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Zusammenarbeit von Untis und winprosa

 

  1. Übersicht
  2. Export von winprosa nach Untis
    Grundlagen
        Kursstufe, Jahrgangsstufen, Abitur-Jahrgänge
        Schnittstellendateien
        Religionslehre
        Versetzen / Hochstufen
        Schülernummern und Schülernamen
    Kurskürzel
    Kurseigenschaften
    Jahrgangsübergreifende Kurse
    Sonderfälle beim Übergang von Jg1 zu Jg2
    Vorverarbeitung spezieller Kurswahlen
    Erzeugen der Schnittstellendatei in winprosa
      Stand 04.12.2016
  1. Erstellen der Bänder in Untis
    Einlesen und Bearbeiten der Daten
        Vorarbeiten
        Einlesen der Daten
        Stammräume / Doppelstunden
        Fachräume / Bandbedingungen
        Koop-Kurse
        Erstellen der Bänder
    Verplanung der Kernfächer
    Verplanung der Nebenfächer
    Teilen von Kursen/Bändern
    Band- und Kurslisten
    Erstellung des Kursstufenplans
        Setzen der Bänder von Hand
        Vermeidung von Kollisionen beim Setzen von Hand
        Fixierung von Bändern
        Planungsdialog und Planungsstundenplan
        Automatische Optimierung / Raumverplanung
    Händische Kurswahlerfassung und -zuweisungen   ♦ ♦
        Kurs-Studenten-Matrix
        Kurs-Band-Matrix
        Studenten-Kurs-Wahl
    Bänder und Klassenverband in einem Plan
    Erzeugen der Schnittstellendateien in Untis
  1. Import von Untis in winprosa



Der vorliegende Text war ursprünglich nur für winprosa-Anwender gedacht und sollte zeigen, wie Daten zur Kursverplanung von winprosa nach Untis und anschließend zurück transferiert werden können, bezog sich also auf allgemeinbildende Gymnasien in BW, die winprosa einsetzen und deren Jahrgangsstufen jeweils mindestens ca. 50 Schüler umfassen (bei kleinerer Oberstufe reichen die winprosa-eigenen Kurskombinationsmöglichkeiten meist völlig aus).
Der Text wurde aber erweitert und gibt nun Tipps auch für Schulen ohne winprosa, z.B. berufliche Gymnasien (in BW) und sonstige Schulen mit Kursstufe. Für sie ist vor allem Abschnitt 3 Erstellen der Bänder in Untis lesenswert.
Die Untis-Tipps in diesem Text dienen lediglich als Ergänzung des Untis-Handbuchs zum Modul Kursplanung.

Dieser Text bezieht sich also ausschließlich auf die beiden Programme winprosa und Untis. Aber immer mehr Schulen setzen in jüngster Zeit einen größeren "SVP-Verbund" ein, maximal in der Form SVP → winprosa → Untis → WebUntis. Da beim derartigen Verknüpfen von bis zu vier Programmen manche Missverständnisse/Engpässe/Forderungen auftreten können, ist in Dokumentation > Zusammenarbeit von winprosa mit anderen SVPen der aktuelle Stand aus Sicht von winprosa dargestellt.

 

1. Übersicht

Thema überspringen

Untis, das universelle Stundenplanprogramm, kombiniert im Modul Kursplanung aus vorgegebenen Kurswahlen komplette Bändermodelle unter Berücksichtigung von Kurswahlwünschen und Parallelkurseinteilungen. Dazu stehen zwei Methoden zur Verfügung:

  • Mit der Totaloptimierung (bis Untis 2013 Standardoptimierung genannt) werden für alle Kurse mit ausgefeilten heuristischen Methoden quasioptimale Lösungen hoher Qualität angestrebt (die Kombinationsmannigfaltigkeiten verhindern auch heutzutage exakte Optimierungslösungen).
  • Mit der Optimierung von Teilbereichen werden Lösungen mit vollständiger Iteration gesucht, d.h. es werden alle Kombinationen durchgespielt, bis eine Lösung gefunden ist. Dazu muss die Menge der zu verplanenden Kurse in sinnvolle Teilmengen zerlegt werden (z.B. in BW in vierstündige Kernfachkurse und zweistündige Nebenfachkurse), die dann in getrennten Schritten kombiniert werden.

Diese Optimierungsarten sind nicht zu verwechseln mit der Stundenplanoptimierung von Untis; aber die Stundenplanoptimierung kann die im Kursplanungsmodul erzeugten Bänder im Stundenplan verplanen.

Die Optimierung von Teilbereichen erlaubt auf einfache Weise die Beeinflussung des Ergebnisses (z.B. welche Kurse müssen in einem gemeinsamen Band sein, welche dürfen nicht gemeinsam unterrichtet werden). Allerdings fällt das sinnvolle Einteilen von Teilbereichen u.U. dann schwer, wenn es nicht so klar erfolgen kann, wie in BW.

Daher ist in Untis die Totaloptimierung vorhanden, die u.a. ggf. selbst Teilbereiche festlegt und dann intern mehrfach die Optimierung von Teilbereichen startet.

In beiden Optimierungsarten werden Bänder erzeugt, die gleich in einen Stundenplan integriert werden können (von Hand oder automatisch per Stunden­plan­optimierung), wobei die weitreichenden Planwerkzeuge und Diagnosemöglichkeiten von Untis voll zum Tragen kommen. Für jeden Kursschüler (= Student) ist dann dessen Individualstundenplan ausdruckbar.

Bänder sind eine Erweiterung des Untisbegriffs Kopplung:

  • Bei einem gekoppelten Unterricht (mehrere Lehrer, Räume, Fächer und Klassen) finden die beteiligten Unterrichte gleichzeitig statt, für sie sind in der Regel nur Klassen benannt, aber keine einzelnen Schüler.
    Gekoppelter Unterricht bezieht sich also auf eine einzelne oder wenige zusätzliche Klassen.
  • Bänder bestehen ebenfalls aus gleichzeitig stattfindenden Unterrichten, aber die sind nun Kurse, d.h. bei denen ist jeweils zusätzlich bekannt, welche einzelnen "Studenten" pro Kurs beteiligt sind.
    Bänder beziehen sich i.d.R. auf alle Schüler eines Jahrgangs (Klassenstufe), der deshalb nicht in Parallelklassen gegliedert sein muss (aber kann). Der Klassenverband ist also (weitgehend) aufgelöst.

Ein Band (engl. "Cluster", früher in BW Schiene genannt) wird in Untis auch als Unterrichtsfolge: gleichzeitiger Unterricht bezeichnet.
Neben gleichzeitigem Unterricht gibt es noch die Unterrichtsfolgen Kalenderfolge und Wochenfolge.

Schülergruppen (= Studentengruppen) werden in WebUntis bei geteilten Unterrichten z. B. für das Klassenbuch und für die Schülerstundenpläne benötigt. Sie dürfen nicht mit den in diesem Text beschriebenen Band-Kursen verwechselt werden, obwohl jedem Kurs automatisch ein Schülergruppen-Name zugewiesen wird. Auch die in Untis möglichen Klassengruppen bleiben hier ohne Berücksichtigung.

Schülergruppen und Studentengruppen können zwar bereits in Untis bei geeigneten Unterrichten angegeben, aber nur indirekt mit Schülern "gefüllt" werden. Das geschieht offensichtlich erst im WebUntis-Klassenbuch im Dienst Unterricht > Unterricht Klassen > Schüler-Gruppen-Zuordnung, ggf. direkt durch die beteilgten Lehrer. Dort ist es praktisch z.B. für die Lehrer einer Religionskopplung, weil diese die Schüler der Klassenstufe nun selbst aufteilen können. Für Kurse der NGO in BW ist das aber i.d.R. strikt verboten.


winprosa-Schulen bietet Untis seit Version 2003 eine bidirektionale Datenschnittstelle zu winprosa (Aufruf s.r., Layout ab Untis 2015). Somit brauchen in Untis keine Kurse und keine Studenten mehr samt Kurswahl erfasst zu werden.

Vielmehr erwartet nun Untis von winprosa eine Schnittstellendatei winprosagp.txt, bzw. übergibt nach getaner Arbeit eine andere Schnittstellendatei gpwinprosa.txt zurück an winprosa. Dazu dient der Programmdienst Datei > Import/Export > Deutschland > Bad.- Würt. > Winprosa (s.l., alle Bezeichnungen beziehen sich auf Untis 2015 ff).

Möglich ist die Übertragung der "Studenten" samt Kurswahlwünschen und Kursangebot "in einem Rutsch" nach Untis. Dabei können feste Parallelkurszuweisungen mitübertragen werden, die von Untis nicht mehr geändert werden (mehrheitlich für Jahrgangsstufe 2 nötig), als auch offene Parallelkurseinteilungen (mehrheitlich für Jahrgangsstufe 1 nötig).

In Untis erfolgen dann im Rahmen der Bandoptimierung die Einteilung in die (restlichen) Parallelkurse, ggf. Änderungen einzelner Kurslehrer, die Verplanung im Wochenstundenplan und die Raumzuweisung. Alle hier errechneten/gesetzten Kursdaten können anschließend zurück nach winprosa übertragen werden.


Schulen ohne winprosa müssen nötigenfalls das Kursangebot und die "Studenten" samt deren Kurswahlwünschen von Hand in Untis erfassen.

Sind diese Daten in anderen Schulverwaltungsprogrammen (SVP) vorrätig und verfügen diese SVPen über eine Excel-Schnittstelle, besteht die Möglichkeit, diese Daten über den Untis-Dienst Datei > Import/Export > Import TXT Datei (CSV, DIF) einzulesen (s.r.).

Vorhanden sind dort die beiden Schnittstellen Studenten und Kurswahl der Studenten. Wenn Sie eine der Schnittstellen mit der Maus markieren und dann  F1  drücken, wird übers Internet der Schnittstellendateiaufbau angezeigt.

Diese Schulen finden viele Tipps in 3. Erstellen der Bänder in Untis.


winprosa, das Oberstufenverwaltungsprogramm für allgemeinbildende Gymnasien in BW, verfügt dementsprechend ebenfalls über eine bidirektionale Datenschnittstelle zu Untis über den Menüweg Datei > Schnittstellen > gp-Untis.

Nebenstehendes Bild zeigt die Registerkarte gp-Untis und dort die Unterregisterkarte Export Kurswahl.

Ab Frühling 2017 wird dieser Dienst erweitert, um das Zusammenspiel SVP-winprosa-Untis-WebUntis besser zu unterstützen bez. der Schüler-ID und ev. der Schülernamenskürzel/Anmeldenamen.


Zuammenarbeit von Oberstufenverwaltern und Stundenplanern

Im Zusammenspiel von winprosa und Untis sind vier grundsätzliche Aufgaben zu lösen:

  1. Verwaltung der Schülerdaten und Kurswahlen in winprosa (samt Erstellen der beiden Schnittstellendateien)
  2. Erstellung der Bänder im Untis-Modul Kursplanung
  3. Verplanung der Bänder im Untis-Stundenplan (samt Erstellen der einen Schnittstellendatei)
  4. Rücktransfer der Kursdaten von Untis nach winprosa

Wenn (einige) winprosa-Oberstufenverwalter und Untis-Stundenplaner in Personalunion tätig sind, ist alles in Ordung, denn sie arbeiten gemeinsam an den Daten, organisieren den zeitlichen Ablauf und halten die Konventionen ein.

Wenn aber die oben aufgeführten vier Aufgaben von mehreren Mitarbeitern mit streng getrennten Verantwortlichkeiten bearbeitet werden, ist sicher zu stellen, dass die in winprosa und Untis diesbezüglich vorhandenen Konventionen auch sicher eingehalten werden.

Typischerweise werden Aufgabe 1 und 4 von Oberstufenverwaltern erledigt. Auch Aufgabe 2 ist bei einem Oberstufenverwalter gut aufgehoben, der dann idealerweise auch zum Stundenplanerteam zählt. Es kann aber vorkommen, dass Aufgabe 2 und Aufgabe 3 von unterschiedlichen Mitarbeitern bearbeitet werden:

Wenn z.B. Aufgabe 2 von einem Oberstufenverwalter in einem lokal installierten Untis unabhängig vom Stundenplanen erledigt wird, muss für Aufgabe 3 das Ergebnis an das andere Untis eines Stundenplaners übergeben werden. Wenn das nicht konventionsgemäß geschieht, muss Aufgabe 4 scheitern, z.B. wenn für Aufgabe 3 die Bänder (auf falschem Weg) in Kopplungen umgewandelt werden.

Da aber winprosa aus juristischen Gründen der Master der Schüler-Kurswahldaten sein muss, ist Aufgabe 4 zwingend erfolgreich zu erledigen, denn nur dann können dort letztendlich gültige Abiturzeugnisse erstellt werden.


Im folgenden Abschnitt 2 Export von winprosa nach Untis wird die Erstellung der Schnittstellendatei für die Übergabe der Daten von winprosa an Untis vorgestellt. Dabei werden Spezialitäten beschrieben, die der besseren Synchronisierung dienen.

Abschnitt 3 Erstellen der Bänder in Untis beinhaltet das Einlesen der Schnittstellendatei in Untis, das automatische Erstellen der Bänder samt Bearbeitung von Sonderfällen und die Verplanung der Bänder im Stundenplan, incl. Erstellung der Schnittstellendatei zur Übergabe von Untis an winprosa. Ferner werden hier Tipps gegeben, wie Bänder von Hand erstellt/geändert werden und wie Kurswahlen/Kurszuweisungen von Hand erstellt/geändert werden können, was sowohl für winprosa-Gymnasien als auch für andere Schulen mit Kursstufe nützlich sein kann.

Abschnitt 4 Import von Untis in winprosa beschreibt das Einlesen der Schnittstellendatei in winprosa nebst abschließender Arbeiten.



Inhalt



 

2. Export von winprosa nach Untis

Thema überspringen 2.1 Grundlagen  2.2 Kurskürzel  2.3 Kurseigenschaften  2.4 Jahrgangsübergreifende Kurse
2.5 Sonderfälle beim Übergang von Jg1 zu Jg2  2.6 Vorverarbeitung spezieller Kurswahlen
2.7 Erzeugen der Schnittstellendatei

Im Abschnitt 2.1 werden allgemeine Grundlagen zum Verfahren angegeben. Abschnitt 2.2 und 2.3 behandeln, wie Kurskürzel und Kurseigenschaften in winprosa definiert werden sollten. Erst wenn dies erledigt ist, können Sie die Schnittstellendatei für den Export nach Untis erzeugen.

