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Prüfungsverarbeitung in winprosa
 


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Leistungsbewertung und Prüfungsverarbeitung in winprosa

 

  1. Übersicht: Zeitplan und Leistungsbewertung
    Zeitvorgaben
    Leistungsbewertung
    Festlegen des 4./5. Prüfungsfaches und des Komm.Prf.-Typs
    Zulassung zur schriftlichen Prüfung
    Prüfungskandidatenlisten und Formulare
  2. Schriftliche Prüfung
    Vorarbeiten
    Erstellung der Prüfungspläne und -protokolle
    Korrekturverfahren
  3. Kommunikationsprüfung
    Vorüberlegungen
    Planen der Kommunikationsprüfung
    Verarbeiten der Prüfungsnoten

   Stand 26.01.2016; im Aufbau

  1. Arbeiten bis zur Eröffnung der Prüfungsergebnisse
    Erfassung der Noten aus Kl.11/10
    Erfassung der Themen für die Präsentationsprüfung (5. PF)
    Erfassung der schr. Prüfungsnoten und der Teilprüfungsnoten
    Druck der Schülerzeugnisblätter I (für die Schüler)
    Modellrechnungen zur mündlichen Prüfung
    Modellrechnungen mit der Schülerversion von winprosa
    Umklammern im ersten Block
  2. Mündliche Prüfung
    Vorarbeiten (Checkliste)
    Rahmendaten bereitstellen
    Programmdienst starten / Übersicht
    Zeitraster erstellen
    Prüfungsgruppen zusammenstellen
    Zeitpläne erstellen
    Arbeiten während der mündlichen Prüfungen
    Druck von Abiturauswertung, Schlussprotokoll und Abiturzeugnissen



 

1. Übersicht: Zeitplan und Leistungsbewertung

Thema überspringen 1.1 Zeitvorgaben  1.2 Leistungsbewertung  1.3 Festlegen des 4./5. Prüfungsf. und des Komm.prf.typs 
1.4 Zulassung zu den Prüfungen  1.5 Prüfungskandidatenlisten und Formulare 

Halbjahresnotenerfassung und Halbjahreszeugnisdruck sind in Halbjahresnotenverarbeitung ausführlich beschrieben; im vorliegenden Text werden die weiterführenden Arbeiten abgehandelt.

 

  1.1 Zeitvorgaben

  • Im dritten Halbjahr der Kursstufe bestimmt der Schüler
    - spätestens zwei Wochen nach Beginn des Unterrichts seine vier schriftlichen Prüfungsfächer;
    - dabei legt er auch den Typ seiner Kommunikationsprüfungen fest (s. 1.3).
  • Im vierten Halbjahr legt er
    - spätestens einen Schultag nach Ausgabe des Zeugnisses für das dritte Halbjahr sein mündliches (5.) Prüfungsfach fest (s. 1.3);
    - im März/April die Schriftliche Abiturprüfung ab (Terminvorgabe durch MKJS); Organisation s. 2. Schriftliche Prüfung;
    - seine Kommunikationsprüfung in jeder schr. geprüften modenen Fremdsprache ab (Terminvorgabe durch Schulleitung);
      Organisation s. 3. Kommunikationsprüfung;
    - spätestens zehn Unterrichtstage vor der mündlichen Prüfung in seinem mündlichen Prüfungsfach vier Themen im
      Einvernehmen mit der Fachlehrkraft vor (siehe 4.2 Erfassung der Themen für die Präsentationsprüfung (5. Prüfungsfach)).
  • Am Tag der Zeugnisausgabe des vierten Halbjahres (Eröffnung der Prüfungsegebnisse) erfährt er
    - seine Ergebnisse in der schriftlichen Abiturprüfung;
    - welches Thema der Fachausschussvorsitzende für seine Präsentationsprüfung (mündliches Prüfungsfach) ausgewählt hat;
    - ob und gegebenenfalls welche mündlichen Zusatzprüfungen in seinen schriftlichen Prüfungsfächern der
      Prüfungsvorsitzende für ihn festgelegt hat.
    - anhand der Modellrechnungen, ggf., in wie weit er gefährdet ist.
  • Spätestens einen Schultag nach der Eröffnung entscheidet der Schüler
    - über die anzurechnenden Kurse im Block I der Gesamtqualifikation (Klammerung);
    - ob er das mündliche Prüfungsfach durch eine besondere Lernleistung ersetzen will;
    - über freiwillige mündliche Zusatzprüfungen in seinen schriftlichen Prüfungsfächern.
  • Eine Woche nach Eröffnung der Prüfungsergebnisse findet die mündliche Prüfung statt (s. 5. Mündliche Prüfung).
  • Spätestens Ende Juni erhält der Schüler sein Abiturzeugnis.

 

  1.2 Leistungsbewertung

winprosa unterstützt die Oberstufenberater mit etlichen Formularen und Optimierungs- bzw. Modellrechnungen in ihrer Beratertätigkeit. Darüber hinaus steht den Schülern die von den Kurswahlerfassungsarbeiten bekannte Schülerversion des Programms auch zur Optimierung der persönlichen Leistungsdaten bereit (siehe Installation und Update > 7.1 Schülerversion und Kurswahlverarbeitung I > 6. Externe Kurswahlerfassung und Serviceseite für Schülerinnen und Schüler ).


Leistungsprotokolle

Mit winprosa können alle Schülerleistungen laufend bewertet werden, um jederzeit Auskunft und Beratung z.B. in Gefährdungssituationen geben zu können.

Das wichtigste Formular ist das externe Formular Zeugnis > Halbjahr > Leistungsprot.-einzeln. Es bietet die laufende Leistungsbewertung und dient der Erfassung von Umwahlwünschen etc.

Die Leistungsprotokolle sind verfügbar als Einzelprotokolle (ein Schüler pro Blatt) und als Protokollübersichten (mehrere Schüler pro Blatt).

Die Einzelprotokolle werden immer zusammen mit den Halbjahreszeugnissen zum Verbleib biem Schüler ausgeteilt.

Links ist ein Einzelprotokoll abgebildet, Stand Ende 1. Semester. Das entsprechende Formular rechts weist den Stand Ende 2. Semester auf.

Wenn die Schüler nach dem 2. Semester Kursumwahlen durchführen wollen oder Prüfungsfächer festlegen wollen, tun sie dies auf speziell dafür ausgeteilten Einzelprotokollen, die dann zu den Prüfungsunterlagen genommen werden.

Das Einzelprotokoll links weist den Stand Ende 3. Semester auf, das entsprechende rechts den Stand Ende 4. Semester.

Die Einzelprotokolle sind im Formularkopf und im Block I. Leistungen in den beiden Jahrgangsstufen (Kursblock)so aufgebaut wie die Schülerzeugnisblätter (s.r.u.), die die Schüler für die Verwaltung der mündlichen Prüfung benötigen.

Der Block II Prüfungsblock/Kernfächer dient der endgültigen Festlegung der Pflichtfremdsprache und des 4. und 5. Prüfungsfachs.

Block III Leistungsbewertung wertet Block I aus, indem Belegung und Anrechnung ausgezählt werden.

Interessant sind Kurs-Restzahl und Rest-Mittelwert: dort wird angegeben, wieviele Kurse bereits angerechnet werden konnten und welche mittlere Punktzahl in den noch fehlenden erreicht werden muss, um die Mindestbedingung 5 NP/Kurs für den Kursblock zu erfüllen.

Rest-Mittelwerte nahe bei 5 Notenpunkten bedeuten starke Gefährdung. Ordentliche Schüler weisen Mittelwerte nach dem 1. und höchstens dem 2. Semester auf, dann haben sie die Notenpunkte für den Kursblock beisammen.

Im externen Formular Notenliste > Schüler > Leistungsprot.-Übersicht 4S+ ist der Block „I. Leistungen in den beiden Jahrgangsstufen“ quer angeordnet und entspricht im wesentlichen dem Notenblock der Registerkarte Bearbeiten > schülerweise | Noten und der Registerkarte Bearbeiten > schülerweise | Klammern (s.l.).

Diese Protokollübersichten dienen der internen Verwaltung und Dokumentation.

Rechts ist das Zeugnis > Abitur > Schülerzeugnisblatt I (mTn) abgebildet, das die Schüler vor der mündlichen Prüfung (traditionell) auf rosafarbenem Papier ausgeteilt bekommen, um Prüfungsdetails festzulegen (rot markiert).

Informativ ist ab Abitur 2014 für die Schüler vor allem die Abrechnung der Teilnoten (daher mTn), also von fachpraktischen/kommunikativen und schriftlichen Prüfungsnoten (blau markiert).

Damit kann das SZB I das entsprechende Leistungsprotokoll ersetzen, wenn für jeden Schüler das SZB I z.B. auf Normalpapier gedruckt wird und dann eine Kopie auf rosafarbenem Papier für den Rücklauf erstellt wird.


Schülerstatus/Prüfungszulassung

Im Dienst Bearbeiten > schülerweise ist über dem Register immer der Schülerstatus (Bewertung) des aktuellen Schülers eingeblendet.

Dies wird mit der Registerkarte Bearbeiten > schülerweise | Abi­tur gezeigt, links für einen Schüler mit Zulassung zur schriftlichen Prüfung und rechts für einen Schüler mit Zulassung zur mündlichen Prüfung gezeigt.

Die Modellrechnungen rechts werden in 4.5 Modellrechnungen zur mündlichen Prüfung beschrieben.

Siehe auch 1.4 Zulassung zur Prüfung

Die folgenden Bewertungen sind möglich. Dabei kann die Leistung nur bewertet werden, wenn die Kurswahl gültig ist und wenn die Noten vollständig vorhanden sind.

Noch ist die Kurswahl leer.
Koop-Schüler werden nicht bewertet.

Die Kurswahleingabe beginnt immer mit den Prüfungsfächern; erst wenn die fehlerfrei sind, darf man die weiteren Fächer erfassen.

Ohne Noten wird nur die Kurswahl bewertet.

Nach Erfassung der Noten des ersten Semesters sollte die Leistung ausreichen, der hoffnungslose Fall dürfte eigentlich nicht auftreten.

Es fehlen noch Noten vom ersten oder zweiten Semster.

Mit den Noten der ersten zwei Semester ist die Leistung entweder (gerade noch) ausreichend oder (schon) so schlecht, dass kein Vorrücken ins dritte Semester möglich ist.

Es fehlen noch Noten aus den ersten drei Semestern.

Mit den Noten der ersten drei Semester ist man zur schriftlichen Prüfung zugelassen oder die Leistungen reichen dazu nicht aus.

Zur mündlichen Prüfung kann man erst zugelassen werden, wenn alle Halbjahresnoten und auch die schriftlichen Noten erfasst sind und ausreichen. Achtung: Man wird formal auch mit überall schr. 00 zugelassen, denn dann würde man mit überall mdl. 15 noch bestehen können!

Geschafft! Abitur bestanden.

Wenn eine Nichtzulassung ausgesprochen wird, sind unten im Meldunggsblock Details angegeben.

Rechts oben wird die Nichtzulassung zum 4. Hj. erklärt, darunter die Nichtzulassung zur mündlichen Prüfung.

 

  1.3 Festlegen des 4./5 Prüfungsfaches und des Komm.Prf.-Typs

Viertes Prüfungsfach und Kommunikationsprüfungstyp

Gleich zu Beginn des 3. Semesters müssen die Schüler festlegen, welches der Kernfächer k(FS,Nw) oder k als 4. Prüfungsfach belegt sein soll.

Das Leistungsprotokoll Zeugnis > Halbjahr > Leistungsprot.-einzeln-komm, das zweckmäßigerweise bereits mit den Halbjahreszeugnissen ausgeteilt wird, ermöglicht die Erfassung der Wahlen und der Art der Kommunikationsprüfung.

Wer mehrere Fremdsprachen besucht, kann nun ggf. zusätzlich endgültig festlegen, welche Fremdsprache Pflichtfremdsprache sein soll.

Der Block II (s.r.) auf dem Leistungsprotokoll ist so vorbereitet, dass klar erkenntlich ist, an welchen Stellen der beiden Spalten Fach und Prüfungsart Änderungen direkt in der Tabelle möglich sind. Die Schüler tragen ihre Änderungen zweckmäßigerweise rot direkt neben den vorgedruckten Werten ein.

In den modernen Fremdsprachen müssen die Schüler in der Spalte Kommunikationsprüfung zusätzlich festlegen, ob sie einzeln oder im Tandem geprüft werden wollen und wer ggf. der Tandem-Partner sein soll.

Block IV des Formulars zeigt immer alle Wahltermine, so dass die Schüler sehen können, welcher Termin nun vorliegt (s.l.).

Zur Information der Kurslehrer über die erfolgte Prüfungsfachwahl kann z.B. die externe Kursliste Kursliste > Kurse > Kursliste m. Schwerp.- u. allen Prüfungsf. + lfdNr (s.u.) dienen.

Fünftes Prüfungsfach

Zu Beginn des 4. Semesters müssen die Schüler ihr mündliches Prüfungsfach festlegen, zweckmäßigerweise auf einem Leistungsprotokoll.

Dabei ist vor allem schwächeren Schülern dringend zu empfehlen, auf jeden Fall ein mdl. Prüfungsfach zu wählen, also auch dann, wenn sie das Seminarfach anstelle des mündlichen Prüfungsfachs einbringen wollen.

 

  1.4 Zulassung zur Prüfung

winprosa überwacht die Zulassungskriterien und gibt die Prüfungszulassung im Schülerstatus oben im Arbeitsbereich des Dienstes Bearbeiten > schülerweise aus (s.o.). Unten im Meldungsblock werden ggf. die Zulassungshemmnisse aufgelistet.

Auch auf den Leistungsprotokollen wird die Prüfungszulassung ausgewiesen (s.r.).

Im Schülerfilter sind zur schr. Prüf. zugel. Schüler/innen einstellbar und über die Inversion mittels die nicht zugelassenen.

Die Zulassung zu mündlichen Prügung wird ebenso verarbeitet, kann aber ggf. erst ausgesprochen werden, wenn auch die Noten des 4. Halbjahres erfasst sind.

 

  1.5 Prüfungskandidatenlisten und Formulare

Neben den externen Kurslisten zur Information der Kurslehrer können Sie auch interne Prüfungslisten aufrufen, auf denen nur noch die Prüfungskandidaten stehen. Wählen Sie dazu im Dienst Bearbeiten > kursweise | schriftl. Noten im Kursfilter die gewünschten Kurse aus und starten dann in der Fenster-Symbolleiste den Druckdienst mit der Standardliste aus, so erhalten Sie die Prüfungskandidatenlisten (s.r.).

Im (unvollständigen) Bsp. ist schön zu erkennen, wie auf diesen Listen fehlende Noten durch Unterstreichung gekennzeichnet sind, so dass sie (je nach Verarbeitungsstil) ggf. von Hand eingetragen werden können.

Die externe Prüfungsnotenliste ist über Notenliste > Schüler > Prüfungsnotenliste aufrufbar.

Sie liefert in kompaktester Art alle Noten samt Endergebnis in den Prüfungsfächern aller Schüler (s.l.).

Diese Liste ist daher gut für die Prüfungsverwaltung während der mündlichen Prüfungen geeignet. Man sammelt mündliche Noten auf dieser Liste, erfasst diese in Etappen am PC und druckt in Etappen die Schülerzeugnisblätter II.

Im Bsp. sind die Schüler 2, 4 und 12 bereits fertig und haben mit 2,7, 2,9 bzw. 2,5 bestanden.

Bei den Schülern 8 - 10 werden nicht einmal vorläufige Gesamtpunkte ausgewiesen, weil in deren Datensatz etwas nicht stimmt.

Bei den Schülern 1, 3 und 5 - 7 fehlen noch die Noten im 5. Prüfungsfach und bei Schüler 5 zusätzlich die Note in der Zusatzprüfung Math.

Bei den Schülern 9 und 11 fehlen noch die schriftlichen Prüfungsnoten (Testbestand!).

