuen (beliebigen) Namen. Nun können Sie das aktuelle Modell abändern und ggf. ebenfalls unter einem weiteren Namen abspeichern.

Wahrscheinlich wollen Sie das neue Modell von Anfang an aufbauen. Stellen Sie daher zurück auf einen definierten Anfangszustand. Dazu löschen Sie

  • entweder alle Bänder samt Namen durch Anklicken von rechts oben im Bänderbereich,
  • oder einzelne Bänder durch Anhlicken von rechts oben im Bänderbereich. Dabei werden die Kurse des Bandes gelöscht.

Dabei bleiben aber alle bereits zugewiesenen Parallelkurseinteilungen bei den Schülern erhalten.

Die Fachbänder Deutsch, Mathematik und Rel/Ethik wollen Sie vielleicht erhalten, dann müssen Sie die anderen Bänder einzeln löschen.

Die Parallelkurseinteilungen löschen Sie

  • entweder selektiv über Bearbeiten > kursweise | Parallelkurse, indem Sie dort im Kursfilter  mit genereller Kursb.  aktivieren und dann einzeln bei jedem gewünschten Fach den Kurs anklicken (wie in Abschnitt 2.2 Kursweise Parallelkurszuweisung beschrieben),
  • oder komplett über Bearbeiten > schülerweise | Parallelkurse mittels  0 >> A  für alle Schüler (wie in Abschnitt 2.1 Schülerweise Parallelkurszuweisung beschrieben).

Die Parallelkurseinteilung in Deutsch, Mathematik und Rel/Ethik brauchen Sie u.U. nicht zu löschen; dann ist die selektive Methode besser, die komplette ist dafür schneller.

Haben Sie sich beim Kombinieren eines Modells vertan, können Sie jederzeit ein zuvor gespeichertes Modell mittels zurückholen. Wissen Sie, dass das letzte Modell vom Vortag das bessere war und hatten Sie die automatische Sicherung aktiviert, so brauchen Sie nur die letzte Sicherung zurückzuholen.


• Verplanen einzelner Schüler

Im Eingangsbeispiel ist offensichtlich die Schülerin Barer in keinem Band verplant. Wahrscheinlich ist sie erst später an der Schule aufgenommen worden. Sie muss in 4F, 4I, 2BK, usw. Kursen zugewiesen werden, wie in der Kurstabelle zu erkennen ist (s.l.).

Aber am einfachsten ist es, die Schülerin direkt ihren Fächern über Bearbeiten > Kursweise | Parallelkurse zuzuweisen. Am Bsp. von 2BK wird dies gezeigt (s.r.). Offensichtlich sind alle drei BK-Kurse geeignet, aber der dritte ist am kleinsten. Ein Klick genügt.

Wie sofort zu sehen ist, könnte zusätzlich Billing in den dritten Kurs wechseln, was der Schülerverteilung zugute kommen würde.

So kann man alle Fächer der Schülerin bearbeiten.

Aber auch der Dienst Bearbeiten > Planungsarbeiten | Bänder ist geeignet. Man markiert in der Kurstabelle den Kurs 2BK (das Fach 2BK); darunter erkennt man die drei BK-Parallelkurse samt Schülerzahl. In der Bändertabelle markiert man das Band mit 2BK3. In den Schaltknöpfen wird signalisiert, was geplant ist (s.l.). Dann genügt ein Klick auf .

Schneller gehr es mittels . Dann wird ein Fenster für die betroffenen Schüler eingeblendet


• Erstellen eines Religion/Ethik-Bandes (100%)

Angenommen, ein Band soll alle Religions- und Ethikkurse aufnehmen, nämlich 2Rel1, 2Rel2 und 2Rel3 und 2Eth1. in den dritten Rel-Kurs sollen die Katholiken kommen. Stellen Sie den Schülerfilter auf eigene Schüler und Sortierung nach besuchtem Religionsunterricht.

Klicken Sie auf . Geben Sie im Editor einem noch leeren und namenlosen Band den Namen "rel/eth". Schließen Sie den Editor wieder und lassen dieses nun in rel/eth umbenannte Band markiert.

Klicken Sie links in der Kurstabelle der Reihe nach auf die Religionskurse 2Rel1, 2Rel2 und 2Rel3 und ziehen jeden einzeln nach rechts ("drag and drop") in das  Kopplungsfenster . Legen Sie in der gleichen Weise 2Eth1 in dieses Band.