In Abschnitt 2.4 und 2.5 wird beschrieben, welches Feintuning ggf. in der erzeugten Schnittstellendatei zu erledigen ist, bevor diese in Untis eingelesen werden kann.


 

  2.1 Grundlagen

Kursstufe, Jahrgangsstufen und Abitur-Jahrgänge

Früher wurden die Klassenstufen am Gymnasium von 5 bis 13 durchgezählt, wobei die Kursstufe die Klassenstufen 12 und 13 umfasste. Seit der Einführung von G8/G9 spricht man besser von Jahrgangsstufen; so umfasst die Kursstufe nun die beiden Jahrgangsstufen Jg1 und Jg2. Jg1 besteht aus Hj1 und Hj2, Jg2 besteht aus Hj3 und Hj4. Da der Klassenverband in der Kursstufe aufgelöst ist, gibt es dort keine Parallelklassen.

In winprosa sind immer drei Schüler-Jahrgänge aktuell zu bearbeiten, die zukünftige Jg1, die aktuelle Jg1 und die aktuelle Jg2. Diese Jahrgänge werden jeweils nach ihrem Abiturtermin benannt, also Abi-Jahrgang 2016 usw., wobei jeder Abi-Jahrgang logischerweise die Kurshalbjahre Hj1 - Hj4 umfasst, organisiert in Jg1 und Jg2.

Im Regelfall erzeugen Sie die Schnittstellendaten getrennt für zwei Abi-Jahrgänge, vom einen für dessen Jg1 und vom anderen für dessen Jg2, verwenden also die entsprechenden Kurswahlen von Hj1 und Hj3. Da die Klassenbezeichnung in Untis frei wählbar ist, können Sie die dort zu verwendende Klassenbezeichnung hier für Untis definieren (z.B. Jg1; siehe obiges Bild; winprosa selbst braucht keine derartigen Bezeichnungen). Sie müssen eine Bezeichnung für Untis angeben, sonst fehlt später dort den Studenten die Jahrgangszugehörigkeit.

Erzeugen Sie die Schnittstellendaten zweckmäßigerweise jeweils nur für die eigenen Schüler, nicht auch für Koop-Schüler, denn letztere werden an deren Schulen verplant.


Schnittstellendateien

Sie müssen also in winprosa zwei unterschiedliche Schnittstellendateien erstellen, eine für Hj1/Jg1 z.B des Abi-Jahrgangs 2018 und eine andere für Hj3/Jg2 des Vorgänger-Jahrgangs 2017. Dabei können Sie nur das Zielverzeichnis auswählen, denn winprosa vergibt immer selber den gleichen Dateinamen winprosagp.txt. Da beide Dateien also den gleichen Namen haben, sollten diese in zwei verschiedenen Zielverzeichnissen (z.B. J1 und J2) abgelegt werden. Diese beiden Verzeichnisse sollen von Untis aus leicht erreichbar sein (z.B. in untis\wp\).

Verwenden Sie nicht die in obigem Bild bereits angezeigte Möglichkeit, beide Jahrgänge gleichzeitig zu übertragen. Sie handeln flexibler, wenn die Jahrgänge getrennt übertragen werden, wie weiter unten noch ausgeführt ist.

Zusätzlich zu winprosagp.txt erzeugt winprosa jeweils noch die Datei gpu002.txt, in der ggf. der Jahrgangsstundenplan eingetragen ist, soweit er in winprosa bereits erstellt worden war. So können vorbereitete Stundenplan(-teile) an Untis übergeben werden.

Welche Daten genau erzeugt werden, hängt von der Vorgeschichte ab: Es werden die benötigten Kurse mit den für den Export definierten Kurskürzeln ggf. samt Lehrerkürzeln (falls vorhanden; siehe auch Kurswahlverarbeitung I > 1. Fachkanon und Kursangebot) und die Kurswahlen der Schüler ggf. samt Parallelkurseinteilung ausgespielt. Zusätzlich werden die definierten Bänder, die Räume und die verplanten Zeiten übergeben (falls vorhanden).

Sie können somit einzelne Bänder in winprosa einteilen, dann die Daten an Untis übergeben und dort den Rest kombinieren lassen.

Wenn Untis (weitere) Bänder kombinieren soll, dürfen für die betreffenden Kurse keine Parallelkurseinteilungen im aktuellen Datenbestand von winprosa vorhanden sein, ausgenommen diejenigen für fest vorgeplante Bänder (z.B. von Jg2) und für Religion (s.u.). Ggf. sollten Sie also diesbezügliche Parallelkurszuweisungen zurücksetzen auf Null (siehe auch Kurswahlverarbeitung II > 2. Parallelkurseinteilung und Tutorzuweisung).


Religionslehre

Da das Fach Religionslehre auf keinem Formular nach Konfessionen unterschieden wird, verwaltet winprosa auch im Fachkanon keine Konfessionen. Da andererseits die Kurse konfessionell unterrichtet werden, sollten Sie bekanntlich die Religionskurse z.B. benennen als re1, re2, rk1, rk2 usw. und dadurch leichter unterscheidbar machen.

Ferner sollte bei den Religionskursen die Parallelkurseinteilung vor Erstellung der Schnittstellendatei bereits erfolgt sein, sonst werden evangelische und katholische Schüler durcheinander kombiniert. Dies wird verhindert, wenn als Exportkürzel (oder als eigene Kürzel; s.u.) die Abkürzungen für die Teilnahme am Rel'Unterricht benutzt werden. Dann sorgt winprosa automatisch dafür, dass nur Parallelkurse derselben Konfession als Alternativkurse angeboten werden. Zusätzlich erkannt werden die Standardkürzel re und rk für die beiden großen Religionen.


Versetzen / Hochstufen

Beim Übergang eines Jahrgangs von Jg1 zu Jg2 kommt es bei etlichen Schülern zu Kurswahländerungen, die aus juristischen Gründen zwingend in winprosa verarbeitet werden müssen und nicht (nur) in Untis ( 2.5 Sonderfälle beim Übergang von Jg1 zu Jg2). Aber auch, wenn es bei einzelnen Schülern zu keinen (nachträglichen) Änderungen kommt, wird sich deren Kurswahl/Kursbelegung in deren Jg1 und Jg2 wegen zwei- und viersemestriger Kurse unterscheiden.

Es ist daher nicht sinnvoll, in Untis beim Schuljahreswechsel eine "Versetzung" (Hochstufung) der Schüler vorzunehmen und den Stundenplan von Jg1 auf Jg2 zu übertragen. Vielmehr löschen Sie jedes Jahr in Untis alle Schüler und alle Kurse in Jg1 und Jg2 und importieren dann die neuen Daten aus winprosa, wie hier beschrieben.


Schülernummern und Schülernamen

In winprosa sollte jeder Jahrgang alphabetisch durchnummeriert sein. Im Verlaufe der Jg1 können Schüler abgehen bzw. hinzukommen, daher wird zu Beginn der Jg2 neu durchnummeriert, sodass für die Prüfungsstatistik eine lückenlose Nummerierung vorliegt (um den Preis, dass sich die Nummerierung von Jg1 zu Jg2 meist ändert). Im Verlauf der Jg2 ausnahmsweise eintretende Schüler werden ggf. hinten angefügt.

Im Verlauf der Jg2 entstehen neue Lücken in der Nummerierung, wenn Schüler aufgeben oder nicht zu Prüfungen zugelassen werden können. Im Schlußprotokoll der Abiturprüfungen muss nun für jede dieser neuen Lücken deren Grund dokumentiert werden.

Untis verlangt in seinen Stammdatenlisten immer Namenskürzel, also auch für die "Studenten" in seinem Kursplanungsmodul. Daher liefert winprosa zum ausschließlichen Gebrauch in Untis bei der Datenübergabe zusätzlich achtstellige Namenskürzel an in der Form xxxxjnnn (xxxx 4-buchstabiger Nachnamensanfang, j Abijahrgangsendziffer, nnn laufende Schülernummer). Diese Kürzel sind innerhalb eines Schuljahres für die ganze Kursstufe eindeutig. Die eingebundene Schülernummer hat aber zur Folge, dass die Namenskürzel sich ändern können beim Übergang von Jg1 zu Jg2, also von einem Schuljahr zum anderen, was für Untis ohne Belang ist.

Ein neuer Abitur-Jahrgang wird in winprosa zweckmäßigerweise in der Reihenfolge der "alten Klassen" aufgenommen, also zunächst alle Schüler der 10a, dann die der 10b usw.. Dann kann man leicht die alten Klassenbezeichnungen als "Tutor" verwenden und kann die Schüler jederzeit alphabetisch oder nach alter Klassenzugehörigkeit usw. umsortieren, unabhängig von einer jederzeit durchführbaren Nummerierung der Schülerdatensätze nach anderen Kriterien. Vor Ausgabe der Schnittstellendateien für Untis sollten die beiden auszuspielenden Abitur-Jahrgänge aber alphabetisch durchnummeriert werden.


 

  2.2 Kurskürzel

winprosa verwendet intern unterscheidbare Namen, lässt aber zu, dass Sie für alle Parallelkurse eines Faches dieselben Namen vergeben. Dies ist im Einklang mit der üblichen Nomenklatur, dass, falls z.B. Klasse 7a in Englisch geteilt unterrichtet wird, trotzdem nur ein Fachkürzel E für beide Unterrichtsgruppen verwendet wird. In winprosa ist es allerdings üblich, Parallelkurse unterscheidbar zu benennen. Für die spätere Kursverarbeitung in Untis ist dies innerhalb einer Jahrgangsstufe sogar zwingend vorgeschrieben.

Welche Kurskürzel zum Einsatz kommen sollen, hängt davon ab, welche Kürzel bzw. Exportkürzel Sie in winprosa im Dienst Extras > Fächer und Kurse > Kursangebot definiert haben (siehe neben­stehendes Bild). Im zugehörigen Fenster können Sie die wei­teren Fenster Kurseigenschaften und Facheigenschaften öffnen.

Im Fenster Kurseigenschaften legen Sie ggf. Exportbezeichnungen für einzelne Kurse fest (Export-Kurskürzel), im Fenster Facheigenschaften solche für Fächer (also alle Kurse eines Faches; Export-Fachkürzel). So können für Untis andere Bezeichnungsschemata festgelegt werden.

Generell gilt für den Export die Reihenfolge:
Export-Kurskürzel - Export-Fachkürzel - eigenes Kurskürzel - eigenes Fachkürzel - vorgegebenes Fachkürzel.

D.h.: Das in dieser Reihenfolge zuerst gefundene Kürzel wird verwendet, wobei jedes Fach für sich ausgewertet wird. Wenn Sie keine Kürzel definiert haben, wird der winprosa-Standard verwendet (vorgegebenes Fachkürzel), also z.B. 4D  3 (dritter Kurs im vierstündigen Deutsch) oder 2Bio1 (erster Kurs in der zweistündigen Biologie).

Rechts sehen Sie das Fenster Facheigenschaften dieses Dienstes. Die 3. Spalte (SchKurzZ) sollte für alle Fächer mit höchstens dreistelligen Kürzeln linksbündig belegt sein. In der 4. Spalte (Exp'Bez) können Sie zusätzlich pro Fach eine generelle Exportbezeichnung (Export-Fachkürzel) angeben. Wir empfehlen aber Exportbezeichnungen nicht hier, sondern auf der Ebene der Kursbe­zeichnungen zu vergeben (s.u.).

Nur die hier erzeugten Kursnamen werden später in Untis auf die dortigen Kursnamen übertragen und dienen dann im Kursplanungsmodul zur Ansprache der Kurse, unabhängig davon, dass es in Untis auch noch Studentengruppen und Schülergruppen (und Klassengruppen) gibt.


 

  2.3 Kurseigenschaften

Nebenstehende Beispiel zeigt im Fenster Kurseigenschaften die  Kurskürzel . Zu erkennen ist, dass in winprosa einige Kurskürzel aus internen Verwaltungsgründen Sonderzeichen enthalten (s.r.):

So werden Koop-Kurse, die also an der Nachbarschule abgehalten werden, mittels # gekennzeichnet und jahrgangsstufenübergreifende Kurse mittels *. Aufsetzer-Kurse werden mittels $ gekennzeichnet. Diese Kennzeichnungen werden in winprosa zur genauen Berechnung des Lehrerwochenstundenbedarfs ausgewertet.

Im Beispiel wurden zusätzlich Kurskürzel von solchen Kursen, die auch von Schülern der Nachbarschule besucht werden, mittels ° gekennzeichnet; diese Kennzeichnung hat für winprosa keine weitere Bedeutung.


Diese Sonderzeichen sollen i.d.R. nicht nach Untis übergeben werden, also müssen für diese Kurse im Fenster  Exp'Bez  Exportbezeichnungen definiert werden (s.r.).

Wenn Sie dies vergessen, fügt Untis später die "neuen" Fächer dem eigenen Fachkanon am Ende hinzu und arbeitet damit weiter.


Wenn Sie nirgends eigene Kurskürzel und Exportkürzel definieren, verwendet winprosa für den Export Standardkürzel der Form  xNamy ; also z.B.  4D  2  für den zweiten vierstd. Deutschkurs oder  2Bio1  für den ersten zweistündigen Bio-Kurs.

Wir empfehlen aber, dass Sie für jeden Kurs ein eigenes (max. dreistelliges) Kürzel vergeben. Wenn Sie dabei für Kernfächer Großbuchstaben verwenden und für Nebenfächer Kleinbuchstaben, dann erzielen Sie kompakte und übersichtliche Ausdrucke. Bei Parallelkursen hängen Sie an das Kürzel direkt die Kursnummer an; bei unteilbaren Kursen verwenden Sie Kürzel ohne Nummer, dann weiß jeder, dass hierfür gar keine Parallelkurse existieren.

