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Kurswahlverarbeitung II in winprosa  


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Kurswahlverarbeitung II in winprosa

 

  1. Einführung
    Kurskombinationen
    Vorgehensweisen
  2. Parallelkurseinteilung und Tutorzuweisung
    Schülerweise Parallelkurszuweisung
    Kursweise Parallelkurszuweisung
    Parallelkurseinteilung in Religionslehre/Ethik
    Tutorzuweisung
    Druck von Kurslisten, Tutorlisten und Jahrgangslisten
      Version 2016, 18.10.15     Version 2017
  1. Bändereinteilung
    Übersicht
    Karteikarte Bänder
    Banderstellung
  2. Stundenplanerstellung
    Stundenpläne
    Raumzuweisung
  3. Listen- und Plandruck



 

1. Einführung

Thema überspringen  

Kurskombinationen

Wenn ein Fach von vielen Schülern belegt wird, müssen dafür mehrere Parallelkurse angeboten werden. Auf diese Kurse müssen die Schüler verteilt werden. Für z.B. 80 Schüler werden i.d.R. Kurse im Umfang von zusammen ca. 140 WoStd. angeboten (je nach Organisationserlass). Da pro Schulwoche nur ca. 50 WoStd. zur Verfügung stehen, müssen also in jeder WoStd. ca. drei Kurse gleichzeitig unterrichtet werden.

In jeder WoStd. liegt also ein Band (Schiene), gebildet aus mehreren Kursen; d.h. Kurse werden zu Bändern kombiniert. Soll ein Schüler einem Kurs zugewiesen werden, der schon in einem Band liegt, darf dieser Schüler logischerweise noch keinem anderen Kurs dieses Bandes zugewiesen sein, sonst würde eine Kurskollision oder Bandkollision erzeugt werden.

Wenn Schüler in winprosa auf die Kurse verteilt werden, kann die direkte Kurszuweisung verwendet werden oder die Zuweisung unter Schienenkontrolle (Bandkontrolle/Kollisionskontrolle). Dabei gilt, alle Parallelkurse eines Faches (getrennt nach Kursart, z.B. nach Kern- und Nebenfächer) sind durchnummeriert, beginnend mit 0. Ist ein Schüler im (fiktiven) 0. Kurs, dann ist er noch keinem (echten) Parallelkurs zugewiesen. Gibt es in einem Fach nur einen Kurs, so richtet winprosa die "Parallelkurse" 0 und 1 ein.

Eine Kollisionskontrolle kann natürlich nur bezüglich solcher Kurse erfolgen, die bereits Bändern zugewiesen sind. Dabei können die Wochenstunden eines Kurses durchaus auf mehrere Bänder verteilt sein.

Beispiele für unterschiedliche Vorgehensweisen

Man kann lauter zweistündige Bänder konzipieren, dann werden alle vierstündigen Kernfächer eben auf jeweils zwei zweistündige Bänder verteilt, ev. zusammen mit den Nebenfächern. Oder man bildet für die Kernfächer vierstündige Bänder und zweistündige Bänder für die Nebenfächer. Dabei ist erstrebenswert, jedes Band möglicht zu 100% zu füllen, damit die Schülerstundenpläne später möglichst hohlstundenarm gestaltet werden können. Mischformen aind natürlich möglich.

Deutsch und Mathematik werden von allen Schülern belegt. Wenn man nun ein vierstündiges Deutschband mit allen Deutschkursen und ein entsprechendes Mathematikband erstellt, können die Schüler direkt auf die Kurse verteilt werden, da keine Kollisionen entstehen können. Jedes Band ist optimalerweise zu 100% gefüllt.

Es kann päd. wünschenswert sein, die Deutscheinteilung und die Mathematikeinteilung gleich zu gestalten. Dann kann man erst die Deutschkurse z.B. per direkter Kurszuweisung füllen (z.B. klassenweise) und dann diese komplette Einteilung übertragen auf Mathematik.

Die "Mittelstufen-Nebenfächer" G, Gk, Gg (Ek), Bk, Mu und das neue Fach Wi dürfen als Kernfach nicht miteinander belegt (kombiniert) werden. Sie können also kollisionsfrei in ein (Mammut-)Band gepackt werden. Jetzt genügt es an den meisten Schulen, erst alle Schüler in ihren Fächern dem ersten Kurs zuzuweisen und dann alle Kurse ins "NF"-Band zu packen. Allerdings wird sich hier meistens keine 100%-Belegung ergeben, da es keine Kernfachverpflichtung diesbezüglich gibt. Und es ist sehr unwahrscheinlich, dass ein weiterer Kernfachkurs gefunden werden kann, um das Band auf 100% aufzufüllen.

Die restlichen Kernfachkurse müssen nun auf möglichst wenig Bänder verteilt werden, eventuell zusammen mit den Nebenfächern in zweistündigen Bändern.

Für Religionslehre/Ethik lässen sich ebefalls 100%-Bänder erzeugen. Aber alle hier vorgestellten Gedankenspiele klappen nur, wenn es genügend viele teilbare Fächer gibt und wenn einzelne Lehrer nicht mehrere Parallelkurse unterrichten und wenn Fachraumprobleme nicht zuviele Einschränkungen provozieren.

Die Banderstellung ist eine zentrale Aufgabe für den Oberstufenberater/Stundenplanersteller. An Gymnasien mit kleiner NGO (deutlich weniger als 60 Schuler pro JSt) genügen die Band-Möglichkeiten von winprosa vollauf. Bei deutlich mehr Schülern pro JSt liefert ergänzend der Kursmodul in Untis hervorragende Ergebnisse in kurzer Zeit.

Somit ergeben sich in winprosa folgende Arbeitsweisen:
  • Einzelzuweisungen zu Parallelkursen
  • Kursweise Parallelkurszuweisungen
  • Parallelkurszuweisungen im Verlauf der Bändererstellung
  • Vor- und Nacharbeit im Zusammenspiel mit Untis
flankiert von folgenden Zusatzarbeiten:
  • Stundenplan zusammenstellen/einlesen
  • Raumzuweisung
  • Listendruck
  • Stundenplandruck

Inhalt




 

2. Parallelkurseinteilung und Tutorzuweisung

Thema überspringen 2.1 Schülerweise Parallelkurszuweisung  2.2 Kursweise Parallelkurszuweisung 
2.3 Parallelkurseinteilung in Religionslehre/Ethik  2.4 Tutorzuweisung  2.5 Listendruck

 

  2.1 Schülerweise Parallelkurszuweisung

Wählen Sie die schülerweise Verarbeitung über Bearbeiten > schülerweise oder mittels und aktivieren Sie dort die Registerkarte Parallelkurse (s.r.). Die Tabelle in diesem Karteiblatt ist dem Fächerblock bei der Kurserfassung nachempfunden und stellt die einfachste Kurszuweisungsmöglichkeit dar.