Zum Druck der Abiturzeugnisse benötigen Sie fälschungssichere Blankoformulare mit Eindruck des Schriftzuges "Baden-Württemberg" samt farbigem Landeswappen (Einzelblätter DIN A4), wie sie z.B. Fa. EKU-Schulvordrucke seit Jahren liefert (s.l.).

Diese Formulare gibt es auf chamoisfarbenem Karton für das Original-Abiturzeugnis und auf weißem Karton für die Zeugnisabschriften. Als zusätzlicher Fälschungsschutz ist das Landeswappen als Hintergrunddruck samt zarter Wellenlinien und ein Wasserzeichen aufgebracht.

Ähnliche Blankoformulare gibt es bekanntlich für die Halbjahreszeugnisse. Alle anderen Formulare, wie z.B. die Schülerzeugnisblätter, Prüfungsprotokolle oder Korrekturlisten, werden auf gewöhnliches DIN-A4-Papier gedruckt. Eventuell sollten Sie dabei farbiges Umdruckpapier verwenden.


Inhalt



 

2. Schriftliche Prüfung

Thema überspringen 2.1 Vorarbeiten  2.2 Erstellung der Prüfungspläne und -protokolle  2.3 Korrekturverfahren

 

  2.1 Vorarbeiten


Systemadministration

Im Dienst Datei > Datenbank > Systemadministration | Schul- und Lizenzdaten geben Sie an, zu welchem RP Sie gehören. Das ist wichtig für das Korrekturverfahren.

Ferner legen Sie hier ggf. fest, dass Sie die Teilnoten zur schr. Prüfung (fachpraktische Teilnoten und Kommunikationsprüfungsteilnoten) mit winprosa erfassen wollen (s.r.).


Pflege der Variablen für Formulare und Listen


Im Dienst Bearbeiten > Formulare > Variablenlisten | Systemvariablen | schr. Abitur tragen Sie die Abiturchiffre, Schüleranzahlen und den Prüfungszeitraum ein und aktualisieren die Daten von Schulleitung und Prüfungsvorsitz (s.l.).

 

Arbeiten für Koop-Schüler


Im Dienst Bearbeiten > Formulare > Variablenlisten | Koop- Schu­len benennen Sie die Partnerschulen, von denen Schüler zu Ihnen "einwandern".

Im Beispiel sind das die Schule A und B oder 1 und 2, je nach RP (s.r.).

Im Dienst Bearbeiten > schülerweise | Stammdaten sind Ihre Koop-Schüler bereits als solche gekennzeichnet. Nun müssen Sie dort deren erweiterte Schülernummer (erw.SchNr) erfassen (s.l.).

Die erweiterte Schülernummer ist die von der Stammschule vergebene Original-Schülernummer, ergänzt um den vorangestellten Kennbuchstaben dieser Schule.

Sie können die erweiterten Schülernummern auch im Dienst Bearbeiten > kursweise | Tutoren u. Kurse | Auswahl nach Tutoren erfassen (s.r.).


 

  2.2 Erstellung der Prüfungspläne und -protokolle

Die Prüfungsplanerstellung starten Sie über Bearbeiten > schriftliche Prüfung oder mittels Klick auf in der Hauptsymbolleiste.


Gruppeneinteilung


Auf der Registerkarte Gruppen ist links der Schülerblock (oben die Kursliste und unten die Schülerliste) angeordnet und rechts der Prüfungsgruppenblock (oben die Ergänzungsdaten der aktuellen Prüfungsgruppe und unten das blaue Planungsfenster mit Detailangaben über den aktuellen Schüler und daneben die Prüfungsgruppenauswahl).

Eine Prüfungsgruppe bezieht sich immer auf einen Prüfungsraum und einen Prüfungstag, aber für einen Prüfungstag können mehrere Prüfungsgruppen definiert werden, z.B. wenn mehrere Räume gleichzeitig benötigt werden.

Schüler aus mehreren Kursen können also nur dann in einer gemeinsamen Prüfungsgruppe verplant werden, wenn ihre Prüfung am gleichen Tag erfolgen soll. Daher müssen zunächst alle Prüfungstage erfasst werden (s.u.).

In Prüfungsgruppen verplante Schüler verschwinden automatisch aus dem „Vorrat“ der Schülerliste und kein Schüler kann mehrfach in einer Prüfungsgruppe verplant werden, aber jede Prüfungsgruppe kann Schüler aus beliebigen Kursen mit gleichem Prüfungstag aufnehmen.

Sobald der Filterknopf im Schülerblock gedrückt ist, werden in der Schülerliste nur die noch nicht verplanten Schüler des aktuellen Kurses angezeigt. Dann genügt einfaches „Ziehen“ des Kurses aus der Kursliste in das hellblaue Planungsfenster, um alle Schüler des Kurses in die Prüfungsgruppe zu übertragen. Ist der Filterknopf nicht aktiviert, wird der ganze Jahrgang angezeigt, nun können Sie einzelne Schüler oder eine beliebige Auswahl von Schülern von dort ins Planungsfenster ziehen (und zurück in die Schülerliste).

Mit dem Filterknopf im Prüfungsgruppenblock engen Sie die Anzeige im Schülerblock auf den aktuellen Prüfungstag ein.

Die Prüfungsgruppen werden automatisch gespeichert und beim Neustart wieder geladen. Möchten Sie jedoch z.B. mehrere Alternativen verwalten, können Sie diese mittels speichern und mittels wieder laden.


Erfassen der Prüfungstage


Alle Prüfungszeitpunkte werden auf der Registerkarte Prüfungstage eingetragen. Jedes Feld ist direkt beschreibbar, kann aber auch mittels Eingabehilfen ausgefüllt werden.

Sie können diese Prüfungszeiten mit Ihrem Browser von der cmH-Website herunterladen und direkt in der Tabelle eintragen. Folgen sie den Anweisungen im Fenster

winprosa kann diese Daten (z.B. für 2016 die Datei 2016SPFDat.txt) auch selbst herunter laden und einspielen, wenn der PC Direktenzugang zum Netz hat (siehe Anweisungen im Fenster).


Aufstellen der Sitzpläne


Auf der Registerkarte Pläne kann die Sitzordnung der aktuellen Prüfungsgruppe erstellt werden. Nach Wahl oder Änderung der Bestuhlungsmatrix trägt winprosa die Schüler automatisch nach Kursen und innerhalb der Kurse nach Schülernummern geordnet zeilenweise von unten her ein. Das gleiche erreichen Sie mit dem Knopf  Standard .

Wenn die Bestuhlungsmatrix es zulässt, können Sie mittels  Kippen  die Einteilung an der Nebendiagonale spiegeln.

Durch Ziehen eines Schülers auf einen leeren Platz, wird dessen alter Platz einfach frei. Wird ein Schüler auf einen belegten Platz gezogen, rücken alle dazwischen sitzenden Schüler (die Zeilen entlang) Richtung neue Lücke. Dabei werden freie Plätze mit verschoben. Wollen Sie eine Lücke schaffen, ziehen Sie einen leeren Platz auf die zukünftige Lücke.

Nach Markierung einer ganzen Zeile oder Spalte am linken oder oberen Rand können Sie Zeilen und Spalten einfach verschieben. Die Zielposition wird dabei jeweils angezeigt.

Mittels  Schrift  können Sie die Schriftart wählen, dies wirkt sich aber erst beim Druck aus, nicht aber im Pläne-Fenster. Der Schalter  Z->Standard  sorgt im aktuellen Pläne-Fenster für angepasste Zeilenhöhen und -breiten; ansonsten können Sie durch Ziehen zwischen zwei Zeilen oder Spalten die Zellengröße für alle Zellen einfach ändern.


Erstellen der Aufsichtspläne für die Raumaufsichten


Auf der Registerkarte Raumaufsicht können Sie die im Prüfungsraum aufsichtsführenden Lehrer erfassen. Wenn Sie das tun, werden diese auch auf den Protokollen ausgedruckt.

Das Zeitraster müssen Sie einmalig definiert haben und können es dann immer wieder in neue Prüfungsgruppen importieren, auch aus vergangenen Jahrgangsbeständen heraus.


Erstellen der Aufsichtspläne für die Fluraufsichten


Auf der Registerkarte allg. Aufsichten können die Fluraufsichten definiert werden. Mittels der Stunden- und Minuten-Knöpfe können Sie die direkten Zeiteingaben vereinfachen. Haken Sie zusätzlich  addieren  an, so können Sie von einer Startzeit aus (mehrere) Minutenintervalle hinzuaddieren.

Mittels xxx und xxx können Sie ein erstelltes Zeitraster leicht auf andere Flure/Tage übertragen. Mittels xxx und xxx können Sie (den aktuellen/alle) Aufsichtspläne drucken. Weitere Details sind auf der Registerkarte beschrieben.


Protokoll- und Listendruck


Den Protokolldruck starten Sie mittels Klick auf das Registersymbol .Die Bilder a und b zeigen Vorder- und Rückseite eines Prüfungsprotokolls. Darauf erkennen Sie die Schulchiffre, die Sie mittels Bearbeiten > Formulare > Variablenlisten > Systemvariablen erfassen.Jeder Schüler erhält in jeder schriftlichen Prüfung eine Prüfungsmappe, in der er alle seine Papiere verwahrt und die er bei Prüfungsende abgibt. Hierfür sind Namensschilder druckbar (externes Formular Schüler > schriftl. Prüfung > Aufkleber für die schriftliche Prüfung), welche an die Prüfungsmappen angeheftet werden können. Den Schildern liegt das Format Zweckform 3484 zugrunde, damit die entsprechenden Laser-Selbstklebe-Etiketten bedruckt werden können.




     2.3 Korrekturverfahren


Übersicht


Für das dreistufige Korrekturverfahren der schr. Prüfung (Erst-, Zweit- und Drittkorrektur) gibt es pro Prüfungskurs zweierlei Formulare, Endlisten mit Prüfungsnoten und Detaillisten mit zugehörigen Verrechnungspunkten. Jeder der drei Korrektoren füllt diese Listen aus. Sie werden in den einzelnen RPen unterschiedlich bezeichnet und haben unterschiedliche Liefer- und Organisationsformen.
RP F: Übersichtlisten, Beurteilungs- und Berechnungsblätter
RP K: SAM (SchulAbiturManagement)
RP S: Ergebnislisten, Bewertungsblätter
RP T: alle Listen in einer Datei

Diese Listen werden i.d.R. am PC ausgefüllt, dann aber zusammen mit den Prüfungsmappen in Papierform weitergegeben. Nur die Erstkorrektorschule hat auch End- und Detaillisten in Dateiform. Eine Weitergabe der Dateien ist nicht vorgesehen, es bleibt also nur der Papierweg.

winprosa liefert eigene/interne Endlisten als interne Korrekturformulare, mit denen alle Schritte des Korrekturverfahrens standardisiert dokumentiert werden können. Das Formular-Layout lehnt sich an die im RP Stuttgart üblichen Formulare an. winprosa liefert keine eigenen/internen Detaillisten.

Die unterschiedlichen Verfahren der Regierungspräsidien werden im Unterabschnitt Korrektur-Excel-Mappen der RPen beschrieben.

In winprosa können die internen Endlisten/Korrekturformulare via Korrektursatz/Ergebnisliste--> Drucker ausgegeben werden, während die Formulare der RPen über Korrektursatz --> EXCEL-Export ausgegeben werden. Die Handhabung der zugehörigen Excel-Mappen wird im Unterabschnitt Verarbeitung der Excel-Mappen in winprosa abgehandelt.

 

Grundlagen / Interne Korrekturformulare von winprosa


Bekanntlich sind Februar/März und ev. Mai die bevorzugten Kommunikationsprüfungstermine. D.h., diese Teilnoten sind oft bereits vor dem Termin der schriftlichen Prüfungen vorhanden. Das ist vergleichbar mit den fachpraktischen Prüfungen in BK, Mu und S, deren Ergebnisse ebenfalls oft vor den schriftlichen Prüfungen vorhanden sind.

winprosa verwaltete traditionell nur die Halbjahres-Kursnoten und die schriftlichen und die mündlichen Prüfungsnoten. Die fachpraktischen Anteile wurden bisher außerhalb von winprosa mit den schriftlichen (Drittkorrektur-)Ergebnissen verrechnet. Jedes Regierungpräsidium hat eigene und damit unterschiedliche Wege zur Erfassung und Verwaltung der (Teil-)Ergebnisse kreiert. Das MKJS greift hier nicht steuernd ein, es sorgt lediglich für allgemeine Verfahrensweisen und einheitliche Endzeugnisse.

Daher ist im Folgenden zunächst die in und mit winprosa mögliche grundsätzliche Vorgehensweise beschrieben; in den einzelnen RP-Bezirken kann es zu ergänzenden Verfahrensweisen kommen.

Seit Einführung der Kommunikationsprüfungen bietet winprosa die Möglichkeit, diese fachpraktischen/kommunikativen Anteile auf Wunsch mit den schriftlichen (Drittkorrektur-)Noten innerhalb von winprosa zu verrechnen. In den folgenden Bildern sind für die Fächer Englisch und Bildende Kunst beispielhaft die im Dienst kursweise > schriftl. Noten | Drucken | Korrektur­satz->Drucker erstellten fünf internen Korrekturbögen (I_O, I_E, II_O, II_E und E) dargestellt. Das letzte Bild zeigt für BK eine Montage dieser fünf Korrekturbögen, um die Unterschiede zwischen kommunikativen und fachpraktischen Prüfungen zu dokumentieren. Links oben fehlt noch die Schulchiffre/Abiturchiffre; s. 2.1 Vorarbeiten.

Der Erstkorrektor füllt die Bögen I aus, der Zweitkorrektor die Bögen II, jeweils _O als unterschriebenes Original fürs RP und _E als anonymisierte Kopie für den Drittkorrektor/Endbeurteiler, der damit auf E die Endnoten festlegt.
Daher hat das RP S die Bezeichnungen seiner Formulare ab Abitur 2016 abgeändert in 1-RP, 2-RP, 1-E, 2-E und E, d.h. aus O wurde RP und aus I und II wurde 1 und 2.

Für die Englisch-Korrekturbögen sind bei den ersten sechs Schülern in winprosa testweise Kommunikationsnoten erfasst worden, bei den ersten vier Schülern zusätzlich Drittkorrekturnoten.

   
 
   

Derartige Noten fehlen bei der Erst­erstellung natürlich auf allen Bögen. Lediglich die Kommunikationsprüfungsteilnoten und ggf. die fachpraktischen Teilnoten sind ausgedruckt, falls sich die Schule nun entschlossen hatte, diese Noten mit winprosa zu verarbeiten (Einstellungen siehe 2.1 Vorarbeiten > Systemadministration) und falls diese Noten bereits vorhanden und erfasst sind.

Erst- und Zweitkorrektor füllen ihre Bögen von Hand aus. Die jeweiligen Bögen _E gehen dann dem Drittkorrektor zu.

Nebenstehend ist gezeigt, wie der Drittkorrektor durch Nachhintenfalten dieser Bögen I_E und II_E entlang der jeweils gestrichelten Linie die Bögen auf dem Bogen E fest­tackern kann und so alle Noten auf einen Blick beisammen hat, um dann die Gesamtnote festlegen zu können.

Die Noten von Erst- und Zweitkorrektor können in winprosa nicht erfasst werden, da sie nicht für die Weiterverarbeitung benötigt werden. Diejenigen des Zweitkorrektors werden der Schule sowieso erst zusammen mit den Endbeurteilernoten bekannt gegeben.

Nur die Endbeurteilernoten müssen in winprosa erfasst werden, nachdem Kopien der Endbeurteilerbögen (Bogen E im RP S) zurück zur Schule gefunden haben; hier ist aber zu unterscheiden, ob auf den Endbeurteilerbögen die fachpraktischen/kommunikativen Teilnoten bereits eingetragen und daher mitberücksichtigt sind (Spalten Endbeurt und Gesamt sind vom Endbeurteiler ausgefüllt) oder noch fehlen (nur die Spalte Endbeurt ist vom Endbeurteiler ausgefüllt).