An der Musterschule gibt es z.B. folgende Kurse: P, p1, p2, C, c1, c2, B1, B2, b; also ein vierstündiger und zwei zweistündige Physik-Kurse, desgleichen in Chemie, aber zwei vierstündige und nur einen zweistündigen Bio-Kurs.

In Untis sollten die Fächer gemäß des schulüblichen Fachkanons angeordnet sein (z.B. nach Tagebuch oder Statistikbogen oder NGO-Leitfaden) und die Kurse sollten in diesen Fachkanon eingeordnet sein (s.l.). Im Bsp. gilt, wird et als Kursname verwendet, dann gibt es aktuell keinen zugehörigen Parallelkurs, andernfalls wird et1 und et2 verwendet. D stellt das Fach Deutsch dar, D1 - D7 die bis zu 7 Parallelkurse von Deutsch; usw. (die vielen Deutschkurse waren für den Doppeljahrgang nötig).

Die Kürzel E1 - E4 (nicht im Bild) dienen einerseits für Englisch als 1. bzw. als 2. Fremdsprache in Kl. 5 - 10, andererseits als Kurskürzel in Jg1 und Jg2.

In Untis werden später im Dienst Optimierung von Teilbereichen pro Kurs die minimale und maximale Schüleranzahl benötigt. Diese Anzahlen beeinflussen dort wesentlich das Ergebnis der Bänderkombination. Die Zahlen können bereits in winprosa im Dienst Exp'MinMax erfasst werden (s.r.); sie werden dann beim Export automatisch zu Untis übertragen.


Das Seminarfach wird an vielen Schulen zweistündig im Stundenplan verankert, die dritte Stunde bleibt unverplant und dient für Exkursionen, Recherchezeit usw. Dem trägt winprosa Rechnung, wenn im Fenster Kurseigenschaften die Wochenstundenanzahl ( W'Stden ) auf 3,3,0,0 , aber die Plantaktanzahl ( Plantakte ) auf 2,2,0,0 gesetzt wird.



Nun sind alle Arbeiten in winprosa erledigt; Sie können hier also die Schnittstellendatei winprosagp.txt erzeugen, wie in 2.7 Erzeugen der Schnittstellendatei in winprosa beschrieben ist. Beachten Sie aber unbedingt die folgenden Abschnitte 2.4 - 2.6, denn die erzeugte Schnittstellendatei muss u.U. nachbearbeitet werden.



 

  2.4 Jahrgangsübergreifende Kurse

Wie oben beschrieben, erzeugen Sie in winprosa zwei Schnittstellendateien winprosagp.txt für Untis, je eine für Jg1 und eine für Jg2 des nächsten Schuljahres. In diesen können auch jahrgangsstufenübergreifende Kurse vorkommen, was nicht besonders gekennzeichnet ist, da winprosa derartige Kurse nicht besonders verarbeiten muss (sondern nur beim Deputat berücksichtigt):
Sind z.B. dg, ps, gl und li jahrgangsstufenübergreifend, so sind sie in winprosa jeweils zweimal definiert, einmal für Jg1 und einmal für Jg2. Somit sind sie auch in den beiden Schnittstellendateien vorhanden.

Somit würden sie nach dem Export nach Untis dort als doppelt vorhandene Kurse definiert werden. Daher müssen Sie die Jg1-Kurse auch für Jahrgangsstufe 2 freigeben und die entsprechenden Jg2-Kurse löschen. Das lässt sich aber nachträglich in Untis derzeit nicht ändern, denn dort verschwinden beim Löschen der Jg2-Kurse auch die entsprechenden Jg2-Kursbelegungen bei den Schülern!!

Führen Sie daher die Änderungen vor dem Export nach Untis in den beiden Schnittstellendateien winprosagp.txt z.B. mit dem Windows-Texteditor notepad.exe folgendermaßen durch:

Jg1, vorher
Ku;sk2;2;Sj;Jg1;10;20;
Ku;dg1;2;Ti;Jg1;10;20;
Ku;dg2;2;Ti;Jg1;10;20;
Ku;gl;2;Fr;Jg1;10;20;
Ku;ps1;2;Mz;Jg1;10;20;
Ku;ps2;2;Mz;Jg1;10;20;
Ku;li;2;La;Jg1;10;20;
Ku;sf;2;lgw5;Jg1;10;20;
Jg1, nachher
Ku;sk2;2;Sj;Jg1;
Ku;dg1;2;Ti;Jg1,Jg2;10;20;
Ku;dg2;2;Ti;Jg1,Jg2;10;20;
Ku;gl;2;Fr;Jg1,Jg2;10;20;
Ku;ps1;2;Mz;Jg1,Jg2;10;20;
Ku;ps2;2;Mz;Jg1,Jg2;10;20;
Ku;li;2;La;Jg1,Jg2;10;20;
Ku;sf;2;lgw5;Jg1;10;20;
Jg2, vorher
Ku;sk2;2;Sd;Jg2;
Ku;dg1;2;Ti;Jg2;10;20;
Ku;dg2;2;Ti;Jg2;10;20;
Ku;gl;2;Sl;Jg2;10;20;
Ku;if;2;lgw0;Jg2;10;20;
Ku;ps1;2;Mz;Jg2;10;20;
Ku;ps2;2;Mz;Jg2;10;20;
Ku;li;2;La;Jg2;10;20;
St;Aich9001;Aich......
Jg2, nachher
Ku;sk2;2;Sd;Jg2;10;20;
Ku;if;2;lgw0;Jg2;10;20;
St;Aich9001;Aich......

 

  2.5 Sonderfälle beim Übergang von Jg1 zu Jg2

Wie bereits weiter oben erwähnt, bleibt die Parallelkurseinteilung von Jg1 großenteils auch in Jg2 erhalten, was beim Export nach Untis automatisach berücksichtigt wird. Trotzdem wird der Jg2-Plan ander aussehen, u.U. sogar schlechter werden, als der entsprechende Jg1-Plan des Vorjahres:

Einige Schüler steigen aus in Jg2 ursprünglich weiter belegten Kursen aus, wollen also z.B. Biologie oder Bildende Kunst doch nicht alle vier Semester besuchen, weil sie Musik und z.B. Chemie schon viersemestrig belegt haben. Das hat auf das Bändermodell zunächst keine Auswirkung, es fallen deshalb i.d.R. keine Bänder weg, aber einige werden leerer. Und bei diesen Schülern entstehen ggf. Hohlstunden.

Alle zweisemestrigen "Orchideenkurse" aus Jg1 fallen weg, was die entsprechenden Bänder nch leerer macht. Dafür kommen andere zweisemestrige Orchideenkurse hinzu, die somit noch nicht ins Schema passen, weshalb es fraglich ist, ob sie auf vohandene Bänder kombinierbar sind. Daher kommen u.U. Bänder neu oder anders zusammengesetzt hinzu.

Ferner kann es Sonderfälle geben, bei denen trotz vorhandener Einteilung eine Neueinteilung in Jg2 nötig/wünschenswert wird. Das kann zugleich eine Chance bieten, das Bändermodell in Jg2 wieder zu komprimieren/verbessern.

Wenn z.B., weil nicht alle Schüler Biologie weiter belegen und Fachlehrermangel herrscht, aus drei Biologie-Kursen zwei werden müssen, ist es sinnvoll, vor der Erstellung der Schnittstellendatei alle Biologen in den 0. Kurs zurück zu buchen, falls die verbleibenden Kurse vom gleichen Lehrer gegeben werden. Dann kann Untis später eine neue Einteilung vornehmen.

Fällt von drei Kursen einer weg und die verbleibenden zwei werden von verschiedenen Lehrern gegeben, dann werden nur die Schüler des wegfallenden Kurses in den 0. Kurs zurück gebucht, so kann Untis später diese Schüler auf die beiden bleibenden Kurse aufteilen.

Aber selbst, wenn die Kursanzahl beim Übergang von Jg1 zu Jg2 stabil bleibt, kann es sinnvoll sein, Parallelkurse neu zu kombinieren. Wenn nämlich Parallelkurse von den gleichen Lehrern gegeben werden, können deren Schüler schadlos ihren alten Lehrern in neuer Kurszusammensetzung zugewiesen werden. Wenn es mehrere derartige Fälle gibt, besteht die Chance, dass Untis später eine kompaktere Einteilung unter Einbeziehung der neuen Orchideenfächer finden kann. Das folgende Beispiel wurde für knapp 100 Schüler einer Jg2 durchgespielt. bk1 und bk4, sowie bk2 und bk3 werden jeweils vom gleichen Lehrer unterrichtet, ensprechendes gilt für g2 und g3 usw.:

;bk1;;
;bk4;;
;;bk1~bk4; ;bk2;;
;bk3;;
;;bk2~bk3; ;g2;;
;g3;;
;;g2~g3; ;g4;;
;g5;;
;;g4~g5; ;re2;;
;re3;;
;;re2~re3;

Also muss in der Schnittstellendatei für Jg2 bei allen Schülern der Eintrag ;bk1;; durch ;;bk1~bk4; ersetzt werden, dann der Eintrag ;bk4;; durch ;;bk1~bk4; , dann ;bk2;; durch ;;bk2~bk3; usw.. Dann erst kann diese Datei in Untis eingelesen werden.

Wie Texte in der Schnittstellendatei mit dem Editor notepad.exe auf einfachste Weise ersetzt werden, ist im nächsten Abschnitt beschrieben.


 

  2.6 Vorverarbeitung spezieller Kurswahlen

Wie weiter oben beschrieben ist, werden Kurszuweisungen der Art re1, re2, rk, usw. in Religionslehre am einfachsten mittels Religionseintrag in den Stammdaten gelöst. Für andere Fächer, z.B. dem Seminarfach steht diese Möglichkeit nicht zur Verfügung.

Werden z.B. vier Seminarfachkurse angeboten, die von zwei Lehrerteams gegeben werden sollen, könnte die Einteilung z.B. folgendermaßen lauten: sf1 und sf2 handeln Themenkreis A ab, sf3 und sf4 den Themenkreis B. Da winprosa dafür keinen speziellen Mechanismus vorsieht, werden Sie z.B. alle Schüler mit Themenkreis A dem Kurs sf1 zuweisen und alle mit Themenkreis B dem Kurs sf3.

Ohne weitere Vorsorge würde nach Übergabe an Untis dort keine weitere Kurseinteilung erfolgen. Die z.B. 33 Schüler aus sf1 blieben dort, sf2 bliebe leer, die z.B. 37 Schüler aus sf3 blieben auch dort und sf4 wäre ebenfalls leer.

Sie müssen also die entsprechende Schnittstellendatei winprosagp.txt mit dem Texteditor (z.B. notepad.exe) so manipulieren, dass Untis alle Schüler aus sf1 auf die Kurse sf1 und sf2 kombinieren darf und alle aus sf3 auf die Kurse sf3 und sf4.

Das folgende Beispiel zeigt in einem Ausschnitt der Schnittstellendatei die Kurswahl eines Schülers. Die erste vier Zeilen zeigen, wie Untis mitgeteilt wird, dass dieser Schüler einen der Deutschkurse belegen soll und einen der Englischkurse und einen der bk-Kurse und einen der g-Kurse. Die fünfte Zeile zeigt, wie der Schüler dem Ek-Kurs ohne Alternative zugewiesen wird (offensichtlich wird nur ein Kurs angeboten, daher muss er diesen ohne Wahlmöglichkeit belegen). Beachten Sie die Semikola zwischen den Einträgen.

KW;"Baue2002";2012029943;Jg1;;D1~D2~D3~D4~D5~D6~D7;
KW;"Baue2002";2012029943;Jg1;;E1~E2~E3~E4~E5~E6~E7;
KW;"Baue2002";2012029943;Jg1;;bk1~bk2~bk3~bk4~bk5;
KW;"Baue2002";2012029943;Jg1;;g1~g2~g3~g4~g5~g6;
KW;"Baue2002";2012029943;Jg1;Ek;;
KW;"Baue2002";2012029943;Jg1;;gk1~gk2~gk3~gk4~gk5~gk6;
KW;"Baue2002";2012029943;Jg1;;re1~re2~re3~re4;
KW;"Baue2002";2012029943;Jg1;;M1~M2~M3~M4~M5~M6~M7;
KW;"Baue2002";2012029943;Jg1;;P1~P2;
KW;"Baue2002";2012029943;Jg1;;c1~c2;
KW;"Baue2002";2012029943;Jg1;;sm~sw~sk1~sk2~sk3;
KW;"Baue2002";2012029943;Jg1;sf1;;

Es dürfte leicht nachzuvollziehen sein, dass in der letzen Zeile der Eintrag   ;sf1;;   abzuändern ist in   ;;sf1~sf2; . Ensprechend muss bei anderen Schülern   ;sf3;;   umgewandelt werden in   ;;sf3~sf4; . Beachten Sie die Semikola!

Diese Änderungen müssen bei allen Schülern durchgeführt werden, z.B. mit dem Windows-Texteditor notepad.exe . Nebenstehendes Bild zeigt dessen Menü-Punkt Bearbeiten > Ersetzen. Sie müssen nur am Anfang der Datei den Dienst aufrufen und dann  Alle ersetzen  starten und anschließend das Gleiche mit den entsprechenden Einträgen für sf3 durchführen.

Gibt es an Ihrer Schule z.B. neben den Kernfächern Biologie B1 und B2 noch das Kernfach B3 Biologie bilingual, das fünfstündig ist und nicht von den "normalen Biologen" besucht werden soll, dann weisen Sie die bilingualen Biologen dem Kurs B3 zu (Sie können B3 zur Verdeutlichung umbennen in z.B. Bb). Die übrigen Biologen bleiben unzugewiesen.

In der Übergabedatei müssen Sie dann gemäß dem zuvor beschriebenen alle Texte  ;;B1~B2~B3;  umsetzen zu   ;;B1~B2; . Wenn Sie für Bb die Plantakte auf 6 setzen, können Sie später in Untis vier Stunden mit den anderen Kernfächern und zwei mit den Nebenfächern kombinieren (letzerte werden dann entweder nur alle vierzehn Tage verplant, oder wöchentlich einstündig).


 

  2.7 Erzeugen der Schnittstellendatei in winprosa

Bevor Sie die Schnittstellen-Dateien in Untis einlesen, müssen die Dateien ggf. noch etwas überarbeitet werden, wie in den Abschnitten 2.4 - 2.6 beschrieben ist.

