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Installation und Update von winprosa
 


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Installation und Update von winprosa

 

  1. Übersicht über die Installationsmöglichkeiten
    Einführung / Schnellstart
    Installationsmedien
    Installationsarten
    Mögliche Ordnerstrukturen
  2. Installation auf einem Einzel-PC
    Start
    Standardinstallation
    Individualinstallation
    Ordnerstruktur
    Update-Installation
    Deinstallation
  3. Installation im Netz
    Installation vom ersten Client aus
    Installation an weiteren Clients
    Probleme mit MS-CHM-Hilfe-Files im Netz
  4. Programmstart und Systemadministration
    Vorüberlegungen / Datenschutz und Datensicherheit
    winprosa an Taskleiste anheften / auf Desktop verankern
    Vorarbeiten und Systemadministration (Ersterfassung der Lizenzdaten)
    Programmaufruf und Benutzerwechsel

    Stand 01.09.2016

  1. Programmpflege / Programm-Updates / Kundendatenbank
    Download / Update
    Fortschreibung der Lizenzdaten
    Internetzugang
    Programmlaufzeit und Lizenzlaufzeit
    Kundendatenbank / Mitarbeiterdaten
  2. Datensicherung / Archivierung
    Übersicht / Automatische Datensicherungen
    Sicherung der Daten von Hand
    Zurückholen einer Datensicherung
    Archvierung der Zeugnisse
  3. Externe Programmversionen von winprosa
    Schülerversion
    Externe Kurswahlerfassung
    Abiturpaket
  4. Übertragung von winprosa auf einen neuen PC
    Übertragung von winprosa auf einen neuen PC im Verwaltungsnetz
    Übertragung von winprosa auf einen neuen PC außerhalb des Verwaltungsnetzes
    Umzug von winprosa auf einen neuen Server
  5. Mehrfachinstallation / Problembehandlung
    winprosa und Startmenü
    Sichere Mehrfachinstallation
    Behandlung vom Problemfällen



 

1. Übersicht über die Installationsmöglichkeiten

Thema überspringen 1.1 Einführung / Schnellstart  1.2 Installationsmedien  1.3 Installationsarten 
1.4 Mögliche Ordnerstrukturen

 

  1.1 Einführung / Schnellstart

In der Regel darf winprosa auf einem PC nur einmal installiert werden (Sonderfälle siehe 9. Mehrfachinstallation / Problembehandlung). Und auf jedem winprosa-PC sollen MS-Word und MS-Excel installiert sein.

winprosa muss MS-Excel starten können, um in bestimmten Diensten Excel-Mappen beschreiben zu können und muss MS-Word starten können, um z.B. Fachhochschulbescheinigungen erstellen zu können. Ferner benötigt winprosa beim Formulardruck zwingend die nur mit MS-Word ausgelieferte Schriftart Arial Narrow (u.a. für die Abiturzeugnisse).

Schnellstart (lokal)

Wenn Sie winprosa einfach schnell auf einem bisher winprosa-freien PC lokal und standardisiert installieren wollen, dann starten Sie die Datei setup-p.exe von unserer Downloadseite und nehmen dann einige Informationen zustimmend/bejahend zur Kenntnis und klicken abschließend im Setup-Fenster lediglich auf  Setup starten .

Nach erfolgter Installation wird Ihnen das Installationsprotokoll optional zur Ansicht angeboten. Die winprosa-Programme wurden unter c:\cmh\winprosa\ gespeichert und die Daten unter c:\cmh\wprdaten. Lesen Sie nun weiter ab Abschnitt 4 ff, um zu erfahren, wie winprosa konfiguriert wird.

Angepasste Installation (z.B. im Netz)

Wenn Sie aber eine individualisierte Erstinstallation bevorzugen oder winprosa updaten wollen oder über den Installationsvorgang besser Bescheid wissen wollen, dann lesen Sie auch das direkt Folgende durch.

winprosa ist netzwerkfähig, d.h., bei entsprechender Installation können gleichzeitig mehrere Benutzer mit winprosa arbeiten. Daher ist winprosa für serverbasierte Netzwerkinstallation von einem Windows-Client aus konzipiert. Das Programmpaket kann aber auch auf einem Windows-Einzel-PC (Windows 7, 8.x, 10), also lokal installiert werden, wie eben unter Schnellstart beschrieben wurde.

Das Serverbetriebssystem spielt dabei keine Rolle; der Server muss nur die entsprechenden Verzeichnisse für Vollzugriff von Windows aus zur Verfügung stellen. Dabei läuft winprosa unabhängig von Windowsstrukturen, erzeugt also keine Registry-Einträge; nur im persönlichen Startmenü des bei Windows angemeldeten Benutzers wird die Programm-Gruppe CMH angelegt (s.r.).

Und nur dieser Startmenüeintrag wird von winprosa bei späteren Updatevorgängen ausgewertet.

Die Installation in den Windows-Ordner Programme ist untersagt, da dieser seitens Windows gewisser Restriktionen unterliegt.


 

  1.2 Installationsmedien

Von der cmH-Website ist winprosa auf zweierlei Weise herunterladbar:

  • Die Datei setup-p.exe beinhaltet das komplette Programmpaket. Wird das Programmpaket ohne Lizenzdaten betrieben, läuft es als Demo-Version für max. 16 Schüler.
  • Die Datei setup-s.exe beinhaltet die lizenzfreie Schülerversion des Programmpakets. setup-s.exe ist für den Hausgebrauch der Schüler gedacht und dient deren Kurswahl- und Leistungsüberwachung; die Druckmöglichkeiten sind stark eingeschränkt.

Falls Sie die Dateinamenserweiterungen (wie z.B. .exe oder .zip) in Ihrem Windows-Explorer nicht sehen können, so ist dies eine Folge der Microsoft-Unsitte, dem Anwender derartige Informationen vorzuenthalten, indem unter Windows Vista/7 im Menüpunkt Extras / Ordneroptionen / Ansicht die Option Dateinamenserweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden üblicherweise aktiviert ist. Unter Windows 8/10 ist im Fenster Ansicht die Option Dateinamenerweiterungen inaktiv.

Wenn Sie eine der Setupdateien von beliebiger Stelle aus starten (z.B. vom Windows-Explorer aus), werden Sie komfortabel durch die Setup-Prozedur geleitet.

 

  1.3 Installationsarten

Die Setup-Prozedur erkennt automatisch eine alte Vorinstallation von winprosa anhand dessen Startmenüeintrags. Eine Netzwerkinstallation wird daher ebenfalls automatisch erkannt. Derartige Vor­installationen werden dann "geupdatet".

Die Setup-Prozedur erkennt auch, ob winprosa bei einem Installations-/Update-Versuch (im Netz) bereits läuft und bricht dann ggf. die Installation mit Fehlermeldung ab.

Bei einer Erstinstallation legt die Setup-Prozedur die neuen Programmaufrufe im persönlichen Startmenü des angemeldeten Users ab und erzeugt eine neue Ordnerstruktur, beginnend mit dem Programm-Ordner winprosa und einem Daten-Ordner, z.B. wprdaten an der von Ihnen gewünschten Stelle.

Bei einer Updateinstallation entnimmt die Setup-Prozedur den Startmenü-Einträgen den Speicherort von winprosa und aktualisiert dann dort alle Programme und alle Steuerdateien. Dabei bleiben alle alten Strukturen erhalten, es werden keine neuen Verzeichnisse (= Ordner) erzeugt und auch keine Einträge im Startmenü verändert.

Es ist verboten, bei einer Updateinstallation die vorgegebene Ordnerstruktur abzuändern, denn dabei werden Ihre Daten nicht automatisch "umgebaggert" und die alten Verzeichnisse bleiben erhalten!! Sie erzeugen dabei also lediglich eine Schatten-Version von winprosa ohne Daten.

Wenn Sie die Dateistruktur von winprosa unbedingt ändern wollen, müssen Sie daher (nach einer Datensicherung !) winprosa erst deinstallieren und dann so vorgehen, wie in 8. Übertragung von winprosa auf einen neuen PC beschrieben ist.

Das Startmenü erreichen Sie bis Windows 7 über die Schaltfläche Start links unten in der Taskleiste. Nachdem Sie winprosa installiert haben, finden Sie dort die winprosa-Aufrufe über Alle Programme > CMH > winprosa. In Windows 8.x ist das Startmenü durch die Startseite und die App-Ansicht ersetzt (Details siehe http://www.tilp-wn.de/w81/w81.htm). Erst ab Windows 10 ist das übliche Startmenü wieder verfügbar (Alle Apps > CMH > winprosa).

In den folgenden Abschnitten wird die Installation detailliert beschrieben: in Abschnitt 2 die Einzelplatzinstallation und in Abschnitt 3 die Netzwerkinstallation. Abschnitt 4 beschreibt Programmstart und Systemadministration. Abschnitt 5 befasst sich mit den Update-Möglichkeiten, Abschnitt 6 mit Datensicherungen und Archivierung und Abschnitt 7 mit der Schülerversion und den anderen externen Programmversionen. In Abschnitt 8 wird der Umzug von winprosa auf einen neuen PC beschrieben und in Abschnitt 9 wird die Problematik der Mehrfachinstallation von winprosa auf einem PC abgehandelt und es werden Tipps zum Troubleshooting gegeben..

 

  1.4 Mögliche Ordnerstrukturen

Bis 2014 wurde winprosa mit folgender festen Ordnerstruktur installiert:

  • c:\cmh\winprosa\
  • c:\cmh\winprosa\daten\

Grün sind die automatisch erzeugten Verzeichnisse gekennzeichnet, blau die zu Beginn der Prozedur von Hand definierbaren, wobei c:\cmh\ vorgeschlagen/voreingestellt war.

Seit Frühjahr 2015 ist winprosa auch auf die mögliche Trennung von Programm und Anwenderdaten vorbereitet durch

  • feste Vorgabe des Programmverzeichnisses winprosa an beliebigem Ort
  • freie Wahl eines beliebig benannten Datenverzeichnisses (z.B. wprdaten) an beliebigem (anderem) Ort
Dabei werden die folgenden Standardpfade vorgeschlagen, die aber leicht änderbar sind.
  • c:\cmh\winprosa\
  • c:\cmh\wprdaten\
Verwenden Sie als Datenpfad z.B. c:\cmh\winprosa\daten, dann installieren Sie so, wie es bis 2014 üblich war.

Mögliche Installationsszenarien sind somit:

A) Neuinstallation (also ohne erkannte Vorinstallation; siehe auch Abschnitt 2 und 3)
1. ohne Trennung von Programm und Daten
a) Vorgabe beim Hochfahren mit festen Startverzeichnissen in LW C: (Start-Standard)
  • c:\cmh\winprosa\
  • c:\cmh\wprdaten\
b) freie Laufwerkswahl, dabei feste Startverzeichnisse im gewählten LW X: (Standard-Ordner). X: kann auch ein Netzlaufwerk sein; X: muss existieren, die Ordner werden automatisch angelegt.
  • x:\cmh\winprosa\
  • x:\cmh\wprdaten\
2. mit möglicher Trennung von Programm und Daten, jeweils für Programmpfad und Datenpfad (Individual-Ordner), z.B.:
  • p:\ngo\winprosa\
  • s:\svdaten\ngodaten\
oder auch
  • p:\winprosa\
  • s:\wprdaten\
B) Updateinstallation (also mit erkannter Vorinstallation; siehe auch Abschnitt 5)
3. Vorgabe der erkannten Startverzeichnisse, z.B. aus 2014
  • c:\cmh\winprosa\
  • c:\cmh\winprosa\daten\

Achtung: Unter Windows Vista, 7, 8.x, 10 sollten Sie den Windows-Standard C:\programme\... vermeiden und stattdessen z.B. D:\ oder C:\SV oder D:\programme usw. verwenden (aber ohne Leerzeichen!).


Vermeiden Sie unbedingt bei Laufwerksnamen/Buchstaben, Benutzerkürzeln und Passwörtern solche Zeichen, die leicht verwechselt werden können. Im Bsp. (s.r.) wird dasselbe "Wort" in 12 üblichen Zeichensätzen dargestellt.
Versuchen Sie heraustufinden, wie dieses "Passwort" lautet und stellen Sie sich vor, welches Zeichen als Laufwerkbuchstabe besonders fehlgelesen werden kann.


Inhalt



 

2. Installation auf einem Einzel-PC (lokal)

Thema überspringen 2.1 Start  2.2 Standardinstallation  2.3 Individualinstallation  2.4 Ordnerstruktur 
2.5 Update-Installation 2.6 Deinstallation

 

  2.1 Start

Beim Start des Setup­programms setup-p.exe (z.B. vom Windows-Explorer aus) müssen Sie u.U. eine Sicherheits­warnung mittels Klick auf Ausführen (o.ä.) bestätigen. Für Windows 8.x ff siehe Windows 8.1.1: Installation von win­prosa / Umstellung leichtge­macht.