  • Entweder muss die Schule auf den Endbeurteilerbögen die fachpraktischen/kommunikativen Teilnoten von Hand (nach-)erfassen und dann mit den Drittkorektur-Noten aus Spalte Endbeurt verrechnen und in Spalte Gesamt fixieren und dabei die unterschiedlichen Gewichtungen berücksichtigen. Anschließend muss die Spalte Gesamt in winprosa erfasst werden.

  • Oder die fachpraktischen/kommunikativen Teilnoten werden nun in winprosa zusammen mit den Noten aus der Spalte Endbeurt nacherfasst, wobei winprosa die unterschiedlichen Gewichtungen beachtet. Anschließend werden die Endbeurteilerbögen ggf. nochmals ausgedruckt.

  • Oder die fachpraktischen/kommunikativen Teilnoten waren bereits in winprosa erfasst, dann ist nun auch die Spalte Gesamt auf den Endbeurteilerbögen ausgefüllt; aber dann muss die Spalte Endbeurt in winprosa erfasst werden, woraus winprosa die Gesamtnote (Spalte Gesamt) unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Gewichtung (nochmals) berechnet.

  • Oder die fachpraktischen/kommunikativen Teilnoten waren bereits in winprosa erfasst, aber der Drittkorrektor hat die Spalte Gesamt nicht ausgefüllt, z.B. weil in den FS 2:1 gerechnet werden muss und nicht 1:1, wie bei den fachprakt. Prüfungsfächern (oder gar 1:2, wie im 5. Prüfungsfach Sport!!). Dann muss die Schule ebenfalls die Spalte Endbeurt in winprosa erfassen.

In winprosa werden im Dienst Bearbeiten > kursweise | schriftl. Noten in Spalte s entweder die Gesamtnoten oder über eine zusätzliche Tabelle die Teilnoten Ant. pr. und Ant. schr. erfasst und dort von winprosa deren rechnerisches Ergebnis in Spalte NPkte ausgegeben und dann in Spalte s der Haupttabelle rückübertragen. Dabei entspricht Ant. schr. der Endnote (Endbeurteilernote) und NPkte der Gesamtnote; s.a. 3.3 Verarbeiten der Prüfungsnoten.

 

Korrektur-Excel-Mappen der RPen für winprosa


Informationen zur RP-typischen Verarbeitung der Korrekturformulare/Dateien der schr. Abiturprüfung in BW sind über die folgenden Links zu finden (Stand 16.02.2016, Abitur 2016):

 
Freiburg: (https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpf/Abt7/Ref75/Seiten/Pruefungen.aspx)
https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpf/Abt7/Ref75/Seiten/Pruefungen.aspx
Das RP Freiburg stellt unter Referat 75 | Abitur und Prüfungen | Übersichtslisten | Übersichtliste Endbeurteilung (für Datenübernahme aus winprosa) die Excel-Mappe Korrekturform_16.xls zur Verfügung.
Fachpraktische Noten und Kommunikationsprüfungsnoten werden ggf. mit verarbeitet.
Das Angebot ist insgesamt gegliedert in Übersichtlisten, Beurteilungs- und Berechnungsblätter und Statistikblätter.
 
Karlsruhe: (https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt7/Ref75/Seiten/Bildungswege_und_Prüfungen.aspx)
((http://www.schule-bw.de/schularten/gymnasium/zentralepruefungen/abitur/sam/))
((http://www.lehrer.uni-karlsruhe.de/~za211/kopro/))
http://www.lehrer.uni-karlsruhe.de/~za211/sam/index.htm SAM
Das RP Karlsruhe setzt das Verfahren SAM ein.
 
Stuttgart: (https://rp.baden-wuerttemberg.de/rps/Abt7/Ref75/Seiten/Abitur.aspx)
http://info.rps-schule.de/index.php?id=415
Das RP Stuttgart stellt unter Referat 75 | Abitur | schriftliches Abitur || Schriftliche Abiturprüfung 2016 | Materialien Erstkorrektur | Ergebnislisten Erstkorrektur das Archiv Erg_Erstkorrektur_2016.zip zur Verfügung, welches u.a. die Excel-Mappe
rps-75-abitur-2016-Ergebnislisten-Erstkorrektor.xls zur Datenübernahme in winprosa enthält.
Fachpraktische Noten und Kommunikationsprüfungsnoten werden ggf. mit verarbeitet.
Das Angebot ist insgesamt gegliedert in Materialien Erstkorrektur, Materialien Zweitkorrektur, Materialien Endbeurteilung und Fachspezifische Materialien. Dabei es jeweils Bewertungsblätter und Ergebnislisten.
 
Tübingen: (https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt7/Ref75/Seiten/Formulare.aspx)
https://rpinternet.service-bw.de/rpt/Abt7/Ref75/Seiten/Formulare.aspx
Das RP Tübingen stellt unter Referat 75 | Formulare | Korrekturformulare | Korrekturformulare 2016 (Version 1, Stand: 18.01.2016) || die Excel-Mappe rpt-75-service-abi-korrekturformulare_2016.xls zur Datenübernahme in winprosa zur Verfügung (herunterladbar nach Klick auf dokument herunterladen).
In dieser Datei können Ergebnislisten und Bewertungsblätter mit Daten aus winprosa versehen werden.
Fachpraktische Noten und Kommunikationsprüfungsnoten werden nicht mit verarbeitet.
 
Wichtig: winprosa kann nur dann auf die Excelmappen zugreifen, wenn Excel auf dem PC auch installiert ist.
Sie müssen die entsprechende Excel-Mappe von Ihrer RP-Seite herunterladen und ins RP-Import-Verzeichnis von winprosa kopieren (Z.B.: ...\winprosa\daten\arbeit\!ext\abiorg\RPImp).
Hinweis: Wenn Koop-Schüler an Ihren Prüfungen teilnehmen, dann müssen für diese Erweiterte Schülernummern definiert sein im Dienst Schülerweise > Stammdaten. Bsp.: Hat der Schüler Ratlos an seiner Schule (der Schule A) die Schülernummer 17, so erhält er an Ihrer Schule die erweiterte Schülernummer a017. Bringt ein Koop-Schüler von Schule B die Nummer 43 mit, so wird er bei Ihnen unter b043 geführt.
Im Dienst Bearbeiten > Formulare > Variablenlisten | Koop-Schulen müssen Sie Ihre Koop-Schulen auflisten.
siehe auch 2.1 ... Arbeiten für Koop-Schüler

 

Verarbeitung der Excel-Mappen in winprosa


Grundeinstellungen


Um die Korrekturlisten der RPen mit winprosa ausfüllen zu kön­nen, müssen Sie winprosa bekanntlich (einmalig) mitteilen, zu welchem RP Sie gehören. Starten Sie hierzu den Dienst Datei > Datenbank > System­admini­stration | Schul- und Li­zenzdaten und tragen Sie Ihr RP ein.

Im Beispiel (s.r.) ist unten das RP Stuttgart ein­ge­tragen; damit holt winprosa aus der mit dem Programm installierten Steuerdatei korrektur­ver­fahren.wpr alle weiteren Informa­tionen zur Bearbeitung der Excel-Mappen.



Bei Gelegenheit sollten Sie die Standard­links zum Ministerium und zu Ihrem RP aktualisieren (s.r.u. im Bild, orange markiert), z.B.:
http://www.schule-bw.de/schularten/gymnasium/zentralepruefungen/abitur/
https://rp.baden-wuerttemberg.de/rps/Abt7/Ref75/Seiten/Abitur.aspx

Verarbeitung der Excel-Mappen


Im Dienst kursweise | schriftl. Noten starten Sie die Erzeugung der kursweisen Korrekturlisten-Exceltabellen (s.r.).

Wenn Sie vor der Erzeugung der kursweisen Korrekturlisten-Exceltabellen in der Kursauswahlliste rechts alle vierstündigen Kurse markieren, werden die zugehörigen Dateien in einem Zug erstellt.

Die Verarbeitung jeder Datei wird der Reihe nach angezeigt (s.u.1).

Sie können die Erzeugung auch mehrfach starten. Falls eine Datei bereits vorhanden isr, kommt folgend Meldung (s.u.2).

Zum Schluss können Sie die "Ergebnisse" gleich überprüfen (s.u.3, 4) bzw. wegkopieren.

                 

 

Aktualisierung der Steuerungsdatei


In der zur Steuerung der Erzeugung Ihrer Exceltabellen benötigten Datei korrektur­ver­fahren.wpr steht, wie die Excel-Mappe Ihres RPs benannt ist und wohin in dieser Mappe winprosa die Daten schreiben soll. Wenn diese Steuerdatei auf Ihrem System fehlen sollte, erhalten Sie nebenstehende Fehlermeldung (rot). Wenn Sie dann auf  Ja  klicken, werden Sie im Browser hier her geführt. Nach Rechtsklick hier auf Laden, können Sie die Steuerdatei mittels  Ziel speichern unter ...  an die richtige Stelle kopieren (in der Fehlermeldung blau umrahmtes Beispiel; kann bei Ihnen anders lauten).

Sollten später kurzfristig Änderungen in der Bedienung der Excel-Tabellen nötig werden, passen wir schnellstmöglich die Steuerungsdatei an und informieren Sie in den aktuellen Tipps. Dann können Sie die Aktualisierung herunter laden, wie zuvor beschrieben.


Wenn die von Ihrem RP zur Verfügung gestellte Excel-Mappe (....xls) fehlt, erhalten Sie nebenstehende Fehlermeldung (rot, Bsp. für RP S). Nach Klick auf  Ja  werden Sie im Browser zur Linkliste geführt, damit Sie die Tabelle ggf. von Ihrem RP herunter laden können. Die Tabelle muss dann von Ihnen noch an die richtige Stelle kopiert werden (in der Fehlermeldung blau umrahmtes Beispiel; kann bei Ihnen anders lauten).


Erfassung der schriftlichen Noten


Wie in den Grundlagen zu Beginn dieses Unterabschnitts bereits beschrieben wurde, bestehen die Prüfungsnoten in den schr. Prüfungsfächern FS, BK, Mu und Sport aus den Teilnoten schriftlich und kommunikativ bzw. fachpraktisch.

Wie diese Noten in winprosa erfasst werden können, ist im Abschnitt 3.3 Verarbeiten der Prüfungsnoten beschrieben.

Inhalt



 

3. Kommunikationsprüfung

Thema überspringen 3.1 Vorüberlegungen  3.2 Planen der Kommunikationsprüfung  3.3 Verarbeiten der Prüfungsnoten

 

  3.1 Vorüberlegungen

Ab dem Abijahrgang 2014 müssen die Abiturienten in jeder schriftlich geprüften modernen Fremdsprache eine Kommunikationsprüfung ablegen. Diese kann als Tandem- oder Einzelprüfung absolviert werden. Der jeweilige Tandempartner muss den gleichen Kurs besuchen (oder wenigstens den gleichen Kurslehrer haben) und die Prüfung zählt auch für ihn als Kommunikationsprüfung. Bei Schülern, welche die Prüfung als Einzelprüfung ablegen, muss der Kurslehrer den Tandempart übernehmen.

Die Schüler sollen in Verbindung mit der endgültigen Festlegung ihres 4. Prüfungsfaches (also 14 Tage nach Beginn des 3. Halbjahres) auch die Prüfungsform und somit ggf. ihren gewünschten Tandempartner benennen. Die Kommunikationsprüfung findet dann irgendwann im 4. Halbjahr (Prüfungshalbjahr) statt; die jeweilige Schulleitung legt den Termin fest.

Da bei ungerader Prüflingsanzahl in einem Kurs ein Schüler ggf. ohne Tandempartner bleiben muss, darf dieser aus dem Kurs einen Dialogpartner wählen, der selbst nicht benotet wird. Dabei ist es zulässig, dass als Dialogpartner ein Schüler gewählt wird, der selbst keine Kommunikationsprüfung in diesem Fach ablegen muss.

Zur Erfassung der Prüfungspaare dürfte eigentlich eine Kursliste genügen (mit allen Kursteilnehmern, da zu diesem Zeitpunkt noch nicht alle Schüler endgültig ihr schriftliches Fach ausgewiesen haben), auf der die Schüler ggf. neben dem eigenen Namen ihren Tandempartner eintragen (oder einen Strich, falls "Single"). Das hat den Vorteil, dass derartige Listen direkt zur Prüfungsplanung herangezogen werden können. Da viele (G8-)Schüler noch nicht volljährig sind, könnte auch die Unterschrift der Eltern für die endgültige Prüfungsfachwahl samt Komm.prüfung gewünscht werden. winprosa bietet daher eine spezielle Kursliste für Kommunikationsprüfung und ein spezielles Leistungsprot.-einzeln-Komm (10-).


 

  3.2 Planen der Kommunikationsprüfung

Den Dienst zur Verplanung der Kommunikationsprüfung erreichen Sie über Bearbeiten > Kommunikationsprüfung oder über das neue Symbol (s.r.) in der Hauptsymbolleiste. Der Dienst ist in die Karteireiter Gruppen, Pläne, Aufsichten und Extras gegliedert, analog zur Planung der mündlichen Prüfung. Wesentliche Arbeiten verlaufen also entsprechend zur Planung der mündl. Prüfung. Wer schon mündliche Prüfungen mit winprosa verplant hat, wird sich somit schnell zurechtfinden.

Wählen Sie also den richtigen Jahrgang samt Halbjahr; starten Sie den Dienst Kommunikationsprüfung und schalten die Bearbeitung frei (grüne Ampel). Achten Sie darauf, dass Sie alle Schüler im Schülerfilter ausgewählt haben (und nicht nur die eigenen, falls Koopschüler von aussen an Ihren Prüfungen teilnehmen sollen) und stellen Sie mit Bedacht die im Schülerfilter definierbare Reihenfolge ein, denn diese wird für die folgenden Schritte als Grundlage gewählt.


Das Fenster Gruppen

Aktivieren Sie dann die Karteikarte Gruppen, die links das Kurs- und darunter das Schülerfenster aufweist und rechts die Zeitrasterbearbeitung; der Mittelteil dient der Gruppendefinitionen und -einteilung (s.u.). Sie müssen zuerst ein Zeitraster erstellen/auswählen, dann die (Prüfungs-)Gruppen für dieses Zeitraster definieren und anschließend die Schüler den Gruppen zuweisen. Wenn Sie im Schülerfilter z.B. die Reihenfolge nach Alphabet (oder nach Tutoren oder nach Geschlecht usw.) eingestellt hatten und dann auf der Karteikarte Gruppen z.B. den Kurs E1 erstmals aufrufen, werden dessen Schüler in der eingestellten Reihenfolge aufgelistet.


Definition des Zeitrasters

Für die Kommunikationsprüfungen und die mündlichen Prüfungen sind (jeweils sechs verschiedene) getrennte Zeitrastersätze vorhanden. Sie müssen also erstmalig ein neues Zeitraster definieren. Das erledigen Sie komfortabel mit den dortigen Editfunktionen: Angenommen, der Prüfungstag beginnt um 8.00 mit der ersten Prüfung; alle Prüfungen erfolgen im 30min-Takt; die Vorbereitung beginnt 15 min vor der Prüfung; vormittags und nachmittags soll das Zeitraster max. 10 (Tandem-)Prüfungen ermöglichen (siehe folgende Bilder).