In diesem Dienst erfolgen alle Parallelkurszuweisungen ohne Kollisionskontrolle (Schienenkontrolle); darauf wird oben im Fenster hingewiesen. Daunter ist die Zuweisungstabelle zu sehen. Offensichtlich ist das 3. Semester (12.1) aktiv.

In der Mitte der Tabelle sehen Sie den üblichen Fachkanon samt Kurswahl des aktuellen Schülers, darunter die Nummern der zugewiesenen Parallelkurse in den einzelnen Fächern. Darüber sehen Sie die einzelnen Parallelkurse als grüne (nicht belegt) oder orangefarbene (belegt) Kästchen, wobei jeweils der „nullte“ Kurs bedeutet, dass noch keine Zuweisung erfolgt ist (im Bsp. bei Psy).

Durch Anklicken eines Kästchens wiesen Sie den Schüler dem entsprechenden Kurs zu (je nach eingestelltem Halbjahr). Diese Verarbeitung erfolgt ohne Rücksicht auf eventuell bestehende Bänder (Schienen), kann also u.U. Kollisionen in Schienen verursachen. Dafür ist hier die gesamte Kurswahl des Schülers zu sehen.

Dieser Modus hat aber Vorteile bei der Sonderverarbeitung im entsprechenden Feld links unter dem Fächerblock (s.r.). Vor allem, wenn Sie dort das untere Kontrollkästchen anhaken, können Sie die folgenden Standardarbeiten mit jeweils einem Tastendruck für den ganzen Jahrgang erledigen.

Das obere Kontrollkästchen ist ein Duplikat des entsprechenden Kästchens ganz oben im Fenster: Da die Kurszuweisung i.d.R. für alle Semester identisch ist (Schüler wechseln nur im "Notfall" ihre Parallelkurse), kann hier eingestellt werden, dass die aktuelle Eintragung für alle Folgesemester übernommen werden soll.


Mit  Halbj x >> Halbj y  übertragen Sie eine im Vorsemester bestehende Parallelkurseinteilung aller Fächer auf das aktuelle Semester (im Bsp. 2>>3). Damit übertragen Sie also ggf. die gesamte Parallelkurszuweisung von JSt1 nach JSt2.
Mit  1 >> A  weisen Sie den Schüler in allen seinen unteilbaren Fächern dem ersten Kurs zu (also in Fächern, die nur in einem Kurs gegeben werden).
Mit  0 >> A  weisen Sie den Schüler in allen Fächern dem 0. Parallelkurs zu, d.h., Sie löschen seine gesamte Parallelkurseinteilung.
Mit  QuFach >> ZFach  öffnen Sie ein neues Fenster (s.u.), in dem Sie die Kurseinteilung von einem Fach auf andere Fächer übertragen können. Im Bsp. wird ggf. die gesamte Deutscheinteilung auf Mathematik übertragen.


 

  2.2 Kursweise Parallelkurszuweisung

Wählen Sie die kursweise Verarbeitung über Bearbeiten > kursweise oder mittels und aktivieren Sie dort die Registerkarte Parallelkurse.

Im Bild (s.r.) sehen Sie die typische Anordnung der Fenster bei der kursweisen Verarbeitung: links die eigentlichen Registerkarten und rechts der Kursfilter (siehe auch Bedienung von winprosa > 4. Kursfilter). Alle Eintragungen erfolgen hier ggf. unter voller Kollisionskontrolle (Schienenkontrolle).

Achten Sie darauf, dass im Schülerfilter keine Teilauswahl aktiv ist, sondern alle Schüler ansgewählt sind (siehe auch Bedienung von winprosa > 3. Schülerfilter).

Im Bild ist oben im Kursfilter die generelle Kursbelegung aktiviert (d.h., alle Kurse des Faches werden dargestellt). Anschließend ist das (ganze) Fach Deutsch ausgewählt (und nicht ein einzelner Deutschkurs). Da alle Deutschkurse entweder schon im Deutschband liegen oder noch gar keinem Band zugewiesen sind, kann es hier zu keinerlei Kollisionen kommen.

In der Tabelle sind über den Parallelkursnummern die aktuellen Schülerzahlen (Summen) eingetragen. Offensichtlich ist von den 78 Schülern nur einer noch keinem Parallelkurs zugewiesen. Je nachdem, wohin Sie klicken, lösen Sie unterschiedliche Eintragungen aus, wie die Montage zeigt:

Klicken sie in ein leeres Kursfeld, wird der Schüler dort eingetragen. Würde eine Eintragung zur Kollision führen, ist das betreffende Feld mit "-" gekennzeichnet, also gesperrt.

Klicken Sie im Tabellenkopf, buchen Sie alle noch unverplanten Schüler in den gewählten Kurs (falls kollisionsfrei), oder alle Schüler zurück in den nullten Kurs.

Im Bsp. wird man den unverplanten Schüler dem kleinsten Deutschkurs zuweisen durch Klick in dessen Leerfeld.

Englich belegen offensichtlich nicht alle Schüler, fünf Schüler haben andere Fremdsprachen gewählt (s.r.). Ein Englichband wäre somit kein 100%-Band. In der Tabelle sind Sperrvermerke eingetragen, also ist bereits eine Verteilung auf Bänder erfolgt, sodass die Kollisionskontrolle greift.

Offensichtlich sind der 2. und 3. Englichkurs recht klein. Es wäre also sinnvoll, einige Schüler vom 1. und 4. Kurs auf die kleinen Kurse umzubuchen. Aber im Bild geht das bei keinem der angezeigten Schüler kollisiondfrei!

Bildende Kunst als Kernfach haben nur 5 Schüler belegt (s.l). Wenn die Schule nun keine Nachbarschule findet, die die Künstler aufnemen kann, besteht die Gefahr, dass BK nicht angeboten werden kann. Dann genügt es, erst alle Schüler in den nullten Kurs zurück zu buchen und dann deren diesbezügliche Kursbelegung zu löschen.