Im folgenden ersten Installationsfenster klicken Sie auf die Schalt­fläche  Installieren  (s.l.o.). Im nächsten Fenster erhalten Sie einige Status­informa­tionen. Klicken Sie dort einfach auf  Weiter  (s.r.).

Dass winprosa auf dem PC noch nicht installiert war, meldet die Installationsprozedur (s.l.) und bereitet nach Klick auf  OK  die Standardinstallation vor.

Im Setup-Fenster (s.u.), können Sie dann sehen, wohin winprosa stan­dard­mäßig installiert werden soll.

Die Setup-Prozedur benötigt einen Programmpfad für das Installa­tionsverzeichnis (dorthin setzt sie dann das fest benannte Verzeichnis winprosa\ samt Unterverzeichnissen) und einen davon unabhängigen Datenpfad für das (beliebig zu benennende) Basisverzeichnis (dorthin setzt sie dann die Daten-Unterverzeichnisse).

Vorgegeben sind seit 2015 als Programmpfad c:\cmh\ und als Datenpfad c:\cmh\wprdaten\ (s.r.).

Bis Windows XP lauteten die Standard-Pfade c:\programme\cmh\ und c:\programme\cmh\winprosa\daten\ und ab Windows Vista c:\cmh\ und c:\cmh\winprosa\daten\. D.h., Programm und Daten befanden sich i.d.R. im selben Ordner winprosa.



In den folgenden Abschnitten 2.2 und 2.3 werden die Standardinstallation und die Individualinstallation beschrieben.


 

  2.2 Standardinstallation

Wenn Sie die Vorgaben im Setup-Fenster (s.o.) akzeptieren wollen, klicken Sie dort auf  Setup starten . Dadurch werden Programme und Daten von winprosa in den vorgegebenen Ordnern installiert; die Programmaufrufe werden im persönlichen Startmenü in der Programmgruppe CMH eingetragen.

Diese Installationsart entspricht dem Start-Standard aus Abschnitt 1.4.

Vom gesamten Installationsablauf wird ein Installationsprotokoll angefertigt (s.l.) und zur Anzeige angeboten (s.u.).

Nach Anklicken des Bildes wird das vollständige Protokoll angezeigt.

Zuletzt werden alle Fenster automatisch ge­schlossen.



 

  2.3 Individualinstallation

Sie können aber auch jedes beliebige andere Laufwerk auswählen, indem Sie im Setup-Fenster oben auf  Standard  klicken. Dies entspricht der Standard-Ordner-Struktur aus Abschnitt 1.4.

Im Ordnerauswahlfenster (s.r.) wählen Sie dann ein Laufwerk aus (z.B. G:); die Setup-Prozedur ergänzt die Standard-Ordner für Programmpfad und Datenpfad.

Nach Klick auf  OK  werden die Pfade ins Setup-Fenster übernommen; nach dortigem Klick auf  Setup starten  wird die Installation gestartet, wie in Abschnitt 2.2 beschrieben.

Sie können den Programmpfad und den Datenpfad auch völlig getrennt definieren. Dies entspricht der Individual-Ordner-Struktur aus Abschnitt 1.4. Klicken Sie also im Setup-Fenster in der Programmpfad-Zeile (Installationsverzeichnis) auf und wählen Sie im üblichen Windows-Ordner-Dialog links das gewünschte Laufwerk aus (s.l.u). Wählen Sie dann rechts einen existierenden Ordner aus oder klicken ober auf  Neuer Ordner  (s.u.m.) und tragen dann im Eingabefeld  Neuer Ordner  den gewünschten Ordner-Namen ein (s.u.r). Im Beispiel wurden G: und NGO gewählt.

Mittels  Ordner auswählen  gelangen Sie zurück zum Setup-Fenster. Dort müssen Sie den Vorgang in der Datenpfad-Zeile wiederholen und damit ein Basisverzeichnis einrichten.

Dann klicken Sie auf den Schalter  Setup starten  und starten damit die Installation analog zu Abschnitt 2.2.

Vermeiden Sie unbedingt bei Laufwerksnamen/Buchstaben, Benutzerkürzeln und Passwörtern solche Zeichen, die leicht verwechselt werden können. Im Bsp. (s.r.) wird dasselbe "Wort" in 12 Zeichensätzen dargestellt.


 

  2.4 Ordnerstruktur

In den folgenden Fenstern sind zwei typische Ordnerstrukturen dargestellt, links die mit Trennung von Programm- und Datenordnern (ab 2015), rechts die übliche (aber nicht zwingende) alte Struktur, bei der die Daten normalerweise in Unterordnern bei den Programmen abgelegt sind (grau umrahmt).

Der  blau  unterlegte Ordner winprosa wird von der Setup-Prozedur automatisch an der vom Anwender frei gewählten Stelle im Ordnersystem angelegt; nur der Name ist fest vorgegeben.

Der  grau  unterlegte Ordner links kann beliebig benannt und beliebig positioniert werden. Je nach dem, welche Dienste in winprosa genutzt werden, können dort noch weitere Unterordner hinzukommen.


Achtung: Unter Windows Vista, 7, 8.x, 10 sollten Sie den Windows-Standard C:\programme\... vermeiden und stattdessen z.B. D:\ oder C:\SV oder D:\programme usw. verwenden (aber ohne Leerzeichen!).


 

  2.5 Update-Installation

Wenn winprosa bereits installiert war, findet die Setup-Prozedur im Startmenü die notwendigen Informationen und bietet im Fenster automatisch die richtigen Ordner an. Klicken Sie einfach auf den Schalter  Setup starten  (ohne die Verzeichnisse zu ändern!!). Die neue Programmversion wird ohne Gefahr für Ihre Benutzerdaten an die richtige Stelle installiert/'geupdatet'. Details siehe 5. Programmpflege / Programm-Updates / Kundendatenbank.

Wenn Sie hier Verzeichniseinträge ändern würden, gingen Ihre Daten u.U. verloren, denn Sie würden versehentlich eine Mehrfachinstallation anstoßen. Detail hierzu siehe 9. Mehrfachinstallation / Problembehandlung.


 

  2.6 Deinstallation

Wenn Sie (z.B. beim Computerwechsel) winprosa deinstallieren wollen, genügt es den gleichnamigen Programm-Ordner winprosa und den Daten-Ordner z.B. wprdaten jeweils samt allen Unterordnern zu löschen. Wenn Sie zusätzlich im Startmenü die Programmgruppe CMH löschen, haben Sie winprosa spurlos entfernt.

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3. Installation im Netz

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Installation vom ersten Client aus

Die Netzwerkinstallation geschieht analog zur Einzelplatzinstallation (nur dass nun "ferne" Laufwerke verwendet werden, was im Folgenden beschrieben wird). Das weitere Vorgehen ist daher bereits in Abschnitt 2.2 Standardinstallation und 2.3 Individualinstallation dargestellt worden.

Natürlich könnte winprosa auf mehreren PCs lokal installiert werden und ein für alle PCs gleicher Zugriff auf die "fernen" Daten eingerichtet werden. Aber von dieser Installationsart raten wir dringend ab, da dies keine echte Netzwekinstallation ist: die regelmäßigen Updates müssten zeitgleich an jedem einzelnen PC eingespielt werden, damit nicht an verschiedenen PCs z.B. unterschiedliche Rechtsverordnungen gelten oder unterschiedliche Codierungen angewendet würden.

Wenn Sie winprosa im Netzwerk installieren wollen, müssen Sie das von einem (beliebigen) Client aus tun. Sie wählen dort als Ziellaufwerk lediglich ein (fernes) Netzwerklaufwerk anstelle eines lokalen Laufwerks aus.

Angenommen, Sie installieren vom Client "Vize" aus und auf dem Server "Knecht" ist ein Ordner SV für die Schulverwaltungsprogramme vorgesehen. Dann muss dieser Ordner auf dem Server zum Lesen und Schreiben freigegeben sein.

Auf dem Client Vize müssen Sie diesen freigegebenen Schulverwaltungsordner mit einem Laufwerksbuchstaben (z.B. P:) verbinden (dieser Laufwerksbuchstabe muss auch an allen weiteren Clients verfügbar sein).

Dazu aktivieren Sie z.B. im Windowsexplorer das Laufwerk SV (Netzwerk > Knecht > SV) und wählen dann im Kontextmenü (Rechtsklick auf SV) den Dienst Netzlaufwerk verbinden (s.r.o.). Im neuen Fenster (s.l.) wählen Sie P: aus.

Verwenden Sie keine Leerzeichen in den Pfadangaben.

Nun starten Sie auf "Vize" das winprosa-Setupprogramm, wie in Abschnitt 2.3 Individualinstallation beschrieben und wählen als Ziellaufwerk das Laufwerk P: aus.

Vermeiden Sie unbedingt bei Laufwerksnamen/Buchstaben, Benutzerkürzeln und Passwörtern solche Zeichen, die leicht verwechselt werden können. Im Bsp. (s.r.) wird dasselbe "Wort" in 12 Zeichensätzen dargestellt.

Installation an weiteren Clients

Nach Abschluss der Installation ist winprosa am aktuellen Client einsatzbereit (Aufruf über den Programmordner CMH\winprosa im Startmenü) und Sie erhalten eine Meldung, die Ihnen sagt, dass Sie an jedem weiteren Client, an dem winprosa eingesetzt werden darf, jetzt noch das Programm P:\winprosa\setup\csetup.exe starten müssen. Dadurch wird auf jedem Client lediglich der Programmordner CMH\winprosa im Startmenü eingerichtet, über den winprosa ab sofort aufgerufen werden kann.

Zuvor müssen Sie auf jedem Client den freigegebenen Schulverwaltungsordner mit dem gleichen Laufwerksbuchstaben (im Bsp. also P:) verbunden haben.

Arbeiten an einem PC mehrere Benutzer mit eigenen Benutzerkonten, dann muss jeder das Programm P:\winprosa\setup\csetup.exe starten, wie zuvor beschrieben ist.

Auf die gleiche Weise können Sie später jederzeit weitere Clients einbinden und zu winprosa-PCs machen oder weiteren Benutzern an einem winprosa-PC den Programmzugriff ermöglichen.

Wenn Sie später winprosa starten, werden Programm und Daten immer vom Server geholt. Auf keinem Client werden Daten abgelegt. Nur der Programmordner CMH\winprosa im Startmenü kennzeichnet einen Client als winprosa-PC.

Da sich die Aufrufe der einzelnen Netzwerkoptionen in den Windows-Versionen zum Teil erheblich unterscheiden, sollten Sie ggf. Ihren Netzwerkbetreuer um Hilfe bitten.

Details zur Netzwerktechnik unter Windows siehe Bedienung von Windows 10 > 10. Netzwerk.


Probleme mit MS-CHM-Hilfe-Files im Netz

winprosa bietet direkten Zugriff auf die Abiturverordnung Gymnasien der Normalform - NGVO. Dazu wird eine lokale Kopie der NGVO bei Programminstallation ausgeliefert. Diese NGVO liegt im MS-CHM-Format vor.

Dieses Format ist von Microsoft bereits für Windows 98 eingeführt worden (CHM = Compiled HTML Help = Compiled Help Module). Seit Windows Vista hat das CHM-Format das alte Hlp-Format (aus Windows-3.1-Zeiten) verpflichtend abgelöst. Daher musste auch in winprosa auf das CHM-Format umgestellt werden. CHM-Dateien setzen den MS Internet Explorer (ab 4.0) voraus.

Aber Windows ist aus Sicherheitsgründen nur bereit, lokale CHM-Files zu öffnen, nicht aber solche, die auf fernen Servern abgelegt sind. Dies ist aber logischerweise bei winprosa-Netzwerk-Installationen der Fall mit der Folge, dass sich dort Hilfe-Files gar nicht oder nur halb öffnen lassen.

Im Web sind viele Tipps zu finden; leider beziehen sich die meisten auf Windows 7, sind also für Windows 8 und 10 nicht zu gebrauchen

Aber bei FastHelp: CHM Files not displaying correctly on Networks ist ein Tipp zur Lösung auch für Windows 8 und 10 angegeben:

  • Please download this zip file containing a reg file: http://www.Fast-Help.com/download/misc/ChmFileFix.zip
  • If you want to apply this fix, open the zip file and double-click the reg file and the setting will be added to your Registry.
  • This needs to be done on each workstation that access CHM files on the server.

Man muss also die Registry patchen (auf eigene Verantwortung!!). Aber nachdem wir von mutigen Anwendern positive Rückmeldung erhalten hatten, haben wir selber testhalber den Registry-Eintrag erfolgreich manipuliert (s.r.) und können nun CHM-Files vom Server aufrufen.


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4. Programmstart und Systemadministration

Thema überspringen 4.1 Vorüberlegungen / Datenschutz und Datensicherheit  4.2 winprosa an Taskleiste / Desktop anheften
4.3 Vorarbeiten und Systemadministration (Ersterfassung der Lizenzdaten) 
4.4 Programmaufruf und Benutzerwechsel

 

  4.1 Vorüberlegungen / Datenschutz und Datensicherheit

Beim ersten Programmstart müssen Sie

  • die Administratoren und Benutzer anlegen
  • die Lizenzdaten einlesen
  • die Schülerstammdaten-Verarbeitung festlegen
  • (Datensicherungsparameter festlegen)
  • (den Schulnamen für Formulare gestalten)
In Klammern stehende Aufgaben können auch später erledigt werden.