Tragen Sie in der Spalte Vorbereit. (unabhängig davon, ob es noch alte Eintragungen gibt) im ersten Feld 7:45 ein und darunter +30 . Klicken Sie danach ins erste Feld der Spalte Prüfung (dadurch wird die Spalte Vorbereit. ausgefüllt) und tragen dort ein >15 ; nach Klick irgendwohin in der Tabelle wird auch die Spalte Prüfung ausgefüllt. Die erste Vorbereitung beginnt nun um 7:45, die z.B. zehnte beginnt um 12:15 und alle Prüfungen beginnen jeweils 15 min später. Da nach der zehnten Prüfung die Mittagspause beginnt, tragen Sie in der Spalte Vorbereit. im elften Takt 13:45 ein und darunter +30, anschließend in der Spalte Prüfung im elften Takt >15 ein. Nach finalem Klick in die Tabelle ist das Zeitraster fertig erstellt. Wenn Sie ein paar Taktzeiten ab dem 21. Takt löschen, sieht Ihr Zeitraster so aus, wie oben im rechten Bild dargestellt ist.

Achtung:
Sie dürfen eine Lücke im Zeitraster erst hinter dem Ende des täglichen Zeitplan erzeugen (im Bsp. Takt 21), aber keinesfalls vor oder innerhalb des Zeitplans, sonst kommt der Druckalgorithmus von winprosa aus dem Tritt!

An manchen Schulen kommen zwei unterschiedliche Zeitraster zum Einsatz, ein engeres für die Einzelprüfungen und ein weiteres für die Tandemprüfungen. Wenn dann die Einzelprüfungen am einen Tag und die Tandemprüfungen am anderen Tag stattfinden, ist die Übersichtlichkeit optimal. Sie können aber unterschiedliche Zeitraster auch innerhalb eines Tages einsetzen.


Erstellen der Gruppen

Im Beispiel (oberes Bild) gibt es offensichtlich vier Englichkurse und je einen Französisch- und einen Italienischkurs. Es wird sinnvoll sein Kurs = Prüfungsgruppe zu wählen. Tragen Sie der Reihe nach Ihre Gruppendaten ein, wenn Sie dabei das Feld des 1. Prüfers jeweils freilassen, setzt winprosa dort später den Kurslehrer ein.

Links ist oben der Kurs E2 markiert; weil der Kursfilter eingeschaltet ist (unter der Kursliste), werden in der Schülerliste nur die Prüflinge aus E2 angezeigt. In der Mitte ist noch die Gruppe E1 aktiviert; deren Schüler sind bereits zugewiesen (in der hellblauen Liste). Wechseln sie nun zur Gruppe E2 und ziehen Sie anschließend (bei aktivem Kursfilter) nur den Kursnamen E2 aus der Kursliste ins hellblaue Feld. Dadurch werden alle E2-Schüler gleichzeitig in die zugehörige Gruppe eingetragen usw. .

Achtung: Falls bei Ihnen keine Schüler (kursweise) dargestellt werden, haben Sie die Parallelkurseinteilung noch nicht ins 4. Halbjahr übertragen. Das müssen Sie also spätestens jetzt mit dem Dienst Schülerweise > Parallelkurse | Halbjahr 3>>Halbjahr 4 erledigen.


Verplanen der Schüler

Aktivieren Sie nach der Gruppeneinteilung die Karteikarte Pläne; dort sind die Schüler inzwischen der Reihe nach in das Zeitraster der Gruppen eingetragen; Sie müssen nun die Schüler im Zeitraster umordnen und dabei die Prüfungspaare definieren. Später drucken Sie hier auch die Prüfungspläne aus.

Doch zuerst entfernen Sie aus dem Zeitrasterplan die überflüssigen Takte, indem Sie rechts auf Minimum klicken (da die größte Gruppe derzeit 22 Schüler umfasst, ist keine kleinere Taktzahl möglich, denn der Kurs könnte ja aus lauter Individualisten ohne Tandembereitschaft bestehen).

In den folgenden "screen shots" ist versehentlich noch ein Zeitraster mit 20 min Vorbereitungszeit eingestellt. Wenn Sie ein derartiges ebenfalls bereits definiert hatten (z.B. weil Sie das der mündlichen Prüfungen abgekupfert hatten), dann überschreiben Sie das eben oder erstellen unter einer anderen Nummer dasjenige für die Kommunikationsprüfung und weisen das den Prüfungsgruppen zu. Wie im obersten Bild zu erkennen ist, können Sie insgesamt bis zu sechs unterschiedliche Zeitraster definieren.

Rufen Sie nun oben in der Symbolleiste durch Klick auf das rot markierte Symbol den Edit­modus für Kommissionsmitglieder auf und lassen winprosa bei allen Prüflingen aller Prü­fungsgruppen die Prüfer eintragen oder klicken Sie bei der aktuellen Gruppe auf die Titelfelder Prüf1 oder Prüf2, um dies nur für die aktuelle Gruppe zu erledigen.

Anschließend klicken Sie oben auf das Hilfe-Icon (gelbes Fragezeichen). Dann öffnet sich ein Textfenster (siehe neben­stehendes Bild), dem Sie entnehmen können, wie Sie die Schüler im Zeitraster umordnen können (geplant wird immer in der grün markierten Prüfungsgruppe; nach Klick auf deren Namen können Sie die Gruppe wechseln).

winprosa lässt nur zu, die Schüler senk­recht zu "verpaaren" (waagrecht würde ja Gruppen­wechsel bedeuten). Schieben Sie einen Schü­ler auf einen freien Platz, so wird er dort verplant, schieben Sie ihn auf einen belegten Platz, so tauschen die beiden ihre Plätze. Halten Sie während des Schiebens die Shift-Taste gedrückt, bilden die beiden auf dem Zielplatz ein Tandem. Klicken Sie bei gedrückter Strg-Taste auf ein Tandem, wird der Partner auf einen freien Einzelplatz zurück gebucht.

Achtung: Das Bilden von Tandems (mittels Shift) klappt in jeder Gruppe, das Auflösen (mittels Strg) aber nur in der grünen Gruppe.

Will der übrigbleibende Schüler bei ungerader Kursstärke auch ein Tandem bilden, darf ein anderer Schüler des Kurses (ohne Benotung!) als Dialogpartner einspringen. Dazu klicken Sie bei gedrückter Alt-Taste auf das Feld des betreffenden Schülers und wählen im sich öffnenden Fenster dessen Dialogpartner. Dieser wird nach Klick auf OK im Feld des ursprünglichen Schülers mit vorangestelltem # eingetragen (siehe folgendes Bild).

Im Auswahlfenster für den Dialogpartner werden alle Kursschüler eingeblendet (und nicht nur diejenigen mit Prüfung in diesem Kurs). Beachten Sie bitte auch den roten Text im Fenster (s.u.).

Achtung: Wenn Sie die Prüfungen eines Kurses auf zwei Tage verteilen müssen, benötigen Sie für den zweiten Tag des Kurses eine weitere Gruppe. Nun kann es vorkommen, dass ein Schüler vom ersten Tag als Dialogpartner am zweiten Tag benötigt wird. Da winprosa, wie zuvor beschrieben, Schüler nicht "waagrecht verpaaren" kann, müssen Sie zuerst alle Prüfungen innerhalb des ersten Tages verplanen und dann diejenigen des zweiten Tages im Planungsdialog in die weitere Gruppe umbuchen (analog zur mündlichen Prüfung, in der erst alle Prüflinge eines Raumpaares im ersten Raum verplant werden und nach Abschluss aller Planungsarbeiten teils in die Partnerräume umgebucht werden).

Oben ist zu erkennen, wie für den Schüler Zerer ein Dialogpartner gesucht wird; unten ist die Schülerin Dörfle zugewiesen.

winprosa prüft keinerlei "Zusatzbedingungen" bezüglich der Tandemeinteilung bzw. der Dialogpartnerschaft ab. Hierzu sind vielmehr die einschlägigen Vorgaben des MKJS von den Prüfungsplanern/Oberstufenberatern zu beachten.!


Plan- und Protokolldruck

Pläne und Protokolle drucken Sie immer von der Karteikarte Pläne aus. Rechts auf der Karteikarte stellen Sie Druckparamer für die Pläne ein. Wählen Sie dort zunächst im Bereich Ausschnitt durch Klick auf T z.B. 20 Drucktakte aus und kennzeichnen Sie Pausenmarkierungen (z.B. nach 4., 5., 14. und 15. Takt). Klicken Sie anschließend in der Blattverteilung auf Standard und dann auf das Ordnersymbol; Sie erkennen dann, wie pro Blatt eine Prüfungsgruppe eingetragen ist. Pläne können nur von geöffneten Blättern gedruckt werden. Derzeit ist nur der Dienst "1 Prüfungsgruppe pro Blatt" möglich.

Über das Dreieck neben dem Drucksymbol in der Symbolleiste wählen Sie die Formulare aus. Das folgende Bild zeigt z.B. den Prüfungsplan der Gruppe E1. Deutlich zu erkennen ist die Kennzeichnung der beiden Halbtags-Pausen.

Im folgenden Bild ist das (zweiseitige) Prüfungsprotokoll einer Tandemprüfung dargestellt.

   

Im gleichen Druckdienst können Sie für eine HTML-Liste der Schüler/innen mit ihren Prüfungen das PHP-Skript erstellen, um die Prüfungspläne z.B. auf der Schulhomepage zu veröffentlichen. Dieses Sript wird in das Verzeichnis gespeichert, in dem Sie auch die HTML-Schülerstundenpläne ablegen. Daher müssen Sie vorher dieses Verzeichnis im Dienst Datei > Schnittstellen | Pläne erstellt haben.

Im gleichen Druckdienst können Sie auch Tagesliste/n (Druck und CSV) erzeugen. Die zugehörige CSV-Datei wird im winprosa-Excel-Verzeichnis abgelegt.


 

  3.3 Verarbeiten der Prüfungsnoten

Bisher mussten Sie in den Kernfächern Musik und Bildende Kunst die fachpraktischen Teilnoten auf den Korrekturformularen (nach-)erfassen, die dem Drittkorrektor vorgelegt wurden, der die Gesamtnote feststellte. Im Kernfach Sport mussten Sie die Gesamtnote unter Berücksichtigung des schriftlichen und des fachpraktischen Anteils selber festlegen, da zum Zeitpunkt der fachpraktischen Prüfung das Korrekturverfahren der schr. Prüfungen in der Regel bereits abgeschlossen ist. Daher geht das MKJS auch bei der Kommunikationsprüfung davon aus, dass die Schulleitungen die Endnoten selber feststellen, da auch hier zu erwarten ist, dass in Einzelfällen das Korrekturverfahren bereits vor der Durchführung der Komm.prüfungen abgeschlossen ist.

winprosa überlässt es Ihnen, ob Sie diese "Rechnung" von Hand oder mit dem Programm durchführen wollen. Wollen Sie von Hand arbeiten, erfassen Sie in winprosa wie bisher die von Ihnen ausgerechnete eine Gesamtnote pro Schüler und Kurs entweder schülerweise oder kursweise.

Wollen Sie aber die Noten komplett von winprosa verarbeiten lassen, muss das Programm nun zwei Teilnoten pro Schüler und Kurs verwalten, um daraus eine Endnote zu errechnen. Daher müssen Sie im Dienst Datei > Datenbank > Systemadministation | Schul- und Lizenzdaten festlegen, für welche der Fächer FS, S, Mu und BK Sie die Noten mit winprosa verarbeiten wollen (siehe folgendes Bild).


Kursweise Erfassung der Prüfungsnoten

Im Regelfall werden Sie die Prüfungsnoten(anteile) kursweise erfassen im Dienst Bearbeiten > kursweise | schriftl. Noten.

Im folgenden Bild wurde der Kurs E1 aufgerufen. Sowie die erste "schriftliche" Note erfasst werden soll, öffnet sich ein neues Fenster, in dem nun pro Schüler zwei Noten erfasst werden müssen. Dies wird in der Regel zu unterschiedlichen Zeitpunkten geschehen. Schön ist zu erkennen, dass winprosa erst dann eine Endnote ausrechnet und in die ursprüngliche Liste überträgt, wenn beide Notenteile vorhanden sind. Weil die Umrechnung bei FS 1:2, bei S, Mu und BK aber 1:1 erfolgen muss, ist jeweils der Rechenweg samt Rundungsergebnis eingeblendet.


Schülerweise Erfassung der Prüfungsnoten

Sie können die Prüfungsnoten(anteile) auch schülerweise erfassen im Dienst Bearbeiten > schülerweise | Abitur, Spalte schr., z.B. wenn Sie eine Nachzüglerprüfung verarbeiten wollen.

Wenn Sie die Noten schülerweise erfassen, öffnet sich das entsprechende Fenster, um jeweils zwei Notenteile zu erfassen und zu verrechnen.


Ausdruck der Prüfungsnoten

Die Prüfungsnoten(anteile) können (zur Kontrolle) im Druckdienst des Dienstes Bearbeiten > kursweise | schriftl. Noten ausgedruckt werden. Dazu dienen die Korrektursatz/Ergebnislisten. Wählen Sie im zugehörigen Fenster die Liste für das Erg. der Endbeurt. mit Namen. Weitere Details siehe Grundlagen / Interne Korrekturformulare von winprosa

Zur Dokumentation der Prüfungsnoten(anteile) können aber auch die von winprosa ausfüllbaren Excelmappen der RPen dienen, falls in denen auch die fachpraktischen und Kommunikationsprüfungs-Noten erfasst werden können. 2015 sind dies das RP Tübingen und das RP Stuttgart. Details hierzu siehe Korrektur-Excel-Mappen der RPen für winprosa

Inhalt



 

4. Arbeiten bis zur Eröffnung der Prüfungsergebnisse

Thema überspringen 4.1 Erfassung der Noten aus Kl.11/10  4.2 Erfassung der Themen für die Präsentationsprüfung (5. PF) 
4.3 Erfassung der schr. Prüfungsnoten und der Teilprüfungsnoten  4.4 Druck der Schülerzeugnisblätter I (für die Schüler)
4.5 Modellrechnungen zur mündlichen Prüfung  4.6 Modellrechnungen mit der Schülerversion von winprosa
4.7 Umklammern im ersten Block

Siehe auch Handbuch 2004 > Kapitel 8.5


 

  4.1 Erfassung der Noten aus Kl.10/11

Bekanntlich werden Noten aus Kl. 10/11 (G8/G9) im Abiturzeugnis im Block „IV Vor Eintritt in die Jahrgangsstufe abgeschlossene Fächer“ angegeben. Ab Abitur 2014 können diese Noten auch für die GER-Spezifikation benötigt werden.

Bei der Verarbeitung der Noten 10/11 ist darauf zu achten, ob sie von Partnerprogrammen übernommen werden können oder in winprosa eigenständig erfasst werden müssen.

Datenbanktyp winprosa (CMH)

Hier wird die Stammdatenverwaltung direkt in winprosa erledigt, mit der Konsequenz, dass weder Fächer noch Noten außerhalb der Kursstufe vorhanden sind. Also gibt es zunächst auch nur die winprosa-Fächer und es fehlt z.B. das Fach NwT.

Oben ist der Dienst Bearbeiten > schülerweise | Noten 10/11 dargestellt. Dort kann in der Tabelle links zu jedem Fach eine klassische Note eingegeben werden. Da dies für in der NGO fortgesetzte Fächer i.d.R. nicht sinnvoll ist, wird in der Spalte K'Stufe mittels  KS, k, M, 4, 2, ek, gk  die Fortsetzung gekennzeichnet. Somit sind höchstens in mit "." gekennzeichneten Fächern Noteneinträge sinnvoll. Dabei sind vom Schüler nicht gewählte Fremdsprachen (FS-Profil) auszuschließen. winprosa kennzeichnet daher alle sinnvollen Fächer blau.

Es fällt auf, dass in Französisch eine Note eingetragen ist, obwohl das Fach in der NGO als schriftlich geprüftes Kernfach fortgesetzt wird. Derartige Einträge sind zulässig, da sie im Sonderfall für die GER-Spezifikation ausgewertet werden können (siehe Halbjahresnotenverarbeitung > ... > 2.3 GER-Spezifikation).

Es fällt ferner auf, dass das Fach NwT bereits vorhanden ist.