Deren Kurswahlprotokolle werden dann beim Neuaufruf als fehlerhaft gekennzeichnet, damit diese Schüler "umwählen" können.


 

  2.3 Parallelkurseinteilung in Religionslehre/Ethik

Wählen Sie die kursweise Verarbeitung über Bearbeiten > kursweise oder mittels und aktivieren Sie dort die Registerkarte Parallelkurse.

Das Stammdatenmerkmal Besuchter Religions-/ Ethikunterricht muss bei allen Schülern unbedingt erfasst sein. Stellen Sie dann im Schülerfilter die Reihelfolge Nach bes.Rel'Unt. ein (s.r.). Dadurch werden die Schüler in der Reihenfolge Ethik - ev. Religion - kath. Religion ausgegeben.

Wählen Sie im Kursfilter das Fach Ethik an. So können Sie leicht die Ethiker den Etikkursen zuweisen, wie im Bild gezeigt wird.

Genauso verfahren Sie mit den Katholiken und den Protestanten. Wählen Sie dazu im Kursfilter das Fach Rel an. Da die Religionszugehörigkeit keine Bewertungsrolle im Abitur spielt, unterscheidet winprosa nicht zwischen den Konfessionen. Legen Sie also selber fest, welche Parallelkurse für die Protestanten und welche für die Katholiken eingerichtet werden. Die Unterscheidung erfolgt im schuleigenen Kurskürzel, z.B. re1, re2, rk1, rk2, usw. (Details siehe Kurswahlverarbeitung I > ... > 1.3 Kurseigenschaften

Stellen Sie zur Verdeutlichung probehalber im Schülerfilter die alphabetische Reihenfolge ein (s.l.). Dadurch wird auch die Reihenfolge in der Parallelkurstabelle "alphabetisiert" und daher für eine leichte Religionskurzuweisung weniger brauchbar


 

  2.4 Tutorzuweisung

Wählen Sie die kursweise Verarbeitung über Bearbeiten > kursweise oder mittels und aktivieren Sie dort die Registerkarte Tutoren u. Kurse.

In der Fenster-Symbolleiste (s.l.) können Sie mittels und zwischen der Anzeige nach Fächern und der nach Tutoren wählen. Im Bild (s.r.) ist die Anzeige nach Fächern eingestellt. Dort sind mochmals Fächer eingestellt, denn möglich wären auch Kurse.

Wählen Sie durch Klick auf das linke Symbol die Anzeige nach Fächern und stellen Sie rechts in der Fachauswahl z.B. Deutsch (4D) ein, wie in Bild 4.6.4.1 gezeigt. In der Tabelle sehen Sie alle Schüler (natürlich gemäß Auswahl im hier nicht gezeigten Schülerfilter) und können nun leicht Tutorkürzel eintragen.

Eleganter ist die gruppenweise Tutorzuweisung (Bild 4.6.4.2). Angenommen die Kurslehrer der drei Deutschkurse sollen jeweils den ganzen Kurs als Tutorium übernehmen. Stellen Sie in der Fachauswahl den ersten Deutschkurs ein und tippen Sie beim ersten Schüler des Kurses das Tutorkürzel ein. Nach Klick auf das Kopiersymbol wird dieser Tutor in den Merker übernommen und nach Klick auf das Einfügesymbol wird er bei allen Schülern der Auswahl eingetragen.

Wenn Sie den Cursor auf das Tutorfeld bei einem einzelnen Schüler setzen, dann trägt ein Klick auf ein zuvor gemerktes Tutorkürzel dort ein.


 

  2.5 Druck von Kurslisten, Tutorlisten und Jahrgangslisten

winprosa kennt bekanntlich interne und extere Formulare. Näheres hierzu wird demnächst in Formulare und Druckaufträge > 1. Druckaufträge dargestellt.

Im vorliegenden Abschnitt sind die internen Listen gemeint, die im Dienst Bearbeiten > kursweise | Tutoren u. Kurse erzeugbar sind.

Kurslistendruck

Zum Druck von Kurslisten wählen Sie durch Klick auf das Symbol die Anzeige nach Fächern und markieren Sie die gewünschten Kurse/Fächer in der Fachauswahl (analog zu Bild 4.6.4.1). Nach Klick auf startet der Druckdialog, wie er in Kapitel 6 beschrieben ist und Sie können einfache Kurslisten drucken.

Tutorlisten und Jahrgangslisten

Zum Druck von Tutorlisten und Jahrgangslisten wählen Sie durch Klick auf das Symbol die Anzeige nach Tutoren und markieren Sie die gewünschten Tutoren oder den Jahrgang in der Tutorauswahl. Nach Klick auf startet der Druckdialog und Sie können einfache Tutor- oder Jahrgangslisten drucken.

In Kapitel 6. werden Druckaufträge ausführlich beschrieben, dort wird auch der allgemeine Druckdienst beschrieben, über den weitere Formulare möglich sind.


Inhalt




 

3. Bändereinteilung

Thema überspringen 3.1 Übersicht  3.2 Karteikarte Bänder  3.3 Funktionen, Symbole und Knöpfe 
3.4 Bändereinteilung 

 

  3.1 Übersicht


Im Programmdienst Planungsarbeiten stellen Sie die Kurse übersichtlich zu Bändern zusammen, verteilen dabei die Schüler ggf. auf die Parallelkurse der einzelnen Fächer, gliedern die einzelnen Bänder zum Jahrgangsstundenplan und drucken Kontrolllisten, Übersichtspläne und Schülerstundenpläne.

Dabei besteht jedes Band (Schiene, Kopplung) aus lauter gleichzeitig stattfindenden Kursen, derart, dass kein Schüler mehr als einen Kurs eines Bandes besuchen darf (sonst würde eine Kurskollision entstehen). Jeder einzelne Kurs kann dabei durchaus auf mehrere Bänder verteilt sein, so könnte sich z.B. das Kernfach Geschichte in vier verschiedenen Bändern wiederfinden (aber so, dass in keinem der beteiligten Bänder wegen Geschichte eine Kurskollision entsteht). Ferner darf natürlich kein Lehrer im Band mehrer Kurse unterrichten.