Die winprosa-Datenbank wird mittels eines neunziffrigen Verschlüsselungscodes chiffriert, den jede Schule selbst festlegen muss. Dadurch können auch in städtischen Netzen die Daten der Nachbarschulen nicht eingesehen werden.

Jeder Benutzer muss sich mit Benutzerkürzel und Passwort ausweisen, wobei nur mindestens sechsstellige Kombinationen aus Buchstaben und Ziffern zulässig sind. Über die angemeldeten Benutzer führt winprosa im Zugriffsprotokoll Buch, einsehbar im Dienst Extras > Zugriffsprotokoll.

Wenn ein Benutzer dreimal ein falsches Passwort eingibt (ohne Zeitschranke!), wird er dauerhaft gesperrt. Dann muss ihn ein Administrator neu anlegen. Da jeder Administrator sich genauso aussperren kann, müssen zur Sicherheit zwei Admins angelegt sein.

Wenn der Administrator einen neuen Benutzer anlegt, weist winprosa diesem ein zufälliges Initialpasswort zu, welches dem Benutzer samt Benutzerkürzel (Anmeldename) mitgeteilt werden muss. Diese Passwort ist nur für die erste Anmeldung gültig. Daher wird der Benutzer durch winprosa sofort aufgefordert, sein "richtiges" Passwort zu definieren. Jedes Passwort verfällt nach einer (einstellbaren) Anzahl von Tagen und muss vom jeweiligen Benutzer durch ein neues ersetzt werden.

I.d.R. führt winprosa bei jedem Programmstart eine automatische Datensicherung durch. Dadurch wird sichergestellt, dass man im Falle einer krassen Fehlbedienung (z.B. versehentliches Löschen eines Schülers) immer sicher zu einem Ausgangszustand zurück kehren kann. Zu jedem Verarbeitungszeitpunkt können weitere Sicherungsläufe gestartet werden.


 

  4.2 winprosa an die Taskleiste anheften / auf dem Desktop verankern

winprosa arbeitet in der Anzeige und während der Eingabe oft mit tabellierten Darstellungen. Damit Sie nicht unnötig scrollen müssen, sollte der Bildschirm mindestens mit der Auflösung 1024 x 768 (XGA) arbeiten und "kleine" Schriftarten sollten ggf. eingestellt sein (100% unter W8/W10). Besser ist ein Bildschirm mit 1280 x 1024 (SXGA). Zu den diesbezüglichen Windows-Einstellungen kommen Sie nach Rechts­klick auf dem Desktop über Anpassen > Anzeige > Auflösung anpassen. Details zur Auflösung siehe Bildschirmauflösung und Bildschärfe.

Die Installationsprozedur hat die Programmgruppe CMH angelegt, über die winprosa aufrufbar ist; in Windows Vista/7/10 über das Startmenü (s.l.) und in W8 über die App-Ansicht (s.r.).

Nach Rechtsklick auf winprosa können Sie den Programmaufruf zusätzlich an der Taskleiste und im Startbildschirm anheften (genauer: dort einen Link auf den Programmaufruf im Startmenü ablegen).

Wollen Sie den winprosa-Link auch noch auf dem Desktop ablegen, müssen Sie in Windows 7 den Programmaufruf aus dem Startmenü kopieren und auf dem Desktop einfügen. Unter Windows 8 rufen Sie die App-Ansicht auf und öffnen das Kontextmenü von winprosa (Rechtsklick auf das winprosa-Icon in der Programmgruppe CMH). Dort klicken Sie auf  Speicherort öffnen . Aus dem neuen Fenster kopieren Sie den winprosa-Programm-Link auf den Desktop. In Windows 10 finden Sie diesen Dienst im Startmenü nach Rechtsklick auf das winprosa-Icon in der Programmgruppe CMH unter mehr > Dateipfad öffnen.

Hinweis:
Wenn Sie die vorstehenden Möglichkeiten ausnutzen, haben Sie neben dem Startmenü (das es indirekt auch unter Windows 8 und direkt unter Windows 10 gibt) zwei weitere Stellen, an denen Programm-Links für winprosa abgelegt sind: Desktop und Taskleiste. Die Setup-Prozedur orientiert sich aber nur am Programm-Link im Startmenü.

Unerfahrene Anwender können sich dadurch leicht selbst eine Falle stellen. Angenommen, Sie haben auch einen Link auf dem Desktop oder in der Taskleiste angelegt und kämen dann auf die Idee, die Ordnerstruktur von winprosa (verbotenerweise) zu ändern. Dadurch änderte sich der Link im Startmenü, nicht aber einer in der Taskleiste oder auf dem Desktop oder sonstwo. Welche Version würden Sie nun starten? Wo lägen Ihre Daten? Wie und wo würden die gepflegt? Welche Version würde in Zukunft geupdatet? Sie hätten so das reine Chaos erzeugt.

Daher ist es im Regelfall verboten, Neuinstallationen mit anderen Ordnern auszuführen, ohne vorher Vorversionen komplett deinstalliert zu haben (also incl. zusätzlicher Programm-Links auf Desktop, Taskleiste usw.. Sonderfälle sind bei 9. Mehrfachinstallation / Problembehandlung aufgeführt.



 

  4.3 Vorarbeiten und Systemadministration (Ersterfassung der Lizenzdaten)

Falls die Stammdaten mit Partnerprogrammen, wie SVP-BW, ASS-Windows usw. gepflegt werden sollen, muss für die folgenden Arbeiten das Partnerprogramm auf Ihrem PC/Netz installiert und funktionsfähig sein. Dort sollte die Datenbankanbindung an winprosa schon aktiviert sein (siehe auch Handbuch Kapitel 3.2).

Starten Sie nun winprosa. Sie sehen zunächst den Startbildschirm (s.r.) und erhalten dann die Meldung, dass noch weitere Verabredungen getroffen werden müssen (s.l.). Nach Klick auf  OK  startet winprosa die Systemadministration.

Zunächst wird der Dienst Datei > Datenbank > Systemadministration | Verzeichnisse aufgerufen.

Programmpfad (Programme...) und Datenpfad (Datenbereich...) incl. Sicherungsverzeichnis sind durch die gewählte Installationsweise vorgegeben und daher bereits eingetragen (s.r., grau unterlegte Felder).

Nur das Datenbankverzeichnis müssen Sie noch festlegen, abhängig von der gewünschten Schülerstammdaten­verwaltung.

winprosa verwaltet die Schülerstammdaten entweder selbst (Voreinstellung mit Datenbankanbindung CMH) oder bezieht die Schülerstammdaten von Fremdprogrammen via txt- oder cvs-Dateien (gleiche Datenbankanbindung CMH) oder bezieht sie von Partnerprogrammen wie Ass-Windows (Datenbankanbindung ASS-Windows), Atlantis (Datenbankanbindung Atlantis) und SVP-BW (Datenbankanbindung SVP-BW).

Im nebenstehenden Fenster sehen Sie in der Kombo-Box für die Partnerprogrammwahl (Datenbanktypwahl) die Voreinstellung; eingestellt ist der Datenbanktyp prosadat.prw (CMH).

 

Datenbanktyp CMH

Wenn Sie den Datenbanktyp CMH einsetzen, brauchen Sie hier keine weiteren Verzeichnisse zu definieren. Sie sollten nur noch die Sicherungseinstellungen unten im Fenster aktivieren.

Datenbanktyp ASS-Windows, Atlantis oder SVP-BW

Ansonsten wählen Sie rechts in der Kombo-Box den zu Ihrem Stammdatenprogramm gehörenden Datenbanktyp. Dann müssen Sie zwei weitere Verzeichnisse angeben (s.l.).

Z.B. beim Datenbanktyp ASS-Windows geben Sie als Verzeichnis für die Schnittstellendatenbank dasjenige von ASS-Windows an, also i.d.R. c:\asswin\daten\. Und als Programmverzeichnis für die Schülerverwaltung geben Sie dann c:\asswin\ an. Anschließend sollten Sie noch die Sicherungseinstellungen unten im Fenster aktivieren.

Näheres zur Datenübernahme ist in Kapitel 3.2 des Handbuches nachzulesen, bzw. unter Dokumentation > Datenanbindung u. -Übernahme beschrieben.


Anschließend müssen Sie zur Karteikarte Benutzerverwaltung im gleichen Dienst wechseln.

Dort müssen Sie (mindestens) zwei winprosa-Administratoren und die weiteren Benutzer anlegen.

Passen Sie bei dieser Gelegenheit auch die Gültigkeitsdauer der Passwörter Ihren Bedürfnissen an. Maximal möglich sind 365 Tage.

 

 

 

Demomodus

Wenn Sie jetzt den Dienst schließen würden, würden Sie im auf 16 Schüler beschränkten Demomodus mit der Demoverschlüsselung arbeiten. Damit könnten Sie nicht mehr auf den regulären Modus umstellen.

An dieser Stelle schließen Sie daher nur genau dann, wenn Sie entweder wirklich testhalber den Demomodus einsetzen wollen oder wenn Sie winprosa außerhalb des Schulnetzes auf einem neuen PC installieren müssen und dann die aktuellen Daten übertragen müssen. Details hierzu sind unter 8. Übertragung von winprosa auf einen neuen PC zu finden.

 

Regulärer Modus / Ersterfassung der Lizenzdaten

Wechseln Sie daher nun zur Registerkarte Schul- und Lizenzdaten.

Die Lizenzdaten können Sie nicht direkt eintippen, sondern müssen diese durch winprosa aus der nichtlesbaren Datei xxx_wprliz.wpr übernehmen lassen (xxx ist Ihre Kundennummer).

Diese Datei können Sie dem Anhang der Vertrags-Email/Jahresrechnung entnehmen oder über die cmH-Website aus der Kundendantenbank herunterladen (s.u.l) und dann ins Arbeits-Verzeichnis (z.B. ...\wprdaten\arbeit) kopieren.

Anschließend können Sie die Lizenzdaten mittels  Importierern aus vorhandener Datei  einlesen.

Da bei Neuinstallation noch keine Lizenzdaten im Arbeitsverzeichnis lagern können, führt der erste Klick auf  Importieren...  ggf. zu nebenstehendem Hinweis (s.r.) und nach anschließendem Klick auf  Ja  direkt zur cmH-Kundendatenbank.

Dort können Sie sich nach Anmeldung mit Kundennummer und Passwort (aus der Jahresrechnung) einwählen (s.r.).
 
 

Unten im Kundendatenbank-Fenster können Sie die Lizenzdaten anfordern (s.l.; Details s. 5.3 Internetzugang).

Jede Lizenz ist max. ein Jahr lang gültig, daher sind jedes Jahr bis Mitte Februar neue Lizenzdaten zu aktivieren (am Besten automatisch übers Internet, s. 5.2 Fortschreibung der Lizenzdaten).

Mittels Knopf werden Sie zu weiterführenden Lizenz-Tipps auf der cmH-Homepage geleitet.

Direkt nach dem Einlesen der Lizenzdaten erscheint nebenstehendes Fenster (s.r.), denn Sie müssen jetz den individuellen neunziffrigen Verschlüsselungscode eingeben (s.u.) und zusätzlich an sicherer Stelle hinterlegen.

Als Verschlüsselungscode ist natürlich 123456789 verboten; da müssen Sie schon etwas einfallsreicher sein.

Später kann der Verschlüsselungscode nicht mehr geändert werden.

Anschließend können Sie die Schuldaten für den Formulardruck anpassen, die Kommunikationsdaten eingeben und Ihr RP benennen.

Im Bereich RP werden Sie später Angaben zur Prüfungsverarbeitung eintragen.

Zuletzt können Sie aktuelle Links zu den Homepages von MKJS und RP eintragen; diese Links sind dann später von winprosa aus aufrufbar.

Fa. cmH kann hier keine Vorgaben machen, da die Links über die Zeit variieren können. Im April 2016 waren folgende Einträge sinnvoll:


MKJS:
http://www.km-bw.de/,Lde/Startseite/Schule/Termine+_+Informationen+zum+Abitur
RP F:
https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpf/Abt7/Ref75/Seiten/Pruefungen.aspx
RP K:
http://www.lehrer.uni-karlsruhe.de/~za211/sam/index.htm
RP S:
http://info.rps-schule.de/index.php?id=415
RP T:
https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt7/Ref75/Seiten/Formulare.aspx

Wenn Sie nun  schließen , dann gibt winprosa die Initialpasswörter aller in dieser Sitzung eingerichteten Benutzer aus (s.r.).

Sie werden je nach Datenbanktyp darauf hingewiesen, dass das Datenverzeichnis noch fehlt (legen Sie es an durch Klick auf  Ja ); dann erfolgt ggf. der Hinweis, dass die Datenbankdatei noch fehlt (klicken Sie auf  OK ); danach kommt ggf. die Meldung, dass aufgrund der Verzeichnisänderungen ein Neustart von winprosa nötig ist. Dann beendet sich winprosa selbst.