Noch sind die Kurse dieses Bandes leer. Markieren Sie daher in der Kurstabelle den "nullten" Kurs 2Eth und beobachten Sie dabei den Band-Schaltknopf . Er ändert seine Bezeichnung in , klicken Sie ihn an.

Es öffnet sich das zugehörige Auswahlfenster. Dort sind bereits alle Schüler markiert; durch Klick auf  OK  werden diese dem Kurs zugewiesen. Alle Ethiker sind nun also im ersten (und einzigen) Ethikkurs.

Diese Einzelzuweisung hätten Sie sich sparen können, wenn Sie gemäß Abschnitt 2.1 Schülerweise Parallelkurszuweisung mittels  1 >> A  bei allen Schülern die nicht teilbaren Kurse zugewiesen hätten.

Für die Religionskurse ist in Abschnitt 2.3 Parallelkurseinteilung in Religionslehre/Ethik bereits ein rationelles Verfahren zur Parallelkurseinteilung beschrieben worden. Aber nun sollen die Religions-Parallelkurse im Rahmen der Bänderkombination auf andere Weise, nämlich zusammen mit der Bändereinteilung zugewiesen werden.

Markieren Sie hierzu links in der Kurstabelle den "nullten" Kurs 2Rel aller noch nicht zugewiesenen Schüler mit Religionsunterricht. In der Kursliste darüber sehen Sie zur Kontrolle alle Schüler des gewählten Kurses/Fachs; sie sind in der Reihenfolge "erst evangelisch, dann katholisch", wie auch im Schülerfilter ablesbar ist.

Markieren Sie im  Kopplungsfenster  den Kurs 2Rel01 (des rechts in der Bändertabelle noch markierten Bandes rel/eth). In der  Passliste  sehen Sie die passenden Religionsschüler; das müssen alle sein, denn in der  Kollisionsliste  werden keine kollidierenden Schüler angezeigt. Der Band-Schaltknopf rechts hat seine Bezeichnung geändert zu  2Rel>>2Rel01 ? , klicken Sie ihn an. Es öffnet sich das zugehörige Auswahlfenster (s.u.). Das Bild zeigt die Gesamtsituation mit einigen ausgewählten Schülern. Durch Klick auf  OK  werden diese zugewiesen.

Wiederholen Sie den Vorgang für die Kurse 2Rel2 und 2Rel3, wobei der dritte Kurs die katholischen Schüler aufnehmen soll; so ergibt sich das folgende Bild (s.u.).

Im blauen Kopplungsfenster ist der Kurs 2Rel3 eingestellt, in der zugehörigen Kursschülerliste rechts daneben sieht man, dass es tatsächlich die Katholiken sind.

In der Kurstabelle erkennt man das Fehlen der nullten Kurse 2Rel und 2Eth, da bereits alle Schüler in Parallelkurse eingeteilt sind. Der Cursor ist daher auf 2Rel01 gesprungen, der a ja schon verplant ist.


Löschen Sie nun probehalber die Kurszuweisung für 2Rel1, indem Sie in der Kurstabelle diesen Kurs markieren und dann auf klicken und anschließend im Parallelkursfenster mittels alle Schüler in den nullten Parallelkurs zurückbuchen.

Wenn Sie einen (noch nicht leeren) nullten Kurs (z.B. den eben erzeugten Kurs 2Rel) aus der Kurstabelle direkt auf einen passenden Kurs in einem Band im Kopplungsfenster ziehen, dann öffnet sich sofort das zugehörige Auswahlfenster (also ohne den Umweg). Tragen Sie auf diese Weise die Schüler wieder in 2Rel01 ein.


• Erstellen der weiteren 100%-Bänder

im Aufbau!


Erstellen Sie nun die Fachbänder Deutsch, Mathematik und Sport.

In der Bändertabelle ist zu erkennen, dass die bisher erstellten Bänder zusammen 12 Wochenstunden belegen und alle von jedem Schüler besucht werden, also dicht sind.

Das Englisch-Band wäre nicht dicht, denn dafür fehlen 5 Schüler. Ein Fremdsprachenband wäre nur möglich ist nicht möglich, denn von den fünf Franzosen würden nur zwei passen auf das Englischband, die drei anderen erzeugen Kollisionen.

Offensichtlich wurde die Reihenfolge in der Bändertabelle mit den Knöpfen abgeändert auf Sortierung nach Wochenstundenzahl. In der Kurstabelle links ist noch die Sortierung nach Kursnamen eingestellt, diese kann jedoch mittels unabhängig von der Sortierung der Bändertabelle abgeändert werden.