Die Herausforderung für die Stundenplaner besteht darin, dass z.B. 80 Schüler ca. 140 Wochenstunden Unterricht benötigen, das Wochenzeitraster aber i.d.R. nur 50 Wochenstunden groß ist (Fünf-Tage-Woche à 10 Stunden pro Tag), folglich im Schnitt in jeder Unterrichtsstunde ca. drei Kurse parallel unterrichtet werden müssen. Dies soll so organisiert werden, dass die Hohlstundenbelastung und die Nachmittagsbelastung der Schüler minimiert wird. D.h., alle Kurse sollen in möglichst wenigen und "dichten" Bändern organisiert sein. Ein optimal dichtes Band (100%-Band) wird vom ganzen Jahrgang besucht.

Denkbar sind Fächerbänder, Kern- und Nebenfachbänder und Mischbänder:

  • Je ein Fachband kann z.B. für jedes der Fächer Deutsch und Mathematik erstellt werden. Weil beide Fächer Pflichtkernfächer sind, entstehen so zwei vierstündige 100%-Bänder. Nimmt man die zweistündige Geschichte und zwei Stunden der vierstündigen Geschichte zum Geschichtsband zusammen, entsteht ein weiteres zweistündiges 100%-Band. In gleicher Weise kann ein Religion/Ethik-Band und ein Sportband erzeugt werden. Erdkunde- und Gemeinschaftskunde-Band könnten (wenigstens halbjahresweise) auf gleiche Weise erzeugt werden.
    Es bleiben aber von den Kernfächern in zweistündigen Bändern zweistündige Reste übrig, die in Mischbändern verplant werden müssen.
  • Man könnte alle vierstündigen Kurse in Kernfachbändern kombinieren und alle zweistündigen in Nebenfachbändern. Das verspricht die kompaktesten Bandmodelle, klappt aber nicht, wenn Schülern erlaubt wird, freiwillig zusätzliche Kernfächer zu belegen (Details siehe Kurswahlverarbeitung I > ... > Nutzen-Kosten-Abschätzung).
  • Mischbänder kombinieren wild zwei- und zwei+zwei-stündige Kursstunden.
  • Erst könnte man alle nichtteilbaren Kurse auf möglicht wenig Bänder verteilen; dabei entstehen im schlimmsten Fall so viele Bänder, wie Kurse zu verteilen sind. Dann könnte man versuchen, die teilbaren Fächer auf diese Bänder zu verteilen. Dabei entstehen Mischbänder.
  • Da z.B. Deutsch und Mathematik sicher teilbare Fächer sind, könnte man auch versucht sein, diese Fächer auf (dann zunächst weniger dichte) andere Bänder zu verteilen und so die Wochenstunden für Deutsch und Mathematik im Zeitraster "einsparen". In der Folge entstehen Mischbänder.

Zusätzliche Komplikationen entstehen durch Aufsetzerkurse, Koop-Kurse, jahrgangsstufenübergreifende Kurse und jahrgangsstufenübergreifende Koop-Kurse!

Die Summe aller Bandwochenstunden darf nie größer sein, als die Anzahl zur Verfügung stehender Zeitrasterwochenstunden. Ideal wäre ein Jahrgangsstufenplan, der nur die Vormittage der Woche belegen würde. Dann wären alle Nachmittage frei für Hausaufgaben etc. Das wird selten erreichbar sein, aber wenn es gelingt, wenigstens in JSt2 die Nachmittage weitgehend frei zu halten, kann diese Zeit für die Prüfungsvorbereitung genutzt werden ("Orchideenfächer" in JSt1 belegen!)

winprosa bietet starke Hilfsdienste für die kollisionsfreie Kombination von Bändern, dabei werden ggf. auch auftretende Kurslehrerkollisionen vermieden. Aber dabei kommt keine ausführliche Automatikverarbeitung zur Anwendung. Das Durchrechnen der vollständigen Kombinatorik mit zig Millionen Möglichkeiten überlässt winprosa dem Stundenplanprogramm gp-Untis.

Zum Kursplanungsmodul in Untis bietet winprosa eine bidirektionale Schnittstellen an, um die Kurswahlen der Schüler zu exportieren und die errechneten Parallelkurseinteilungen und Bänderzusammensetzungen ggf. samt Stundenplan zu importieren, Dazu ist in Untis die Gegenschnittstelle zu winprosa vorhanden (Details siehe Datenübertragung zwischen Untis und winprosa > 3.2 Verplanung der vierstündigen Kernfächer).


 

  3.2 Karteikarte Bänder


Das Kombinieren von Kursen zu Bändern, also die Banderstellung, wird in diesem und dem Abschnitt 3.3 beschrieben. Ein kollisionsfreies Bänderschema (Bändermodell) ist Voraussetzung für das Erstellen von Jahrgangsstundenplänen, das im im Abschnitt 3.4 erläutert wird.

Aktivieren Sie die Registerkarte Bänder über Bearbeiten > Planungsarbeiten oder mittels .

Im Schülerfilter müssen natürlich alle Schüler ausgewählt sein (bzw. mindestens die eigenen). Achten Sie auch auf die dort eingestellte Reihenfolge. Und natürlich muss der Schreibschutz abgestellt sein (grüne Ampel).


Fenstereinteilung

Die Registerkarte Bänder ist zweigeteilt:

Links im einspaltigen Kursbereich sind unten die zweiteilige Kurstabelle und darüber die zugeordnete Kursschülerliste des ausgewählten Kurses in der Reihenfolge laut Schülerfilter angeordnet.

Rechts im mehrspaltigen Bänderbereich sind oben die  Kollisionsliste , daneben die  Passliste , daneben die  Band-Schaltknöpfe , darunter links das  Kopplungsfenster , daneben die zugehörige Bandschülerliste, rechts die Bändertabelle und ganz rechts der  Kollisionszähler .

In allen Schülerlisten werden die Schüler immer in der Art und Reihenfolge dargestellt, die im Schülerfilter eingestellt ist (im Bsp. also nach/mit Schülernummern).


Beispiel

Kursbereich

In der Kurstabelle ist der Kurs 4D 01 markiert. Darunter ist abzulesen, dass dieser Kurs bereits im Band D1/D2/D3/D4 enthalten ist (Bandname frei gewählt, aber "sprechend"), wobei das Band mit 78 Schülern belegt und vierstündig ist. In der Kursschülerliste sind die Schüler von 4D1 angezeigt.