Wenn Sie neu starten (Anmeldenamen und Initialpasswort beachten), sind alle Verzeichnisse angelegt.

Später erreichen Sie die Systemadministration über den Menüpunkt Datei > Datenbank > Systemadministration.



 

  4.4 Programmaufruf und Benutzerwechsel

Zum Programmstart öffnen Sie den Startmenü-Programmordner CMH\winprosa und klicken doppelt auf das entsprechende Icon.

Sie müssen sich mit Ihrem Benutzerkürzel anmelden und durch das zugehörige Passwort ausweisen. Rechts sehen Sie die Ihrem Benutzerkürzel zugeordneten Rechte und die Gültigkeitsdauer des Passwortes. Unten können Sie den Anmeldevorgang abbrechen oder sich dabei ein neues Passwort geben.

Wenn Sie sich das erste Mal anmelden, benötigen Sie Ihr individuelles Initialpasswort (Bsp. s.r.o.). Da das Initialpasswort genau nur einmal gilt, werden Sie sofort aufgefordert, sich ein neues Passwort zu geben. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass niemand Ihr Passwort kennt, auch nicht der Programmadministrator (und erst recht nicht die Programmautoren!).

Bei der ersten Anmeldung des ersten Benutzers nach Programminstallation wird dieser aufgefordert, die Datenbanktabelle anzulegen (s.l.).

Wenn der erste Benutzer einen ersten Jahrgang auswählt, soll er die folgende Frage bejahen (s.r.). Dann werden alle angebotenen Jahrgäng initialisiert.

Da winprosa über die Tätigkeiten der Benutzer im Benutzerprotokoll (Zugriffsprotokoll, Programmdienst Extras > Zugriffsprotokoll) Buch führt, sind zwei Dienste vorgesehen, um bei laufendem Programm einen Benutzerwechsel zu ermöglichen, bzw. zu erzwingen:

  • Über den Menüweg Datei > Datenbank > Als Benutzer anmelden beenden Sie bei laufendem Programm die Anmeldung Ihres Vorgängers und erhalten anschließend das Anmeldefenster (s.o.).
  • Über den Menüweg Datei > Datenbank > Abmelden melden Sie sich bei laufendem Programm ab und erzwingen dadurch die Anmeldung Ihres Nachfolgers, indem dieser das Anmeldefenster vorfindet.

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5. Programmpflege / Programm-Updates / Kundendatenbank

Thema überspringen 5.1 Download / Update  5.2 Fortschreibung der Lizenzdaten  5.3 Internetzugang 
5.4 Programmlaufzeit und Lizenzlaufzeit 5.5 Kundendatenbank / Mitarbeiterdaten

 

  5.1 Download / Update

Auf der CMH-Homepage finden Sie im Downloadbereich die Datei setup-p.exe. Diese dient für Erstinstallationen und ohne Datenverlust für Updates.

Manchmal muss nur ein Formular aktualisiert werden. Daher ist zusätzlich auch die Datei setup-f.exe herunterladbar, in der nur die (externen) Formulare abgelegt sind. setup-f.exe ist immer auch Bestandteil von setup-p.exe.

Laden Sie also bei Bedarf eine der Dateien herunter und starten Sie diese (von beliebiger Stelle aus). Während des Update-Vorgangs darf winprosa aber nicht aktiv sein, im Netz auch an keinem anderen PC. Widrigenfalls erhalten Sie einen Hinweis.


Einfacher gehts für PCs mit Internetanschluss:

Nach Aufruf der Dienste Datei > Neues im Internet oder Hilfe > Neues im Internet nimmt der PC Verbindung mit der CMH-Homepage auf und es wird nebenstehendes Fenster aufgeblendet. Sie können nun das Programm setup-p.exe (samt Formularen) oder nur die Formulare setup-f.exe herunterladen oder die Tipps anzeigen lassen.

Ferner können Sie von hier aus die CMH-Hompage aufrufen, bzw. E-Mails an CMH versenden.

winprosa greift von sich aus niemals auf das Internet zu. Daher sollten Sie den Dienst Datei > Neues im Internet vor allem in Prüfungs- und Zeugniszeiten wöchentlich aufrufen, um zu sehen, ob es Neuerungen gibt. Außerhalb dieser Zeiten genügt es, alle paar Wochen nachzusehen.

Nach Start des Downdoads durch Klick auf  herunter laden  erhalten Sie das nebenstehende Fenster.

Sie können also gleich auch installieren lassen, oder nur den Download ausführen.

Anschließend startet der eigentliche Download (s.o.). Die Installationsdatei wird im Ordner ...winprosa\updates\ abgelegt.

Von dort aus wird das Update ggf. jetzt direkt ausgeführt (s.r.) oder kann später von Hand gestartet werden.

Bei jedem Update prüft die Update-Prozedur, ob winprosa im Netz auch von anderen PCs aktiviert ist und bricht dann ggf. ab. Andernfalls beendet die Prozedur winprosa am eigenen PC, benennt die zuvor aktuelle Programmdatei winprosa.exe durch Anfügen von deren Erstellungsdatum um und spielt dann erst die neue Programmversion ein. Somit bleiben die Vorgängerversionen erhalten, könnten also im Notfall von Hand wieder aktiviert werden.

Daher ist zum gelegentlichen Löschen alter Programmdateien, die beim Updaten automatisch erzeugt worden waren, ein Dienst in der Systemadministration auf der Registerkarte Diverse vorhanden. Hierbei handelt es sich um eine reine Festplattenspeicherbereinigung.

Beim Start des Updatevorgangs erscheinen der Reihe nach die üblichen Fenster (s.l.u.), nach Klick auf  Installieren  und  weiter  folgt das eigentliche Setup-Fenster (s.r.u.), in dem Sie lediglich auf  Setup starten  klicken dürfen, da ja beim Updaten die (alten) Verzeichnisse bereits festliegen.


Am Ende des Updatevorgangs können Sie das Updateprotokoll aufrufen (s.m.u.).

   


Achtung: Wenn bei Netzwerkinstallation das Verwaltungsnetz beim Updateversuch deaktiviert/gestört ist, dann findet die Setup-Prozedur kein Programmverzeichnis, bringt eine Fehlermeldung und bietet dann die Standardvorgaben für eine Neuinstallation an. Wer hier nicht mitgelesen hat und den Setup-Vorgang trotzdem startet, kann anschließend seine Daten nicht mehr auffinden. Dann nützt auch eine Wiederholung des Updatevorgangs bei laufendem Netz nichts mehr; Details siehe 9. Mehrfachinstallation / Problembehandlung.


 

  5.2 Fortschreibung der Lizenzdaten


Automatische Lizenzdateneingabe

winprosa-Lizenzen gelten immer für ein Kalenderjahr und laufen i.d.R. Mitte Februar des Folgejahres ab.

Zum Fortschreiben rufen Sie den Dienst Datei > Datenbank > Lizenzdaten oder auch Datei > Datenbank > Systemadministration | Schul- und Lizenzdaten auf.

Die Lizenzdaten können dort nicht klartextlich eingetippt werden, sondern müssen aus der verschlüsselten Datei xxx_wprliz.wpr (xxx ist die Kundennummer) eingelesen werden.

Am einfachsten geht das direkt übers Internet durch Klick auf  Lizenzdatei von der winprosa-Website holen .

Voraussetzung dafür ist natürlich, dass der PC Verbindung zum Internet aufnehmen kann und dass die Proxy-Einstellungen in winprosa angepasst sind (Details siehe 5.3 Internetzugang).

Anhand der alten Lizenz erkennt der Lizenzserver von cmH die Zulässigkeit des Zugriffs auf die neue Lizenz. Daher muss bei Erstinstallation anders vorgegangen werden (s. 4.3 ... Ersterfassung der Lizenzdaten).


Lizenzdaten-Eingabe mittels Datei xxx_wprliz.wpr
 
Wenn Sie am winprosa-PC keinen direkten Zugang zum Netz haben, dann können Sie anhand der zum Jahresbeginn per Email versendeten Jahresrechnung Ihre Lizenzdaten aktualisieren. Im Anhang der Email ist die Lizenzdatei xxx_wprliz.wpr zu finden. Diese verschlüsselte, also nicht lesbare Datei müssen Sie ins Arbeitsverzeichnis (...winprosa\da­ten\arbeit) kopieren. Anschließend müssen Sie im Dienst Datei > Daten­bank > Lizenzdaten auf  Impor­tieren aus vorhandener Datei  klicken.



 

  5.3 Internetzugang

 

Einstellungen für automatische Updates

Voraussetzung für automatische Updates ist, dass der winprosa-PC Zugang zum Internet hat, z.B. (sicherheitshalber) über die KISS-Anbindung. Da winprosa selbst keine Internetverbindung startet, muss diese bereits aktiv sein, oder aber über DSL und/oder einen Proxy erfolgen. Dessen Adresse stellen Sie ggf. im Dienst Datei > Datenbank > Systemadministration > Diverse ein (s.r.).

Ist Ihr Internetzugang zu langsam, können sie den Time-out-Counter hochsetzen.

In der Auswahlbox bekannte PROXY-Daten einsetzen können Sie derzeit ggf. die KISS-Einstellungen wählen (s.l.) oder diejenigen für die Stadt Stuttgart; andere Proxies müssen Sie links daneben von Hand einstellen.

Mittels Knopf  Testen  bei UPDATE-Prüfung (s.o.) können Sie die Verbindungsaufnahme überprüfen. U.U. müssen Sie den Test mehrmals wiederholen, falls die Internetverbindung zu langsam aufgebaut wird. Stellen Sie ggf. den Time-Out-Counter hoch. Klappt die Verbindung, ruft der Test den Dienst Neues im Internet auf (s.r.).


 

Einstellungen für automatische Lizenzdatenerfassung

Bekanntlich können Sie die jährlichen Lizenzdaten direkt vom Programm aus einlesen. Seit April 2015 ist der Zugang zum Lizenzdatenserver neu geregelt. Mittels Knopf  Testen  bei Direkten Zugriff auf Lizenzdatenserver verwenden können Sie die neue Verbindungsaufnahme testen. Im Erfolgsfall erhalten Sie eine entsprechende Meldung (s.l.).

Bei jedem Aufruf des Dienstes Datei > Neues im Internet wird auch der Zugang zum Lizenzdatenserver getestet. Ist alles in Ordnung, verschwindet das entsprechende Fenster (s.l.o.) sofort wieder und es erscheint wie gewohnt das Fenster Neues im Internet (s.r.o.).

Leider braucht der Verbindungstest etwas Zeit (vor allem bei langamen Netzen), bis ggf. erkannt wird, dass ein Verbindungsaufbau gar nicht möglich ist. Sind Sie mit einem langsamen Netz "gesegnet", können Sie daher den Test dauerhaft deaktivieren (s.u. 2. Bild und s.g.o.). Dann wird der Aufruf Neues im Internet nicht mehr gebremst, aber Sie müssen zukünftig die Lizenzdaten so eingeben, wie in 4.3 ... Ersterfassung der Lizenzdaten beschrieben ist.

Wenn die Verbindung zickt, erhalten Sie ausführliche Meldungen (s.u.).

       

 

Herunterladen der Lizenzdaten mittels Browser

Wenn Sie die Lizenzdatei nicht zur Hand haben und Ihr winprosa-PC keinen Zugang zum Internet hat, können Sie die Lizenzdatei über einen anderen Internet-PC aus unserer Kundendatenbank herunterladen. Dazu benötigen Sie Ihre Zugangsdaten zur Kundendatenbank (z.B. aus der Rechnungs-Email). Mit Firefox geht das ganz einfach; der Internetexplorer ist u.U. etwas umständlicher (s.u.).

Achtung: Da das Herunterladen von Dateien in jedem Browser anders gehandhabt wird, ist es vieleicht sinnvoll, für das Folgende den Schulinformatiker zu Hilfe zu rufen.

Sie müssen sich auf der cmH-Home­page in der Kunden­daten­bank anmelden (Kundenindex, die ersten drei Ziffern der Kundennummer, und Pass­wort sind immer auf den Emails zu den Jahres­rechnungen vermerkt). Es öffnet sich das Fenster (s.r.), in dem Sie bekanntlich Ihre Kundendaten pflegen müssen. Dort klicken Sie auf  winprosa Lizenz­datendatei ; dadurch wird die entsprechende Datei mehr oder weniger einfach im Download­verzeichnis Ihres Browsers abgelegt oder im Klartext angezeigt; Details siehe unten.

Übertragen Sie diese Datei ins Arbeits­verzeichnis Ihres winprosa-PCs (i.d.R. ...winprosa\daten\arbeit).

Im winprosa-Lizenzdatenbildschirm (s.o.) können Sie dann durch Klick auf  Importieren aus vorhandener Datei  die aktuellen Lizenzdaten in winprosa einlesen.