Durch Anhaken von  nur relevante Fächer  verkürzen Sie die Liste auf die links gezeigte Größe, d.h. dann werden nur noch diejenigen Fächer angezeigt, bei denen keine Fortführung in der Kursstufe erfolgt.

Da so ggf. Religionslehre bei Besuch von Ethik oder Ethik bei Besuch von Rel. oder Sport bei Sportattest weiterhin angezeigt werden, blendet winprosa deren Noten in der weiteren Verarbeitung automatisch aus.

Im Dienst Extras > Fächer und Kurse > Kursangebot | SVP/SVP-BW können Sie bis zu drei weitere Fächer definieren, falls der winprosa-Fachkanon nicht ausreichen sollte. Dort können auch weitere Fremdsprachen eingebunden werden.

Dort können Sie ggf. auch NwT hinzufügen; siehe auch Kurswahlverarbeitung I > ... > 1.5 Naturwissenschaft und Technik.

In dieser verkürzten Erfassungsmaske ist aber z.B. die Erfassung der Franz.-Note nicht möglich.

Unten ist der Fächerblock samt Noten dargestellt. Zu erkennen ist, dass die Franz.-Note ausgeblendet wird.

Datenbanktyp ASS-Windows

Wenn winprosa die Stammdaten von ASS-Windows bezieht (Datenbanktyp ASS-Windows), kann ASS-Windows auch diese Noten aus Kl. 11/10 an winprosa übergeben. In ASS-Windows müssen Sie (unabhängig davon, ob Sie Noten in ASS-Windows erfassen oder nicht) einmalig den Dienst Sonstiges > Import/Export > PROSA > Notenübertrag 10(G8) / 11(G9) aufrufen, und zwar in dem Halbjahr, in dem die betreffenden Noten gespeichert sind oder wären (für die Abiturienten des Jahres 2014 also das Halbjahr 2/2011-2012). Dabei wird auch die Fächertabelle der in ASS-Windows aktiv geschalteten Fächer exportiert (diese können Sie dort unter Vorgabefelder > Fächer prüfen und ggf. ändern).

In winprosa müssen Sie danach im Dienst Extras > Fächer und Kurse > Kursangebot | SVP/SVP-BW jedem ASS-Windows-Fach das entsprechende winprosa-Fach zuordnen. Solange es Fächer ohne Zuordnung gibt, in denen Schüler Noten von ASS-Windows an winprosa übergeben bekamen, warnt Sie winprosa beim Programmstart und öffnet ein Fenster zum Ergänzen. Sie können diese Zuordnungen später jederzeit abändern bzw. korrigieren.

 

  4.2 Erfassung der Themen für die Präsentationsprüfung (5. Prüfungsfach)

Rechtzeitig vor der Eröffnung der schriftlichen Prüfungsergebnisse, mindestens jedoch zwei Wochen vor den mündlichen Prüfungen, müssen die Schüler nach Absprache mit ihren Kurslehrern die vier Themen ihrer Präsentationsprüfung gemeldet haben. Die Themenabsprache mit den Kurslehrern muss also wesentlich früher erfolgen!

Zur Fixierung dieser Absprachen ist in winprosa das externe Themenblatt Mitteilungen > Schüler > Themen für die Präsentationsprüfung vorhanden (s.r.).

Erfassung von Hand

Wenn die Themen nur von Hand erfasst werden sollen, ist folgendes Vorgehen erprobt:

  • Die Themenblätter werden ausgedruckt und an die Schüler ausgegeben zur Absprache mit ihren Fachlehrern und zum Ausfüllen. Natürlich sind dabei alle vorgedruckten Eintragungen individuell auf den jeweiligen Schüler bezogen. Dies gilt insbesondere für den Text bezüglich der besonderen Lernleistung.
  • Die mit vier Themen ausgefüllten und jeweils vom Kurslehrer und Schüler und ev. einem Erziehungsberechtigten unterschriebenen Formulare aller Schüler werden gesammelt und kopiert; die Originale werden den Fach-Prüfungsvorsitzenden über die Vorsitz-Schulleitung zur Entscheidung vorgelegt. Je eine Kopie erhalten Kurslehrer und Schüler.
  • Die Fach-Prüfungsvorsitzenden benennen auf den Original-Formularen jeweils ein Thema und senden die Originale (über die Vorsitz-Schulleitung) zurück an die Schule.
  • An der Schule werden zwei Kopien der Originale erstellt, eine für den Schüler und eine für den Kurslehrer.
  • Am Tag der Eröffnung erhält der Schüler Halbjahreszeugnis, Modellrechnungsblatt, Schülerzeugnisblatt (SZB I) und sein Original des Themenblatts samt Kopie.
  • Am Tag nach der Eröffnung gibt der Schüler sein unterschriebenes SZB I zurück, ggf. ergänzt um Details zur endgültigen Anrechnung der besonderen Lernleistung. Ferner gibt er sein Original-Themenblatt zurück, in dem er die Kenntnisnahme des zugewiesenen Themas durch Unterschrift (neben dem Thema) bestätigt hat.
  • Es ist empfehlenswert, das Original nach der Prüfung an das Prüfungsprotokoll anzuheften und so zu archivieren. Dadurch erübrigt sich eine zentrale Erfassung der Themen per EDV.

Die zugehörigen internen Prüfungsprotokolle werden später im Dienst Bearbeiten > Mündliche Prüfung erstellt.

Links sehen Sie eines ohne eingedrucktes Thema. Daher muss hier das Original-Themenblatt nach der Prüfung angeheftet werden.

Rechts ist das ausgewählte Thema bereits eingedruckt, weil es am PC erfasst worden war (s.u.).

Erfassung mit winprosa

Wenn die Themen über den PC erfasst werden sollen, ergibt sich folgende Vorgehensweise:

  • Die Schüler sprechen mit ihren Fachlehrern die Themen rechtzeitig ab und füllen dabei genauso ihr Themenblatt aus, wie oben beschrieben.
  • Dann erfassen die Schüler ihre Themenvorschläge selbst im Schülernetz im exteren winprosa im Dienst Präsentationsthemen (siehe Kurswahlverarbeitung I > 6. Externe Kurswahlerfassung).
  • Dabei drucken sie dort drei Exemplare des Themenblatts aus (s.r.), eines für sich selbst, eines für den Kurslehrer und ein "Original" für den Fachprüfungsvorsitzenden. Das Original unterschreiben sie und lassen es auch von ihrem Kurslehrer und ggf. einem Erziehungsberechtigten unterschreiben.
  • Die anderen Punkte entsprechen denen bei der Erfassung von Hand (s.o.).
    Zusätzlich gilt:
  • Die Themen müssen in winprosa importiert werden (Dienst Datei > Datenbank > Systemadministration | Datenbankpflege | Import Präsentationsthemen).
    Im Dienst Mitteilungen > Schüler > Themen für die Präsentationsprüfung 2 können die Themenblätter ggf. zentral gedruckt werden.
  • Das jeweils gewählte Thema muss in Bearbeiten > Präsentationsthemen ebenfalls erfasst werden, damit es auf dem Prüfungsprotokoll ausgedruckt wird.

Anmerkungen zum Vorgehen:

Es mag überreguliert erscheinen, wenn so viele Unterschriften eingefordert werden und so viele Kopien der Themenblätter erzeugt werden sollen.

Die Unterschriften von Schüler, Kurslehrer und Fachvorsitzendem sind juristisch klar. Da manche Schüler noch nicht volljährig sind, ist die eines Erziehungsberechtigten ebenfalls sinnvoll. Und wer einen Schüler erlebt hat, der das falsche Thema vortragen will, weiß zu schätzen, wenn Schüler gezwungen werden, die Kenntnisnahme des zugewiesenen Themas zu bestätigen.

Die Zeit ums Abitur herum ist immer hektisch und Prüfungsthemen werden nicht selten zwischen "Tür und Angel" besprochen und dann "halbschriftlich" fixiert. Da ist es beruhigend, wenn die Kopien vom unterschriebenen Original verteilt werden. Und da der Fachvorsitzende im zweiten Durchlauf unterschreibt, sind auch zwei Kopien für Schüler und Lehrer nötig. Das Original wird wie ein Laufzettel von Station zu Station gereicht.


Sie sparen eventuell etwas Zeit, wenn Sie die Themenblätter einscannen und daraus zusätzlich PDFs erzeugen. Dann können diese auch per E-Mail (KISS!) an die Vorsitz-Schule und zurück gesendet werden. Aber letztendlich gehören unterschriebene Originale zu den archivierten Prüfungsunterlagen.

 

  4.3 Erfassung der schriftlichen Prüfungsnoten und der Kommunikationsprüfungsnoten

Wechseln Sie zum Dienst Bearbeiten > kursweise | schriftl. Noten. Vergessen Sie nicht, beim Abiturjahrgang das vierte Halbjahr einzustellen und die Datensperre aufzuheben (grüne Ampel).

Stellen Sie im Schülerfilter die Reihenfolge nach Sch’nummern und die Auswahl alle Schüler/innen (Koop & eigene) und im Kursfilter die Auswahl nach Kursen ein. Es wird automatisch auf die vierstündigen Kurse eingestellt. Siehe auch 3.3 Verarbeiten der Prüfungsnoten.

Die Spalte der schriftlichen Noten ist  graublau  hervorgehoben. Dort können Sie die schriftlichen Noten auf dreierlei Weisen erfassen, wie bereits aus Halbjahresnotenverarbeitung bekannt ist:

  • am langsamsten und leichtverständlichsten in Windowsnorm durch Klick auf ein Notenfeld und anschließendem Aktivieren (Klick auf  v ) der Notenauswahlbox mit anschließender Wahl der Note;
  • am bequemsten durch Klick auf eine Note in der Noteneingabetabelle der Fenster-Symbolleiste. Wenn dazu der Cursor noch nirgends in der Notenspalte steht, wird dort automatisch beim ersten Schüler begonnen. Nach jedem Notenklick in der Noteneingabetabelle wandert der Cursor automatisch zu nächsten Schüler.
  • am schnellsten mittels Doppelzifferneingabe über die Tastatur. Setzen Sie den Cursor ins oberste Notenfeld und tippen Sie alle Noten der Reihe nach als Doppelziffern (ohne weitere Zeichen!) ein. Immer nach zwei Ziffern ertönt ein kurzer Ton und der Cursor springt automatisch ein Notenfeld weiter nach unten. Aus der Ziffernfolge 0712081 wird so untereinander 07, 12, 08 und die 1 wird verworfen, weil keine weitere Ziffer folgte oder die nächste Ziffer mit zu großer Verzögerung auf die 1 folgte.

Am bequemsten ist es, wenn die Noten in Dreierblöcken erfasst werden, also z.B.   07 12 08       11 09 07       05 06 10     ... . Nachzügler könnte man auch hier erfassen, als Hilfe ist der Filter-Knopf  nur offene  vorgesehen, dann werden pro Kurs nur die Schüler mit fehlenden Noten angeboten. Allerdings müssen Sie die Kurse von Hand aufrufen, denn die Option  Kurse mit fehl. Noten  im Kursfilter bezieht sich ausschließlich auf die Halbjahresnoten.

Einfacher erfolgt die Eingabe der Nachzüglernoten im Dienst Bearbeiten > schülerweise | Abitur.

 

  4.4 Druck der Schülerzeugnisblätter I (für die Schüler)

Am (vom RP festgelegten) Tag der Eröffnung der Prüfungsergebnisse erhalten die Schüler bekanntlich ihr Halbjahreszeugnis, ein Blatt mit dem vom Fachprüfungsvorsitzenden ausgewählten Präsentationsprüfungsthema und das Zeugnis > Abitur > Schülerzeugnisblatt I (mTn) (s.r.) mit den Stammdaten, den von winprosa automatisch optimal geklammerten Kursen (erster Block / Kursblock) und den schriftlichen Prüfungsergebnissen.

Auf dem Schülerzeugnisblatt II werden später die Endergebnisse der Abiturprüfung festgehalten, es wird daher erst nach Abschluss der Prüfungen ausgedruckt, vom Vorsitzenden unterschrieben und im RP archiviert.

Die Schüler müssen auf dem SZB I alle Angaben kontrollieren und Klammerungen bestätigen bzw. abändern. Ferner müssen sich die Schüler ggf. festlegen, wie mit der besonderen Lernleistung zu verfahren ist und welche Zusatzprüfungen abgelegt werden sollen. Dazu ist rechts im Block der Gesamtqualifikation das Bestätigungsfenster eingedruckt (im Bild rot markiert).

winprosa lässt nur plausible Eintragungen in diesem Fenster zu: Die besondere Lernleistung ist entweder frei verplanbar oder muss als mündliches Prüfungsfach („Präsentationsprüfung“) angerechnet werden (weil bereits ersatzlos als fünftes Prüfungsfach gewählt).

Ein Schüler, der nicht zur mündlichen Prüfung zugelassen ist, hat trotzdem Anrecht auf Information. Wie sich die besondere Lernleistung ggf. auswirkt, können alle Beteiligten mittels der Modellrechnungen in winprosa studieren. Wie diese Modellrechnungen an externen PCs durchgeführt werden können (also von Schülern zu Hause oder im Schulnetz und von Prüfungsvorsitzenden), wird in 4.6 Leistungsoptimierung mit der Schülerversion von winprosa vorgestellt.

Siehe auch 4.7 Umklammern im ersten Block.

 

  4.5 Modellrechnungen zur mündlichen Prüfung

Die mündlichen Prüfungen werden im Dienst Bearbeiten > Schülerweise | Abitur bearbeitet. Nur, wenn alle schriftlichen Prüfungsergebnisse erfasst sind und noch mündliche Prüfungsergebnisse ausstehen, wird die Modellrechnung eingeblendet (s.u.).

Unter der Fenster-Symbolleiste ist links der Abiturblock (Prüfungsblock, blau markiert) mit Gesamtergebnis angeordnet und rechts der Modellrechnungsblock (rot). Unten im Meldungsblock werden die Ergebnisse der Modellrechnungen in Textform eingeblendet (grün). Dieser Text ist editierbar und kann als Beratungsprotokoll ausgedruckt werden.

In der Fenster-Symbolleiste können die Beratungsprotokolle und das Schlußprotokoll als interne Druckauftäge aufgerufen werden (s.l.).

Im Bereich des Gesamtergebnisses wird der Prüfungsstatus des Schülers eingestellt (s.r.).

Im Bild ist die Standardmodellrechnung des Schülers aufgebaut, die immer beim ersten Aufruf eines Schülers angeboten wird (s.r.). Für jeden Schüler werden dabei drei Fälle durchgespielt:

  • Welches Gesamtergebnis würde der Schüler erreichen, wenn er nur 00 Notenpunkten im 5. Prüfungsfach erreichen würde (0-Pkte).
  • Welches Gesamtergebnis würde der Schüler erreichen, wenn er soviel Notenpunkten im 5. Prüfungsfach erreichen würde, wie sein Mittelwert im Fach vorgibt (D'Schn).
  • Welche mdl. Noten müsste der Schüler ggf. in den unterbesetzten Prüfungsfächern erhalten, um dort auf 20 NP in der Summe zu kommen (weitere).

Der Beispielschüler würde also mit 00 NP nicht bestehen, weil dann die Abiblock-Summe nicht reichen würde. Auch wenn er seine durchschnittliche Leistung 05 NP erbringen würde, hätte er noch nicht bestanden. Erst, wenn er zusätzlich z.B. in Deutsch 07 NP "reden" würde, hätte er gerade noch bestanden und einen Gesamt-Schnitt von 3,6 erreicht. Er müsste sich also in Deutsch zu einer zusätzlichen mdl. Prüfung melden.

Im blau markierten Bereich kann der Oberstufenberater oder der Schüler selbt nun weitere Modelle durchspielen, indem für jedes Prüfungsfach ggf. alle Noten --, 01, 02, ..., 14, 15 mittels durchgespielt werden. Mittels werden dort alle Einträge gelöscht.