In der Kurstabelle sind neben Kurse auch Fächer ohne Kursangabe aufgeführt (z.B. 4F, 4I und 2BK), darin sind die noch nicht verplanten Schüler dieser Fächer. Da es für D und E derartige Anzeigen nicht gibt, sind für diese Fächer bereits alle Schüler verplant.

Bänderbereich

In der Bändertabelle ist das Band (Kopplung) c1/sf2 markiert; dessen Kurse 2Ch01 und 2SF02 sind im Kopplungsfenster aufgelistet. In der zugehörigen Bandschülerliste sind alle Schüler der Kopplung (Band) aufgelistet. Unter der Bändertabelle ist angegeben, dass alle derzeit definierten Bänder zusammen 44 Bandwochstunden verbrauchen.

In der Kollisionsliste wird angezeigt, welche 10 Schüler aus 4D1 mit dem Band c1/sf2 kollidieren und in der Passliste wird angezeigt, welche 9 Schüler in die Kopplung passen (würden).

Der Kollisionszähler wurde mittels aktiviert. Er zeigt nun auch für alle anderen schon definierten Bänder die Anzahlen kollidierender und passender Schüler an. Im Kollisionszähler werden zusätzlich diejenigen Bänder speziell gekennzeichnet, die den links in der Kurstabelle markierten Kurs bereits enthalten.


 

  3.3 Funktionen, Symbole und Knöpfe


Über dem Register liegt die gemeinsame Fenster-Symbolleiste (s.l.) und auf der Karteikarte Bänder befinden sich rechts oben die Band-Schaltknöpfe (s.r.).
Weitere Schaltflächen sind , , und die Titelzeile der Kurstabelle


Die folgenden Funktionen stehen somit zur Verfügung:

Bändergesamtlöschung: Durch Klick auf wird (nach Rückfrage) die komplette Bändereinteilung (ggf. samt Bandnamen) gelöscht. Die Parallelkurszuweisung bleibt dabei bestehen.

Automatische Bandeinteilung: Nach Klick auf werden alle nicht teilbaren Kurse nach heuristischer Methode auf Bänder verteilt.

Passende Schüler vorschlagen: Nach Markieren eines nullten Kurses in der Kurstabelle und Markieren eines zugehörigen Parallelkurses im Kopplungsfenster nimmt der Knopf den Fachnamen an, z.B. und dient zum Aufrufen des zugehörigen Auswahlfensters (s.r.).


Bänderteilung: Mittels kann das aktuelle Band geteilt werden, um z.B. einen zweistündigen Kurs in ein vierstündiges Band packen zu können. Dabei öffnet sich das Splittfenster (s.r.). Nach Wahl der neuen Stundenzahl und der neuen Bändernummer kann die Teilung vollzogen werden.

Im Bsp. ist die neue Stundenzahl 1 angeklickt, also wird das alte Band in zwei Bänder mit 3 und 1 Wochenstunden gesplittet, wobei der dreistündige Rest in ein neues (leeres) Band kommen soll.


Plandaten drucken: Über das Auswahlfeld des Druck-Symbols (s.r.) können Bandlisten (Kopplungstabellen) und Pläne ausgegeben werden.


Bändertabelle sortieren: Über das Auswahlfeld des Sortier-Symbols (s.r.) wird die Reihelfolge in der Bändertabelle eingestellt. Zusätzlich:
Passende Bänder nach vorne: Nach Markieren eines Kurses werden die Bänder in der Bändertabelle so umgereiht, dass diejenigen mit den wenigsten Kollisionen zuerst angezeigt werden (Kollisionszähler zuschalten!).
Bänder mit markierten Kursen nach vorne: Nach Markieren eines Kurses werden alle Bänder des markierten Kurses in der Bändertabelle nach vorne gereiht (und somit angezeigt).


Bandnamen vergeben: Mittels kann dem aktuellen Band in der Bändertabelle ein (sprechender) Name gegeben werden.


Bandübersicht aufrufen: Mittels wird das Verteilungsfenster aufgerufen (s.r.). Von dort aus kann die Bandübersicht gedruckt werden.


Kollisionszähler anzeigen: Mittels wird der Kollisionszähler aktiviert, der mit der Bändertabelle korreliert ist.

Plandatei laden: Mittels wird der Ladedialog für Plandateien gestartet. Damit wird ein bereits erstelltes Bandmodell geladen.
Zunächst erscheint eine Sicherheitsabfrage mit dem Hinweis, dass durch Laden einer Datei die aktuelle überschrieben wird. Dann erscheint der windowstypische Verzeichnisdialog. Sie können Plandateien auch in den Verzeichnissen der anderen winprosa-Benutzer suchen.

Plandatei speichern: Nach Klick auf muss ein Name der Plandatei eingegeben werden, dann wird die Datei im aktuellen winprosa-Benutzerverzeichnis abgelegt. Damit wird also ein erarbeitetes Bandmodell abgespeichert.

Kurs aus Band herauslösen: Ziehen Sie einen Kurs aus dem Kopplungsfenster in den Papierkorb , dann wird er aus dem zugehörigen Band herausgelöst.

Bänder einzeln löschen: Ziehen Sie ein Band aus der Bändertabelle in den Papierkorb , dann werden die Kurse des Bandes freigesetzt. Der Bandname bleibt im leeren Band auf Wunsch noch vorhanden, kann aber jederzeit überschrieben werden.

Parallelkursfenster aufrufen: Mittels wird das Parallelkursfenster des aktuellen Kurses aufgerufen.

Umbuchen von Schülern (im Kursbereich): Um Schüler in einen anderen Parallelkurs um zu buchen, wählt man in der Kurstabelle einen Kurs und öffnet mittels das Parallelkursfenster, in dem die Schüler des Faches umgebucht werden können.

Kurstabelle sortieren: Die Tabellenüberschrift über der Kurstabelle besteht aus einzelnen Schaltflächen. Damit sortieren Sie nach Kursstundenzahl (4/2), Fachkanon, pro Fach erst Kernfachkurse dann Nebenfachkurse (Kurs), Kurslehrer (K'Le), Kursstärke (SchZ), Wochenstunden pro Kurs (W), unverplante Reststunden (R).