Beim Firefox erhalten Sie nach Klick auf  winprosa Lizenz­datendatei  ein Info-Fenster (s.l.).

Nach Klick auf  OK  wird das Download-Fenster eingeblendet (s.r.). Nach Klick auf  OK  ist die Lizenz­daten-Datei heruntergeladen; anschließend muss sie aus dem Browser-Download-Verzeichnis ins winprosa-Arbeitsverzeichnis verschoben werden.

Beim Internetexplorer 11 wird nach Klick auf  winprosa Lizenz­datendatei  ein Info-Fenster eingeblendet (s.l.).

Nach Klick auf  OK  wird unten am IE-Fensterrand das Download-Fenster eingeblendet (s.r.o.). Klicken Sie hier auf  Speichern , wird die Lizenzdatendatei im voreingestellten Downloadverzeichnis abgelegt. Klicken Sie auf  Speichern unter , können Sie den Speicherort selbst bestimmen.

Tipps gegen Störungen

  • Bei manchen Browsern müssen sie sich vor dem Download nochmals mit den Kundendatenbank-Zugangsdaten identifizieren.
  • Bei machen (älteren) Browsern werden die Daten als Textdatei am Bildschirm dargestellt; dann müssen die mittels Texteditor als Datei xxx_wprliz.wpr gespeichert werden; xxx sind die ersten drei Ziffern Ihrer Kundennummer (Schulinformatiker!).
  • Wenn im Downloadverzeichnis bereits eine ältere Version Ihrer Lizenzdaten (typischerweise vom Vorjahr) rumliegt, speichern manchen Browser ungefragt die neue Version als xxx_wprliz(1).wpr oder xxx_wprliz(2).wpr usw.. Da das andere Namen sind, kann winprosa logischerweise nichts damit anfangen; da überdies eine (alte!) Datei mit richtigem Namen gefunden wird, lädt winprosa diese und bleibt dann ggf. später mit der Fehlermeldung "Lizenz abgelaufen" stehen.

  • Wenn sich winprosa trotz bestehender Internet-Verbindung nicht mit der cmH-Homepage oder dem Lizenzdaten-Server verbinden kann, können folgende Tipps helfen:

  • Stellen Sie in winprosa im Dienst Datei > Datenbank > Systemadministration | Diverse die TimeOut-Konstante auf einen höheren Wert.
  • Passen Sie im gleichen Dienst die Proxy-Einstellungen entsprechend an. Dort müssen Sie u.U. einige Eintragungen vornehmen. Diese können sie den Browser-Einstellungen Ihres PCs entnehmen (dabei hilft Ihnen ggf. der Schulinformatiker.):
    Firefox:    Extras > Einstellungen | Erweitert | Netzwerk | Verbindung | Einstellungen;
    Internet-Explorer:    Extras > Inter­net­optionen | Verbindungen | LAN-Ein­stel­lungen.
  • Stellen Sie in Windows in den Internetoptionen für den PC das Verschlüsselungsprotokoll TLS ein (s.r.). Rufen Sie die Internetoptionen dazu entweder über den Dienst Systemsteuerung > Internetoptionen | Erweitert oder im Internetexplorer über den Dienst Extras > Internetoptionen | Erweitert auf. Das TLS-Protokoll finden Sie jeweils am Ender der langen Liste.

 

  5.4 Programmlaufzeit und Lizenzlaufzeit

Beim Programmstart wird kurz das Startfenster eingeblendet (s.r.). Dieses Fenster ist auch über oder über den Dienst Hilfe > über... aufrufbar.

In der Titelzeile des Fensters ist die installierte Programmversion ablesbar, im Listenbereich sind Arbeitsverzeichnis, Datenbank und Datenbanktyp aufgelistet.

Darunter sind Lizenzablaufdatum und Programmverfallsdatum aufgelistet, gefolgt vom aktuellen Benutzer (samt Rechten) und seinem Passwort-Gültigkeitsdatum.

Im Bsp. fällt auf, dass das Programm vom 13.02.2015 stammt, die Lizenz noch ein Jahr lang gilt, das Programm aber nur noch ein Viertel Jahr lang benutzbar ist. Letzteres bedeutet, dass noch rechtzeitig vor dem mündlichen Abitur eine neue Programmversion mit verlängerter Laufzeit installiert werden muss.

Das liegt daran, dass jede Programmversion ein (von der Lizenzierung unabhängiges) Verfallsdatum hat. Nur so ist zu gewährleisten, dass die Anwender immer mit gültigen Versionen arbeiten. Dies ist notwendig, da winprosa die NGVO komplett umsetzt, wozu amtliche Auslegungen und Präzisierungen laufend in die Programmkodierung einfließen und zeitnah beim Anwender ankommen müssen.

 

  5.5 Kundendatenbank / Mitarbeiterdaten

Fa. cmH versendet Jahresrechnungen (samt Lizenzdaten) und Rundschreiben grundsätzlich nur via Email an die Kissadressen der Schulen.

Da derartige Mitteilungen immer zeitnah abgearbeitet werden müssen, kann jede Schule bis zu fünf Mitarbeiter benennen, an welche die Rundschreiben ebenfalls gesendet werden sollen (der erste erhält wegen der Lizenzdaten auch die Jahresrechnung). Das entlastet die Sekretariate.

Dabei interessiert Fa. cmH nicht, ob es an den Schulen Mitarbeiterwechsel gibt. Die Schulen müssen diese Daten selbst aktualisieren.

Das erledigen Sie auf der cmH-Website unter dem Karteireiter Kundendatenbank (s.r.) oder direkt über das Programm im Dienst Datei > Kundenserver (s.u.).

   

Auf der Karteikarte Allgemeine Schuldaten müssen Sie die Kontaktdaten eingeben/ändern (im Bild oben grün umrahmt), die Schuldaten können Sie nur (fern-)schriftlich ändern lassen (im Bild oben rot umrahmt).

Auf der Karteikarte Zuständigkeiten können Sie bis zu fünf Mitarbeiter eintragen/ändern (s.r.o.).

Auf der Karteikarte Ergänzungen werden Sie in Zukunft diejenigen Besonderheiten aus Ihrem Schulprofil eintragen können, die sich in winprosa widerspiegeln (s.r.).

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6. Datensicherung / Archivierung

Thema überspringen 6.1 Übersicht / Automatische Datensicherungen  6.2 Sicherung der Daten von Hand 
6.3 Zurückholen einer Datensicherung 6.4 Archvierung der Zeugnisse

 

  6.1 Übersicht / Automatische Datensicherungen

Datensicherungen erfolgen durch winprosa immer in das bei der Installation angelegte interne Sicherungsverzeichnis. Bei einem Festplattencrash sind diese Sicherungen ggf. verloren; Festplatten halten nur bis zu fünf Jahre lang durch. Daher ist eine Sicherung der von winprosa erstellten Datensichungen auf ein externes Speichermedium zwingend erforderlich. Die Details hängen von der Art der Installation ab. Auf Einzel-PCs sind USB-Sticks eine gute Wahl. In Verwaltungsnetzen sind eher kommerzielle Verfahren angesagt. RAID reicht nicht! Ein Sicherungslaufwerk muss räumlich getrennt vom Server eingesetzt werden. Da Sie im Ernstfall nicht auf den IT-Dienstleister warten wollen, empfiehlt sich auch im Verwaltungsnetz eine zusätzliche Sicherung auf Stick.

Kurzfristige Datensicherungen ersetzen nicht die langfristige Archivierung! Datensicherungen werden nur in Notfällen gebraucht oder beim Umzug auf ein neues System. Beides geht nicht mit monatealten Daten!
Archivdaten dienen zur nachträglichen Schülerbeauskunftung. Details zur Archivierung siehe 6.4 Archvierung der Zeugnisse.

Datensicherungen „von Hand“
starten Sie über das Menü Datei > Datensicherung. Gesichert wird in das Sicherungs-Verzeichnis z.B. winprosa\daten\sicherung\ oder wprdaten\sicherung\. Die Sicherungsdateien haben Namen wie z.B.  pdv20150210-003.zip,  adv20150210-003.zip  und  klv20150210-003.zip.  D.h., die Daten werden im Dateiformat „zip“ komprimiert und die Dateinamen beinhalten das Erstellungsdatum und eine laufende (Tages-)Nummer.

Zusätzlich werden datumsfreie Versionen  pdvxxxxxxxx-xxx.zip,  advxxxxxxxx-xxx.zip  und  klvxxxxxxxx-xxx.zip  erzeugt (falls Sie die Option gewählt hatten). In diesen Dateien sind dann immer die momentan aktuellsten Sicherungen gespeichert. Die datumsfreien Dateinamen ermöglichen Ihnen die leichte Auswahl der z.B. auf USB-Sticks zu kopierenden Sicherungen per selbst erstelltem Skript- oder Batch-Job.

Kopieren der Datensicherungen mittels Batch-Job:
Wenn Sie (oder ggf. der Schulinformatiker) eine Textdatei z.B. namens  wprsicherung.bat  mit einem schlichten Texteditor (z.B. Notepad) erstellen, in der in drei Zeilen nur folgender Text steht:
copy c:\cmh\winprosa\daten\sicherung\pdvxxxxxxxx-xxx.zip g:
copy c:\cmh\winprosa\daten\sicherung\advxxxxxxxx-xxx.zip g:
copy c:\cmh\winprosa\daten\sicherung\klvxxxxxxxx-xxx.zip g:
und diese Datei auf dem Desktop ablegen, dann werden bei jedem Doppelklick auf diesen Batch-Job die Dateien  pdvxxxxxxxx-xxx.zip, advxxxxxxxx-xxx.zip  und  klvxxxxxxxx-xxx.zip  aus dem winprosa-Sicherungs-Verzeichnis im Laufwerk C: in die oberste Ebene des Laufwerks g: kopiert. Wenn Sie dann dafür sorgen, dass g: der USB-Stick ist (Schulinformatiker!), können Sie täglich mit einem Klick eine (ortsfremde) Sicherung der winprosa-Daten erzeugen.

Automatische Datensicherungen
werden immer beim Programmstart erstellt, falls Sie die Option gewählt hatten (siehe Abschnitt 4.1 Vorüberlegungen / Datenschutz und Datensicherheit ff). Aufbau und Namen entsprechen den von Hand ausgelösten Datensicherungen. Führen Sie umfangreiche / komplizierte Arbeiten in winprosa durch und machen dabei einen Fehler, können Sie jederzeit abbrechen, die jüngste Sicherung zurückholen und den Vorgang wiederholen. Wenn Sie nach erfolgten Arbeiten eine Datensicherung von Hand vergessen, macht das (fast) nichts aus, denn beim nächsten Programmstart wird diese Sicherung ggf. automatisch nachgeholt.


 

  6.2 Sicherung der Daten von Hand

Beim Aufruf des Sicherungsdienstes ist immer die Registerkarte Sichern aktiv. Die Sicherung erfolgt immer in den voreingestellten Ordner, i.a. \winprosa\daten\sicherung. Erzeugt werden die drei Archive adv... für die Datenbank, pdv... für die Hilfsdateien und klv.... für die Klausurenplanungdateien.

In der Mitte können Sie einen erklärenden Kommentar eingeben, der die aktuellen Sicherungsarchive eindeutig kennzeichnet (praktisch für die schnelle Identifikation beim eventuellen Suchen einer Sicherung).

Im Dienst Datei > Datenbank > Systemadministration | Verzeichnisse stellen Sie Timing und Anzahl der Datensicherungen ein (z.B. Sicherungen für die letzen 10 Tage).

Haben Sie z.B. im Januar an 3 Tagen und im Februar an 7 Tagen Sicherungen erstellt und rufen nun (von Hand oder per Automatik) im März die erste Sicherung des 11. Tages auf, so werden alle Sicherungen des ältesten Tages gelöscht.


 

  6.3 Zurückholen einer Datensicherung

Falls ein Datenbestand so beschädigt sein sollte, dass winprosa damit nicht mehr startet, unterbinden Sie im Anmeldedialog das Laden der Datenbank, indem Sie den Haken entfernen bei der Option Datenbank öffnen im Anmeldefenster (s.r.) und holen anschließend eine Sicherung zurück. Wenn Sie vermuten, Startprobleme durch verkorkste Fenstereinstellungen zu haben, können Sie starten, ohne die letzten Fenstereinstellungen zu laden.

Wenn Sie eine Sicherung einspielen wollen, kann es sinnvoll sein, zuvor die automatische Sicherung beim Start zu unterbinden. Dies kann nötig sein, wenn Sie eine Datensicherung vom Stick in das Sicherungsverzeichnis der Festplatte übertragen haben und verhindern wollen, dass diese beim Start überschrieben wird.

Auf der Registerkarte Zurückholen wählen Sie rechts oben die Archivart ADV, PDV oder KLV (s.l.). Links daneben sind die zugehörige Archivdatei und der Zielordner wählbar. Den voreingestellten Zielordner sollten Sie i.d.R. tunlichst nicht ändern. Es kann aber durchaus sinnvoll sein, auf bestimmte Sicherungsgenerationen zurück zu greifen; voreingestellt ist jedoch immer die jüngste Sicherungsgeneration.