Im grün markierten Bereich kann jedes der blauen Modelle mittels in der Merkliste festgehalten und mittels wieder entfernt werden.


Diese Modellrechnungen können als Beratungsprotokoll ausgegeben werden (s.u.).

Angenommen der Schüler entscheidet sich für Geschichte und Geschichte wird daher vermerkt. Wenn Sie die Option anhaken  Modellrechnung nur mit bereits vermerkten Prüfungen , werden beim späteren Aufruf dieses Schülers auch nur diese Fächer betrachtet (s.u.).

Aus der Merkliste folgt, dass in Geschichte eigentlich 08 NP nötig wären (also 08, 05), die automatische Modellrechnung setzt aber nur die (hier nicht ausreichenden) Durchschnittsnoten an (also 05, 05).

Nun sind z.B. folgende Fragestellungen leicht beantwortbar:

Würden in Rel nur 04 NP erreicht werden, dann müssten es in G sogar 11 NP sein (also 11, 04; s.r.).

Würden in Rel sogar 06 NP erreicht werden, dann müssten es in G nur noch 05 NP sein (also 05, 06; s.l.), was wahrscheinlich für den Schüler eher bewältigbar ist.

Typische weitere Fragestellungen sind:

Die schriftliche Note ist unter meinen Erwartungen geblieben, wieviel muss ich "reden", damit die klassische Note aufgebessert wird?

Ich habe einen Schnitt von 2,0, was kann ich tun, um einen Einserschnitt zu erreichen?

Ich wollte mich in D noch melden, aber da muss ich ja doppelt so viel reden, damit sich der Schnitt ändert!


An dieser Stelle zwei Anmerkungen aus der Praxis:

Beratung ist keine Beeinflussung, man vermeide also tunlichst Formulierungen wie "da brauchst Du nur 06 NP, das packst Du doch", "wähle lieber G als M", usw.. Besser ist "was glaubst Du dort zu schaffen?".

Wenig förderlich ist ferner "geh zu dem, bei mir sind die Chancen zu gering", aber auch "komm zu mir, das wird schon klappen".

Man kann sich trefflich streiten, ob die Prüfungskommissionen von den Modellrechnungen Kenntnis haben sollen/dürfen. Und erst recht kritisch ist es, Teilergebnisse weiter zu geben in der Form "in G hat er nur 05 NP nun muss er in Rel 06 schaffen".

Andererseits wäre eine Kommission wahrscheinlich froh, wenn sie wüsste, dass 05 NP schon das Aus bedeuten würden, aber 06 NP ausreichten. Dann kann sie ggf. trennschärfer auf diese Grenze achten.

Weitere Standardbeispiele:

Die linken beiden Schüler sind stark gefährdet (s.u.), der erste sollte in drei mdl. Prüfungen gehen, der zweite in zwei. Der rechte Schüler muss nur 03 NP schaffen und nicht 08 NP!

               

Der linke Schüler kann seinen Schnitt verbessern (s.u.). Der rechte Schüler träumt vom Zweier-Schnitt.

             

Der nebenstehende Schüler hat schon bestanden (s.r.), offensichtlich wird bei ihm das Seminarfach abgerechnet (keine mdl. Prüfungen).

Somit gibt es bei der Eröffnung Schüler,

  • die schon bestanden haben und fertig sind, wil sie das Seminarfach anstelle der mündlichen Prüfung einbringen konnten,
  • die nicht mehr durchfallen können, weil sie auch mit 00 NP nicht gefährtet sind,
  • die nur leicht gefährdet sind, weil sie noch Punkte brauchen, aber im Vergleich zu nötigen Punktzahl einen guten Fachschnitt vorweisen können,
  • die gefährdet sind, weil die nötige Punktzahl dem Schnitt entspricht,
  • die stark gefährdet sind, weil der Schnitt unter der notwendigen Punktzahl liegt oder weil ein Fach nicht ausreicht.

 

  4.6 Modellrechnungen mit der Schülerversion von winprosa

Die Modellrechnungen fürs mündliche Abitur sind auch extern verfügbar. So lässt sich winprosa durch die Oberstufenberater gefahrlos im Schülernetz der Schule einsetzen, Schüler können dort oder auch zu Hause ihre Prüfungswahl optimieren und die Leiter der mündlichen Prüfung können sich am "eigenen" PC ein detailiertes Bild von ihren Kandidaten machen.

Erzeugung der Dateien

Für diese Arbeiten müssen Sie mit Administratorrechten ausgestattet sein. Starten Sie in winprosa den Dienst Datei > Freigaben > externe Kurswahlerfassung, siehe auch Kurswahlverarbeitung I > 6. Externe Kurswahlerfassung.

Starten Sie nicht die Freigabe der Notenerfassung, denn niemand soll Noten erfassen, es sollen nur Modellrechnungen möglich werden.

Installation und Aufruf

Natürlich darf der Prüfungsvorsitzende die Daten nicht in sein schuleigenes winprosa-System einspielen, sondern es muss ein beliebiger leerer Ordner genommen werden, am besten einer auf dem Desktop (denn dort kann dieser nach der Abiturprüfung schnell gelöscht werden), z.B. mit Namen AbiVorsitz20xx.

Ist exts.exe übergeben worden, genügt es, diese Datei nach AbiVorsitz20xx zu kopieren und dort zu starten. Dabei wird sie automatisch entpackt (s.u.).

winprosa startet man dann durch (Doppel-)Klick auf das Icon winprosa.exe im Ordner.

Meldet man sich als Vorsitzender an, so sieht man alle Schüler, sonst nur jeder einzelne sich selbst (s.u.).

Im Bild oben ist zu erkennen, dass die externe Version von winprosa stark eingeschränkt ist. Die Modellrechnungen sind auf der Registerkarte Abitur zu finden.

Schüler werden zu Hause auf ihrem System winprosa bereits in irgend einem Ordner (z.B. C:\s-winprosa) installiert haben und dort ihre Noten gepflegt haben. Dann genügt es, die Prüfungsnoten nachzutragen.

Melden sich Schüler im Schulnetz an der externen Version von winprosa an, so sehen sie nur jeweils ihre eigenen Daten (s.o.). Die für den Login nötigen Zugangsdaten stehen auf dem jeweiligen Schülerzeugnisblatt I.

Sicherheitsaspekte

Die meisten Dienste sind in der externen Programmversion gesperrt (s.o.). Vor allem sind alle externen Druckdienste ausgeschaltet. Es ist somit nicht möglich, nach Datenmanipulation irgendwelche Zeugnisse zu drucken. Ferner ist es unmöglich, aus den externen Beständen die Vollversion von winprosa zu rekonstruieren.

Alle Änderungen am externen Datenbestand werden in diesem festgehalten, wodurch sich dessen Integrität ändert. Im Zweifelsfall gilt daher nur der Original-winprosa-Bestand im Verwaltungssystem der Schule.

Für den sicheren Datentrasport zum Prüfungsvorsitzenden dürfte das KISS-System den geeigneten Mechanismus liefern.

 

  4.7 Umklammern im ersten Block

winprosa kennt alle Regeln und Sonderfälle, die für die Anrechnungspflicht der 40 Kurse gelten. Daher sollte die Klammerung auch nach Berücksichtigung der Sonderfälle optimal sein.

Trotzdem können Sie im Dienst Bearbeiten > schülerweise | Klammern die von winprosa vorgeschlagene Klammerung abändern. Das wird i.d.R. nur auf Wunsch einzelner Schüler geschehen, wenn diese die Reihenfolge der automatischen Anrechnung beeinflussen wollen. Dabei lässt winprosa nur solche Umklammerungen zu, die mit der NGVO übereinstimmen.

Sie können aber jederzeit auf den Startzustand der automatischen Klammerung zurücksetzen, indem Sie  Automatisch Klammern  anklicken (s.u., Bsp. 1).

In Bsp. 1 ist oben in der Bewertung des Kursblocks zu ersehen, dass zwar 46 anrechenbare Kurse zur Verfügung stehen, aber nur 40 angerechnet wurden, da die restlichen offensichtlich unter dem Schnitt von 10,1 liegen.

Unten im Fächerblock sind alle Noten  grau  unterlegt, die angerechnet werden müssen oder schon geklammert sind. Noten, die zwar angerechnet wurden, aber nicht zur Pflichtanrechnug zählen, sind  blaugrau  unterlegt. In BK sind genau 2 Noten anzurechnen und das sind logischerweise die besseren, somit eigentlich fix und daher  rosa  unterlegt.

Bsp. 2: Sind die BK-Noten etwas besser, werden z.B. drei angerechnet; dann ist genau eine der drei Noten raus aus der Pflicht, also ändert sich der Hintergrund für jeden der drei Kandidaten(s.l.).

Nun ist eine BK-Note frei zum "Wegklammern". Diese Note könnte mit Rel oder Sport oder Inf ohne Punktverlust getauscht werden, je nach dem, wo der Schüler den "optischen" Schwerpunkt setzt. Wenn der Schüler diese BK-Note gegen die Inf-Noten tauschen möchte, verschieben Sie die Klammer einfach von Inf nach BK (nötigenfalls über Eck, d.h. mit Zwischenhalt über den Klammerkasten ; s.r.).

winprosa optimiert laufend die Leistungsanrechnung, klammert also immer automatisch im Hintergrund. Aber nach dem ersten Eingriff in die Klammerung wird diese Automatik dauerhaft abgestellt (s.l.) und erst wieder aktiv nach Klick auf  Automatisch Klammern .

In Bsp. 3 (s.r.) werden von 48 möglichen 44 Noten automatisch angerechnet, der Normierungsfaktor beträgt daher 40/44. Der Schnitt der angerechneten Noten beträgt 8,0, also werden alle schlechteren Noten weggeklammert, wenn nicht in der Pflichtanrechnung. Im Kursblock werden somit 320 Punkte erreicht.

Nun wird die Anrechnung auf die ersten 40 Noten eingeschränkt mittels Klick auf  Aut. ohne weiter Kurse . Das bedeutet einen Punktverlust von 15 ! und der Schnitt sinkt auf 7,6. Es wäre also unklug, so zu verfahren.

Bsp. 4 (s.r.) zeigt die Folgen eines Punktverlustes aufgrund einer gewünschten Kursumwahl.

Inhalt



 

5. Mündliche Prüfung (im Aufbau)

Thema überspringen 5.1 Vorarbeiten (Checkliste)  5.2 Rahmendaten bereitstellen  5.3 Programmdienst starten / Übersicht 
5.4 Zeitraster erstellen 5.5 Prüfungsgruppen zusammenstellen  5.6 Zeitpläne erstellen 
5.7 Arbeiten während der mündlichen Prüfungen 5.8 Druck von Abiturauswertung, Schlussprotokoll und Abiturzeugnissen


Die Abschnitte 5.3 ff sind noch nicht überarbeitet/bebildert. Siehe daher auch Handbuch 2004 > Kapitel 8.6


Im Dienst Bearbeiten > mündliche Prüfung erstellen Sie die Prüfungspläne und drucken sämtliche Prüfungsunterlagen, u.a. Prüfungsprotokolle und Schlussprotokoll.

Im einzelnen werden in diesem Abschnitt die folgenden Arbeitsgänge beschrieben:

  • Vorarbeiten: u.a. Erfassung der restlichen Schülerdaten und Information der Beteiligten.
  • Bereitstellung der Rahmendaten: z.B. Erfassung des Prüfungs- und des Abiturdatums und von Schulname und Schulort.
  • Starten des Programmdienstes: z.B. richtiges Einstellen der Fenstergröße; Übersicht über alle zugehörigen Druckdienste, Erfassung der externen der Prüfungskommissionsmitglieder.
  • Zeitraster erstellen: z.B. unterschiedliche Prüfungstakte für Präsentations- und Zusatzprüfungen.
  • Prüfungsgruppen zusammenstellen: alle Prüfungen den Kommissionen zuweisen.
  • Zeitpläne erstellen: u.a. mit Kollisionskontrolle und Information der Beteiligten, Druck der Prüfungsprotokolle.
  • Arbeiten während der mündlichen Prüfungen.
  • Druck von Abiturauswertung, Schlussprotokoll und Abiturzeugnissen.

 

  5.1 Vorarbeiten (Checkliste)

  • Die fünften Prüfungsfächer (Präsentationsprüfungen) liegen seit Februar fest.
  • Die Noten Klasse 10/11 sind ggf. im Dienst Bearbeiten > schülerweise | Noten 10 (11) erfasst worden (sofern sie nicht von Partner-Programmen kommen).
  • Die Zusatzqualifikationen (Latinum, Graecum, usw.) sind ggf. im Dienst Bearbeiten > schülerweise | Stammdaten | Schullaubahndaten - Zusatzqualifikationen erfasst worden.
  • Alle schriftlichen Prüfungsnoten sind im Dienst Bearbeiten > kursweise | schriftl. Noten erfasst und die Fachlehrer haben diese Prüfungsergebnisse z.B. mittels externem Formular Notenliste > Kurse > Kursnotenliste mit Verteilung und Abinoten erfahren (anhand der Kopie der Drittkorrekturliste können sie dann die Richtigkeit der Erfassung prüfen).
  • Im Dienst Bearbeiten > Formulare > Variablenlisten | Systemvariablen | mündl. Abitur wurden die Daten für Zeugnisse und Protokolle bereitgestellt.
  • Die Schüler haben zusammen mit dem Halbjahreszeugnis (externes Formular Zeugnis > Halbjahr > Halbjahreszeugnis) das rosafarbene Schülerzeugnisblatt (externes Formular Zeugnis > Abitur > Schülerzeugnisblatt I) erhalten. Ferner ist ihnen (und den betroffenen Fachlehrern) das um das vom Prüfungsvorsitzenden ausgewählte Präsentationsprüfungsthema ergänzte Formular Mitteilungen > Schüler > Themen für die Präsentationsprüfung ausgehändigt worden. Außerdem haben sie zur Information über eventuelle Gefährdungssituationen ein Modellrechnungsblatt erhalten (Dienst Bearbeiten > schülerweise | Abitur ).
  • Anhand des Schülerzeugnisblattes und des Modellrechnungsblattes konnten die Schüler ggf. Modellrechnungen zur mündlichen Prüfung durchführen und haben ihre Zusatzprüfung(en) festgelegt. Ferner haben sie die Klammerungen bestätigt und ggf. über die Verwendung der besonderen Lernleistung befunden.
  • Anhand des Rücklaufes der rosafarbenen Schülerzeugnisblätter haben die Oberstufenberater alle Änderungswünsche geprüft/übernommen und die Zusatzprüfungen im Dienst Bearbeiten > kursweise | mündl. Noten oder Bearbeiten > schülerweise | Abitur erfasst (wir empfehlen das schülerweise Vorgehen, denn da sind alle nötigen Dienste im gleichen Register schnell erreichbar).
  • Die Fachlehrer wurden über die nun festgelegen Zusatzprüfungen mittels externem Formular Notenliste > Kurse > Kursnotenliste mit Abinoten (ggf. mit Verteilung) oder Kursliste > Kuse > Kursliste m. Schwerp. u. allen Prüfungsf.+lfdNr informiert.
  • Mittels externem Formular Kursliste > Kurslehrer > Kursübersicht Lehr/Fäch/Anz (incl. Prüfungszahlen) erhält der Prüfungsplaner eine schnelle Übersicht über alle zu verplanenden Prüfungen.
  • Für die Prüfungsleitung/Prüfungskommissionen wird u.U. die Liste aller Modellrechnungen erstellt.
  • Für den Leiter der mündlichen Prüfung wird u.U. der externe Datenbestand erstellt.
  • Die Variablen für den Schulnamen müssen im Dienst Datei > Datenbank > Systemadministration | Schul- und Lizenzdaten - Schuldaten für Formulare ggf. für den Abiturzeugnisdruck angepasst werden.