Nachträglich erzeugte Kollisionen anzeigen: Wenn man bei vorhandener Bändereinteilung nachträglich Kurslehrer ändert oder Kursumwahlen durchführt, können Kollisionen erzeugt werden. Diese werden beim erneuten Aufruf der Planungsarbeiten erkannt und z.B. gemäß Bild 5.2.4.3 gemeldet. (Kollidierende Kurslehrer werden darüber hinaus während des Kombinationsversuchs unter dem Kollisionsfenster rot eingeblendet).


 

  3.4 Erstellung einer Bändereinteilung


Vorarbeiten / Speichern von Plandateien

Wenn Sie eine Bandeinteilung (Bandmodell) kombiniert haben, wird diese von winprosa automatisch unter dem Namen algy_planxxxx-y.prw (xxxx=Jahr, y=Sem.) abgespeichert.

Oft ist aber bereits eine Bandeinteilung vorhanden und es soll eine neue alternative Einteilung geschaffen werden. Die alte soll aber sicherheitshalber erhalten bleiben.

Klicken Sie in diesem Fall in der Fenster-Symbolleiste auf und speichern Sie das aktuelle Modell unter einem neuen (beliebigen) Namen. Nun können Sie das aktuelle Modell abändern und ggf. ebenfalls unter einem weiteren Namen abspeichern.

Wahrscheinlich wollen Sie das neue Modell von Anfang an aufbauen. Stellen Sie daher zurück auf einen definierten Anfangszustand. Dazu löschen Sie

  • entweder alle Bänder samt Namen durch Anklicken von rechts oben auf der Registerkarte,
  • oder einzelne Bänder, indem Sie diese einzeln auf den Papierkorb ziehen.
Dabei bleiben aber alle bereits zugewiesenen Parallelkurseinteilungen bei den Schülern erhalten.

Die Fachbänder Deutsch, Mathematik und Rel/Ethik wollen Sie vielleicht erhalten, dann müssen Sie die anderen Bänder einzeln löschen.

Die Parallelkurseinteilungen löschen Sie

  • entweder selektiv über Bearbeiten > kursweise | Parallelkurse, indem Sie dort im Kursfilter  mit genereller Kursb.  aktivieren und dann einzeln bei jedem gewünschten Fach den Kurs anklicken (wie in Abschnitt 2.2 Kursweise Parallelkurszuweisung beschrieben),
  • oder komplett über Bearbeiten > schülerweise | Parallelkurse mittels  0 >> A  für alle Schüler (wie in Abschnitt 2.1 Schülerweise Parallelkurszuweisung beschrieben).

Die Parallelkurseinteilung in Deutsch, Mathematik und Rel/Ethik brauchen Sie u.U. nicht zu löschen; dann ist die selektive Methode besser, die komplette ist dafür schneller.

Haben Sie sich beim Kombinieren eines Modells vertan, können Sie jederzeit ein zuvor gespeichertes Modell mittels zurückholen. Wissen Sie, dass das letzte Modell vom Vortag das bessere war und hatten Sie die automatische Sicherung aktiviert, so brauchen Sie nur die letzte Sicherung zurückzuholen.


Verplanen einzelner Schüler

Im Eingangsbeispiel ist offensichtlich die Schülerin Barer in keinem Band verplant. Wahrscheinlich ist sie erst später an der Schule aufgenommen worden. Sie muss in 4F, 4I, 2BK, usw. Kursen zugewiesen werden, wie in der Kurstabelle zu erkennen ist (s.l.).

Aber am einfachsten ist es, die Schülerin direkt ihren Fächern über Bearbeiten > Kursweise | Parallelkurse zuzuweisen. Am Bsp. von 2BK wird dies gezeigt (s.r.). Offensichtlich sind alle drei BK-Kurse geeignet, aber der dritte ist am kleinsten. Ein Klick genügt.

Wie sofort zu sehen ist, könnte zusätzlich Billing in den dritten Kurs wechseln, was der Schülerverteilung zugute kommen würde.

So kann man alle Fächer der Schülerin bearbeiten.

Aber auch der Dienst Bearbeiten > Planungsarbeiten | Bänder ist geeignet. Man markiert in der Kurstabelle den Kurs 2BK; darunter erkennt man die drei BK-Parallelkurse samt Schülerzahl. In der Bändertabelle markiert man das Band mit 2BK3. In den Schaltknöpfen wird signalisiert, was geplant ist (s.l.). Dann genügt ein Klick auf .

Schneller gehr es mittels . Dann wird ein Fenster für die betroffenen Schüler eingeblendet


Erstellen eines Religion/Ethik-Bandes (100%)

Angenommen, das erste Band soll alle Religions- und Ethikkurse aufnehmen, nämlich 2Rel1, 2Rel2 und 2Rel3 und 2Eth1. Stellen Sie den Schülerfilter auf eigene Schüler und Sortierung nach besuchtem Religionsunterricht.

Markieren Sie in der Bändertabelle das noch namenlose Band 001 und klicken Sie auf in der Fenster-Symbolleiste. Geben Sie dem Band den Namen "Rel/Ethik". Lassen Sie dieses nun in Rel/Ethik umbenannte Band markiert.

Klicken Sie links in der Kurstabelle der Reihe nach auf die Religionskurse 2Rel1, 2Rel2 und 2Rel3 und ziehen jeden einzeln nach rechts ("drag and drop") in das blaue Kopplungsfeld. Legen Sie in der gleichen Weise 2Eth1 in dieses Band.

Noch sind die Kurse dieses Bandes leer. Markieren Sie daher in der Kurstabelle den "nullten" Kurs 2Eth und beobachten Sie dabei den dritten Schaltknopf rechts. Er ändert seine Bezeichnung von  0>>x?  in  2Eth>>2Eth01 , klicken Sie ihn an.

Es öffnet sich das zugehörige Auswahlfenster. Dort sind bereits alle Schüler markiert; durch Klick auf  OK  werden diese dem Kurs zugewiesen. Alle Ethiker sind nun also im ersten (und einzigen) Ethikkurs.

Diese Einzelzuweisung hätten Sie sich sparen können, wenn Sie gemäß Abschnitt 2.1 Schülerweise Parallelkurszuweisung mittels  1 >> A  bei allen Schülern die nicht teilbaren Kurse zugewiesen hätten.