Im Bsp. passten sowohl Latein als auch Spanisch in das Englischband. Also wurden die beiden Kurse hinzugefügt und mittels xxx das Band umbenannt. Ferner wurden ein BK/Mu-Band (Achtung: Fachraumprobleme!) und ein Gemeinschaftskundeband hinzugefügt. Dadurch sind bis jetzt insgesamt 22 Wochenstunden belegt und alle bisher erzeugten Bänder dicht, bis auf das Fremdsprachenband, dem ein Schüler fehlt.

Bild 5.2.3.9 spiegelt diese Situation wieder. Dort wurde zusätzlich in der Kurstabelle auf Sortierung nach Restkursen umgestellt, dadurch wird Französisch als erster Kurs angeboten. In der Bändertabelle wurde dann mittels nach passenden Bändern für Französisch gesucht.

Das noch leere Band 009 wird angeboten, weil alle anderen Bänder Kollisionen erzeugen: je weiter unten in der Tabelle, desto mehr Kollisionen, wie man rechts am Kollisionszähler ablesen kann (eingeschaltet mittels ). Dieses Ergebnis war natürlich aufgrund der dichten Bänder zu erwarten.

Beim Versuch, einen Kurs in ein Band zu legen, in dem der Kurslehrer bereits unterrichtet (Kurslehrerkollision), wird der kollidierende Lehrer unter der Kollisionsliste rot eingeblendet.

Im nächsten Schritt lassen wir winprosa mittels die restlichen Einzelkurse (Fächer mit nur einem einzigen Parallelkurs) automatisch verplanen. Bild 5.2.3.10 zeigt das Ergebnis. Insgesamt werden 47 Wochenstunden belegt. Da für Biologie zwei Parallelkurse vorgesehen sind, wird diese Fach nicht automatisch verplant. Aber wenn man mittels das beste Band sucht, wird Band 015 angeboten. Nach Klick auf erkennt man rechts, dass alle anderen Bänder Kollisionen verursachen. Wenn man nun den Kurs 2Bio ins blaue Kopplungfeld zieht, öffnet sich das Parallelkursauswahlfenster. Nach Wahl einer Parallelkursnummer (im Bild die Nr. 1) und Bestätigung mittels OK sind alle Kurse "verschient" oder "verbandelt".

Nur der leere Kurs 2Bio2 ist nicht verplant (Bild 5.2.3.10); er kann über Extras > Fächer und Kurse > Kursangebot schnell gelöscht werden (siehe Kapitel 3.2).

In Bild 5.2.3.11 ist der Kurs 4BK1 in der Kurstabelle markiert. Unter der Tabelle werden alle Bänder angezeigt, in denen der Kurs verplant ist. Der Kollisionszähler markiert die beteiligten Bänder in der Bändertabelle. Nach Klick auf werden in der Bändertabelle diejenigen Bänder vorgereiht, in denen der Kurs verplant ist.


• Druck von Bändertabelle und Bandübersicht

Durch Klick auf über der Registerkarte starten Sie den Druckerdialog für die Bändertabelle und erhalten einen Ausdruck, ähnlich zu Bild 5.2.5.1, je nach eingestellter Sortierung.

Durch Klick auf über der Registerkarte rufen Sie die Bandübersicht auf (Bild 5.2.5.2). Dort können Sie rechts wählen, welche Bänder Sie anzeigen wollen.


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4. Stundenplanerstellung

Thema überspringen    4.1 Stundenpläne  4.2 Raumzuweisung 
 

  4.1 Stundenpläne


Das Fenster Stundenplan


Das folgende Bild zeigt im Dienst Bearbeiten > Planungsarbeiten | Stundenplan einen bereits gesetzten Stundenplan, aufbauend auf einem Bändermodell.

Oben auf der Registerkarte ist links der Bänderbereich, bestehend aus Kopplungstabelle, Kursschülerliste und Bändertabelle, rechts der Schülerstundenplan des aktuellen Schülers angeordnet. Unten sind Jahrgangsstufenplan (Wochenraster) samt Mittagspausenmarke, daneben Rastereinstellungen und Stundenlupe zu finden.

Im Bänderbereich ist der erste Kurs des Deutschbandes markiert; dessen Schüler werden angezeigt. Im Wochenraster ist daher der Platz des Deutsch-Bandes grün unterlegt. Dienstag, 10. Std., wurde angeklickt; daher ist sie blau unterlegt und und wird in der Lupe rechts neben dem Wochenraster eingeblendet; dort sind ggf. Schülerzahlen, Kurslehrerkürzel und Raumzuweisungen ablesbar.