Wenn alle Daten in winprosa den Anforderungen genügen, erzeugen Sie die Schnittstellendateien für die beiden gewünschten Abi-Jahrgänge im Dienst Datei > Schnittstellen | gp-Untis | Export Kurswahl (s.r.).

Stellen Sie also z. B. für das neue Schuljahr 2016/17 den Abi-Jahrgang 2017 ein. Dieser kommt in die Jg2.

Sie können für jeden Jahrgang nur einen Untis-Namen vergeben, also z.B. nur Jg2 und nicht Jg2a, Jg2b, ... für alte Klassenverbände dieser Jahrgangsstufe.

Starten Sie den Schnittstellendienst und wählen oben das Verzeichnis der Untis-Daten aus (im Bild z.B. D:\SV\untis\wp\jg2). winprosa vergibt selber den Dateinamen winprosagp.txt.

Stellen Sie rechts den Zeitraum 2. Jahrg'St ein und tragen links den Untisnamen Ihrer Jg2 ein (im Bild: Jg2). Starten Sie den Export und schließen Sie dann den Schnittstellendienst.

Stellen Sie dann den Abi-Jahrgang 2018 ein. Dieser kommt in Jg1. Starten erneut den Schnittstellendienst. Stellen Sie sinngemäß Verzeichnis, Zeitraum und Untisnamen ein und starten Sie den Export.

Sollten Sie später einen Fehler in den Schnittstellen-Daten feststellen, dann können Sie die entsprechenden Daten in winprosa verbessern und neu ausspielen.



Inhalt



 

3. Erstellen der Bänder in Untis

Thema überspringen 3.1 Einlesen und Bearbeiten der Daten  3.2 Verplanung der Kernfächer  3.3 Verplanung der Nebenfächer 
3.4 Teilen von Kursen/Bändern  3.5 Band- und Kurslisten  3.6 Erstellung des Kursstufenplans
3.7 Händische Kurswahlerfassung und Kurszuweisungen  3.8 Bänder und Klassenverband in einem Plan 
3.9 Erzeugen der Schnittstellendateien in Untis 
 

  3.1 Einlesen und Bearbeiten der Daten

Vorarbeiten

  1. In Untis haben Sie von früher her die Jahrgangsstufenklassen entweder in Jahrgängen zusammengefasst; dann gibt es also nur noch Jg1 und Jg2 (oder 11n und 12n oder ...).
  2. Oder Sie haben die Klassen fortgeschrieben; dann wurde aus 10a, 10b, 10c z.B. Jg1a, Jg1b, Jg1c usw. (oder 11an, 11bn, 11cn oder ...).

Das n im Namenskürzel erinnert lediglich daran, dass nun die NGVO gilt, also der Klassenverband eigentlich aufgelöst ist.

winprosa unterstützt nur die Methode (1); diese ist daher in diesem Text zugrunde gelegt.

Methode (1) bedeutet, dass es für eine nach Untis zu übertragende Jahrgangsstufe nur einen Klassennamen gibt und nicht mehrere für die verschiedenen ehemaligen Parallelklassen. Das gilt später auch für den Rücktransport der Daten von Untis nach winprosa

Wenn man bedenkt, dass der Klassenverband für die Schüler höchstens in Deutsch und/oder Mathemantik sinnvoll ist (wenn überhaupt!), dann ist (1) zweckmäßiger. Klassenverband in einzenlen Fächern ist trotzdem möglich.

Sonst müssten Sie für die meisten Kurse definieren, dass diese von allen Kl. gemeinsam besucht werden sollen, dort also jeweils 11an,11bn,11cn,... eintragen.

Damit Sie die Kursstufe im Kursplanungsmodul von Untis richtig bearbeiten können, müssen Sie jeder Untis-Jahrgangsstufen-Klasse eine (numerische) Untis-Jahrgangs-Stufe zuweisen (Dienst Start > Klassen▼ > Stammdaten | Stufe ; s.r.o.). Im Bild sind das aus historischen Gründen noch die Stufen 12 und 13 (was angesichts der G9-"Versuchsschulen" wieder sinnvoll sein kann).

Im Bild oben ist in der Spalte Raum pro Jahrgangsstufe ein Stammraum eingetragen. Der muss aber in der Raumkette eingebunden sein, damit Untis später den unterschiedlichen Kursen unterschiedliche Räume zuweisen kann (Details s.w.u.). Hier können natürlich auch Pseudoräume eingetragen werden (das sind Räume, die in die Raumkette hineinverzweigen und in allen Zeitrasterstunden gesperrt sind).


Einlesen der Daten

In Untis lesen Sie die Schnittstellendaten ein im Programmdienst Datei > Import/Export > Deutschland > Bad.-Würt. Winprosa.

Lesen Sie zuerst die Schnittstellendatei des Jahrgangs ein, in dem Sie die jahrgangsstufenübergreifenden Kurse definiert hatten, dann die andere. Dabei müssen Sie jeweils den Dateinamen samt Pfad eingeben/auswählen (also z.B. D:\SV\untis\wp\jg1\winprosa­gp.txt).

Für die beiden Jahrgangsstufen 1 und 2 werden jeweils das Kursangebot, die Studenten und deren Kurswahlen übergeben.

Falls in winprosa bereits einzelne Stundenplanteile festgelegt wurden, können diese mit der dort automatisch mit erzeugten Datei gpu002.txt an Untis übergeben werden (Dienst Datei > Import/Export > Import TXT Datei (CSV, DIF) > Stundenplan.

Es kann vorkommen, dass Sie die Schnittstellendaten wiederholt einlesen wollen. Dann müssen Sie vorher jedesmal in Untis die bestehenden Studenten und die bestehenden Kurse in Jg1 und Jg2 löschen! Nötig kann dies werden, z.B. nachdem ein Schüler doch noch erkärt hat, wiederholen zu wollen, oder nachdem einzelne Schüler kurzfristig Kurswahländerungen genehmigt bekommen haben. Da nur winprosa Kurswahlen juristisch bewerten kann, ist es grundsätzlich sinnvoll, alle Änderungen dort auszuführen und zu dokumentieren.

Die von winprosa angelieferten Kurse werden in Untis auch als Untiskurse verbucht, erkenntlich am (c) in Spalte Kl,Le des Unterrichtsfensters (Dienst Start > Klassen > Unterricht, s.r.); sie sind also keine Untisunterrichte.

Untiskurse dürfen bis Version 2016 zwar gekoppelt werden, diesen Kopplungen können aber keine Unterrichtsgruppen zugewiesen werden.

Ab Untis 2017 können Kurskopplungen auch Unterrichtsgruppen (= Zeitbereiche) zugewiesen bekommen. Damit können z.B. gk- und gg-Kurse zusammengekoppelt und auf die beiden Halbjahre verteilt werden (als eine Kopplung mit mehreren unterschiedlichen Zeitbereichen!).

Kurskopplungen werden auch im Zusammenhang mit bestimmten Fixierungen benötigt; Details siehe 3.6 Erstellung des Kursstufenplans > Fixierung von Bändern.

Im Bild (s.o.) sind in der Spalte Fach (blau umrahmt) die von winprosa übergebenen Namen der Kurse zu sehen. Kurse sind aber nicht zu verwechseln mit den in Untis auch vorhandenen Schülergruppen und Studentengruppen (die eigentlich nur für WebUntis benötigt werden), und auch nicht mit den in Untis möglichen Klassengruppen.

Untis vergibt für jeden Kurs zusätzlich zum Kursnamen einen aus dem Kursnamen abgeleiteten Schülergruppen-Namen (= Studentengruppen-Namen), der somit einer anderen Systematik genügt, als der in winprosa angewendeten. Diese Untis-Systematik weist gewisse Redundanzen auf (s.r.), kann aber mittels Export-Kurskürzeln trotzdem auch bei den Kursnamen eingesetzt werden (dann gilt Kursname = Schülergruppen-Name), allerdings müssen dann die Export-Kurskürzel für alle Kurse einzeln definiert werden.

Nur die in der Spalte Fach eingetragenen Kursnamen dienen im Kursplanungsmodul zur Ansprache der Kurse, die dort teilweise auch Fächer genannt werden.


Stammräume / Doppelstunden

Es reicht aus, in den Klassen-Stammdaten pro Jahrgangsstufe einen Stammraum zu definieren, der aber in der Ausweichrauumkette vorkommen muss (s.g.o.). Untis überträgt diesen Raum auf alle Kurse (s.o.) und weist dann später bei der Verplanung/Optimierung allen Kursen eines Bandes automatisch unterschiedliche Räume aus der Raumkette zu.

Sie können hier anstelle von echten Räumen natürlich auch Pseudoräume verwenden. Jeder Pseudoraum weist auf einen Ausweichraum in der Raumkette, ist aber in allen Zeitrasterstunden gesperrt.

Da Kurse in der NGO meist in Doppelstunden unterrichtet werden, sollte dies auch in Untis im entsprechende Unterrichtsfenster definiert werden (s.w.o.).


Fachräume / Bandbedingungen

In der Regel werden beim Unterrichtsangebot der NGO-Jahrgänge noch die Räume fehlen. Die Fachräume müssen nun nacherfasst werden, denn Untis muss für später wissen, welcher Kurs einen Fachraum braucht und wo ein Stammraum genügt (s.r.o.).

Aber dabei gibt es Umstände, die der Sonderbehandlug bedürfen. Beispiele sind:

  1. Bei zwei Fachräumen für vier Kurse (1 x Kernfach + 3 x Nebenfach) ist klar, dass höchstens zwei parallel verplant werden dürfen (Bsp. BK, s.u.).
  2. Wegen der Geräteknappheit in einer Naturwissenschaft sollen deren beiden Kernfachkurse nicht parallel sein (Bsp. Bio, s.u.).
  3. Die Koop-Schule wünscht, dass I und F in einem gemeinsame Band liegen sollen.
  4. Wi und Gg sollen nicht in einem gemeinsame Band liegen.
  5. Wenn z.B. ein Sportband geplant wird, bestehend aus vier Kursen, dann brauchen Sie auch einen Termin, an dem vier Sportstätten gleichzeitig verfügbar sind.

Die Optimierung von Teilbereichen verplant aber Bänder noch nicht im Zeitraster; das macht ggf. erst die anschließende Stundenplanoptimierung. Daher kann Untis während der Bänderoptimierung keine Raum­engpässe erkennen ("nur" Lehrer- und Schülerkollisionen werden berücksichtigt).

Die Bandbedingungen 1 und 2 müssen Sie daher im Dienst Kursplanung > Totaloptimierung▼ > Bandbedingungen angeben (s.r.).

Die Bandbedingungen 3 und 4 können auch später direkt während der Optimierung von Teilbereichen festgehalten werden.

Und Bedingung 5 wird ggf. erst während der Verplanung im Stundenplan beachtet.


Koop-Kurse

Angenommen Ihre Koop-Schulen heißen A-Gymnasium und B-Gymnasium und jeweils 5 Kurse finden dort statt. Dann sollten Sie die folgenden Zusatzräume ag1, ..., ag5, bg1, ..., bg5 und die folgenden Zusatzlehrer lag1, ..., lag5, lbg1, ..., lbg5 definieren (die Lehrer auch in winprosa). Den auswärtigen Kursen weisen Sie im Fenster Unterricht diese Lehrer und Räume zu. In den später zu druckenden Plänen ist für die Schüler dann sofort ersichtlich, wann sie "wandern" müssen und in Untis gibt es bei der Raumoptimierung keine Probleme.


Erstellen der Bänder

Im Kursplanungsmodul gibt es u.a. noch die Begriffe Teilungsnummer, Optimierungskennzeichen, Statistik-Kennzeichen und (Verplanungs-)Priorität. Aber diese spielen bei der in diesem Text dargestellten Vorgehensweise keine Rolle. Die bisher angesprochenen Daten genügen vollkommen.

Verarbeitet werden diese Daten im Programmdienst Kursplanung > Totaloptimierung▼ > Optimierung von Teilbereichen. Die Optimierung von Teilbereichen liefert Ergebnisse durch vollständige Iteration (rechnet also alle möglichen Kombinationen durch, was mehrere Millionen Kombinationen bedeuten kann), während die auch mögliche Totaloptimierung aus Zeitgründen "nur" heuristische Methoden verwenden kann (was sonst Milliarden von Kombinationen bedeuten würde). Die Totaloptimierung ist nicht Bestandteil dieser Abhandlung.

Mit Einführung der Kursstufe vor rund 45 Jahren (!) wurde der Klassenverband abgeschafft; d.h. es gab im Bereich der NGO (Neue Gymnasiale Oberstufe) keine Klassenstufen mehr, sondern nur noch Jahrgangsstufen, was vollmundig mit pädagogischen Begründungen versehen war. Rund 25 Jahre später versuchte die Kultusverwaltung den Klassenverband wiederzubeleben, natürlich wieder mit entsprecher gegensätzlicher vollmundiger pädagogischen Begründung.

Fakt bleibt aber, dass der Klassenverband einer Jahrgangsstufe sowieso nur teilweise verwirklichbar ist, z.B. in den typischen "Massenfächern" wie D und M. Außerdem muss für die Kursstufe nach wie vor eine Formel angewendet werden, nach der sich aus der Zahl aller Schüler eines Jahrgangs die maximal zu verbrauchenden Lehrer-Wochenstunden errechnen lassen. Die Zahl der (ehemaligen) Parallelklassen spielt da keine Rolle mehr. Falls die Schülerzahlen der (ehemaligen) Parallelklassen eines Jahrgangs sich im Lufe der Zeit sehr ungleichmäßig entwickelt haben, bietet der Weggang vom Klassenverband die zusätzliche Chance angeglichener Parallelkursgrößen.

Im Folgenden wird also zunächst davon ausgegangen, dass die (ehemalige) Einteilung in Parallelklassen in der Kursstufe keine Rolle mehr spielt. Weiter unten wird dann der Klassenverband nochmals kritisch gewürdigt: 3.8 Bänder und Klassenverband in einem Plan.