 

  5.2 Rahmendaten bereitstellen

Stellen Sie zunächst im Dienst Bearbeiten > Formulare > Variablenlisten | Systemvariablen | mündl. Abitur alle für den „Endspurt“ nötigen Rahmendaten zur Verfügung: Insbesondere sind dies die Namen von Schulleiter, Prüfungsvorsitzendem und Beglaubiger (für die Zeugnisabschriften), jeweils mit Titel und Geschlecht, ferner das Abiturdatum und das Beglaubigungsdatum, die Anzahlen der Prüfungskandidaten und der Prüfungszeitraum.

Beim Prüfungsvorsitzenden der mündlichen Prüfung (Abitur) können Sie zusätzlich die eMailAdresse angeben; dies ist die Voraussetzung für den automatisierten Versand der Prüfungsunterlagen.

Beim Beglaubiger kann mittels Häkchen bei  drucken  festgelegt werden, ob das Beglaubigungsfeld (samt Datum) tatsächlich bedruckt werden oder leer bleiben soll. Wenn Sie nach Abschluss der Abiturarbeiten einen weiteren Satz Zeugnisabschriften mit leerem Beglaubigungsfeld archivieren, dann können Sie im späteren Notfall verlorengegangener Zeugnisse neuerliche Kopien dieser speziellen Zeugnisabschriften erstellen und mit dem dann aktuellem Beglaubigungsdatum versehen.

Auch auf der Registerkarte schr. Abitur müssen Sie den Prüfungszeitraum eintragen. Auf beiden Registerkarten können Sie ggf. mittels Fenster öffnen, in denen Sie die zur schriftlichen bzw. mündlichen Prüfung nicht zugelassenen Schüler eintragen. Diese Eintragungen können Sie von Hand vornehmen, aber natürlich auch im Fenster automatisch aus dem Datenbestand mittels  generieren  übernehmen lassen.

Wie Schulname, Schulort und Ort für Datumsangaben eingestellt werden, ist in Formulare und Druckaufträge > ... > Schulnamen-Logik aufgeführt.

 

  5.3 Programmdienst starten, Übersicht über den Dienst

Wählen Sie Jahrgang und Halbjahr. Starten Sie dann den Planungsdienst mittels oder über Bearbeiten > mündliche Prüfung. Sie finden die vier Registerkarten Gruppen, Pläne, Aufsichten und Extras vor. Aktiv ist zunächst die Registerkarte Gruppen. Ziehen Sie dort das Fenster so weit auf, dass das Zeitraster sichtbar ist. Den Schülerfilter (am rechten Rand der Bildmontage) können Sie dazu getrost so weit wie möglich verkleinern. Schalten Sie ggf. die Ampel auf grün.

Registerkarte Gruppen: Hier erstellen Sie die Prüfungsgruppeneinteilung (dies entspricht dem Vorgehen bei der Planung der schriftlichen Prüfungen; daher sehen die entsprechenden Registerkarten Gruppen in Aufbau und Bedienung ähnlich aus). Näheres zur Prüfungsgruppeneinteilung finden Sie in Abschnitt 5.5 Prüfungsgruppen zusammenstellen. Auf der Registerkarte Gruppen legen Sie auch die unterschiedlichen Prüfungszeitraster fest; näheres hierzu siehe Abschnitt 5.4 Zeitraster erstellen.

Registerkarte Extras: Da zu jeder Prüfungsgruppe die Kommissionsmitglieder gehören, müssen auch diese erfasst sein, zweckmäßigerweise vor der Gruppeneinteilung. Dies geschieht auf der Registerkarte Extras. Auch der (Haupt-)Vorsitzende der mündlichen Prüfungen kann hier nochmals erfasst werden (siehe auch bei Bearbeiten > Formulare > Variablenlisten > Systemvariablen), da auch er normales Kommissionsmitglied sein kann. Daher muss hier auch sein Kürzel definiert werden, denn alle Kommissionsmitglieder werden auf den Planungstabellen nur durch ihr Kürzel vermerkt.

Mittels Knopf  Test  können Sie prüfen, ob Sie versehentlich Kürzel doppelt vergeben haben. Auf dieser Registerkarte legen Sie auch den Mindestabstand aufeinanderfolgender Prüfungen pro Schüler fest (im Bild ist eingestellt, dass die Startzeiten zweier aufeinanderfolgender Prüfungen eines Schülers mindestens 90 Minuten auseinander liegen müssen). Ferner können Sie hier spezielle Merker definieren, die Sie während der Gruppen- bzw. Planerstellung den einzelnen Prüfungen zuweisen können.

Registerkarte Pläne: Hier verplanen Sie die eingeteilten Gruppen zeitlich (war bei der schriftlichen Prüfung die Sitzplanerstellung ein planerisches Kriterium, so ist bei der mündlichen Prüfung die zeitrastermäßig kollisionsfreie Verplanung das Kriterium, daher unterscheiden sich die entsprechenden Dienste Pläne sehr). Näheres zur Planerstellung finden Sie im Abschnitt 8.6.6.

Registerkarte Aufsichten: Hier erfassen Sie die Aufsichten für die Prüfungsräume. Diese werden ggf. in die Kollisionsüberprüfung mit einbezogen. Ansonsten entspricht dieser Dienst dem gleichnamigen Dienst der schriftlichen Prüfung.

Registersymbolleiste Da die mündlichen Prüfungen viel personalintensiver sind, gibt es auch eine größere Anzahl von internen Listen und von Hilfsdiensten. Daher sind hier die folgenden Dienste aufrufbar:

- Blatt mit den Prüfungen der ersten Gruppe (grüne Markierung) drucken
- alle Gruppen gemäß Blattverteilung drucken
- Prüfungsprotokoll (gemäß Blattverteilung)
- Liste aller Schüler/innen mit ihren Prüfungen u. Prüfungsräumen
- Liste von Beteiligten an der Prüfung drucken:
- Pläne für Kommissionsmitglieder drucken
- Abiturauswertung und Schlussprotokoll
- Gruppe wechseln (Ausschnitt verschieben)
- Auf Kollisionen bei Lehrkräften und Räumen prüfen
- Editmodus für Kommissionsmitglieder
- Eine Prüfungsplandatei laden *)
- Die aktuelle Plandatei unter einem anderen Namen speichern *) *) nur notwendig, wenn alternative Modelle erarbeitet werden


 

  5.4 Zeitraster erstellen

Stellen Sie zunächst die benötigten Zeitraster ein: Angenommen, am ersten Tag finden alle Präsentationsprüfungen im 30-Minuten-Takt statt und am zweiten Tag alle Zusatzprüfungen im 25-Minuten-Takt.

Klicken Sie Zeitraster 1 an und stellen Sie zuerst die Vorbereitungszeiten ein:

Nehmen wir an, dass 10 Minuten für den Aufbau der Präsentationsmaterialien genügen und die erste Präsentation um 08.00 beginnen soll, dann muss die erste Vorbereitung um 07:50 starten. Geben Sie diesen Zeitpunkt im ersten Vorbereitungstaktfeld an und tragen Sie im darunterliegenden Feld +30 ein. Nach Klick in die Kopfzeile oder Eingabe von Enter wird das Zeitraster automatisch (fortlaufend) erstellt.

Erstellen Sie anschließend die Prüfungszeiten. Tragen Sie dazu rechts im ersten Prüfungstaktfeld >10 ein. Nach Klick in die Kopfzeile werden alle Prüfungszeiten aus den Vorbereitungszeiten errechnet.

Angenommen nach 10 Takten soll eine einstündige Mittagspause eingeplant werden. Tragen Sie daher bei Takt 11 die Vorbereitungszeit 13:50 und darunter +30 ein. Nach Klick in die Kopfzeile wird das Raster von dieser Stelle an fortlaufend aufgebaut.

Erstellen Sie anschließend die zugehörigen Prüfungszeiten. Tragen Sie dazu rechts im 11. Prüfungstaktfeld >10 ein. Nach Klick in die Kopfzeile werden alle Prüfungszeiten aus den Vorbereitungszeiten errechnet.

Nach 20 Takten soll der Prüfungstag zu Ende sein. Im Bild sind daher einige Takte gelöscht, wodurch das Ende für die Planerstellung deutlicher sichtbar wird.

Im Bild ist das Zeitraster 2 dargestellt. Es umfasst 24 Prüfungstakte, 12 am Vormittag und 12 am Nachmittag. Alternativ könnte man auch getrennte Zeitraster für Vormittage und Nachmittage erstellen. Dann würde jeder Halbtag mit dem Zeitrastertakt 1 beginnen.

Normalerweise wird die Vorbereitung in einem anderen Raum stattfinden („Gruppenraum“ mit einer Aufsicht). Dies ist bei Präsentationsprüfungen nicht möglich; dort müssen Vorbereitungszeit (= Aufbauzeit) und Prüfungszeit im gleichen Raum verplant werden. Wenn also, wie im Beispiel, diese Zeiten sich überlappen, dann müssen für eine Prüfungsgruppe alternierend zwei Räume verwendet werden; im einen wird gerade geprüft, im anderen findet der Abbau der alten Materialien und anschließend der Aufbau der neuen Materialien statt.

 

  5.5 Prüfungsgruppen zusammenstellen

Eine Prüfungsgruppe besteht i.d.R. aus Prüfungskandidaten einer Prüfungskommission. Im Bild ist zu erkennen, dass zur Prüfungsgruppe somit Gruppenname, Prüfungstag, Vorbereitungs- und Prüfungsraum, Zeitraster, Prüfungskommission und Prüfungskandidaten gehören.

Links auf der Registerkarte Gruppen ist der Schülerblock, oben die Kursliste und unten die Schülerliste. Rechts ist der Prüfungsgruppenblock, oben die Kommissionsdaten der aktuellen Prüfungsgruppe und unten das blaue Planungsfenster mit der darunter angeordneten Schülerlupe (Detailangaben über den aktuellen Schüler) und daneben die Gruppenliste. Rechts außen auf der Registerkate ist das zur aktuellen Gruppe gehörige Zeitraster dargestellt.

Im Bild wird gerade die Prüfungsgruppe F gezeigt, sie besteht aus zwei Kandidaten; beide machen in F eine Präsentationsprüfung (zu erkennen am Stern im Fachnamen). In der Schülerlupe sind die Prüfungen des aktivierten Schülers der aktuellen Prüfungsgruppe (hellblaues Fenster) aufgelistet.

Dabei ist nicht zwingend für jede Kommission eine andere Gruppe zu erstellen. Für eine Gruppe können (später) mehrere Vorsitzende, Prüfer und Protokollanten definiert werden, aber immer nur ein Prüfungsraum und ein Prüfungstag. Daher können sowohl mehrere Fachgruppen in einer Prüfungsgruppe enthalten sein (wenn sie am selben Tag den selben Raum belegen), als auch eine Fachgruppe auf mehrere Prüfungsgruppen verteilt sein (wenn sie mehrere Räume oder Tage benötigt).

In Bild xxx ist im Vergleich zu Bild yyy zu sehen, wie nach Aktivierung der Filterfunktion mittels zzz nur noch die Schüler des aktuellen Kurses re1 angezeigt werden. Der Stern am Kursnamen signalisiert, dass es sich um Präsentationsprüfungen handelt. Im Moment werden diese beiden Schüler der Prüfungsgruppe zugewiesen, d.h. nach Loslassen der Maustaste sind sie im hellblauen Gruppenfester zu finden. Dafür ist die Schülerliste links dann leer.

Wenn der Filterknopf x nicht gedrückt ist, dann sind alle Prüfungskandidaten links in der Schülerliste (für jede Prüfung ein Eintrag) solange zu sehen, wie sie noch keiner Prüfungsgruppe zugeteilt sind.

Ist bei nicht gedrücktem Filterknopf x links die Schülerliste leer, dann sind alle Schüler auf Prüfungsgruppen verteilt und somit im Zeitraster verplant (ggf. noch mit Kollisionen). Somit müssen nun nur noch die tatsächlichen Prüfungszeiten (kollisionsfrei) geplant werden, wobei kein Schüler verloren gehen kann.

In Bild x ist in der Schülerlupe zu erkennen, dass die Schülerin Dolderer derzeit eine Prüfungskollision erzeugt. Das liegt daran, dass alle Prüfungsgruppen im Bsp. auf den 23.06. terminiert worden sind und die Prüfungen von winprosa zunächst immer zu Beginn des Zeitrasters angeordnet werden. Also hat Dolderer ihre beiden Prüfungen am Mittwoch im ersten Zeittakt.

Mit Hilfe der für alle Prüfungsbeteiligten getrennt erstellbaren Drucklisten ist auch bei komplexer Zeitverplanung sicher gestellt, dass jeder Beteiligte seinen individuellen Zeitplan kennt.

Erstellen Sie zunächst auf der Registerkarte Gruppen alle Prüfungsgruppen als „Fachgruppen“, also mit kompletten Kommissionen. Definieren Sie dort zusätzliche Prüfungsgruppen als "Raumgruppen".

Arrangieren Sie dann auf der Registerkarte Pläne (s. nächster Abschnitt) die Prüfungen mittels "Drag and Drop" in den Räumen (Raumgruppen).

Drucken Sie die „Blattverteilungen“ der Raumgruppen aus.

 

  5.6 Pläne erstellen

In der Bildmontage sehen Sie die Registerkarte Pläne bei minimal eingestelltem Schülerfilter (am rechten Bildrand). Links ist das Planfenster mit der „ersten“ (aktiven, grünen) Prüfungsgruppe und einer weiteren (weißen) Prüfungsgruppe zu sehen, darunter die Schülerlupe (mit einer Kollision). Rechts daneben im Einstellungenfenster sind oben allgemeine Einstellungen und unten die Einstellungen zur Blattverteilung der Prüfungspläne zu sehen.

Erst nach Klick auf das Registersymbol , ggf. mit Wahl von alle Komm’Mitgl. setzen werden alle zuvor auf der Karte Gruppen bereits definierten Kommissionsmitglieder in allen ihren Prüfungen vermerkt. Die erste (grüne) Prüfungsgruppe ist im Fenster fixiert, während die weiteren (weißen) Gruppen mittels horizontaler Bildlaufleiste waagrecht verschoben werden können.

Bei jeder Prüfungsgruppe sind folgende Angaben spaltenweise aufgeführt:

  • Taktzeiten (darüber zugehöriges Zeitraster ZR0x),
  • Kursname Kurs,
  • Schülernummer und Mittelwert im Fach (darüber in der Kopfzeile die Anzahl der Schüler in der Gruppe),
  • Schülernamen (darüber im hellgelben Feld der Gruppenname),
  • Prüfungsvorsitzender PVor,
  • Prüfer Prüf und
  • Protokollführer Prot.

Sie erkennen auch die beiden "Anfasser", mit denen Sie die Fensterbreite von Schülerfilter und Einstellungenfenster verändern können. Ferner erkennen Sie in der Schülerlupe rot hervorgehoben die Prüfungskollision bei der Schülerin Dolderer.

Offensichtlich können Sie

  • mittels "Drag and Drop" eine Prüfung verschieben; das geht vertikal (also innerhalb der Gruppe) und horizontal (also zwischen Gruppen),
  • mittels Doppelklick auf einen Schülernamen dessen weitere Prüfungen (falls in anderen Prüfungsgruppen) nebeneinander anordnen,
  • mittels Doppelklick in der Merkerspalte den Schülermerker setzen oder löschen (wird z.B. für gefährdete Schüler eingesetzt, die der Leiter der Prüfung "besichtigen" möchte),
  • mittels Klick auf einen Gruppennamen (hellgelbes Kopfzeilenfeld) eine (andere) Gruppe in dieser Spalte anzeigen,
  • mittels Klick auf Pvor , Prüf oder Prot in der Kopfzeile das entsprechende Kommissionsmitglied bei allen Kandidaten in der Spalte eintragen,
  • mittels Doppelklick auf einen (weiteren) Gruppennamen in der Schülerlupe diese Gruppe nach vorne in die grüne Position bringen.

Durch Vergleich von Bild x mit Bild y sehen Sie, wie für die eigentliche Planung Platz geschaffen wird. In By sind immerhin sechs Prüfungsgruppen sichtbar.