Jeder Benutzer kann seine eigenen benutzerspezifischen Umgebungsdaten (Datei PDV~Kürzel. zip). jederzeit aus einer beliebigen Sicherung zurückholen. Benutzer mit Schreibrechten können darüber hinaus die Daten des Datenbankverzeichnisses zurückholen. Dabei können sie auch einzelne, mehrere oder alle Dateien in einem Durchlauf zurückholen. Nach dem Zurückholen der Daten wird das Programm sofort automatisch beendet, damit alle Voreinstellungen neu geladen werden.

Der Administrator kann zusätzlich die benutzerspezifischen Daten aller Benutzer zurückholen.

Unter dem das Archiv ggf. kennzeichnenden Kommentar ist der Inhalt des aktuellen Archivs aufgelistet und automatisch zur Auswahl markiert. Rechts können sie diese Auswahl ggf. mittels der Knöpfe  alle ,  keine ,  invers ,  prosadat  und  Umg'daten  abändern. Da das eigentliche Entpacken des Archivs erst nach Klick auf  Zurückholen starten  ausgelöst wird, können Sie die Wirkung der Auswahlknöpfe ruhig testen.


 

  6.4 Archvierung der Zeugnisse

PDF-Archivierung

Das Zurückholen von Datensicherungen ist immer nur für kurzfristig auftauchende Probleme oder den Umzug auf einen neuen PC gedacht; monatealte Datensicherungen führen zu schweren Fehlern wie z.B. jüngste Daten werden gelöscht/überschrieben, die Lizenzdaten passen nicht mehr, Codeprobleme treten auf, die NGVO passt nicht mehr, usw.. Vor allem aber lösen Datensicherungen, die man zurückholen kann, nicht das Problem, wie nach z.B. zwanzig Jahren für ein Abiturzeugnis von 2004 eine Zweitschrift erstellt werden soll, wenn dann wahrscheinlich kein passendes Windows mehr vorhanden ist, mit dem ein zwanzig Jahre altes winprosa zum Leben erweckt werden kann.

Probleme gibt es auch für diejenigen Schüler, welche die Schule in der NGO vor Erreichen der allgemeinen Hochschulreife verlassen ("NGO-Abbrecher"), wenn diese später Zweitschriften ihrer Halbjahreszeugnisse benötigen oder ein Fachhochschulzeugnis beantragen wollen.

An den Schulen war es bekanntlich lange üblich, nach dem Druck der Halbjahreszeugnisse Klassenzeugnislisten für die Klassenstufen 5 bis 11 zu erstellen, die dann im Schularchiv gelagert werden und ggf. als Vorlage für den Ersatz verlorengegangener Originale dienen können usw. . Für die Abiturienten dienen die Schülerzeugnisblätter dem gleichen Zweck. Nur stehen auf den Schülerzeugnisblättern keine Halbjahreszeugnisbemerkungen und Arbeitsgemeinschaften mehr. Somit lassen sich Halbjahreszeugnisse der NGO nicht vollständig rekonstruieren. Dies wird für Schüler mit bestandenem Abitur kein ersthaftes Problem darstellen, denn diese werden später nur noch das Abiturzeugnis benötigen. Aber für die zuvor genannten "Abbrecher" gibt es in der Regel gar keine Schülerzeugnisblätter. Hier klafft also eine echte Lücke.

Benötigt würden also Klassenzeugnislisten für die NGO, und das wegen eines sehr kleinen Kreises von Schülern. Aber das "Kleingedruckte" der Zeugnisformulare wird so üblicherweise auch nicht archiviert (Sie können ja zum Spass rekonstruieren, welche Fußnoten auf Abiturzeugnissen von z.B. 1989 ausgedruckt werden mussten!).

Daher schlagen wir einen anderen Weg vor, der die modernen EDV-Möglichkeiten berücksichtigt und für alle gymnasialen Zeugnisarten von Kl. 5 bis 13 anwendbar ist. Dabei setzen wir auf das plattformübergreifende PDF-Datenformat und auf moderne Drucktechnik.

Es muss aber deutlich gesagt werden, dass dieser Weg vom Anwender beschritten werden muss und mit winprosa im engeren Sinn nichts mehr zu tun hat!

PDF-Dokumente erzeugen Sie über einen PDF-"Drucker"-Treiber, der die Druckdaten in eine Datei im PDF-Format umlenkt, anstatt diese zum Drucker zu senden. Erst, wenn ein PDF-Druckertreiber installiert ist, können Sie diesen "Drucker" von winprosa (und anderen Anwendungen aus) aufrufen.

Sie wählen in winprosa den PDF-Drucker(-Treiber) aus und erzeugen hochaufgelöste elektronische Zeugniskopien mit allen Details der Formulare. Im Gegensatz zum Papierdruck werden Sie dabei nach dem Dateinamen und dem Speicherort gefragt.

Bei 80 Schülern ergeben die PDF-Daten über die vier Halbjahre insges. nur ca. 3 MByte für alle NGO-Zeugnisse incl. Abi. PDF-Daten können Sie z.B. mit dem praktisch überall vorhandenen Adobe-Acrobat-Reader jederzeit lesen und ausdrucken (aber nicht erzeugen; dafür benötigen Sie das kostenpflichtige Adobe-Vollprodukt oder eben einen Freeware/Shareware-Ersatz).

Doch wo sollen die vielen über die Jahre erstellten PDF-Dateien abgelegt werden? In Datenpfad von winprosa ist ein Unterordner Archiv vorbereitet, der als Unterordner Jahrgangsordner bietet (siehe 2.4 Ordnerstruktur). Dort könnten Sie die PDFs unterbringen, getreu dem Motto, wenn der Nachfolger vom Nachfolger des Oberstufenorganisierers nach einem Zeugnis von "annodunzemal" gefragt wird, fängt er vermutlich im Datenpfad von winprosa an zu suchen.

Aber Achtung: winprosa stellt das Archiv lediglich zur Verfügung; gefüllt und gesichert muss es vom Anwender werden!

Papier-Archivierung

Falls Sie befürchten, dass irgendwann in ferner Zukunft diese PDF-Dokumente elektronisch doch nicht mehr interpretiert werden können, drucken Sie die Zeugnisse zur zusätzlichen Dokumentation mit einem duplexfähigen Drucker mit Sparmodus zweiseitig auf normales Papier, also vorne und hinten je vier (verkleinerte) A4-Halbjahreszeugnisse oder zwei (verkleinerte) zweiseitige Abiturzeugnisse. Für einen Abiturjahrgang mit 80 Schülern werden so nur 60 A4-Blätter für alle NGO-Zeugnisse in lesbarer Qualität benötigt.

Der eigentliche Druck ist in nebenstehendem Bild zu erkennen:

Beim Druckaufruf der Zeugnisse muss festgelegt werden, ob Original, Abschrift oder Ersatzschrift gewünscht werden (Standard ist Original). Sie können für den aktuellen Jahrgang also jederzeit Abschriften, bzw. Ersatzfertigungen ausdrucken und archivieren.

Fachhochschulreife-Zeugnis

Bei geeigneten NGO-Abbrechern ist es empfehlenswert, die Fachhochschulreife-Bescheinigung und das zugehörige Zeugnis auf Verdacht zu erstellen und die Word-Dokumente zusammen mit den PDFs zu archivieren. Bei Bedarf kann das aktuelle Datum eingefügt werden und das Formular dann gedruckt werden.

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7. Externe Programmversionen von winprosa

Thema überspringen 7.1 Schülerversion  7.2 Externe Kurswahlerfassung  7.3 Abiturpaket

 

  7.1 Schülerversion

Für die Schüler ist es wünschenswert, zu Hause in Ruhe privat Kurswahlen unter Kontrolle von winprosa durchspielen zu können. Hierfür ist die Schülerversion des Programms vorgesehen, die zum einen als Freeware von der cmH-Website herunter ladbar ist, zu anderen vom Hauptprogramm aus im Dienst Datei > Freigaben > externe Kurswahl erzeugbar ist (s.r.).

Die Version von der cmH-Website ist neutral; d.h., es fehlt dort zwangsläufig der schulspezifische Fachkanon, der aber von den Oberstufenberatern zur Verfügung gestellt werden kann (z.B. Datei algy_kurse2018.prw für Abijahrgang 2018).

Die aus winprosa erzeugte Version ist komplett.

Mit der Schülerversion können die Schüler auch leicht ihre eigene Leistungskontrolle durchführen und Modellrechnungen für ihre mündliche Prüfung durchführen..


 

  7.2 Externe Kurswahlerfassung

Darüber hinaus ist hier auch das Programmpaket für die externe Kurswahl erzeugbar (s.r.).

Wird dieses Programmpaket im Schülernetz der Schule installiert, dann können die Schüler z.B. im Informatikraum (klassenweise) gleichzeitig ihre Kurswahlen samt AG-Wünschen eingeben. Ferner können die Schüler ihre Präsentationsprüfungs-Themen hier erfassen und ihre Modellrechnungen zum mündlichen Abitur durchführen.

Kurswahlen und Präsentations-Themen können in getrennten Diensten jeweils "am Stück" in winprosa importiert werden (Datei > Datenbank > Systemadministration | Datenbankpflege | Datenimport Kurswahlerfassung und ... | Datenbankpflege | Import Präsentationsthemen).

 

  7.3 Abiturpaket

Ferner können Sie im Dienst Datei > Freigaben > externes Abiturpaket ein Programmpaket zur Weitergabe an den Abiturvorsitzenden erzeugen (s.l.), in dem die Leistungsdaten aller Schüler des aktuellen Abiturjahrgangs enthalten sind. Damit können mögliche Gefährdungen aufgrund von Prüfungsergebnissen durchgespielt werden.

Wird dieses Paket im Informatikraum installiert, dann können die Schüler dort Modellrechnungen durchführen und so ihre Prüfungsentscheidungen optimieren ("soll ich mich im Fach x freiwillig melden oder im Fach y, um eine Gefährdung zu minimieren?").

In diesem Sinne ist das Abiturpaket mit dem Paket für die externe Kurswahl identisch.

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8. Übertragung von winprosa auf einen neuen PC

Thema überspringen 8.1 Übertragung auf neuen PC im Verwaltungsnetz  8.2 Übertragung auf neuen PC außerhalb des Verw.netzes
8.3 Umzug von winprosa auf einen neuen Server

Festplatten haben eine Lebenserwartung von bis zu fünf Jahren; spätestens nach dieser Zeit sind auch die PCs altersschwach. Also wird man winprosa alle drei bis fünf Jahre auf neue PCs umziehen müssen. Das gleiche gilt insbesondere für Verwaltungs-Server.

Daher wird in den folgenden Abschnitten beschrieben, wie man winprosa innerhalb und außerhalb des Verwaltungsnetzes auf neue PCs übertragen kann und wie man Serverwechsel organisiert.


 

  8.1 Übertragung von winprosa auf einen neuen PC im Verwaltungsnetz

Wird im Verwaltungsnetz ein weiterer PC eingerichtet, auf dem auch winprosa laufen soll, muss auf dem neuen PC lediglich das (ferne) Netzlaufwerk, in dem winprosa residiert, mit dem (lokalen) Laufwerksbuchstaben verbunden werden (z.B. P:), wie im Abschnitt 3. Installation im Netz beschrieben ist.

Dabei muss der gleiche Laufwerksbuchstabe verwendet werden, wie an den bereits vorhandenen winprosa-Clients.

Dann muss vom neuen PC aus auf dem nun verbundenen Laufwerk (z.B. P:) lediglich die Datei P:\winprosa\setup\csetup.exe gestartet werden. Danach steht winprosa auf dem neuen PC über das Startmenü Start > Alle Programme / Alle Apps > CMH > winprosa zur Verfügung.


 

  8.2 Übertragung von winprosa auf einen neuen PC außerhalb des Verwaltungsnetzes

Falls Sie die Stammdatenanbindung CMH einsetzten, also ohne Stammdaten-Partnerprogramme arbeiten, dann können Sie die

  • Vollversion von winprosa auf weitere PCs übertragen. Andernfalls können Sie
  • Sonderversionen über den Dienst Datei > Freigaben erzeugen.
Sonderversionen ( externe Programmversionen) sind Schülerversion, externe Kurswahlerfassung und Abiturpaket, sowie externe Notenerfassung.

Es ist klar, dass winprosa auf unvernetzten PCs nicht synchron läuft. D.h., Daten-Änderungen in winprosa auf einem PC müssen von Hand via winprosa-Datensicherungsdateien auf die anderen übertragen werden. Das setzt große Disziplin voraus, sonst werden gültige Daten durch ältere überschrieben.