An Gymnasien in BW werden vierstd. Kernfächer und zweistd. Nebenfächer unterrichtet (zuzüglich sechsstündiger Profilfächer an berufl. Gymn.), jeweils ggf. aufgeteilt in Parallelkurse. Man könnte alle Kurse ggf. jeweils in zwei (oder drei) doppelstündige Kurse aufsplitten und diese zusammen mit den sowieso zweistd. Kursen in lauter zweistündige Bänder kombinieren. Das hat aber den gravierenden Nachteil, dass beide Teile eines Kurses, der auf zwei Bänder aufgesplittet ist, trotzdem von denselben Schülern besucht werden müssen. Das schränkt die Kombinationsmöglichkeiten gewaltig ein.

Daher werden erst reine Kernfachbänder erstellt (siehe Abschnitt 3.2) und dann die Nebenfachbänder (siehe Abschnitt 3.3). In Abschnitt 3.4 werden Sonderfälle bei dieser Verarbeitung erörtert.

Wie bereits erwähnt, bietet Untis die Möglichkeit, Bänder in Kopplungen umzuwandeln, aber das bringt meist keinen echten Vorteil, denn aus einem Band können Sie jederzeit einzelne Kurse direkt herauslösen und anders verplanen; das geht bei einer Kopplung nur auf Umwegen. Eine Kopplung ist nur nötig im Zusammenhang mit bestimmten Fixierungen (Details siehe 3.6 Erstellung des Kursstufenplans > Fixierung von Bändern).


 

  3.2 Verplanung der Kernfächer

Jeder Schüler hat (allgemeinbild. Gymn. in BW) fünf Kernfächer à vier Wochenstunden; also werden fünf vierstündige Bänder benötigt. Untis schafft es mit dem Dienst Optimierung von Teilbereichen in der Regel, alle Schüler auf diese fünf Bänder zu verteilen (wenn es mehrere teilbare Fächer gibt; das ist ab ca. 50 Schüler sicher gegeben). Somit werden 20 Wochenstunden benötigt, in denen kein Schüler hohl hat (100%-Bänder). Auf einem modernen PC benötigt Untis zur Kombination dieser Bänder nur wenige Sekunden.

Es ist dabei sogar möglich, einzelne Bänder vorzugeben: Deutsch-Band, Mathematik-Band oder Koop-Band/NF-Band. Ferner können Wünsche bezüglich der Kursgröße berücksichtigt werden und es kann festgelegt werden, dass ggf. bestimmte Kurse nicht oder gerade im gleichen Band liegen sollen. Aber je mehr Vorgaben, desto größer wird die Gefahr, dass fünf Bänder doch nicht ausreichen oder Parallelkurse nicht gleichmäßig gefüllt werden. Wenn also Untis die Lösung nicht innerhalb weniger Sekunden !! finden kann, dann hilft es u.U., wenn Sie die Toleranzschwelle (Min-Anz, Max-Anz im Dienst Kursplanung > Kurs-Studenten-Übersicht) bezüglich gleichgroßer Parallelkurse absenken. Die maßvolle Vorgabe von Min-Anz und Max-Anz (auch für Nebenfächer) ist dabei für den Erfolg entscheidend, wie einige der folgenden Beispiele zeigen.

Haben z.B. in einem Jahrgang von 100 Schülern nur 90 Englisch als Fremdsprache gewählt, können Sie kein Englisch-Band erzwingen, denn Sie werden mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen weiteren vierstündigen Kurs mit 10 Schülern bieten können, der auch noch kollisionsfrei auf das Englischband passen würde. Sowie aber ein Band nicht zu 100% gefüllt ist, reichen 5 Kernfach-Bänder nicht, es werden also (mindestens) 6 Bänder benötigt, was später den Stundenplan aufbläht, Schülerhohlstunden bedeutet und somit zu Lasten der Schüler geht.

Angenommen, Sie haben ein Deutsch-Band, dann müssen die Engländer auf die vier weiteren Kernfachbänder verteilt werden. Richten Sie sogar ein Mathematik-Band ein, bleiben für die Englischkurse nur 3 Bänder übrig. Deutsch- und Mathematik-Band sind prinzipiell immer möglich, da beide Pflichtfächer zur jeweiligen 100%-Füllung führen. Hat ein Lehrer zwei Parallelkurse in dem Bereich, so sind immer noch zwei kombinierte Deutsch-Mathematik-Bänder möglich.

Für die 90 Engländer werden 4 Kurse zu je max. 23 Schülern nötig sein. Also werden Sie geneigt sein, als Toleranzschwelle 22 bis 23 Schüler pro Englischkurs vorgeben zu wollen (s.o. Min-Max-Schülerzahlen). Vertippen Sie sich an dieser Stelle und geben zu geringe Max-Zahlen ein, bieten also z.B. nur Kurse für 89 Schüler an, obwohl Sie 90 Engländer haben, wird nachher die Rechenzeit dramatisch ansteigen (Stunden statt Sekunden!!), weil Untis nicht mit diesem (lächerlichen) Engpass rechnet und die Bedingung trotzdem erfüllen will.

Aber selbst, wenn jeder Kurs bis zu 23 Schüler stark sein darf, kann es sein, dass Untis keine Lösung finden kann (vollständige Iteration: dann gibt es also keine Lösung!). Meist rechnet Untis dann Minuten statt Sekunden und bricht dann erst ab. Wenn Sie nun die Toleranzschwelle absenken, also z.B. 22 - 24 Schüler zulassen, kann diese kleine Änderung bedeuten, dass eine Lösung existiert, die also auch gefunden werden kann (in der Regel in wenigen Sekunden). Nun sind 24 Schüler in einem Kernfach nicht wünschenswert, hier wird man also abwägen müssen.

Sind z.B. im Kernfach Biologie 32 Aspiranten vorhanden, brauchen Sie sicher zwei Parallelkurse. Dann wären sinngemäß 15-17 Schüler pro Kurs wünschenswert. Falls Untis dann keine Lösung findet, könnten Sie es mit 14-18 Schülern versuchen; das sind erst ±15% Toleranz. Wenn das nicht reicht, versuchen Sie es mit 13-19 Schülern, das sind erst ±20%. Insbesondere, wenn der gleiche Lehrer zwei Parallekurse unterrichtet, dürfen die Schülerzahlen dort stärker differieren, es bleibt ja in der "Familie".

Geben Sie zu große Min-Zahlen an (z.B. für diese Biologiekurse 17-18), findet Untis trotzdem eine Lösung (unter Verletzung der Min-Bedingungen und falls überhaupt vorhanden), das aber u.U. wieder nur unter dramatischem Anstieg der Rechenzeit.

Wenn Sie also nach Ausschöpfung aller Toleranzmöglichkeiten kein Bandmodell mit 5 Kernfach-Bändern finden, dann sind eben nicht gleichzeitig Deutsch- und Mathematik-Band möglich (weil alle anderen Kernfächer nicht auf drei Bänder zusammenfassbar sind). Daher müssen Sie sich nun entscheiden, ob Sie das Mathematik- oder das Deutsch-Band opfern wollen.

Im Extremfall bricht Untis sogar sofort ab und meldet lapidar "keine Lösung gefunden". Dann haben Sie wahrscheinlich noch ungünstigere Toleranzschwellen gewählt; wo, ist nicht leicht zu diagnostizieren. Wählen Sie daher testhalber für alle zu verplanenden Kernfachkurse Min-Anz = 1 und Max-Anz = 25. Nun kann Untis wieder innerhalb von Sekundenbruchteilen ein Bändermodell kombinieren, in dem aber wahrscheinlich manche Parallelkurse zu ungleichmäßig gefüllt sind. Ziehen Sie nun für die fraglichen Kurse die Toleranzschwelle in mehreren Schritten langsam hoch, löschen jeweils die alten Bänder und lassen sie wieder kombinieren, solange bis Untis keine Lösung mehr findet. So loten Sie aus, was geht.

Versuche haben ergeben, dass ab ca. 50 Schülern pro JgStufe (also ab 3 Parallelkursen in den Massenfächern) ein vernünftiges Kernfachbandmodell möglich ist. Andernfalls muss in Untis die Totaloptimierung eingesetzt werden, die aber nicht Thema dieser Ausführungen ist.

Käme ein Schüler auf die Idee, z.B. statt der zweistündigen Chemie die vierstündige als zusätzliches Kernfach besuchen zu wollen, obwohl er bereits alle Kernfächer bestimmt hat, so wäre dies nur mit Zustimmung der Schulleitung möglich und diese Chemiebelegung zählte dann juristisch nicht als Kernfachbelegung (in BW). Dann erzeugte dieser Schüler eine Kollision im Kernfachmodell, denn er könnte wegen der 100%-Füllung der Kernfachbänder nicht in die Kernfachchemie, weshalb im Falle des positiven Bescheids der Schulleitung ein sechtes Band wegen dieses einen Schülers einzurichten wäre. Damit wäre das schöne Kernfachmodell zu Lasten der anderen Schüler gescheitert, was nicht Gegenstand dieser Ausführungen ist.

Wenn Sie bei den Kernfachbändern z.B. ein Deutsch-Band planen, kann es passieren, dass die Rechenzeit stark ansteigt. Die Rechenzeit wird wieder extrem verkürzt (wenn es überhaupt eine Lösung gibt), wenn Sie die Deutsch-Kurse aussen vor lassen, also nur vier Bänder mit allen anderen Kernfachkursen bilden lassen.

Wenn Sie ein Deutsch-Band und ein Mathematik-Band bilden wollen, dann lassen Sie zunächst Deutsch und Mathematik aussen vor und lassen aus den restlichen Vierstündern drei Bänder bilden. Das Deutsch-Band und das Mathematik-Band füllen Sie anschließend (einzeln) wiederum mit der Optimierung von Teilbereichen.

Analog gehen Sie später im zweistündigen Bereich vor mit dem Sport-Band und dem Religions-Band (incl. Eth.).


Der Beispieljahrgang umfasst 23 Kernfachkurse und 35 Nebefachkurse für 78 Schüler. Das macht 162 WoStd; wenn diese in einer 50-Std-Woche untergebracht werden sollen, müssen pro Std. ca. 4 Kurse gleichzeitig verplant werden.

Nebenstehend ist das zugehörige Fenster Teilbereiche festlegen des Untis-Dienstes Kursplanung > Totaloptimierung▼ > Optimierung von Teilbereichen abgebildet. Die Tabelle ist nach Wochenstunden sortiert und in Spalte Ausw. sind die Kernfächer ausgewählt (s.r.). Es wird weder Deutsch- noch Mathematik-Band geplant.

In der Spalte Studt ist zu erkennen, dass den teilbaren Kursen noch keine Studenten zugewiesen sind, während für die unteilbaren Kurse bereits alle Studenten (automatisch) vermerkt sind.

Nach Klick auf  Weiter  erscheint das Fenster Opt. von Teilbereichen. Dort starten Sie den Rechenlauf durch Klick auf  Erw.Optimierung .


Nebenstehende Bilder zeigen den Fortgang der Optimierung.

Links ist der Stand kurz nach dem Start dargestellt: es gibt Kurse mit zu wenigen und solche mit zu vielen Schülern.

Rechts ist das nach vier Sekunden Rechenzeit mit knapp 2000 Kombinationen erreichte Ergebnis zu sehen.

Nach Klick auf  OK  werden Sie aufgefordert, die Bänder zu speichern. Das Ergebnis ist im Dienst Kurs-Band-Matrix zu sehen (s.u.).


Nebenstehend ist das Fenster Kursplanung > Kurs-Band-Matrix dargestellt. Die Kurse sind nach der Wochenstundenzahl angeordnet, erst die Kernfächer, dann die Nebenfächer. Im Bild sind auch die Nebenfächer bereits in Bändern verplant.

Im Tabellenkopf ist zu erkennen, dass individuelle Bandnamen eingegeben sind. Der Cursor steht im Band kBK1 beim Kurs E3.

Nach Klick auf das kleine Dreieck links oben im Fenster klappt ein Teilfenster mit Zusatzinformationen auf (s.u.). Dort stellen Sie die anzuzeigende Jahrgangsstufe ein.


 

  3.3 Verplanung der Nebenfächer

Gehen wir also davon aus, dass alle vierstündigen Kurse im Kernfachbändermodell verplant sind. Hat der "fleißigste" Schüler nun zusätzlich z.B. 10 zweistündige Nebenfächer pro Jahrgangsstufe gewählt, so werden alleine für ihn weitere 10 zweistündige Bänder nötig.

Sie müssen also nochmals die Optimierung von Teilbereichen starten und alle Nebenfächer auswählen.

Untis schafft es in der Regel wieder in nur wenigen Sekunden tatsächlich, alle Schüler auf neue zweistündige Bänder zu verteilen, wobei wieder Sonderwünsche möglich sind: Sport-Band, Religions-Band, usw. Auch hier gilt wieder, weniger ist mehr.

Bei geschicktem Taktieren erhalten Sie so Bänder, die höchstens 40 Wochenstunden verbrauchen.

Bei einer fünftägigen 10-Std.-Woche sind somit für jeden Schüler zwei Nachmittage sicher frei, für die meisten sogar ein dritter. Oder an jedem Tag sind nur acht Stunden Unterricht. Der "fleißige" Schüler hat 5 Kernfachkurse x 4 Halbjahre und 10 Nebenfachkurse x 4 Halbjahre, also 60 Kurse zur notentechnischen Abrechnung zur Verfüfung. Abrechnen muß er mindestens 40 Kurse; also besteht die Hoffnung, dass vor allem in der 2. Jahrgangsstufe ev. weniger als 10 zweistündige Bänder benötigt werden.

Eigentlich ist es wünschenswert, dass alle Schüler ihre zweistündigen Orchideenfächer ausschließlich in Jg1 belegen. Dann gibt es idealerweise nur marginale Änderungen von Jg1 zu Jg2.


Nebenstehend ist der untere Teil der Kurs-Band-Matrix mit den Nebenfächern dargestellt. Abzulesen ist, dass hier statt der theoretischen 40 WoStd leider 46 WoStd "verbraten" wurden. Das liegt u.a. an der Kooperation, an ungünstigen Sportraumbedingungen und an einer noch nicht bereinigten gk/gg-Verplanung (Band 10 und 11 werden in unterschiedlichen Halbjahren gegeben!).