Ist in der ersten Gruppe ein Schüler aktiviert, der mit einer weiteren Prüfung im Planfenster sichtbar ist, wird diese (temporär) beigefarben gekennzeichnet.

Einstellungen für das Planungsfenster:
Diese sechs Prüfungsgruppen wurden durch die Einstellungen  Kompakte Anzeige  und  ohne Zeitraster  im Einstellungenfenster ermöglicht. Folgende Einstellungen stehen zur Verfügung:

  •  Nur nicht leere Gruppen : winprosa stellt 55 Gruppen bereit, die überzähligen können so für die Planarbeit und den Druck verborgen werden.
  •  Kompakte Anzeige : Nur die erste (grüne) Gruppe wird mit allen Spalten dargestellt, in den anderen sind weniger wichtige ausgeblendet.
  •  ohne Zeitraster : Zusätzlich wird bei allen Gruppen die Zeitspalte ausgeblendet.
  •  minimaler Zeitabstand in min. ... : Sind die Prüfungsanfangszeiten eines Schülers weniger weit auseinander, als hier eingestellt ist, wird dies als Kollision angezeigt (daher erzeugt z.B. Dolderer derzeit eine Kollision).
  •  Max. Zahl von Prüfungstakten aller Gr. ... : Jedes Zeitraster umfasst ... Takte.
  •  Minimum : War z.B. 24 eingestellt, aber die Gruppe mit dem spätesten Beginn belegt den 16. Takt als letzten Takt, wird 16 für alle Gruppen vorgegeben.

Einstellungen für den Druck:

  •  mit Schnitt / mit mdl. Noten : Auf den Plänen für die Prüfer kann der Schnitt des Schülers im Prüfungsfach.
  •  mit Merker : Auf den Plänen für die Prüfer kann der Merker ausgedruckt werden.
  •  DBZ bei eig. L. : Mit oder ohne Dienstbezeichnung drucken.
  •  Ausschnitt (max. 16 Takte) von... bis ... : Auf den Blättern mit 5 Kommissionen pro Blatt können max. 24 Zeittakte (nicht 16!) untergebracht werden, daher ist dies die Obergrenze für jedes Blatt.
  •  T : Taktanzahl pro Ausschnitt; mehr als 16 Takte sind möglich!
  •  Pausenmarkierungen : Im Bsp. wird nach den Takten 5, 10 und 15 jeweils eine Doppellinie gedruckt. Sie sollten Pausen aber lieber im Zeitraster berücksichtigen (am Besten leere Takte einplanen). Die Doppellinien dienen dann lediglich der besseren Lesbarkeit der Pläne.
  •  Blattverteilung : Eine, drei oder fünf Prüfungsgruppen pro Blatt (Details siehe weiter unten). Mittels können Sie die Blätteranordnung in einem eigenen großen Fenster öffnen, um die Gruppen schneller auf die Blätter zu verteilen.
  •  Standard : Alle Gruppen der Reihe nach auf die Blätter verteilen.
  •  zurücksetzen : Blattverteilung löschen.

In den folgenden Bildern wird gezeigt, wie Sie Prüfungsgruppen für die Planarbeit geschickt anordnen. Ziel ist immer, in der ersten Gruppe (grüne Felder) zu planen, denn dort ist immer die maximale Information sichtbar. Dazu haben Sie zwei verschiedene Möglichkeiten:

  • beliebiges Umreihen und
  • Verschieben des sichtbaren Ausschnitts

Beliebiges Umreihen:
Angenommen, Sie wollen die Deutsch-Gruppe bearbeiten. Klicken Sie in der ersten Gruppe auf den Gruppennamen F (vorstehendes Bild), so öffnet sich die Gruppenliste. Klicken Sie dort doppelt auf die Gruppe D. Die Gruppenliste wird geschlossen und D ist vorgereiht. F ist mit den anderen Gruppen nach rechts gerückt (folgendes Bild).

Nun wird für die Schülerin Rummler eine Prüfungskollision rot in der (im Bild nicht sichtbaren) Schülerlupe angezeigt, weil der Abstand der Prüfungsbeginnzeiten zu klein ist.

Wechseln Sie zur Registerkarte Gruppen und öffnen Sie dort die Gruppenliste, so erkennen Sie, wie die 4. Gruppe F vorgeholt wurde an den 1. Platz. Die Gruppe auf dem 1. Platz wird auf der Registerkarte Pläne immer grün dargestellt. Durch Klick auf  GrNr  in der Kopfzeile der Gruppenliste stellen Sie wieder die Reihenfolge nach Nummern ein; analoges gilt für Klick auf  SchZ  und  Gruppenname .

Die hier eingestellte Reihenfolge gilt immer auch für die Registerkarte Pläne.

Verschieben des sichtbaren Ausschnitts:
Im folgenden Bild (unten) sehen Sie die Auswirkung des Verschiebens mittels der Registersymbole und . Offensichtlich sind die Gruppen in Pfeilrichtung in den sichtbaren Ausschnitt hinein verschoben worden. Dabei bleibt die Gruppenanordnung erhalten, wie Sie sich wieder in der Gruppenliste auf der Registerkarte Gruppen überzeugen können (rechtes Bild). Dort erkennen sie genauer, dass die nach links herausgeschobene Gruppe "rechts" am Ende der Liste (also vor den leeren Gruppen) angefügt wird. Die oberste Gruppe der Liste ist die grüne Gruppe der Registerkarte Pläne.

Wenn Sie nun auf den Schülernamen einer der beiden Prüfungen Rummler klicken, wird in der (im Bild nicht sichtbaren) Schülerlupe die Kollision rot angezeigt, weil der Abstand der Prüfungsbeginnzeiten zu klein ist. Für die Kollisionsanzeige spielt es keine Rolle, ob die zweite Prüfung im Planfenster sichtbar oder außerhalb des Fensters ist.


Aufbauen des Prüfungsplans:
Angenommen, Sie wollen alle Religions-, Ethik- und Sprachprüfungen in einem Raum abhalten. Im Bild sehen Sie, wie gerade die kath. Prüfung des Schülers Lipperer hinter die evang. Prüfungen durch Ziehen des Schülernamens platziert wird. Auf diese Weise werden nun alle Prüfungen der Fächer Rk, Et, D, F und L in einer Prüfungsgruppe verplant. Im folgenden Bild ist das Ergebnis zu sehen.

Nun erzeugen Dolderer und Rummler keine Kollisionen mehr, weil die Prüfungsbeginnsabstände mindestens 90 min. betragen (dieser Wert war im Einstellungenfenster vorgegeben worden). Die Kommissionen sind in dieser Gruppe ganz unterschiedlich zusammengesetzt, manche noch unvollständig. Aber alle finden im selben Raum statt, dem Raum der Gruppe "Re" (diesen Gruppennamen sollten Sie noch anpassen).

Mittels Klick auf das Registersymbol x öffnen Sie die Spalten der Kommissionsmitglieder für direkte Eingaben/Änderungen. Lehrerkürzel werden ggf. im Druck durch Langnamen ersetzt, falls in winprosa definiert.

In der Lupe erkennen Sie u.a. die Halbjahrsnoten und den daraus resultierenden Schnitt.

Kollisionskontrolle und Information der Beteiligten:
Wie bereits weiter oben ausgeführt, gibt es Listen für jedes Kommissionsmitglied und für die Schüler. Diese Prüfungslisten sind personenbezogen angeordnet und werden nun vorgestellt. Darüber hinaus gibt es die eigentlichen Prüfungspläne, deren Erstellung oben beschrieben worden ist. Deren Druck wird im nächsten Abschnitt beschrieben.

Mit Hilfe der Prüfungslisten für die Schüler (mittels x aufrufbar), alle beteiligten Kommissionsmitglieder (mittels x aufrufbar), usw. können Sie eine Kollisionskontrolle durchführen.

Finale Kollisionskontrolle: Wenn Sie eine Schülerkollision nicht beseitigen und diesen Schüler nie mehr aktivieren, dann sehen Sie die Kollision erst beim Studium der Schülerliste. Ferner lässt das Programm zu, dass einzelne Prüfungen wegen der beteiligten Kommissionsmitglieder kollidieren. Dieses erkennen Sie am schnellsten durch Aufruf von x.

Für den Druck der Prüfungspläne benötigen Sie die Blattverteilung. Angenommen, Sie wollen fünf Prüfungsgruppen pro Blatt ausdrucken. Dann können Sie mittels des Knopfes Standard die Prüfungsgruppen in natürlicher Reihenfolge automatisch auf die Blätter verteilen lassen. Vorher sollten Sie die Option  nur nicht leere Gruppen  aktiviert haben.

Im Bild sehen Sie den Zustand, wenn noch nicht alle Gruppen auf Blätter verteilt sind. Grau angehakte Blätter sind bereits (teil-) gefüllt. Noch zu verteilende Gruppen sind unter 'ohne' aufgelistet.

Um zu sehen, wie ein Blatt gefüllt ist, öffnen Sie es, indem Sie darauf klicken. Mittels x öffnen Sie alle (teil-)gefüllten Blätter zugleich. Drucken können Sie später mittels des Registersymbols x nur die in der Blattverteilung geöffneten Blätter. Aber für den Druck der mündlichen Pläne ist die Schriftart Arial 8 voreingestellt. Dies ist für den Druck von fünf Gruppen pro Blatt zu breit. Sie dürfen dafür höchstens Arial 7 oder Arial Narrow 8 einstellen (Schaltfläche x im Einstellungenfenster).

Im Bild sehen Sie, wie die Gruppe ek aus dem „Vorrat“ ins Blatt 2 gezogen wird. Dort ist die Gruppe C hervorgehoben, also wird ek vor C eingeordnet. Im Bild sehen Sie, wie im Blatt 1 die Gruppe D vor der Gruppe Et angeordnet wird.


Druck der Prüfungsprotokolle:
Da für die Prüfungsprotokolle die Daten der Prüfungskommissionen benötigt werden, ist der zugehörige Druckaufruf in der Registersymbolleiste untergebracht. Prüfungsprotokolle werden gruppenweise in der Reihenfolge gedruckt, wie sie in der Blattverteilung angegeben ist. Dazu müssen die entsprechenden Blätter aktiviert sein (siehe Blattverteilung).

 

  5.7 Arbeiten während der mündlichen Prüfungen

Die Ergebnisse der einzelnen mündlichen Prüfungen erfassen Sie am besten im Dienst Bearbeiten > schülerweise > Abitur (oder mittels x, siehe auch Abschnitt 5.8). Dort sehen Sie sofort mittels der automatisch eingeblendeten Modellrechnungen, wie sich das Gefährdungspotenzial des Schülers verändert hat. Ggf. können Sie zur Information der Prüfungsleitung mittels x das „Beratungsprotokoll“ eines gefährdeten Schülers ausdrucken.

 

  5.8 Druck von Abiturauswertung, Schlussprotokoll und Abiturzeugnissen

Die Schülerzeugnisblätter für OSA/Schule sind als externe Formulare unter Zeugnis > Abitur > Schülerzeugnisblatt II zu drucken. Da für das Schlussprotokoll die Daten der Prüfungskommissionen benötigt werden, ist der zugehörige Druckaufruf x in der Symbolleiste des Dienstes Bearbeiten > mündliche Prüfung untergebracht. Die nicht zugelassenen Schüler sind von Ihnen schon angegeben worden (siehe Abschnitt 5.6) Das Protokoll ist zweiseitig ausgelegt, auf der Rückseite wird als Abiturauswertung eine Liste mit der Mittelwertsverteilung aller Abiturienten ausgedruckt. Zu guter Letzt müssen nur noch die Abiturzeugnisse gedruckt werden.

Die Abiturzeugnisse sind anschließend als externe Formulare Zeugnis > Abitur > Abiturzeugnis ... druckbar. Stellen Sie dazu im Schülerfilter die Reihenfolge auf nach Sch'Nummern und die Auswahl auf bestandene Schüler/innen ein. Bei falscher Auswahl erhalten Sie u.U. die Fehlermeldung von Bild x.

Druck mit normalen Druckern
Sie müssen die beiden Seiten getrennt bedrucken und dazu jeweils die beiden Formulare Abi-Zeugnis Vorders. Orig. + AbiZeugnis Rücks. Orig. bzw. Abi-Zeugnis Vorders. Abschr. + AbiZeugnis Rücks. Abschr. verwenden.

  • Sie stellen am Drucker entweder denjenigen Ausgabeschacht ein, der die Ausgabereihenfolge umkehrt (Schalter am Drucker heißt oft Face up/down),
  • oder Sie stellen in winprosa für den zweiten Durchlauf die Option Reihenfolge umkehren ein,
  • oder Sie haben an Ihrem PC Tools wie z.B. Fineprint installiert, mit denen Dokumente zweiseitig ausgedruckt werden können.

Druck mit Duplex-Druckern
Sie müssen in der Lage sein, den Drucker via Druckeigenschaften auf Duplexdruck umzustellen. Dann können Sie die Formulare Abi-Zeugnis duplex Orig. und Abi-Zeugnis duplex Abschr. verwenden.

Es genügt nämlich leider nicht, wenn Sie von WinWord aus duplex drucken können. Microsoft benutzt vermutlich häufig Insiderwissen, um das System auszutricksen.

In winprosa können alle Einstellungen (außer der Angabe des Formats und der Ausrichtung) aus den Windows-Voreinstellungen des Druckers benutzt werden. Besonders sollte ein als duplex-fähig eingestellter Drucker auch von winprosa aus duplex-fähig drucken können. Ferner lassen sich die Zahl der Kopien einstellen, oder nur einzelne Seiten drucken (letzteres nur aus der Vorschau heraus).

Leider gibt es offensichtlich das Problem, dass Druckereigenschaften, die im Druckertreiber direkt eingestellt sind (also in Windows z.B. über Start > Einstellungen > Drucker > Druckereigenschaften; letzter Punkt über rechte Maustaste) tiefer verankert sind, als wenn sie aus einer Anwendung heraus eingestellt werden. Microsoft weiß als Herr der Druckertreibertechnologie, wie z.B. WinWord trotzdem immer zum Zuge kommen kann; daher ist man noch nicht in Sicherheit, wenn in WinWord z.B. der Duplex-Druck funktioniert. Ist im Druckertreiber Duplex nicht richtig aktiviert, dann kann es sein, dass trotz Duplex-Einstellung der anderen Anwendungen dort nur normal gedruckt wird.

  • Rufen Sie also zuerst in Windows die Druckereigenschaften auf und stellen Sie dort den Duplex-Druck ein. Meist sind Einstellungen auf verschiedenen Karteikarten des Treibers nötig (im linken Bild oben wird z.B. die Duplex-Eigenschaft definiert, im rechten werden weitere Duplex-Einstellungen fixiert; offensichtlich ist die Duplex-Eigenschaft Voraussetzung für das Fenster mit den weiteren Einstellmöglichkeiten).
  • Starten Sie erst danach winprosa zum Abizeugnisdruck.

Da sich winprosa zu jedem Formular den zuletzt benutzen Drucker merkt, empfehlen wir Ihnen im Zusammenhang mit dem Druck folgendes Vorgehen:
Definieren Sie mehrere (virtuelle) Drucker mit den Einstellungen für unterschiedliche Einsatzbereiche, z.B. - Standard Entwurf
- Standard High Quality
- Duplex Entwurf
- Duplex High Quality

Gemeint ist damit, dass Sie einen Drucker in Windows unter verschiedenen Namen mehrmals anmelden und bei jeder dieser Anmeldungen andere Eigenschaften einstellen können.

Dann können Sie für die unterschiedlichen Druckaufträge in winprosa die verschiedenen Drucker eintragen und brauchen sich nie mehr Gedanken zu den Einstellungen machen. Am Beispiel des OKI C5300 sei dies gezeigt. Stellen Sie den benötigten Drucker direkt nach dem Druckaufruf in winprosa ein.

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