Im Folgenden beschreiben wir die Übertragung der Vollversion von winprosa:

Wenn Sie winprosa auf einen neuen PC übertragen wollen, ist dies im Prinzip durch exaktes Übertragen der Original-Verzeichnisstruktur möglich, wobei auch im Startmenü in der Programmgruppe CMH die Programmuntergruppe winprosa "mitzunehmen" ist. Dieses Vorgehen ist für Laien nicht empfehlenswert. Ist zudem der Zielrechner möglicherweise ein Notebook (z.B. um winprosa zur Zeugniskonferenz mit­nehmen zu können), wird selten die gleiche Verzeichnisstruktur sinnvoll sein, insbesondere, wenn winprosa ursprünglich im Verwaltungs­netz installiert ist.

Auf einfachste Weise übertragen Sie winprosa auf den neuen PC, indem Sie dort eine Neuinstallation des Programms (Vollversion als Demoversion) vornehmen und anschließend eine aktuelle Datensicherung einspielen:

Besorgen Sie sich von der CMH-Homepage die Datei setup-p.exe und starten Sie diese am neuen PC von einer beliebigen Stelle aus, wie im Abschnitt 2. Installation auf einem Einzel-PC beschrieben ist. Starten Sie anschließend winprosa über das Startmenü Start > Alle Programme > CMH > winprosa und folgen Sie den Anweisungen von Abschnitt 4.3 Vorarbeiten und Systemadministration.

Sie brauchen keine Lizenzdaten einzugeben (arbeiten also zunächst mit der Demoversion), müssen aber ggf. die Verzeichnisse bestätigen/einrichten und zwei (z.B. die beiden im Originalsystem eingesetzten) Programmadministratoren definieren (merken Sie sich dabei deren Initial-Passwort). Bestätigen Sie dabei alle Datenbankmeldungen positiv und beenden Sie winprosa.

Starten Sie winprosa erneut und melden sich als der (ggf. neue Interims-) Administrator mit dem Initial-Passwort an. Sie werden aufgefordert, sich ein neues Passwort zu geben.

  • Rufen Sie als nächstes den Dienst Datei > Datensicherung | Zurückholen auf (s.r.).
  • Voreingestellt sind Zielverzeichnis und Datenart PDV. Wählen Sie die Archivdatei Ihrer Datensicherung pdvxxxxxxxx-xxx.zip vom richtigen Ort (z.B. dem Stick), klicken Sie dann rechts auf  Alle  und haken Sie Benutzerverzeichnisse an. Klicken Sie dann auf  Zurückholen starten .
  • Wählen Sie anschließend die Datenart ADV, geben die Archivdatei advxxxxxxxx-xxx.zip (am richtigen Ort) an und klicken auf  Alle  und  Zurückholen starten .
  • Wählen Sie ggf. anschließend die Datenart KLV (falls Sie die Klausurenplanung einsetzen), geben die Archivdatei klvxxxxxxxx-xxx.zip (am richtigen Ort) an und klicken auf  Zurückholen starten .

Wenn Sie keine Dateien mit xxxxxxxx-xxx finden, können Sie auch solche mit konkreter Datumsangabe verwenden.

Nach Klick auf Schließen wird winprosa automatisch beendet. Nach Neustart können sich nur die Benutzer anmelden, die im Schulnetz offiziellen Zugang zu winprosa haben; die Interimsadministratoren sind ggf. gelöscht.

Wenn Sie unseren Tipps im Abschnitt 6.4 Archvierung der Zeugnisse gefolgt sind, dann haben Sie regelmäßig Archivdateien der von Ihnen ausgestellten Zeugnisse erstellt. Denken Sie daran, dass diese Archivdateien von der winprosa-eignen Datensicherung nicht gesichert werden. Sie müssen also derartige Archive selbstständig auf anderem Wege sichern. Das ist insbesondere wichtig, wenn Sie den alten PC, von dem Sie winprosa übertragen haben, hinterher aus dem Verkehr ziehen wollen.


 

  8.3 Umzug von winprosa auf einen neuen Server

In der Regel wird ein neuer Server als Ersatz für den alten aufgestellt, u.U. mit gleichzeitiger Erweiterung des Verwaltungssnetztes. Dabei werden Servername und Serververzeichnisse (Ordner) oft mit neuen Namen versehen, vor allem dann, wenn neuer und alter Server bis zum Abschluss der Datenübertragung parallel betrieben werden sollen.

Daher kommt meist eine identische Kopie der alten Verzeichnisstruktur auf den neuen Server nicht in Frage. Sie müssen vielmehr eine aktuelle Datensicherung erstellen, von einem Client aus winprosa auf dem neuen Server erstinstallieren und dann vom Client aus dort diese Datensicherung einlesen.

Bei der Wahl des Installations-Clients ist zu beachten, dass dort im persönlichen Startmenü der Programmordner CMH\winprosa erstellt/aktualisiert wird. Wenn dieser Client bereits ein winprosa-PC war, werden dadurch die alten Programmaufrufe überschrieben, mit der Konsequenz, dass an diesem Client nur das neue winprosa aufgerufen werden kann, während an allen anderen Clients noch das alte winprosa aufgerufen wird.

Details siehe auch 3. Installation im Netz und 8.2 Übertragung von winprosa auf einen neuen PC außerhalb des Verwaltungsnetzes.

Installieren Sie also winprosa von diesem Client aus auf dem neuen Server in einem verbundenen Laufwerk (z.B. P:; der Laufwerksbuchstabe P: muss auch auf allen anderen winprosa-Clients verfügbar sein, bzw. dort für winprosa aktuell verwendet werden). Sie brauchen keine Lizenzdaten einzugeben (arbeiten zunächst also mit der Demoversion), müssen aber zwei Interims-Programmadministratoren definieren (merken Sie sich dabei deren Initial-Passwörter). Bestätigen Sie dabei alle Datenbankmeldungen positiv und beenden Sie winprosa.

Starten Sie winprosa erneut und melden sich als der neue Interims-Administrator mit dem Initial-Passwort an. Sie werden aufgefordert, sich ein neues Passwort zu geben.

  • Rufen Sie als nächstes den Dienst Datei > Datensicherung | Zurückholen auf (s.r.).
  • Voreingestellt sind Zielverzeichnis und Datenart PDV. Wählen Sie die Archivdatei Ihrer Datensicherung pdvxxxxxxxx-xxx.zip vom richtigen Ort (z.B. dem Stick), klicken Sie dann rechts auf  Alle  und haken Sie Benutzerverzeichnisse an. Klicken Sie dann auf  Zurückholen starten .
  • Wählen Sie anschließend die Datenart ADV, geben die Archivdatei advxxxxxxxx-xxx.zip (am richtigen Ort) an und klicken auf  Alle  und  Zurückholen starten .
  • Wählen Sie ggf. anschließend die Datenart KLV (falls Sie die Klausurenplanung einsetzen), geben die Archivdatei klvxxxxxxxx-xxx.zip (am richtigen Ort) an und klicken auf  Zurückholen starten .

Wenn Sie keine Dateien mit xxxxxxxx-xxx finden, können Sie auch solche mit konkreter Datumsangabe verwenden.

Nach Klick auf  Schließen  wird winprosa automatisch beendet. Nach Neustart können sich nur die Benutzer anmelden, die im Schulnetz offiziellen Zugang zu winprosa haben; die Interimsadministratoren sind gesperrt.

Auf jedem weiteren winprosa-Client muss der freigegebene neue Schulverwaltungsordner mit dem gleichen lokalen Laufwerksbuchstaben (im Bsp. also P:) verbunden werden. Da sich die Zugriffsart auf den neuen Server geändert hat, müssen Sie von jedem dieser Clients aus jetzt noch das Programm P:\winprosa\setup\csetup.exe (o.ä.) starten. Dadurch wird auf jedem Client der Programmordner CMH\winprosa im persönlichen Startmenü eingerichtet bzw. aktualisiert.

Für alle winprosa-Clients gilt: Falls dort jeweils außerhalb des Startmenüs weitere Programmaufrufe/Links vorhanden waren (Taskleiste, Startseite, Desktop usw.), müssen diese entfernt werden, denn sie zeigen moch auf die alten Verzeichnisse auf dem alten Server.

Daher muss sichgestellt werden, dass während des Umzugs auf den neuen Server vom keinem Client aus auf den alten zugegriffen wird.

Auf die gleiche Weise können Sie später jederzeit weitere Clients einbinden und zu winprosa-PCs machen.

Beachten Sie Ausführungen zur Sicherung von Zeugnis-Archiven am Ende des Abschnitts 8.2.

Inhalt



 

9. Mehrfachinstallation / Problembehandlung

9.1 winprosa und Startmenü  9.2 Sichere Mehrfachinstallation  9.3 Hilfe bei Problemfällen

Wenn Sie winprosa ganz normal standardisiert installiert hatten und das Programm "rund" läuft, sind die folgenden Absätze jetzt nicht von Bedeutung und können getrost überlesen werden. Wenn Sie nicht wissen, wie winprosa bei Ihnen installiert ist oder wenn Sie diesbezügliche Sonderwünsche hegen oder Probleme haben, dann lohnt sich das Weiterlesen.

winprosa ist seit 2001 auf dem Markt. Damals war Windows 2000 aktuell, seither sind Windows XP, Windows Vista, Windows 7, 8 und 10 erschienen. Wenn man bei einem PC von einer typischen Lebenserwartung von drei bis fünf Jahren ausgeht, hat eine Schule, die von Anfang an mit winprosa gearbeitet hat, drei bis vier Umzüge von winprosa auf neue Verwaltungs-PCs teils unter Wechsel des Betriebssystems organisieren müssen und ist dabei vielleicht von Einzel-PCs auf ein Verwaltungs-Netz umgestiegen.

Zusätzlich hat sich die Hardware (Festplatten werden immer größer) und die Software (Windows wird immer besser gegen Malware geschützt, das Bedienungskonzept ändert sich daher laufend) immer weiter entwickelt. Und das "Personal" hat auch sicher gewechselt: die jeweils zuständigen winprosa-Administratoren/Oberstufenberater haben u.U. unterschiedliche Vorstellungen verwirklicht, wo sie winprosa residieren lassen wollten.

Es könnte also der Fall auftreten, dass die winprosa-Installation mittlerweile etwas "zerfleddert" ist. Meist merkt man das daran, dass durchgeführte Updates anscheinend nicht "angekommen" sind oder Dienste nicht mehr sauber arbeiten oder winprosa sich mit Demolizenz meldet, usw. . Manchmal läuft winprosa im Netz eigentlich rund, aber ein PC macht Schwierigkeiten. Daher werden in den folgenden Abschnitten Grundlagen dargestellt, Verhaltenstipps gegeben und Rettungs-, bzw. Konsolidierungsmaßnahmen beschrieben.


 

  9.1 winprosa und Startmenü

Es wurde bereits mehrfach ausgeführt, dass winprosa auf einem PC in der Regel nur einmal installiert werden soll. Dabei werden die Programmaufrufe im (persönlichen) Startmenü von Windows abgelegt (links: Windows 7; rechts: Windows 8 ff). Diese Programmaufrufe (Programm-Links) werden später beim Setup/Update-Prozess ausgewertet. Dieser Prozess greift nämlich ausschließlich auf die Programm-Links mit den Standardnamen im Startmenü zu.

Wenn ein Anwender während eines Update-Prozesses versehentlich die im Setup-Fenster vorgegebene Verzeichnisstruktur ändert, richtet der Update-Prozess die neuen Ordner am neuen Ort ein und passt die Programmaufrufe im Startmenü an die neuen Gegebenheiten an. Die alten Ordner werden aber nicht verändert; d.h., die Daten bleiben samt Programm am alten Ort erhalten, können aber nicht mehr vom Programm am neuen Ort bedient werden, da ja die Programm-Links im Startmenü auf die neue Ordnerstruktur am neuen Ort verweisen. Somit gibt es nun zwei winprosa-Installationen auf einem PC, eine "tote" mit Daten am alten Ort und eine aktive ohne Daten am neuen Ort.

Wenn ein Anwender auf die Idee kommt, neben der "scharfen" Installation mit den Echtdaten absichtlich noch eine Test-Installation mit Spieldaten auf dem gleichen PC einzusetzen, gerät er in das gleiche Dilemma, wie eben beschrieben.

Wenn Sie unbedingt neben der Arbeit mit Echtdaten auch mit Testdaten spielen wollen, dann installieren Sie eine zweite Version von winprosa auf einem anderen PC, z.B. auf einem Notebook; das können Sie dann auch mal mit aktualisierten Daten in eine Zeugniskonferenz mit nehmen. Details hierzu siehe in 8. Übertragung von winprosa auf einen neuen PC.

Andererseits wird im Abschnitt 4.2 winprosa an die Taskleiste anheften / auf dem Desktop verankern beschrieben, wie man zusätzliche Programmaufrufe für winprosa im System ablegen kann (s. auch r.o.). Diese kann man sogar umbenennen. So könnte man in der Taskleiste einen Link winprosa und einen weiteren winprosa-test unterbringen. Damit würde man das oben beschriebene Dilemma umgehen und sich dafür ein anderes einhandeln.