Für die Religionskurse ist in Abschnitt 2.3 Parallelkurseinteilung in Religionslehre/Ethik bereits ein rationelles Verfahren zur Parallelkurseinteilung beschrieben worden. Aber nun sollen die Religions-Parallelkurse im Rahmen der Bänderkombination auf andere Weise, nämlich zusammen mit der Bändereinteilung zugewiesen werden.

Markieren Sie hierzu links in der Kurstabelle den "nullten" Kurs 2Rel aller noch nicht zugewiesenen Schüler mit Religionsunterricht. In der Kursliste darüber sehen Sie zur Kontrolle alle Schüler des gewählten "Kurses"; sie sind in der Reihenfolge "erst ethisch, dann evangelisch, dann katholisch", wie auch im Schülerfilter ablesbar ist.

Markieren Sie im blauen Kopplungsfenster den Kurs 2Rel01 (des rechts in der Bändertabelle noch markierten Bandes Rel/Ethik). In der grünen Passliste sehen Sie die passenden Religionsschüler; das müssen alle sein, denn in der roten Kollisionsliste werden keine kollidierenden Schüler angezeigt. Der dritte Schaltknopf rechts hat seine Bezeichnung geändert zu  2Rel>>2Rel01 , klicken Sie ihn an. Es öffnet sich das zugehörige Auswahlfenster. Bild xxx zeigt die Gesamtsituation mit ??? ausgewählten Schülern. Durch Klick auf  OK  werden diese zugewiesen.

Wiederholen Sie den Vorgang für die Kurse 2Rel2 und 2Rel3, wobei der dritte Kurs die katholischen Schüler aufnehmen soll; so ergibt sich Bild xxx.

Im blauen Kopplungsfenster ist der Kurs 2Rel3 eingestellt, in der zugehörigen Kursschülerliste rechts daneben sieht man, dass es tatsächlich die Katholiken sind.

In der Kurstabelle erkennt man das Fehlen der nullten Kurse 2Rel und 2Eth, da bereits alle Schüler in Parallelkurse eingeteilt sind.


Löschen Sie nun probehalber die Kurszuweisung für 2Rel1, indem Sie in der Kurstabelle diesen Kurs markieren und dann auf klicken und anschließend im Parallelkursfenster mittels alle Schüler in den nullten Parallelkurs zurückbuchen.

Wenn Sie einen (noch nicht leeren) nullten Kurs (z.B. den eben erzeugten Kurs 2Rel) aus der Kurstabelle direkt auf einen passenden Kurs in einem Band im Kopplungsfenster ziehen, dann öffnet sich sofort das zugehörige Auswahlfenster (also ohne den Umweg). Tragen Sie auf diese Weise die Schüler wieder in 2Rel01 ein.


Links in der Kurstabelle sind (zufällig) die Mathematiker ausgewählt, von denen keiner in das aktuelle Band Rel/Ethik passen kann; folglich werden alle Mathematiker in der roten Kollisionsliste angezeigt.

im Aufbau!


Erstellen der weiteren 100%-Bänder

Erstellen Sie nun die Fachbänder Deutsch, Mathematik und Sport.

In der Bändertabelle ist zu erkennen, dass die bisher erstellten Bänder zusammen 12 Wochenstunden belegen und alle von jedem Schüler besucht werden, also dicht sind.

Das Englisch-Band wäre nicht dicht, denn dafür fehlen 5 Schüler. Ein Fremdsprachenband wäre nur möglich ist nicht möglich, denn von den fünf Franzosen würden nur zwei passen auf das Englischband, die drei anderen erzeugen Kollisionen.

Offensichtlich wurde die Reihenfolge in der Bändertabelle mit den Knöpfen abgeändert auf Sortierung nach Wochenstundenzahl. In der Kurstabelle links ist noch die Sortierung nach Kursnamen eingestellt, diese kann jedoch mittels unabhängig von der Sortierung der Bändertabelle abgeändert werden.

Im Bsp. passten sowohl Latein als auch Spanisch in das Englischband. Also wurden die beiden Kurse hinzugefügt und mittels xxx das Band umbenannt. Ferner wurden ein BK/Mu-Band (Achtung: Fachraumprobleme!) und ein Gemeinschaftskundeband hinzugefügt. Dadurch sind bis jetzt insgesamt 22 Wochenstunden belegt und alle bisher erzeugten Bänder dicht, bis auf das Fremdsprachenband, dem ein Schüler fehlt.

Bild 5.2.3.9 spiegelt diese Situation wieder. Dort wurde zusätzlich in der Kurstabelle auf Sortierung nach Restkursen umgestellt, dadurch wird Französisch als erster Kurs angeboten. In der Bändertabelle wurde dann mittels nach passenden Bändern für Französisch gesucht.

Das noch leere Band 009 wird angeboten, weil alle anderen Bänder Kollisionen erzeugen: je weiter unten in der Tabelle, desto mehr Kollisionen, wie man rechts am Kollisionszähler ablesen kann (eingeschaltet mittels ). Dieses Ergebnis war natürlich aufgrund der dichten Bänder zu erwarten.

Beim Versuch, einen Kurs in ein Band zu legen, in dem der Kurslehrer bereits unterrichtet (Kurslehrerkollision), wird der kollidierende Lehrer unter der Kollisionsliste rot eingeblendet.

Im nächsten Schritt lassen wir winprosa mittels die restlichen Einzelkurse (Fächer mit nur einem einzigen Parallelkurs) automatisch verplanen. Bild 5.2.3.10 zeigt das Ergebnis. Insgesamt werden 47 Wochenstunden belegt. Da für Biologie zwei Parallelkurse vorgesehen sind, wird diese Fach nicht automatisch verplant. Aber wenn man mittels das beste Band sucht, wird Band 015 angeboten. Nach Klick auf erkennt man rechts, dass alle anderen Bänder Kollisionen verursachen. Wenn man nun den Kurs 2Bio ins blaue Kopplungfeld zieht, öffnet sich das Parallelkursauswahlfenster. Nach Wahl einer Parallelkursnummer (im Bild die Nr. 1) und Bestätigung mittels OK sind alle Kurse "verschient" oder "verbandelt".

Nur der leere Kurs 2Bio2 ist nicht verplant (Bild 5.2.3.10); er kann über Extras > Fächer und Kurse > Kursangebot schnell gelöscht werden (siehe Kapitel 3.2).