Für die acht Schüler kann kein Kernfach Sport eingerichtet werden. Also ist Sport als Aufsetzer zu verplanen (s. grüne Markierungen). Wenn zwei WoStd zusammen mit dem Nebenfach Sport (also beim selben Lehrer) gegeben werden, dann müssen noch 2 Kernfach-WoStd verplant werden (in diesem Fall im Band 18/S1). Möglich wäre auch das Band 8/GW1, das aber vormittags eingeplant ist, wenn keine Sporthalle zur Verfügung steht. Dass die 2 Kernfach-WoStd noch nicht ins Sportband 9/Ss1 eingetragen sind, liegt am Lehrer, der dort bereits einen Nebenfachkurs gibt, was aber Untis nicht versteht und daher eine Lehrerkollision vermeldet. Abhilfe wird sein, im zugehörigen Kernfachkurs den Lehrernamen zu löschen.

Wer genau nachprüft, wird erkennen, dass das Sportband kein 100%-Band ist. Das liegt daran, dass zu keinem Zeitpunkt vier Sporthallen gleichzeitig verfügbar sind, was hier nicht zu erkennen ist, auch von Untis nicht, da beim Bandkombinieren ja noch nicht bekannt ist, wo im Zeitraster die Bänder später verplant werden sollen/können.

Spätestens hier muss klar werden, dass dies auch für alle anderen Fachräume gilt. Das Problem gibt man Untis mittels Bandbedingungen bekannt (s. 3.1 ... Fachräume / Bandbedingungen).


 

  3.4 Teilen von Kursen/Bändern

In den Abschnitten 3.2 und 3.3 wurde die getrennte Verplanung von Kern- und Nebenfächern vorgestellt. Zusätzlich kann es Sonderfälle geben, in denen einzelne Kern- und Nebenfachkurse in Bändern vermischt werden. Dabei müssen Kurse wochenstundenmäßig geteilt werden.

So wird z.B. das Fach Sport von winprosa als vierstd. Kernfach und zweistd. Nebenfach geliefert. Wenn man ein Sportband aus allen diesbezüglichen Kern- und Nebenfachkursen bilden will, erhält man ein zweistd. 100%-Band (abzüglich der "Fußkranken" und nur, wenn genügend viele Sportstätten parallel zur Verfügung stehen). Für dieses 100%-Sportband braucht man aber vom Kernfach nur zwei Wochenstunden.

Angenommen, es gibt nur einen Sport-Kernfachkurs, den 12 Schüler gewählt haben. Dann weist Untis automatisch alle Schüler diesem Kurs zu. Daher ist es verboten, diesen Kurs im Unterrichtsfenster zu "teilen". Teilen hieße dort, die Wochenstunden des Kurses auf zwei zurück zu setzen und dann den gleichen "Kurs" mit den fehlenden zwei Wochenstunden nochmals anzulegen. Im ersten wären die 12 Schüler verbucht und der zweite wäre leer, weil alle Schüler den ersten gewählt hatten.

Teilen, also in unterschiedliche Wochenstundenanteile aufsplitten, geht bis Untis 2016 kräftefrei nur über Bänder im Untis-Dienst Kursplanung > Kurs-Band-Matrix. Dort können einzelne Bänder auf Knopfdruck geteilt werden und damit Kurse auf mehrere (Kurs-)Unterrichte unterschiedlicher WoStd-Zahlen verteilt werden. Ab Untis 2017 geht dies auch direkt für Kurse im Dienst Kurs-Studenten-Übersicht.

Will man z.B. ein fünfstd. Band teilen, wird man gefragt, wieviele Wochenstunden das neue Band haben soll (z.B. 2) und ob man Kopien der Kurse ins neue Band übernehmen will (ja!!). Das alte Band erhält dann automatisch die Restwochenstundenzahl, im Bsp. also 3 und alle Kurse des Bandes werden dupliziert und mit den anteiligen WoStd. versehen.

Für das praktische Vorgehen gibt es mehrere Varianten, abhängig vom Gesamtkonzept:

  • Direkt:
    Legen Sie ein neues Band an und tragen dort nur den Sport-Kernfachkurs ein. Dann teilen Sie das Band und legen dabei das neue mit 2 WoStd. an. Untis legt einen neuen Sport-Kernfachkurs an mit den betreffenden Schülern und reduziert die WoStd. im alten entsprechend. Dann löschen Sie diese beiden Sportbänder wieder. Die beiden Teil-Kurse bleiben erhalten und können mit den anderen zweistündigen Kursen verplant werden.
  • Vollständig:
    Verplanen Sie alle Kernfächer in den fünf Kernfachbändern (wie in Abschnitt 3.2 beschrieben). Dann kommt Sport in genau einem dieser vierstündigen Bänder vor. Teilen Sie dieses Band, wie zuvor beschrieben. Löschen Sie nur im neuen Band den Sportkurs. Dann gibt es ein Teilband mit Sport (100%-Belegung) und ein Teilband ohne Sport (nur die Sportschüler fehlen) und eine Sport-Kernfach-Doppelstunde, die später mit den anderen Nebenfächern verplant werden kann, z.B. im Sportband.
  • Schrittweise:
    Verplanen Sie wie zuvor beschrieben alle Kernfachkurse. Entfernen Sie dann den Sportkurs aus seinem Band. Erzeugen Sie ein neues Band und tragen dort die Sportnebenfachkurse ein, womit das Band zweistündig wird. Tragen Sie den Sportkernfachkurs in dieses Band ein. Es werden nur zwei WoStd verplant und das 100%-Sportband entsteht. Verbuchen Sie die restlichen zwei WoStd. des Sportkerfachkurses wieder in seinem ursprünglichen Kernfachband. Dieses wird daraufhin automatisch geteilt mit der zuvor beschriebenen Folge.
  • Ab Untis 2017 können Sie einen Kurs direkt im Unterrichtsfenster in zwei Teilkurse splitten (Details folgen noch).


 

  3.5 Band- und Kurslisten

In Untis wird der Druck bekanntlich (auch) über die Symbolleiste für den Schnellzugriff aufgerufen (s.l.).

Die im Dienst Kursplanung > Kurs-Studenten-Übersicht aufrufbaren Listen (s.r.) liefern vor allem Schüler- und Kurslisten. Diese Listen sind in ähnlicher Form auch in winprosa druckbar; daher sind sie für Schulen ohne winprosa eher nötig.


Im Dienst Kursplanung > Kurs-Band-Matrix ist vor allem die Bandkursliste für die spätere Verplanung der Bänder im Stundenplan gut zu gebrauchen.

Im Beispiel (s.l.u.) ist die Bandkursliste für Jg1 ausgedruckt. In der ersten Spalte sind jeweils Bandname, WoStd und Schülerzahl angegeben. Die ersten drei Bänder sind offensichtlich zum Teil jahrgangsstufenübergreifend. Das Band kBK1 wird im Abschnitt 3.6 beispielsweise verplant.

Daneben (s.r.u.) ist die Kurs-Kurs-Matrix ausgedruckt, darunter sind die zwei Seiten der eigentlichen Kurs-Band-Matrix dargestellt.


 


 

  3.6 Erstellung des Kursstufenplans

Vorüberlegungen

Wenn Ihr Stundenplaner mit den aus winprosa gelieferten Daten normal arbeitet, also Bänder bildet und die dann im Stundenplan verplant, können Sie diesen Absatz überspringen und weiterlesen bei Setzen der Bänder von Hand.

Aber am Ende von Abschnitt 1 wurde auf die Problematik hingewiesen, wenn Kursplaner und Stundenplaner unterschiedliche Personen sind und auch noch mit unterschiedlichen Untis-Datenbeständen arbeiten (müssen).

Dann müssen die fertigen Kursdaten zunächst irgendwie vom Kursplaner-Datenbestand auf den Stundenplaner-Datenbestand übertragen werden.

Da dies bei früheren Versionen von Untis ohne Multiuser oft nötig war, gibt es in Untis auch jetzt noch im Dienst Datei > Import/Export | Untis | Import/Export Kursdaten die Möglichkeit, Kursdaten von einem Bestand zu einem anderen zu übertragen (s.r.).

Ziel ist es, die Kursdaten unverfälscht auf den Datenbestand zu übertragen, auf dem dann die Bänder im Stundenplan verplant werden sollen.

Die angelieferten winprosa-Kurse wurden in Untis in Untis-Kurse umgewandelt (und nicht in Untis-Unterrichte), die mittlerweile mit Schülern gefüllt und in Bändern verplant sind; diese sollten auch so in Untis verplant werden. Der Sonderfall, Bänder erst in Kurs-Kopplungen zu wandeln (ab Untis 2017) und dann zu verplanen, ist weiter unten beschrieben (s. Fixierung von Bändern).

 

Setzen der Bänder von Hand

Jedes Band erhält von Untis einen standardisierten Namen (T1, T2, T3, ...), der aber den persönlichen Bedürfnissen angepasst werden kann. So könnten z.B. D1 D2, M1 und M2 die Namen der Deutsch- und Mathematikbänder der beiden Jahrgangsstufen sein und NF1, NF2 die Nebenfachbänder benennen. kEBC2 wäre dann das Koop-Englisch-Chemie-Bio-Band in Jg2, gpc1 das zweistündige Geschichte-Physik-Chemie-Band in Jg1 und upspi das jahrgansstufenübergreifende Psychologie-Philosophie-Band, usw. Über diese Namen können die Bänder später verplant werden (s.r.).

Sind alle Bänder kombiniert, können Sie diese per automatischer Stundenplan-Optimierung im Zeitraster verplanen und Räume zuweisen lassen (s. weiter unten). Meist gibt es aber gute Gründe zur direkten Einflußnahme auf die Verplanung. Dann können Sie die Bänder von Hand über deren Namen unter Kontrolle von Untis

  • im Planungsdialog (Dienst Planung > Planungsdialog) oder
  • im Planungsstundenplan (Dienst Planung > Planungsdialog▼ > Planungsstundenplan) oder auch
  • direkt per Drag and Drop im Stundenplan setzen.

In den nebenstehenden Fenstern sind einige Bänder bereits im Stundenplan der Jg1 per Drag and Drop verplant. Das Band kBK1 soll eben im Plan gesetzt werden; günstig sind dafür die grün unterlegten Positionen.

Wenn man sich jeden Kurs als "dicke Platte" vorstellt, dann sind im oberen Bild (s.r.o.) die Platten eine Bandes liegend übereinander gestapelt (und obenauf klebt ein Etikett mit den Namen aller Platten). Und im unteren Bild (s.r.) sind sie hochkant nebeneinander gestellt.

Gesteuert wird diese Darstellung im Einstellungsdialog des Stundenplanformates (s.l.u.).

Dort sind auf der Karteikarte Layout 2 die entsprechenden Optionen zu finden, z.B. für die "Plattenansicht": Stunden bei Kollision trennen.

Die Option DragDrop mehrere Unterrichte ermöglicht die gleichzeitige Verschiebung aller Kurse eines (nichtfixierten) Bandes und die Option Bandmodus ermöglicht die Eingabe von Bandnamen zur Verplanung ganzer Bänder.

Die in diesem Abschnitt gezeigten Stundenplanformate sind an die NGO-Bedürfnisse angepasste Eigendefinitionen. Wenn Sie nichts vergleichbares haben, können Sie ein normales Format verwenden und dort Stpl-Stunde: Standaddformat einstellen.


Vermeidung von Kollisionen beim Setzen von Hand

Nebenstehend sehen Sie den fertig gesetzten Stundenplan der Jg1 (s.r.). In gleicher Weise wird der Plan für Jg2 gesetzt (möglichst vor dem Setzen von Jg1). Natürlich muss das händische Setzen der Bänder sehr früh in der Planungsphase erfolgen, meist im Zusammenspiel mit dem Setzen von Sport- und/oder Religionskopplungen für Klassenstufe 5 - 10.

Dabei kann es zu manigfaltigen Kollisionen kommen:

  • Wenn z.B. das Jg2-Band mit G dort liegt, wo das Jg1-D-Band hin soll, in dem der G-Lehrer auch D gibt, dann muss eines der Bänder eben weichen.
    Fazit: Jg2 hat nicht (immer) das Recht, genau dort verplant zu werden, wo es im Vorjahr verplant war!!
  • Wenn in der Schule mehrere Lehrer mit großer Fakultas für D und M in der Kursstufe unterrichten, wird es leicht eng mit der Verplanung der D- und M-Bänder.
    Fazit: Es kann gut Gründe geben, bei der Lehrerzuweisung nicht nur pädagigische Gründe zu beachten.
  • Wenn in das Jg1-Band mit g1 mit einem Jg2-Band kollidiert, weil dort auch der g1-Lehrer von Jg1 steckt, kann man versuchen in Jg1 die g-Lehrer auszutauschen, um die Kollision zu vermeiden.
    Fazit: Weil in Jg2 keine Lehrertäusche mehr möglich sind, sollte erst Jg2 und dann Jg1 verplant werden.


Fixierung von Bändern

Erst anschließend verplant man den "restlichen" Unterricht für Kl. 5 - 10 per Stundenplan-Optimierungsautomatik.

Dabei darf Untis einzelne Kurse aus einem Band wieder herauslösen und in ein anderes Band verschieben und dabei ggf. die Kurszuweisungen ändern (natürlich unter voller Schülerkollisions-Kontrolle). Wer Bänder händisch verplant, will das i.d.R. verhindern und muss daher die Kurszusammensetzung einzelner/aller Bänder fixieren.

Zusätzlich und unabhängig von dieser Fixierung ist die spätere/zusätzliche Fixierung einzelner/aller Bänder im Stundenplan. Wenn Ihr Bändermodell z.B. (in Teilen) mit Ihren Koop-Schulen abgesprochen ist, müssen Sie wenigstens die entsprechenden Koop-Bänder im Plan fixieren. Die anderen Bänder können Sie ggf. automatisch verplanen/verschieben lassen.

Sie können auch gleich die ganze Jahrgangsstufe fixieren (in den Klassenstammdaten), vor allem dann, wenn Sie die Bänder von Hand im Stundenplan gesetzt hatten und nicht wollen, dass anschließende Optimierungsläufe das ändern.

Manchmal gibt es den Zwang, nur einige Kurse gemeinsam in einem Band zu fixieren, andere aber frei kombinieren zu lassen.