Verplanen der Bänder im Wochenraster


Das Wochenraster setzen Sie in den Rastereinstellungen (s.r.). Dort können Sie mit dem oberen Knopf die Stundenbezeichnungen definieren oder durchnummerieren. Darunter können Sie die Mittagspause im Zeitraster verschieben. Darunter können Sie die Stunden pro Tag einstellen (max. 16 Stunden) und 5- oder 6-Tage-Woche wählen. Später beim Druck passen genau zwei Schülerindividualpläne auf ein DIN-A4-Blatt.

Die Mittagspause zählt wie eine freie Stunde im Raster (s.o.). Soll sie aber wie eine Unterrichtsstunde zählen, also auch belegt werden können, dann erhöhen Sie die Stunden/Tag um 1, ziehen die Pause nach unten in diese letzte Stunde und ändern die Stundenbezeichnung geeignet ab.

Den Jahrgangsstufenplan setzen Sie, indem Sie die Bänder der Reihe nach aus der Bändertabelle in leere Positionen des Wochenrasters ziehen. Beim Setzen wird in der Bändertabelle der Zähler WStd laufend aktualisiert und die Band-Markierung rückt dabei automatisch vor.

Gesetzte Bänder verschieben Sie per Drag and Drop im Wochenraster. Rechts unten in der Stundenlupe sehen Sie dabei die Bandinformationen der aktuellen Stunde.

Bänderverteilung anzeigen: Blättern Sie oben in der Bändertabelle, so sehen Sie jeweils grün die Lage des jeweiligen Bandes im Wochenraster.

Kursverteilung anzeigen: Die Bändertabelle lässt sich mittels  Kursverteilung anzeigen  umschalten in eine Kurstabelle, damit Sie beim Durchblättern die Kursverteilung im Wochenraster sehen können.

Die Schülerindividualpläne können Sie jederzeit durchblättern, durch Anklicken in der Kursschülerliste oder im Schülerfilter oder durch Blättern mit den Blätterknöpfen in der Haupt-Symbolleiste.

Löschen von Einträgen: Ziehen Sie ein Band auf den Papierkorb, wird es aus dem Wochenraster entfernt. Durch Klick auf  [x]  löschen Sie alle Raumeintragungen. Durch Klick auf  x  löschen Sie alle Wochenraster-Eintragungen.


 

  4.2 Raumzuweisung


Im Bild wird die die Verplanung von Räumen gezeigt (s.r.). Im Fenster werden unten Bedienungshinweise eingeblendet, sobald Sie in eine Rasterstunde klicken.

Doppelklicken in eine Rasterstunde: Dadurch öffnen Sie deren Raumdialog (blaues Fenster). Dort tragen Sie für jeden Kurs des Bandes das entsprechende Raumkürzel ein.

Shiftklicken in ein Raumfeld des Raumdialogs: Klicken Sie mit gedrückter Shifttaste (Umschalttaste) in ein Raumfeld, so wird der Raum des selben Kurses des aktuellen Bandes von einer früheren Stunde herkopiert.

Shiftklicken in ein Rasterfeld: Klicken Sie mit gedrückter Shifttaste direkt in ein Rasterfeld, dann werden alle Räume des Bandes in die aktuelle Stunde von einer früheren Stunde herkopiert.


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5. Listen- und Plandruck

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In winprosa wird bekanntlich zwischen internen und externen Formularen unterschieden. Der Schülerstundenplan (s.r.) ist ein Beispiel für externe Formulare. Diese Formulare erreichen Sie über die Auswahlliste des Drucksymbols in der Haupt-Symbolleiste (Formular auswählen > Plan > Schüler).

Im Abschnitt Formulare und Druckaufträge wird näher beschrieben, wie Sie externe Formulare drucken können.


Die internen Formulare rufen Sie über die Auswahlliste des Drucksymbols der Fenster-Symbolleiste (s.l.) auf.


Links ist die Liste dar Bänder ausgedruckt und rechts der Plan der Jahrgangsstufe (Klassenstufe).

Vom Jahrgangsstufenplan können auch Planausschnitte gedruckt werden. So kann bei einer großen Jahrgangsstufe z.B. ein Teilplan für den Vormittag und einer für den Nachmittag ausgedruckt werden.


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