In Bild 5.2.3.11 ist der Kurs 4BK1 in der Kurstabelle markiert. Unter der Tabelle werden alle Bänder angezeigt, in denen der Kurs verplant ist. Der Kollisionszähler markiert die beteiligten Bänder in der Bändertabelle. Nach Klick auf werden in der Bändertabelle diejenigen Bänder vorgereiht, in denen der Kurs verplant ist.


Druck von Bändertabelle und Bandübersicht

Durch Klick auf über der Registerkarte starten Sie den Druckerdialog für die Bändertabelle und erhalten einen Ausdruck, ähnlich zu Bild 5.2.5.1, je nach eingestellter Sortierung.

Durch Klick auf über der Registerkarte rufen Sie die Bandübersicht auf (Bild 5.2.5.2). Dort können Sie rechts wählen, welche Bänder Sie anzeigen wollen.


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4. Stundenplanerstellung

Thema überspringen    4.1 Stundenpläne  4.2 Raumzuweisung 
 

  4.1 Stundenpläne


Das Fenster Stundenplan


Das folgende Bild zeigt im Dienst Bearbeiten > Planungsarbeiten | Stundenplan einen bereits gesetzten Stundenplan, aufbauend auf einem Bändermodell.

Oben auf der Registerkarte ist links der Bänderbereich, bestehend aus Kopplungstabelle, Kursschülerliste und Bändertabelle, rechts der Schülerstundenplan des aktuellen Schülers angeordnet. Unten sind Jahrgangsstufenplan (Wochenraster) samt Mittagspausenmarke, daneben Rastereinstellungen und Stundenlupe zu finden.

Im Bänderbereich ist der erste Kurs des Deutschbandes markiert; dessen Schüler werden angezeigt. Im Wochenraster ist daher der Platz des Deutsch-Bandes grün unterlegt. Dienstag, 10. Std., wurde angeklickt; daher ist sie blau unterlegt und und wird in der Lupe rechts neben dem Wochenraster eingeblendet; dort sind ggf. Schülerzahlen, Kurslehrerkürzel und Raumzuweisungen ablesbar.


Verplanen der Bänder im Wochenraster


Das Wochenraster setzen Sie in den Rastereinstellungen (s.r.). Dort können Sie mit dem oberen Knopf die Stundenbezeichnungen definieren oder durchnummerieren. Darunter können Sie die Mittagspause im Zeitraster verschieben. Darunter können Sie die Stunden pro Tag einstellen (max. 16 Stunden) und 5- oder 6-Tage-Woche wählen. Später beim Druck passen genau zwei Schülerindividualpläne auf ein DIN-A4-Blatt.

Die Mittagspause zählt wie eine freie Stunde im Raster (s.o.). Soll sie aber wie eine Unterrichtsstunde zählen, also auch belegt werden können, dann erhöhen Sie die Stunden/Tag um 1, ziehen die Pause nach unten in diese letzte Stunde und ändern die Stundenbezeichnung geeignet ab.

Den Jahrgangsstufenplan setzen Sie, indem Sie die Bänder der Reihe nach aus der Bändertabelle in leere Positionen des Wochenrasters ziehen. Beim Setzen wird in der Bändertabelle der Zähler WStd laufend aktualisiert und die Band-Markierung rückt dabei automatisch vor.

Gesetzte Bänder verschieben Sie per Drag and Drop im Wochenraster. Rechts unten in der Stundenlupe sehen Sie dabei die Bandinformationen der aktuellen Stunde.

Bänderverteilung anzeigen: Blättern Sie oben in der Bändertabelle, so sehen Sie jeweils grün die Lage des jeweiligen Bandes im Wochenraster.

Kursverteilung anzeigen: Die Bändertabelle lässt sich mittels  Kursverteilung anzeigen  umschalten in eine Kurstabelle, damit Sie beim Durchblättern die Kursverteilung im Wochenraster sehen können.

Die Schülerindividualpläne können Sie jederzeit durchblättern, durch Anklicken in der Kursschülerliste oder im Schülerfilter oder durch Blättern mit den Blätterknöpfen in der Haupt-Symbolleiste.

Löschen von Einträgen: Ziehen Sie ein Band auf den Papierkorb, wird es aus dem Wochenraster entfernt. Durch Klick auf  [x]  löschen Sie alle Raumeintragungen. Durch Klick auf  x  löschen Sie alle Wochenraster-Eintragungen.


 

  4.2 Raumzuweisung


Im Bild wird die die Verplanung von Räumen gezeigt (s.r.). Im Fenster werden unten Bedienungshinweise eingeblendet, sobald Sie in eine Rasterstunde klicken.

Doppelklicken in eine Rasterstunde: Dadurch öffnen Sie deren Raumdialog (blaues Fenster). Dort tragen Sie für jeden Kurs des Bandes das entsprechende Raumkürzel ein.

Shiftklicken in ein Raumfeld des Raumdialogs: Klicken Sie mit gedrückter Shifttaste (Umschalttaste) in ein Raumfeld, so wird der Raum des selben Kurses des aktuellen Bandes von einer früheren Stunde herkopiert.

Shiftklicken in ein Rasterfeld: Klicken Sie mit gedrückter Shifttaste direkt in ein Rasterfeld, dann werden alle Räume des Bandes in die aktuelle Stunde von einer früheren Stunde herkopiert.


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5. Listen- und Plandruck

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In winprosa wird bekanntlich zwischen internen und externen Formularen unterschieden. Der Schülerstundenplan (s.r.) ist ein Beispiel für externe Formulare. Diese Formulare erreichen Sie über die Auswahlliste des Drucksymbols in der Haupt-Symbolleiste (Formular auswählen > Plan > Schüler).

Im Abschnitt Formulare und Druckaufträge wird näher beschrieben, wie Sie externe Formulare drucken können.


Die internen Formulare rufen Sie über die Auswahlliste des Drucksymbols der Fenster-Symbolleiste (s.l.) auf.


Links ist die Liste dar Bänder ausgedruckt und rechts der Plan der Jahrgangsstufe (Klassenstufe).

Vom Jahrgangsstufenplan können auch Planausschnitte gedruckt werden. So kann bei einer großen Jahrgangsstufe z.B. ein Teilplan für den Vormittag und einer für den Nachmittag ausgedruckt werden.


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