Somit gibt es fünf Arten der Fixierung im Zusammenhang mit Bändern:

  1. Fixierung einzelner Kurse in einem Band im Fenster Kursplanung > Totalpotimierung > Optimierung von Teilbereichen während der Banderstellung/Optimierung von Teilbereichen
  2. Fixierung der ganzen Kursbelegung eines Bandes im Fenster Kursplanung > Kurs-Band-Matrix nach der Banderstellung (geschieht automatisch nach der Optimierung von Teilbereichen und schützt nur vor Bandumbau durch die Kombinationsautomatik)
  3. Fixierung eines Bandes im Stundenplan in einem Stundenplanfenster
  4. Fixierung einer ganzen Jahrgangsstufe über das Fenster Start > Klasse > Stammdaten
  5. Umwandlung eines Bandes in eine Kopplung mit anschließender Fixierung im Stundenplan.

Die fünfte Art wird nur benötigt für Bänder, die nicht über 3. oder 4. fixiert werden, weil sie vom Stundenplanoptimierungs-Algorithmus verplant werden sollen, dabei aber als Ganzes erhalten bleiben sollen.

Dazu wandeln Sie einzelne Bänder im Dienst Kursplanung > Kurs-Band-Matrix in Kopplungen um. Dabei bleiben offensichtlich die Schülerzuweisungen bestehen, denn die Kurse bleiben in der Kopplung erhalten, wie im zugehörign Unterrichtsfenster zu sehen ist (Bsp. Deutsch-Band s.r.; aber nun braucht jeder Kurs einen anderen Stammraum!). Und Kopplungen dürfen anschließend durch den Stundenplan-Optimierungsalgorithmus nur als Ganzes verplant/umgeplant werden.


Planungsdialog und Planungsstundenplan

Der Planungsdialog (s.u.) ist das älteste Instrument in der langen Entwicklungsgeschichte von Untis. Er war lange Zeit der einzige Dienst, in dem man Unterricht von Hand verplanen konnte und er kann "alles" in einem Fenster darstellen. Er wird aufgerufen über Start > Planen > Planungsdialog oder Planung > Planungsdialog.

In nebenstehendem Bild ist eine Montage des Einstellungsdialogs und des Unterrichtsauswahlfesters zu sehen (s.r.). Wenn im Einstellungsdialog der Band-Modus eingestellt ist, dann können im Unterrichtauswahlfenster (coole Combobox) auch Bänder aufgerufen werden.

Im Bild ist schön zu sehen, wie man von der "coolen Combobox" unterstützt wird. Man braucht die genaue Bezeichnung der Bänder gar nicht zu kennen, ein Zeichen genügt. So wird im Bsp. nach dem Eintippen von k jeder Bandname mit k zur Auswahl angeboten.

Nach Auswahl von z.B. kBK1 (wie auch am Anfang von Abschnitt 3.5) wird das ganze Band im Hauptfenster des Planungsdialogs "entfaltet" und es ist zu erkennen, ob oder wo das Band verplant werden kann und wenn nicht, warum nicht.

Die Bedienung des Planungsdialogs ist recht anspruchsvoll, daher wird hier auf das Untis-Handbuch von GP verwiesen.


Der Planungsstundenplan (s.r.) wird aufgerufen über Planung > Planungsdialog▼ > Planungsstundenplan. Er ist als leichter zu bedienender Ersatz des Planungsdialogs gedacht.

Im zugehörigen Einstellungsdialog muss die Option Planungsdialog: Bandmodus aktiviert sein.

Im Bild ist wieder das Band kBK1 dargestellt. Zusätzlich ist nach rechts das zugehörige Ausklappfenster geöffnet. Eingeblendet wird hier immer das Standard-Stundenplanformat, das eigentlich nicht für die Banddarstellung optimiert ist.

Wenn man in beiden Fenstern die grünen Bereiche vergleicht, in denen kBK1 verplant werden kann, erkennt man deutlich, dass die Information im linken Fenster ausführlicher ist, als die im rechten Fenster (Mo., 6. Std. und Di., 6. Std.).

I.d.R. genügt aber die eingangs geschilderte direkte Verplanung in einem Stundenplanfenster. Daher wird für weitere Details zum Planungsstundenplan auf das Untis-Handbuch verwiesen.


Automatische Optimierung / Raumverplanung

Unabhängig vom weiter oben angesprochenen händischen Setzen aller/einiger Bänder im Stundenplan können die (restlichen) Bänder natürlich auch automatisch während der Stundenplan-Optimierung verplant werden (gesteuert durch die Fixierungsweise der Bänder).

Aber vor allem wird die Stundenplan-Optimierung benötigt, um die Räume optimal zuzuweisen (gesteuert durch die Eintragungen in den Klassenstammdaten und den Unterrichtsdaten).

Das Verfahren ist aufgeteilt in Stundenplan-Optimierung und Raum-Optimierung (s.r.). Die Stundenplan-Optimierung wird gestartet über Planung > Optimierung; die Raum-Optimierung über Planung > Optimierung▼ > Raum-Optimierung.

Mittels Stundenplan-Optimierung erstellt Untis den Stundenplan und sorgt dabei dafür, dass gewünschte/benötigte Fach- und Stammräume berücksichtigt werden. Unterricht wird nur dort verplant, wo entsprechende Räume zur Verfügung stehen. Aber erst mittels (abschließend aufzurufender) Raum-Optimierung sorgt Untis für die Feinheiten, wie z.B. Doppelstunden im selben Raum, Wegoptimierung für Wanderklassen, - für Ausweichräume, gerechte Fach- und Stammraumverteilung, usw..


 

  3.7 Händische Kurswahlerfassung, Kurszuweisungen und Bändererstellung

Natürlich können in Untis alle Schüler (Kursplanung > Studenten) und ihre Kurswahlen (Kursplanung > Studenten-Kurs-Wahl) direkt eingegeben werden. Das ist aber eher lästig, denn diese Daten stehen meist in anderen Programmen bereits zur Verfügung. Oft haben diese Programme neutrale ASCII-CSV-DIF-Export-Schnittstellen oder eine spezielle Untis-Schnittstelle, wie z.B. winprosa.
Für Programme ohne direkte Untis-Schnittstelle bietet Untis im Dienst Datei > Import/Export > Import TXT Datei (CSV, DIF) die Möglichkeit, u.a. die Studenten und deren Kurswahlen einzulesen. Wenn der Cursor auf einer dieser auszuwählenden CSV/DIF-Dateien steht, wird deren Datensatzstruktur nach Klick auf  F1  angezeigt.
Für weitere Tipps zur händischen Kurswahlerfassung in Untis sei auf das Handbuch Untis-Kursplanung verwiesen.

In diesem Abschnitt werden einige Möglichkeiten beschrieben, im Anschluß an die automatische Kurszuweisung/Bändererstellung von Hand Kurszuweisungen zu ändern.


Kurs-Studenten-Matrix

Die Kurs-Studenten-Matrix (s.u.) dient u.a. zum eleganten Ausgleich der Kursstärken nach einem Automatiklauf. Ferner können hier Kurs(erst)zuweisungen erfolgen.

Oben werden Jahrgangsstufe/Klassen ausgewählt. Dann kann das Hilfsfenster geschlossen werden. In den Einstellungen kann auf Studentenname senkrecht gestellt werden. Dann passen mehr Studenten in die Matrix.

In der Matrix sind die Schüler nach rechts, die Kurse nach unten angeordnet. Schön ist im Beispiel zu erkennen, dass die Englischkurse nicht sehr "gerecht" gefüllt sind (22, 15, 16 und 21 Studenten).

Mit X gekennzeichnete Felder bedeuten, hier ist der Student zugewiesen. Grün sind mögliche Kurszuweisungen markiert, blau aktuelle Zuweisungen ohne Kollision und rosa kollidierende Zuweisungen.  Weiße  Felder bedeuten  Kurs/Fach nicht gewählt . Die Nummern bedeuten die Fach-Reihenfolge der individuellen Kurswahlen; sie sind für das Weitere bedeutungslos.

Mittels Doppelklick auf ein Kreuzungsfeld Student/Kurs wird ein Student umgebucht oder ausgetragen oder eingetragen (ggf. mit Kollision, die dann unten im Fenster eingeblendet wird).

Der erste Student ist E3 zugewiesen, alle anderen Zuweisungen würden zu Kollisionen führen. Der zweite Student ist E1 zugewiesen, er könnte auch E4 besuchen, usw..

Leider kann kein Student aus E1 oder E4 kollisionsfrei nach E2 oder E3 umgebucht werden. E2 und E3 müssen also so klein bleiben, was nicht wundern darf, denn Untis war angewiesen, die Kurse gleichmäßig zu füllen, wenn möglich. Also wird man hier von Hand erst recht keine Verbesserung erzielen können.

Kurs-Erstzuweisung: Sind die Studenten noch keinem oder nicht allen ihrer Kurse zugewiesen, dann kann dies hier geschehen.

Am Beispiel des Deutschbandes sei dies gezeigt (s.l.). Durch Doppelklick kann jeder Deutsch-Student "seinem" Deutschkurs zugewiesen werden (z.B. gemäß "altem" Klassenverband). Sind Bänder bereits vorhanden, erfolgt die Zuweisung unter Kollisionskontrolle, wie oben beschrieben.



Kurs-Band-Matrix

Mittels Kurs-Band-Matrix können Bänder von Hand erstellt und umorganisiert werden.

Möglich ist über die Symbolleiste das Erstellen, Löschen, Teilen, Zusammenfügen und Fixieren von Bändern (s.r.). Ferner kann hier ein Band in eine Kurskopplung umgewandelt werden.

Kurse können mittels Doppelklick Bändern zugewiesen, bzw. aus Bändern entfernt werden.

Bänder sind nach rechts, Kurse nach unten angeordnet. Die Bänder-Spalten können sortiert angeordnet werden (s.l.).

Die Bandüberschriften beinhalten: lfd. Nummer (mit *: fixiert), Bandname (von Untis vorgegeben: C1, C2, ..., T1, T2, ... oder vom Benutzer vergebener individueller Name), WoStd, Anzahl Studenten im Band, Anzahl Studenten in der Jahrgangsstufe.

In der Matrix markieren blaue Felder (mit X): Kurs ist im Band, grüne Felder: Kurs passt kollisionsfrei ins Band.


Im Bsp. (s.l.) sind Bandnamen nach folgender persönlicher Vorliebe vergeben worden: u1, u2 und u3 sind jahrgangsstufenübergreifende Bänder, ansonsten werden Bänder der Jg1 mit 1 gekennzeichnet und solche der Jg2 mit 2. Koop-Bänder werden mit k gekennzeichnet.

D1 ist also das Deutschband der Jg1; kBK1 das Koop-Band der Jg1, in dem der Koop-Kurs BK liegt. Die Studenten-Anzahlen bedeuten: z.B. das Band u1 wird von insgesamt 134 Studenten besucht, davon 59 aus Jg1 (also 75 aus Jg2).

Alle Bänder sind (in ihrer Zusammensetzung) fixiert: die Nummer beginnt jeweils mit * und die Spalte ist grau hinterlegt (und nicht weiß).

Kursnamen mit Großbuchstaben kennzeichnen hier Kernfachkurse, solche mit lauter Kleinbuchstaben Nebenfachkurse.

In der Matrix ist Gg aus dem Band GW1 mittels Doppelklick entfernt worden (blau umrahmt). Dadurch werden alle passenden Bänder grün angezeigt: Gg würde somit mit allen vier WoStd in GW1 oder mit 2 WoStd in das Band gg1 und mit den beiden anderen WoStd ins Band S1 passen.

Aber Band gk1 ist angeklickt worden (rot umrahmt), doch dort würden Kollisionen mit den Kursen gk1, gk2 und gk3 entstehen, die daher links rot gekennzeichnet werden. Unten sind die kollidierenden Studenten dieser Kurse eingeblendet.

Beim genauen Hinsehen ist zu erkennen, daß hier das Kernfachmodell nicht ganz erfüllt ist. Band GW1 ist ursprünglich nur 55 + 15 Studenten stark; 8 Studenten fehlen zu 100% (s. 3.2 Verplanung der Kernfächer). Das liegt an den 8 Kernfach-Sport-Studenten (im Bild nicht sichtbar), die ursprünglich im Band GW1 verplant werden sollten, nun aber als Aufsetzerkurs anders verplant werden müssen.


In der Matrix werden für jeden nicht (vollständig) verplanten Kurs alle passenden Bänder angezeigt. Gibt es kein passendes Band, dann muss entweder ein neues Band angelegt werden oder man sucht ein "günstiges" Band aus der Menge der vorhandenen Bänder.

Günstig ist ein Band, das möglichst wenig Kollisionen erzeugt, wenn der Kurs dort verplant wird. Wenn es dann gelingt, diese Kollisionen aufzulösen durch Umbuchen der kollidierenden Studenten in andere (Parallel-)Kurse, dann passt der Kurs ins gewählte Band (genau diese Aufgabe löst bekanntlich die Band-Automatik).

Wenn man in der Matrix eine (Kurs-)Zeile markiert und dann das Symbol Studentenkollisionen anzeigen anklickt, wird in jedem Feld der Zeile die Anzahl der dort kollidierenden Studenten angezeigt.

Markiert man alle Kurse z.B. durch Überstreichen aller Felder eines Bandes und ruft dann die Anzeige der Studentenkollisionen auf, dann ergibt sich nebenstehendes Bild.

Im Bsp. sind wieder die passenden Bänder GW1, gg1 und S1 zu erkennen, aber auch das günstige Band b1, das nur eine Kollision erzeugt.

Leider gibt es zum kollidierenden Kurs b keinen alternativen Parallelkurs (die hier gewählte Namenskonvention bedeutet: b ist ohne Kursnummer, also alleiniger Kurs). Man müsste also den Studenten zu überzeugen versuchen, statt b eine andere Naturwissenschaft zu wählen.

Mittels Kurs-Band-Matrix können offensichtlich keine Kurse "gefüllt", sondern nur verschoben werden. Also sind hier keine Kurszuweisungen möglich.