Wie eingangs erwähnt, verwendet der Setup/Update-Prozess immer die Programm-Links mit den Standardnamen im persönlichen Startmenü. Damit wird beim Updaten höchstens eine der beiden Programmversionen automatisch aktualisiert. Die andere, also z.B. winprosa-test, bleibt zunächst veraltet. Hat keine der Versionen Stadardaufrufe im Startmenü (z.B., weil die dort versehentlich gelöscht oder verschoben worden waren), dann geht der Setup-Prozess von einer Neuistallation aus und schlägt die Standardpfade vor. Wer jetzt nicht aufpasst, erzeugt nun eine dritte Version und damit noch mehr Chaos.

Wenn man aber winprosa-test beim Updaten "von Hand" anspricht, indem man deren Startordner im Setup-Fenster einträgt, dann kann man auch winprosa-test aktualisieren. Aber dabei werden auch die Einträge im Startmenü "aktualisiert": hatten diese vorher unter dem Namen winprosa auf winprosa verwiesen, verweisen diese nun unter dem gleichen Namen auf die falsche winprosa-Version winprosa-test.

Nur für Insider:

  • Unter Windows ist zwischen dem Speicherort des Programms und dem Speicherort des zugehörigen Startmenüeintrags zu unterscheiden. Dabei sind zweierlei Startmenüs zu unterscheiden, das öffentliche und das persönliche.
    In W10 spricht MS einfach vom Dateipfad und meint je nach Aufruf den Dateipfad zum Programm oder den Dateipfad zum Startmenüeintrag.
    In W8 spricht MS vom Speichort und meint damit den Speichort des Programms oder den Speicherort des Startmenüeintrags.
    In W7 vermeidet MS eine Benennung und spricht nur vom Öffnen und meint damit Öffnen des Programmspeicherorts oder Öffnen des zugehörigen Startmenüspeicherorts.
  • Die Speicherorte dieser Menüeinträge erreichen Sie daher direkt auf der Startseite/Startliste/Start über das Kontextmenü der Programmkacheln: in W10 über Mehr > Dateipfad öffnen; in W8 über Mehr > Speicherort öffnen und in W7 über Start > Alle Programme || öffnen
  • Für W7 - W10 gilt gleichermaßen:
    Das persönliche Startmenü des Benutzers nnnn ist abgelegt in  C: > Benutzer > nnnn > Appdata > Roaming > Microsoft > Windows > Startmenü  (C:\Users\nnnn\AppData\Roaming\Microsoft\Windows\Start Menu\).
    Das gemeinsame öffentliche Startmenü aller Benutzer (wird von winprosa nicht genützt) ist abgelegt in  C: > ProgramData > Microsoft > Windows > Startmenü  (C:\ProgramData\Microsoft\Windows\Start Menu\).
    Und die Taskbareinträge werden in C: > Benutzer > nnnn > Appdata > Roaming > Microsoft > Internet Explorer > Quick Launch > User Pinned > TaskBar (C:\Users\nnnn\AppData\Roaming\Microsoft\Internet Explorer\Quick Launch\User Pinned\TaskBar\).


 

  9.2 Sichere Mehrfachinstallation

Es gibt nur eine sinnvolle Situation, in der man ("kurzfristig") mit zwei winprosa-Versionen auf einem PC arbeiten möchte, nämlich anlässlich des Umstiegs von einer Datenbankanbindug zu einer anderen.

Anlässlich des Umzugs auf einen neuen Server ist dergleichen nicht nötig, wie in 8.3 Umzug von winprosa auf einen neuen Server dargestellt ist.

Angenommen, Sie arbeiten mit dem Datenbanktyp CMH und wollen umsteigen auf den Datenbanktyp SVP-BW. Die bereits in winprosa im Datenbanktyp CMH vorhandenen Schüler sollen weiter dort bleiben. Ein zweites winprosa mit Datenbanktyp SVP-BW soll die neuen Zehntklässler und deren Nachfolger aufnehmen.

Angenommen, Ihr altes winprosa mit CMH-Anbindung residiert in c:\cmh\winprosa\ und die Daten sind, wie früher üblich in c:\cmh\winprosa\daten\ abgelegt. Führen Sie dann folgende Schritte durch (eventuell kann der Schulinformatiker helfen):

  1. Legen Sie auf dem Desktop Kopien der Programm-Links winprosa und wprklausur aus dem Startmenü an, wie in Abschnitt 4.2 beschrieben ist.
  2. Benennen Sie diese um in z.B. winprosa-cmh und wprklausur-cmh.
  3. Installieren Sie winprosa erneut mit der aktuellen setup-p.exe. Geben Sie dabei im Setup-Fenster als Programmpfad z.B. c:\cmhneu\ und als Datenpfad/Basisverzeichnis z.B. c:\cmhneu\wprdaten\ an, also ein anderes Startverzeichnis (s. Abschnitt 2.3).
  4. Wiederholen Sie Punkt 1 exakt.
  5. Benennen Sie die neuen Links um in z.B. winprosa-svp und wprklausur-svp.
  6. Starten Sie winprosa-svp erstmalig und vollenden die Installation, wie in Abschnitt 4 beschrieben ist.

Mit der alten Programmversion müssen Sie mindestens noch drei Jahre arbeiten. Von allen Schülern mit Abitur sollten Sie die Zeugnisse archivieren, von NGO-Abbrechern sicherheitshalber den schulischen Teil des Fachhochschulzeugnisses erstellen.

Mindestens einmal pro Jahr müssen Sie beide Programmversionen updaten. Wie eingangs beschrieben wurde, erscheinen nach dem Start der Setup-Prozedur im Setup-Fenster die Daten derjenigen Version, die übers Startmenü gefunden wird. Z.B. steht dann in der Installationsverzeichnis-Zeile der Programmpfad c:\cmhneu. Da in einem Programmpfad nur eine Programmversion residieren kann, reicht dieser Eintrag zur Identifizierung. Führen Sie also den Setupvorgang durch. Starten Sie die Prozedur erneut und geben dabei in der Installationsverzeichnis-Zeile den anderen Programmpfad c:\cmh an.


 

      9.3 Hilfe bei Problemfällen

Vorsorge: Datenbank packen

Derzeit kann die Datenbank von winprosa 1500 Schülerdatensätze aufnehmen. Das entspricht 15 Jahrgängen zu je 100 Schülern (incl. der Koop-Schüler und der "gelöschmerkerten"!). Es ist nicht empfehlenswert zu testen, wie winprosa auf einen Überlauf in der zentralen Datenbank reagiert!

Wenn Sie den Füllgrad der Datenbank überprüfen wollen, klicken Sie im Dienst Bearbeiten > schülerweise | Stammdaten auf das Symbol alle (s.l.), dann können Sie rechts im Schülerfilter alle Schüler durch blättern und sehen oben die Anzahlen (eigene + Koop + gelöschmerkerte). Durch Klick auf das Symbol Jahrgang (s.r.) laden Sie wieder den aktuellen Jahrgang.

winprosa bediente die Jahrgänge von 2004 an. Da 2010 eine große NGO-Reform inkraft trat, kann winprosa keine Schüler der Jahrgänge 2004 bis 2009 mehr verarbeiten. (Mindestens) diese Jahrgänge können also jederzeit gelöscht werden.

Starten Sie dazu den Dienst Datei > Datenbank > Systemadministration | Datenbankpflege | Datenbank packen (s.r.). Im Auswahlfenster stellen Sie den Jahrgang ein, bis zu dem die Schüler-Datensätze entfernt werden sollen (im Bsp. also alle bis einschließlich Jahrgang 2009).

Nach Klick auf das Packsymbol (s.l.) erstellt winprosa zunächst eine Datensicherung und löscht anschließend die gewählten Datensätze aus der Datenbank.


Nachsorge: Troubleshooting

Für die folgenden Ausführungen kann es sinnvoll sein, den Schulinformatiker um Hilfe zu bitten.

Die Programmaufrufe für die cmH-Programme sind immer im persönlichen Startmenü in der Programmgruppe CMH untergebracht. Das Startmenü finden Sie unter C:\Users\nnnn\AppData\Roaming\Microsoft\Windows\Start Menu\Programs. nnnn ist der aktuelle Anmeldename.

Wenn Sie Programmaufrufe auf der Startseite, der Taskleiste oder dem Desktop ablegen wollen, müssen das immer Kopien der Programmaufrufe aus dem Startmenü sein!


A)

Wenn winprosa nicht mehr läuft, ist das Erste die Suche nach der aktuellsten externen Datensicherung. Hat man keine oder hat man den Verdacht, dass es neuere interne Datensicherungen gibt, ist das Nächste die Bergung aller internen Datensicherungen aus dem winprosa-Sicherungsverzeichnis (siehe auch 6. Datensicherung / Archivierung).

Falls die Vermutung besteht, dass die aufgefundenen internen Datensicherungen veraltet sind, z.B. weil man weiß, dass laufend Datensicherungen erstellt werden, liegt der Verdacht nahe, dass ungewollte Mehrfachinstallationen vorliegen. Es ist nicht eindeutig klar, welche die aktuelle mit den jüngsten Datensicherungen ist/war. Also müssen ggf. alle Sicherungsverzeichnisse aufgespürt werden, siehe C) ff. .


B)

Wenn winprosa immer normal gelaufen war und nun plötzlich nach dem Start abbricht, können Sie versuchen, den Fehler einzugrenzen, indem Sie das Programm reduziert neu starten, indem Sie einige der folgenden Optionen anhaken, bzw. die Haken entfernen (s.r.):

  • Starten, ohne die letzten Fenstereinstellungen zu laden,
  • ohne die Datenbank zu öffnen,
  • ohne die automatische Sicherung durchzuführen.

Wenn das Programm dann startet, können Sie im Dienst Datei > Datenbank > Sytemadministration | Verzeichnisse die Verzeichnisstruktur auslesen, die winprosa erwartet und diese singemäß mit nebenstehendem Bild vergleichen (s.l.). Sind keine Auffälligkeiten zu erkennen, können Sie versuchen, eine Datensicherung einzulesen (siehe 6.3 Zurückholen einer Datensicherung).

 

Wenn winprosa gar nicht startet oder keine Daten findet oder sich sonstwie merkwürdig verhält, kann das an einem Bedienungsfehler liegen (z.B. ungewollte Mehrfachinstallation) oder einem Dateisystemfehler/Speicherfehler. Für letzteres ist der IT-Dienstleister zuständig. Bedienungsfehler können Sie vielleicht korrigieren.


C1)

winprosa lässt sich immer starten durch direkten Aufruf des Programms winprosa.exe an dessen Speicherort. Also muss man herausfinden, wo überall winprosa.exe abgelegt ist.

Dazu können Sie das Kontextmenü der Programm-Links verwenden. In Windows 7 rechtsklicken Sie auf den Programm-Link und wählen  Dateipfad öffnen . In Windows 8 rechtsklicken Sie auf den Programm-Link und wählen  Speicherort öffnen ; dort öffnen Sie nochmals das zugehörige Kontextmenü und wählen dann  Dateipfad öffnen . So finden Sie den Programmordner von winprosa.


C2)

Im Kontextmenü jedes winprosa-Programm-Links können Sie auch dessen Eigenschaftendialog verwenden (s.r.). In der Zeile Verknüpfung | Ziel steht der vollständige Programmpfad (also einschl. Programm). In der Zeile Verknüpfung | Ausführen in steht der Programmpfad (ohne Programm).

Damit kennt man die Speicherorte aller winprosa-Programmordner (Programmpfad) auf dem PC, die über Links erreichbar sind, selbt wenn winprosa nicht mehr startbar ist.


C3)

Um den jeweils zugehörigen Datenpfad zu finden, starten Sie die Setup-Prozedur setup-p.exe und geben im Setup-Fenster (s.r.) in der oberen Zeile der Reihe nach einen der gefundenen Programmpfade ein (ohne winprosa\). In der unteren Zeile blendet die Prozedur jeweils den zugehörigen Datenpfad ein.


D)

Wenn aber keine der so auffindbaren Versionen die Daten, bzw. Datensicherungen enthält, gibt es vielleicht eine Version, zu welcher der Programm-Link "verlorengegangen" ist. Dann müssen Sie diese Version im Datei-Explorer aufspüren; lassen Sie nach winprosa.exe (Art=Programm) suchen, finden Sie das Programmverzeichnis, lassen Sie nach datenbank (Art=Ordner) suchen, finden Sie das Datenverzeichnis, das die Datenbank enthält und in dessen "Nähe" das Sicherungsverzeichnis zu finden ist.

Links wurden zwei Programm-Installationen gefunden, eine erste in c:\cmh\ und eine zweite in d:\sv\.

Aber rechts wird nur ein Datenbankverzeichnis gefunden, nämlich in d:\sv\winprosa\. Somit handelt es sich bei der ersten Installation um eine hoffentlich noch vollständige, während der zweiten Installation die Daten fehlen (vielleich ist sie nie fertig gestellt worden).

Es wäre nun einen Versuch wert, die erste Installation direkt in deren Programmverzeichnis zu starten.

Falls die Zuordnung von Programversion und zugehörigen Daten unklar ist, können Sie wie zuvor mittels der Setup-Prozedur die Zuordnung klären.

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