Aber nach dem eben dargestellten, sollten nun Kurszuweisungen geändert werden, um günstige Bänder kollisionsfrei zu stellen. Dies ermöglicht die Studenten-Kurs-Wahl (s.u.).


Studenten-Kurs-Wahl

Mittels Studenten-Kurs-Wahl können Kurswahlen erfasst werden.

Aber vor allem können hier im Zusammenspiel mit der Kurs-Band-Matrix elegant Kurszuweisungen geändert werden.

Dazu müssen also Kurs-Band-Matrix und Studenten-Kurs-Wahl gleichzeitig geöffnet sein.
Ein Full-HD-Monitor ist von Vorteil!

Wenn man nun auf den kollidierenden Studenten (voriges Beispiel) unten in der Kurs-Band-Matrix klickt, wird dieser im nebenstehenden Studenten-Kurs-Wahl-Fenster eingeblendet (s.r.).

Klickt man links der Reihe nach alle kollidierenden Studenten an, kann man rechts deren Kurszuweisung unter Kollisionskontrolle überprüfen und ggf. ändern (Doppelklick).



Nebenstehend ist das Studenten-Kurs-Wahl-Fenster nochmals größer dargestellt.

Links ist die aktuelle Kurswahl des Studenten dargestellt und rechts dessen Kurs-Vorrat an (noch) nicht gebuchten Fächern/Kursen.

Aktuelle Kurswahl:
Links steht grau unterlegt der zugewiesene Kurs, rechts daneben alle Alternativen (weiß: zugewiesener Kurs; grün: kollisionsfrei mögliche Alternative; rosa: Kollision).

Für diesen Studenten sind 12 Kurswahlen samt Alternativen gebucht.
1: Von den vier D-Kursen sind alle möglich; D3 ist zugewiesen.
2: Von den vier E-Kursen ist nur E1 und E4 möglich; E4 ist zugewiesen.
...
10: Zu b gibt es keine Alternative, also muss b zugewiesen werden.
...

Mittels Doppelklick können Alternativkurse aktiviert werden.

Kurs-Vorrat:
Hier sind alle Kurse aufgelistet, die nicht in der aktuellen Kurswahl aufgeführt sind. D.h., wird ein Kurs vom Vorrat in die aktuelle Kurswahl übertragen, verschwindet er im Vorrat (und umgekehrt).

Grün unterlegte Kurse können noch gewählt werden, die anderen passen nicht, weil sie Kollisionen erzeugen würden.

Für diesen Studenten gibt es offensichtlich keine weiteren b-Kurse im Vorrat. Aber die beiden Kurse c1 und c2 sind kollisionsfrei möglich. In BW dürften diese erst nach Rücksprache mit dem Studenten eingetragen werden.



 

  3.8 Bänder und Klassenverband in einem Plan

Zwischen allgemeinbildenden und beruflichen Gymnasien (AG und BG) in BW gibt es im Zusammenhang mit Bändern drei Unterschiede:

Zum einen unterscheidet sich das Kursangebot samt Kautelen (NGVO vs. BGVO). Am AG ist daher der Unterschied zwischen Jg1 und Jg2 eines Abiturjahrgangs größer als am BG, weil am BG die meisten Kurse über alle vier Hj. belegt werden müssen. Außerdem gibt es am AG viele zusätzliche "Orchideenfächer", die entweder in Jg1 oder in Jg2 belegt werden können.

Zum anderen unterscheidet sich die Verweildauer vor Eintritt in die Kursstufe, denn das BG beginnt erst mit der "Orientierungsstufe", also ein Jahr vor Eintritt in die Kursstufe, während im AG sechs Jahre bis zum Eintritt in die Kursstufe vergehen.

Zum dritten unterscheidet sich das Einzugsgebiet. Am BG kommen die Gymnasiasten aus einem großen Einzugsgebiet, also aus vielen unterschiedlichen Schulen des ganzen Keises, während das Einzugsbebiet am AG auf den Wohnort oder sogar nur den Stadtteil begrenzt ist.

Die AG-Schüler kennen sich teils schon von Grundschultagen her und verbringen sechs Jahre gemeinsam bis zum Eintritt in die Kursstufe. Die BG-Schüler kennen sich nicht, wenn sie erstmalig in der Orientierungsstufe zusammenkommen, sie müssen sich innerhalb eines Jahres "zusammenraufen", bevor sie im Kurssystem aufgehen.

Das verführt dazu, am BG den Klassenverband auch in der Kursstufe wenigstens teilweise zu erhalten. Da dieser "teilweise Klassenverband" auch an manchen AG auf Interesse treffen könnte, soll er im Folgenden kritisch beleuchtet werden.

Bei den folgenden Überlegungen gehen wir von vier Parallelklassen in einer Muster-Jg1 aus, zusammen 91 Schüler (28, 24, 20 und 19). Im Jahrgangsstufenplan wird jede WoStd im Schnitt mit vier Unterrichten belegt sein, getrennt im jeweiligen Klassenverband und/oder gemeinsam als gleichzeitiger Unterricht (Kopplung oder Band).

Je mehr gleichzeitiger Unterricht zu definieren ist, desto (zeit-)aufwändiger wird dessen Organisation. Dabei sind 100%-Belegungen anzustreben, denn nur die garantieren hohlstundenfreie Schülerpläne.

"Massenfächer" müssen von (fast) allen Schülern belegt werden und erlauben daher 100%-Belegungen. Sichere Massenfächer sind somit die Pflichtkernfächer D und M. Am BG ist oft auch die Kernfachfremdsprache E ein Massenfach. Wird kein Kernfach G angeboten, ist auch das Pflichtnebenfach g ein Massenfach. Fehlen die Kernfächer Gk und Gg, kommen die Pflichtnebenfächer gk und gg (mit Hj-Wechsel) hinzu. Zusammen sind das pro Klasse immerhin bis zu 16 WoStd, also mehr als die halbe Vormittagswoche. Diese Unterrichte könnte man im Klassenverband einrichten.

Das geht aber nur, wenn man in Kauf nimmt, dass die Gruppen teils unterschiedlich groß sind. Speziell in M ist das aber im Muster-Jg1 recht unfair.

Der weitere Unterricht muss klassenübergreifend angebotern werden. Typische Beispiele sind Rel/Eth und Sport, vor der Kursstufe jeweils als Klassenstufenkopplung verarbeitet. Wenn nun die Schüler z.B. zusätzlich aus Ph, Ch und Bio auswählen müssen und dabei ggf. auch noch zwischen Kern- und Nebenfachbelegung wählen müssen, ist der (Klein-)Gruppenbildung Tür und Tor geöffnet, wie hinreichend bekannt ist. Da für Kleingruppen nicht genügend viele Deputate zur Verfügung stehen werden, müssen Kopplungen her, aber es gibt zu viele Möglichkeiten, die Schüler aufzuteilen und 100%-Belegungen anzustreben. Daher wird man diesen Unterricht in Bändern verplanen und Untis die Einteilung und Kombination überlassen.

Nimmt man den Schüler mit den meisten Fächern, weiß man, wieviele Bänder nötig sind und welchen Wochenstundenbedarf das insgesamt ergibt.

Bänder sind i.d.R. jahrgangsstufenumfassend. Wenn also die Bänder z.B. 24 WoStd umfassen, werden im Plan zusammen 40 WoStd belegt, 24 für den ganzen Jahrgang und 16 für den Unterrichtsanteil im individuellen Klassenverband. Bei einem 10-Std-Tag belegen 40 WoStd z.B.täglich 1. bis 8. Stunde.

Am AG wird ein Jahrgangsstufenplan wohl mehr Wochenstunden belegen als am BG.

Nach dem zuvor gesagten können dort, wo Bänder liegen, keine individuellen Klassenverbandsunterrichte sein. Somit ergeben sich zwei Optimierungsaufgaben: Erstellen der Bänder für die 24 WoStd (Kursplanungs-Modul) und Erstellen der Kombinationen des Klassenverbandsunterichts für die 16 WoStd. (Stundenplan-Modul).

Genau hier greift die Bänder-Optimierung während der automatischen Stundenplan-Optimierung: sind die 16 UStd des Klassenverbandsunterichts auch als Bänder angelegt und nicht fixiert (s. Fixierung von Bändern), werden sie während der automatischen Stundenplan-Optimierung individuell angepasst. Man braucht also nicht in Bänder und Klassenverbandsunterricht zu trennen.

In Abschnitt 3.2 wurden D- und M-Band diskutiert und es wurde problematisiert, dass nicht immer beide möglich sind. Wenn sie trotzdem erzwungen werden, wird der Rest manchmal deutlich schlechter, was die 100%-Bilanz anbelangt. Derartige Fachbänder lassen sich aber wie im Klassenverband mit Schülern beschicken, sind also ein Ersatz für diesen (mit dem Zusatz der Gleichzeitigkeit).

Fazit:
Daraus folgt, dass es verlockend ist, auf den Unterricht im Klassenverband zu verzichten und zu Kursen überzugehen, die in Bändern verplant werden. Schöner Nebeneffekt: Jeder Schüler erhält so seinen Schüler-Individualstundenplan.


 

  3.9 Erzeugen der Schnittstellendateien in Untis

Nachdem der Stundenplan komplett erstellt ist, können Sie in Untis zwei Dateien für winprosa erzeugen: die obligatorische spezielle Schnittstellendatei, aus der winprosa die Parallelkurseinteilung usw. übernimmt und den optionalen allgemeinen Stundenplan, aus dem winprosa den Kursstufenstundenplan übernehmen kann.

Über Datei > Import/Export > Deutschland > Bad.-Württ. Winprosa rufen Sie den Schnittstellendienst auf (s.r.). Da winprosa den Dateinamen gpwinprosa.txt erwartet, müssen Sie diesen hier (samt Pfadangabe) eingeben.

Untis erzeugt immer eine gemeinsame Datei für die gesamte Kursstufe (also für beide Jahrgangsstufen).





Wenn Sie in winprosa auch die von Untis errechneten Schülerstundenpläne verwenden wollen, dann rufen Sie in Untis den Dienst Import/ Export > Export Txt Datei (CSV,DIF) > Stundenplan auf (s.l.u.).

Wählen Sie dort im nächsten Fenster als Datenfeldtrenner das Semikolon (s.r.u.). Im nächsten Fenster geben Sie den auf der winprosa-Schnittstellen-Karteikarte (s.r.o.) angegebenen Speicherort (Verzeichnis) an. Untis erzeugt dann dort die Datei GPU001.TXT.




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4. Import von Untis in winprosa

Aus Untis können Sie die Schnittstellendatei gpwinprosa.txt und den CSV-Stundenplan GPU001.TXT erhalten.

Der Schnittstellendatei entnimmt winprosa die Parallelkurseinteilung. Die Parallelkurseinteilung benötigen Sie zum Ausdrucken der Kurslisten und für die kursweise Notenerfassung. Diese Schnittstellendatei enthält die ganze Kursstufe, also Jg1 und Jg2.

Dem CSV-Stundenplan entnimmt winprosa die Bänder und den Kursstufenstundenplan für späteren Schülerstundenplandruck von winprosa aus, wenn Sie nicht die Druckbildgestaltungsmöglichkeiten von Untis verwenden wollen oder weil Sie in winprosa noch weitere Optimierungen an der Kurszuweisung durchführen wollen.

Dabei rekonstruiert winprosa aus dem CSV-Stundenplan die in Untis tatsächlich verwendeten Bänder. Diese müssen nicht mit den von winprosa übergebenen Bändern übereinstimmen! Untis baut nämlich (nicht fixierte) Bänder bei der Stundenplanoptimierung ggf. um, unabhängig davon, ob die Bänder in Untis errechnet oder von winprosa vorgegeben worden waren.

Sie müssen in winprosa jeweils den entsprechenden Jahrgang und das Halbjahr auswählen und dann den Importdienst Datei > Schnittstellen | gp-Untis aus dem Dienst Bearbeiten > Planungsarbeiten heraus aufrufen (also bei aktivem Planungsfenster!).

Im Dienst Datei > Schnittstellen | gp-Untis können Sie nur das Verzeichnis angeben, in dem winprosa die von Untis erzeugten Dateien gpwin­prosa.txt bzw. GPU001.TXT erwartet. Nach Einstellen aller Parameter lösen Sie durch Klick auf  Starten  jeweils den Import aus.

Die Schnittstellendatei lesen Sie auf der Karteikarte Import Kurswahl ein (s.r.).

Haken Sie dort nur den Punkt Parallelkurseinteilung übernehmen an, nicht aber den Punkt Bänder aus Untisstundenplan erzeugen. Im Zusammenhang mit jahrgangsübergreifenden Kursen und jahrgangsübergreifenden Bändern in Untis erzeugen Sie sonst Mischbänder aus zeitgleichen Kursen beider Jahrgangsstufen, was in winprosa zu massenhaften Bandkollisionen fühen würde.

Die Bänder lassen Sie vielmehr später aus dem Untis-CSV-Stundenplan rekonstruieren.



Dazu gibt es die Karteikarte Import Plan ... (s.r.). Dort können Sie einstellen, ob die Lehrer mit übernommen werden sollen. Unten geben Sie an, wie die Klassenstufe in Untis heißt.





Sie müssen den Import also mit den einmal erzeugten Dateien aus Untis zweimal in winprosa ausführen, getrennt für beide Klassenstufen, aber immer bei aktivem Planungsfenster.


Zu Beginn des Imports wird ggf. eine Fehlerliste im Windows-Notepad angezeigt, z.B. falls Untis-Kürzel nicht mehr mit winprosa-Kürzeln überein­stimmen. Sie können dann den Import ab­brechen, um die Kürzel anzupassen, oder trotz­den den Import fortsetzen. Im letzteren Fall fehlen dann eben die beanstandeten Kurse im Stundenplan (ein Beispiel dafür wäre z.B. der Chor, der kein NGO-Fach ist, aber in Untis durchaus auch für die NGO-Klassen verplant sein kann).

Das nebenstehende Bild zeigt einen derartig importierten Stundenplan in winprosa.

Weitere Details zur Stundenplanverarbeitung in winprosa sind in Kurswahlverarbeitung II > 4. Stundenplanerstellung ausgeführt.


Siehe auch die Ausarbeitung von Wolfgang Gerlach (2009): Parallelkurseinteilung mit Untis


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